
„Der Gott, der die Hügel von Florenz erschaffen hat, war ein Künstler. Oh, er war Juwelier, Münzenschneider, Bildhauer, Bronzegießer, Maler. Kurz, es war ein Florentiner.“ – ANATOLE FRANCE

FLORENZ
Toskana, Italien
Florenz (Firenze), die Hauptstadt der Toskana, ist die berühmte Wiege der Renaissance, verkörpert von der Kuppel, die Filippo Brunelleschi vor über 600 Jahren für den Dom entwarf. Michelangelos David und zahllose andere Schätze füllen Museen und Kirchen der Stadt. Der florentinische Lebensstil ist selbst ein Kunstwerk; man erlebt es in historischen Cafés, einladenden Trattorien, trendigen Boutiquen und den mittelalterlichen, von festungsähnlichen Palazzi gesäumten Straßen und Plätzen.
HAUPTATTRAKTIONEN
MUSEO NAZIONALE DEL BARGELLO – Das Bargello-Museum ist für Renaissanceskulpturen das, was die Uffizien (siehe → hier) für Malerei sind. Die gotische Festung von 1255, einst Gefängnis und Hinrichtungsort, besitzt die größte Sammlung dieser Skulpturen in Florenz und wohl auch Italien. Die um einen Hof gelegenen Säle zeigen Meisterwerke wie den etwas beschwipst schauenden Bacchus von Michelangelo, eine Bronze des David von Donatello und Brunelleschis nicht ausgeführte Entwürfe für die Türen des Baptisteriums (Ghiberti erhielt den Auftrag, aber Brunelleschi bewies bekanntlich sein Genie mit der Domkuppel). INFO: Tel. +39/055-238-8606; www.polomuseale.firenze.it.

Die Marmorfassade der Kirche wurde 1863 hinzugefügt.
SANTA CROCE – Die von Franziskanern zwischen 1294 und 1442 gebaute Kirche ist Ruhestätte einiger berühmter Florentiner der Renaissance und enthält außerdem großartige Kunstschätze. Die Gräber von Michelangelo, Machiavelli, Galileo, Ghiberti und anderen sowie ein Gedenkstein für Dante, der im Exil in Ravenna (siehe → hier) starb, sind umgeben von Giottos meisterlichen Fresken, die Szenen vom Leben und Sterben des hl. Franziskus zeigen, und Donatellos berühmtem Kreuz. Taddeo Gaddis Fresken in der Cappella Baroncelli zeigen Szenen aus dem Leben Marias. INFO: Tel. +39/055-244619; www.santacroce.firenze.it.
SANTA MARIA NOVELLA – Die im späten 13. und frühen 14. Jh. für den Dominikanerorden gebaute Kirche ist die einzige größere Kirche in Florenz mit Originalfassade, einer Gotik-Renaissance-Mischung aus buntem Marmor, Friesen und Nischen. Hinter den massiven Eingängen liegen einige der größten Florentiner Schätze: Fresken von Domenico Ghirlandaio, Filippino Lippi und Nardo di Cione; 2 berühmte Kreuze, eins von Giotto und eins von Brunelleschi in der Cappella Gondi; Masaccios Trinità, das allererste perspektivische Bild, und die Kanzel, von der man Galileo angriff, weil er gesagt hatte, die Erde drehe sich um die Sonne. Die Mönche machen seit 1221 Salben und Cremes aus Kräutern; nach einigen ihrer Rezepte werden immer noch Düfte und Seifen hergestellt, die Sie in der bekannten Officina-Profumo Farmaceutica di Santa Maria aus dem 17. Jh. bekommen, gleich um die Ecke in der Via della Scala. INFO: Kirche: Tel. +39/055-215918. Apotheke: Tel. +39/055-216276.
GALLERIA DELL’ACCADEMIA – Der kolossale David Michelangelos ist eine Sensation, seit der Florentiner Künstler ihn 1504 enthüllte. Die imposante Figur des jungen Mannes, der Goliath besiegte, stand jahrhundertelang auf der Piazza della Signoria (siehe → hier). Seit 1873 steht David in der für ihn gebauten Accademia (auf der Piazza ersetzt ihn eine Kopie), zusammen mit Michelangelos 4 mächtigen, unvollendeten Gefangenen, deren Körper sich aus dem rohen Marmor, in dem sie gefangen sind, herauszukämpfen scheinen. INFO: Tel. +39/055-238-8612; www.polomuseale.firenze.it.
DER DOM (CATTEDRALE DI SANTA MARIA DEI FIORI) – Mehrere Architekten überwanden enorme technische Herausforderungen, um die vermutlich bedeutendste Leistung der Renaissancearchitektur zu schaffen. Der Dom, 1436 endlich geweiht, wird überwölbt von Filippo Brunelleschis gewaltiger oktogonaler Kuppel (die größte der Welt zur Zeit ihres Baus; heute Symbol der Stadt Florenz) und beherbergt ein großes Fresko des Jüngsten Gerichts von Vasari und Federico Zuccari. Die rot-weiß-grüne Marmorfassade stammt aus dem 19. Jh. Andere Wahrzeichen der Piazza del Duomo sind das frei stehende Baptisterium mit den berühmten Paradies-Bronzetüren von Ghiberti und Giottos schlanker Glockenturm. Das Duomo Museum hinter dem Dom zeigt viele der zum Schutz aus dem Dom entfernten Skulpturen. INFO: Tel. +39/055-230-2885; www.operaduomo.firenze.it.
DIE MEDICI-KAPELLEN – Die Sagrestia Nuova (Neue Sakristei) der Cappelle Medicee (Medici-Kapellen) war Michelangelos erstes Architekturprojekt, in den 1520er-Jahren begonnen, um die Gebeine Lorenzos des Prächtigen und dreier anderer Mitglieder der Herrscherfamilie aufzunehmen. Liegende, allegorische Figuren des weiblichen Morgens und des männlichen Abends schmücken das Grab Lorenzos II., Fürst von Urbino; Statuen des männlichen Tages und der weiblichen Nacht das von Giuliano, Fürst von Nemours. Ironischerweise stellte Michelangelo die 2 wichtigsten Gräber nicht fertig, die von Lorenzo II. dem Prächtigen und seinem Bruder Giuliano – die beiden liegen in einem schlichten Grab gegenüber dem Altar. INFO: Tel. +39/055-238-8602; www.polomuseale.firenze.it.
MUSEO SAN MARCO – Der berühmteste Mönch dieses Dominikanerklosters aus dem 13. Jh. war der mystische Fra Angelico. Seine Meisterwerke Die Verkündigung, Die Kreuzigung und Das Jüngste Gericht sind hier, wie auch bemalte Tafeln, Altarbilder und eine Serie Fresken, die einige der Zellen verschönern, in denen die Mönche lebten und beteten. Savonarola, der Fundamentalist, der die Gunst der Medicis erst gewann und dann verlor, war Prior des Klosters und wohnte in Zelle 11. Von dem halben Dutzend schöner Abendmahl-Fresken, die man in den Florentiner Klöstern fand, ist das von Domenico Ghirlandaio im Refektorium von San Marco das wichtigste. Ghirlandaio brachte dem jungen Michelangelo die Kunst der Freskenmalerei bei. INFO: Tel. +39/055-238-8608; www.museumsinflorence.com.

Der Neptunbrunnen auf der Piazza della Signoria wurde zunächst als „Weißer Riese“ verspottet und zum Wäschewaschen genutzt.
PIAZZA DELLA SIGNORIA – Die Piazza, mehr als 700 Jahre lang das Verwaltungszentrum der Stadt, ist heute beliebte Outdoor-Skulpturengalerie und rund um die Uhr belebter Platz. Giambolognas bronzenes Reiterstandbild Großherzogs Cosimo I. und andere Skulpturen sind Originale; andere (darunter auch Michelangelos David und Donatellos Marzocco) sind Repliken. Eine Plakette vor Bartolomeo Ammannatis Neptunbrunnen markiert die Stelle, an der Savonarola in den 1490er-Jahren sein Feuer der Eitelkeiten entzündete und ein Jahr später gehängt und verbrannt wurde. In Piazza della Signoria ist ein kleiner, einladender Gasthof mit Zimmern, von denen aus Sie den Platz überblicken können. IN PIAZZA DELLA SIGNORIA: Tel. +39/055-239-9546; www.inpiazzadellasignoria.com. Preise: ab € 170 (Nebensaison), ab € 233 (Hochsaison).
PALAZZO VECCHIO – Der gotische Palast an der Piazza della Signoria wurde 1302 vollendet, um den Rat mit 500 Mitgliedern zu beherbergen, und diente später als Palast der Medici, darunter Herzog Cosimo I., bis sie in den Palazzo Pitti zogen. Heute finden Sie hier Michelangelos Statue Sieg, Vasaris Quartiere degli Elementi und Donatellos original Judith und Holofernes. INFO: Tel. +39/055-276-8465; www.museumsinflorence.com.
DER PALAZZO PITTI UND DIE GALLERIA PALATINA – Der Palast wurde im späten 15. Jh. vom reichen Florentiner Händler und Bankier Luca Pitti gegenüber dem Palazzo Vecchio am anderen Ufer des Arno gebaut, 1550 von den Medicis gekauft und stark vergrößert; er wurde zu ihrer offiziellen Residenz. Heute ist dort die Galleria Palatina, deren 26 Säle Kunst seit der Hochrenaissance zeigen, darunter Werke von Tizian, viele von Raffael, Rubens, Murillo und Caravaggio, und einige kleinere Museen. Erklimmen Sie den Hügel hinter dem Palazzo und machen Sie ein Picknick in den Boboligärten aus dem 16. Jh., mit weit schweifendem Blick auf die Altstadt am anderen Flussufer. INFO: Tel. +39/055-238-8616; www.polomuseale.firenze.it.
DIE UFFIZIEN (GALLERIA DEGLI UFFIZI) – Der Palast, den Architekt Giorgio Vasari 1560 für Großherzog Cosimo de’ Medici entwarf, besitzt viele der absoluten Meisterwerke der westlichen Zivilisation, von den Medici selbst gesammelt und den Bürgern von Florenz vermacht. Botticelli (sein Frühling und die Geburt der Venus sind Publikumsmagneten), Michelangelo (hier durch sein einziges Gemälde in Florenz, das Tondo Doni, repräsentiert), Cimabue, Raffael, Giotto, Leonardo da Vinci, Piero della Francesca, Filippo Lippi … die Liste ist unglaublich. INFO: Tel. +39/055-294883; www.polomuseale.firenze.it. Online-Ticketvorverkauf: www.firenzemusei.it.
SONSTIGE HIGHLIGHTS
DER PONTE VECCHIO – Die älteste und berühmteste Brücke über den Arno wurde 1345 von Taddeo Gaddi gebaut. In den Lädchen auf der Brücke residierten die Metzger, bis sich die Medici-Herzöge über den Geruch beschwerten und die Goldschmiede und Juweliere installierten, die noch heute dort ihre Waren verkaufen – von qualitätvollen, handgemachten Stücken bis zu günstigeren Andenken. Die Brücke ist so beliebt, dass die abziehenden Deutschen sie am Ende des Zweiten Weltkrieges als einzige Arnobrücke nicht sprengten.

Der mittelalterliche Ponte Vecchio überspannt den Arno an der schmalsten Stelle. Er ersetzte eine römische Brücke aus Holz und Stein.
MERCATO DI SAN LORENZO UND MERCATO CENTRALE – Auf dem größten Freiluftmarkt Italiens stehen Hunderte mit weißem Leinen gedeckter Stände in den Straßen rund um die Kirche San Lorenzo. Zwischen Lederwaren und Kitschsouvenirs erhebt sich der gläserne, schmiedeeiserne Mercato Centrale aus dem 19. Jh., in dem Metzger, Fischhändler, Käsehändler und andere Verkäufer die Florentiner, darunter viele Köche, mit ihrer täglichen Ware versorgen. Wenn der Hunger zuschlägt: Essen Sie bei Nerbone, einem beliebten Stehtresen in der Markthalle. Oder gehen Sie über die Piazza zum Zà Zà, einer lauten, beliebten Trattoria, wo man Steaks und andere florentinische Gerichte an vollen Tischen serviert. NERBONE: Tel. +39/055-219949. ZÀ ZÀ: Tel. +39/055-215411; www.trattoriazaza.it. Preise: Mittagessen € 22.
DER PIAZZALE MICHELANGELO UND SAN MINIATO AL MONTE – Die postkartenschöne Aussicht von diesem Platz auf einem Hügel, an dem eine weitere Kopie von Michelangelos David steht, inspirierte damals die Renaissancemeister und heute die Hobbyfotografen. Die nahe Chiesa di San Miniato al Monte – die älteste Kirche in Florenz – beherrscht den höchsten Hügel der Stadt. In dem auffälligen romanischen Bau aus dem 11. Jh. transportieren Sie die täglich zu hörenden gregorianischen Gesänge zurück ins Mittelalter. INFO: Tel. +39/055-234-2731; www.san-miniato-al-monte.com.
ÜBERNACHTEN
BEACCI TORNABUONI – Schon bei der klassischen Grand Tour im 19. Jh. stieg man hier ab; heute hat das frisch renovierte Hotel immer noch das altmodische, kultivierte Flair sowie nette Salons, eine blühende Terrasse mit Aussicht auf die Ziegeldächer und 28 große, luftige Zimmer. Ein großes Plus sind die schicken Shops der Via Tornabuoni direkt vor der Tür. INFO: Tel. +39/055-212645; www.tornabuonihotels.com. Preise: ab € 148 (Nebensaison), ab € 260 (Hochsaison).
HOTEL CASCI – Der günstig gelegene Palazzo aus dem 14. Jh., der einst dem Komponisten Gioacchino Rossini gehörte, bietet komfortable Zimmer und ein warmes Willkommen der Familie Lombardi. Die Euros, die Sie hier sparen, können Sie fürs Dinner ausgeben. INFO: Tel. +39/055-211686; www.hotelcasci.com. Preise: ab € 85 (Nebensaison), ab € 159 (Hochsaison).
FOUR SEASONS – In diesem sorgfältig restaurierten Renaissancekonvent samt -palazzo leben Sie besser als die Medici, mit Fresken wie im Museum, Marmorintarsien und Wandteppichen. Der Dom und andere Sehenswürdigkeiten sind in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen, aber das Verwöhntwerden durch die aufmerksame Belegschaft, ein Spa, der größte Privatgarten in Florenz und das renommierte Restaurant Il Palagio machen das Weggehen fast unmöglich … INFO: Tel. +39/055-26261; www.fourseasons.com. Preise: ab € 311 (Nebensaison), ab € 593 (Hochsaison); Dinner im Il Palagio € 80.
HOTEL HELVETIA & BRISTOL – Reisende von Igor Strawinsky bis zur dänischen Königsfamilie haben schon in diesem prächtig restaurierten Palazzo aus dem 19. Jh. übernachtet, einem plüschigen Mix aus britisch geprägtem Komfort und traditioneller italienischer Eleganz. Er liegt an einer Seitenstraße zwischen der schicken Via Tornabuoni und dem Dom – nur einen schönen Spaziergang entfernt von allen Sehenswürdigkeiten. INFO: Tel. +39/055-26651; www.royaldemeure.com. Preise: ab € 407.
DURCHGESTYLTE HOTELS – Die Florentiner waren schon immer Trendsetter, und so zeigen mehrere Hotels in jahrhundertealten Gebäuden das Neueste des italienischen Stils. J. K. Place hat einen exquisit neoklassizistischen Look und eine Dachterrasse mit Blick auf rote Ziegeldächer und den Dom. Das Continentale durchdringt einen Palazzo des 14. Jh. am Fluss (direkt am Ponte Vecchio) mit dem klaren italienischen Stil der 1950er-Jahre; das Hotel ist Teil einer vom stilsicheren Ferragamo-Clan geleiteten Gruppe, der auch die nahen und genauso schicken Hotels Gallery Art und Lungarno gehören. Die Aura eines Privathauses durchweht das Casa Howard, wo antike Möbel zwischen modernen stehen und das mit einem türkischen Bad aufwartet. J. K. PLACE: Tel. +39/055-264-5181; www.jkplace.com. Preise: ab € 333. CONTINENTALE: Tel. +39/055-2726-4000; www.lungarnohotels.com. Preise: ab € 178 (Nebensaison), ab € 277 (Hochsaison). GALLERY HOTEL ART: Tel. +39/055-27263; www.galleryhotelart.com. Preise: ab € 326. HOTEL LUNGARNO: Tel. +39/055-27261; www.lungarnocollection.com. Preise: ab € 348. CASA HOWARD: Tel. +39/0669-924555; www.casahoward.com. Preise: ab € 110 (Nebensaison), ab € 222 (Hochsaison).
LANDHOTELS IN VILLEN – rund um Florenz sind seit Jahrhunderten beliebt; 3 davon, die die Tradition bis heute fortführen – jedes etwa 8 km von der Altstadt entfernt –, sind wunderbar luxuriös. Die Villa San Michele, in den kühlen Hügeln von Fiesole und mit einer Fassade, die Michelangelo entworfen haben soll, ist ein ehemaliges Kloster. Besonders schön sind die Sicht auf Brunelleschis Dom in der Ferne und die grüne Terrasse mit einem der am schönsten gelegenen Pools der Welt. Il Saviatino, in einer schön restaurierten Villa aus dem 15. Jh. mit Garten, hat eine ähnlich inspirierende Aussicht, aber mit weniger Förmlichkeit und weniger exorbitanten Preisen. Villa La Massa, eine luxuriös umgebaute Villa des 16. Jh. am Ufer des Arno, ist ein Schwesterhotel der Villa d’Este am Comer See (siehe → hier), in dem man sich wie ein toskanischer Adliger fühlt. VILLA SAN MICHELE: Tel. +39/055-567-8200; www.villasanmichele.orient-express.com. Preise: ab € 1000. Wann: Mitte Nov.–März: geschlossen. VILLA IL SALVIATINO: Tel. +39/055-904-1111; www.salviatino.com. Preise: ab € 415 (Nebensaison), ab € 630 (Hochsaison). VILLA LA MASSA: Tel. +39/055-62611; www.villalamassa.com. Preise: ab € 418 (Nebensaison), ab € 518 (Hochsaison). Wann: Mitte Nov.– Mitte März: geschlossen.
ESSEN & TRINKEN
CAFFÈ RIVOIRE – Die Außentische dieser Institution aus dem 19. Jh. auf der Piazza della Signoria sind ein beliebter Ausguck, wo Sie faule Stunden bei Cappuccino, Panino oder Süßigkeiten verbringen können. Und bestellen Sie die Spezialität: intensive, bittersüße heiße Schololade mit einem Klecks frischer panna. INFO: Tel. +39/055-214412; www.rivoire.it. Preise: Mittagessen € 20.
CIBRÈO – Den Florentinern macht es nichts aus, ihre berühmte Trattoria mit Reisenden zu teilen, denn alle teilen den Enthusiasmus für eine der besten toskanischen Küchen überhaupt. Die Kellner setzen sich zu Ihnen und erklären die klassischen Rezepte, die sich fantastisch mit Innovativem mischen, wie z.B. gelbe Paprikasuppe oder gebratene, mit Rinderhack und Rosinen gefüllte Ente. Viele der Gerichte gibt es auch in der günstigeren Cibrèo Trattoria (besser bekannt als Cibreino) mit kleinerer Karte, gleich um die Ecke, während das gemütliche, aber gehobene Caffé Cibrèo prima fürs Mittagessen ist. Der kluge Kopf hinter dem Cibrèo-Namen ist Fabbio Picchi. CIBRÈO: Tel. +39/055-234-1100; Website für alle 3: www.edizioniteatrodelsalecibreofirenze.it. Preise: Dinner € 52. CIBRÈO TRATTORIA: Tel. +39/055-234-1100. Preise: Dinner € 30. CAFFÈ CIBRÈO: Tel. +39/055-234-5853. Preise: Mittagessen € 48.
COCO LEZZONE – Hier, in einer Seitenstraße der schicken Via Tornabuoni, gibt es einfaches Essen, darunter herzhafte ribollita (Gemüse-Brot-Suppe), Grillsteaks und freitags gegrillten Fisch, in einem weiß gekachelten, mit Tischen vollgestellten Raum – ohne Karte und Schickschnack. INFO: Tel. +39/055-287178. Preise: Dinner € 30.
OMERO – Diese 100 Jahre alte Trattoria lohnt definitiv die 15-minütige Taxifahrt nach Acetri. Genießen Sie die schöne Sicht von der Terrasse aus und verspeisen Sie ein traditionelles toskanisches Festessen. Jeder ist wegen der Pasta hier und wegen des so ziemlich besten bistecca alla fiorentina. In der Artischockensaison gibt es frittierte carciofini-Stücke. Die Portionen der perfekten cucina toscana sind reichlich, aber lassen Sie noch Platz für das hausgemachte Dessert. INFO: Tel. +39/055-220053; www.ristoranteomero.it. Preise: Dinner € 37.
RISTORANTE LA GIOSTRA – Ein Habsburg-Prinz und seine Zwillingssöhne servieren Familiengerichte in einem immer vollen, festlichen Gewölbe aus dem 16. Jh. Carpaccio vom Stör, dünne Scheiben von Babyartischocken mit Parmesan und andere Delikatessen bieten das Beste der simplen toskanischen Küche. Sollte Pilz- und Trüffelsaison sein, freuen Sie sich! INFO: Tel. +39/055-241341; www.ristorantelagiostra.com. Preise: Dinner € 45.
EISDIELEN – Vor dem Vivoli warten die Massen auf Eis in tollen Sorten von köstlichem Vanille bis zu Whisky, Reis und Feige. Die Gelateria Michelangiolo hat die beste Lage am Piazzale Michelangelo, während die Gelateria Carabè zwischen Accademia und Dom Eis im sizilianischen Stil serviert, voller saisonaler Früchte (und hausgemachte cannoli). VIVOLI: Tel. +39/055-292334; www.vivoli.it. GELATERIA MICHELANGIOLO: Tel. +39/055-234-2705. GELATERIA CARABÈ: Tel. +39/055-289476; www.gelatocarabe.com.
WEINBARS – Die Osteria del Caffè Italiano ist die beste Wahl für eine selbst zusammengestellte Weinprobe (degustazione), mit Bauernsalami, Käse und simplen Gerichten. Zur Osteria gehören auch eine Pizzeria und ein gehobenes Restaurant. Im Pitti Gola, in intimem Ambiente gegenüber dem Palazzo Pitti, servieren die freundlichen Besitzer glasweise eine exzellente Selektion an Weinen. Das Frescobaldi schenkt über 40 Weine von den 700 Jahre alten Weinbergen des Besitzers sowie andere toskanische Weine aus, begleitet von schlichten, aber exzellenten toskanischen Speisen. OSTERIA DEL CAFFÈ ITALIANO: Tel. +39/055-289368; www.caffeitaliano.it. PITTI GOLA: Tel. +39/055-212704. FRESCOBALDI: Tel. +39/055-284724; www.frescobaldi.it.