Die Hauptstadt des Cowboystaats trug einst den Spitznamen Hölle auf Rädern, und während der jährlichen Frontier Days versteht man, warum. Diese Feier all dessen, was den Westen ausmacht, fand erstmals 1897 statt, nur 15 Jahre nachdem William F. Cody alias Buffalo Bill mit seiner reisenden Wildwestshow die Rodeotradition begründet hatte. Heute ist es ein 10-tägiges Spektakel mit Rodeos, Wildpferderennen, Blaskapellen, Indianertänzen und einer Parade, die in der Vergangenheit von bekannten Personen wie Buffalo Bill (1898) und einem begeisterten Teddy Roosevelt (1910) angeführt wurde.
Die Frontier Days sind für Rodeofans das Größte. Jedes Jahr kommen 550.000 Besucher sowie über 1800 der härtesten Cowboys und Cowgirls aus dem ganzen Land. Die ausgelassene Stimmung ist auch bei dem berühmten kostenlosen Frühstück gegenwärtig, bei dem 10.000 Gäste über 100.000 Pfannkuchen, 1800 l Sirup und 20.000 l Kaffee konsumieren.
Für die, die es sanfter mögen, gibt es eine Kunstausstellung mit dem Verkauf von Werken regionaler Künstler, Bildhauer und Navajo-Weber. Viktorianische Pracht sieht man in Cheyennes 17th Street, der „Straße des Viehbarons“. Verwöhnen Sie sich wie ein Gentleman-Farmer von einst mit einem Aufenthalt im Nagle Warren Mansion B&B, das sich in einem renovierten Haus eines ehemaligen Gouverneurs und US-Senators befindet.
WO: 160 km nördl. von Denver. Tel. +1/307-778-7222; www.cfdrodeo.com. Wann: Ende Juli. NAGLE WARREN MANSION B&B: Tel. +1/307-637-3333; www.naglewarrenmansion.com. Preise: ab € 107.

Seit Buffalo Bills Show in den 1890er-Jahren ist Cheyenne ein Anziehungspunkt für Cowboys.

