
Das letzte große Geheimnis Französisch-Polynesiens

MAUPITI
Gesellschaftsinseln, Französisch-Polynesien
Wenn Sie davon träumen, Bora Bora zu besuchen, wie es vor 50 Jahren war, erfüllt das nahe Maupiti diesen Wunsch. Dieses den meisten Touristen unbekannte Inseljuwel hat keine Luxusresorts (die Einheimischen lehnten jeden Hotelvorschlag ab) und bleibt schön ruhig und entspannt. Wie ihre berühmte Nachbarin Bora Bora (siehe → hier) besteht Maupiti aus einer hohen Hauptinsel inmitten einer Lagune mit 5 palmenbestandenen, strandgesäumten Inselchen. Der einzige Weg in die flache Lagune ist so eng und tückisch, dass große Schiffe nicht hineinkönnen, weshalb der Transport meist vom Maupiti Express erledigt wird, einer Passagierfähre, die 3-mal die Woche nach Bora Bora fährt und so eine nette Tagestour ermöglicht.
Am besten fährt man mit dem Rad über die Hauptinsel, deren einzige Straße der meist flachen Küstenlinie folgt. Auf 9 km kommen Sie am Plage Tereia vorbei, einem der schönsten Strände Französisch-Polynesiens, wo Sie durch die flache Lagune zu einer der größeren motus waten können. Die Straße berührt auch den Mount Hotu Parata, eine glatte Basaltklippe, die sich über Vaiea, einem der 3 Dörfer, erhebt. Französischsprachige Guides führen Sie auf den 370 m hohen Gipfel – eine spektakuläre Aussicht, die nicht übersetzt werden muss.
Unterkünfte gibt es in schlichten Pensionen, meist auf den Riffinseln. Auf Motu Tiapaa stehen 4, darunter Le Kuriri, die beste von allen, betrieben von ausgewanderten Franzosen. Die 5 reizenden fares (Bungalows), großenteils aus einheimischen Materialien gebaut, sind auf der Meerseite der Insel, wo sie die kühlenden südöstlichen Passatwinde abbekommen.
WO: 40 km westl. von Bora Bora. MAUPITI EXPRESS: Tel. +689/676-669; www.maupitiexpress.com. LE KURIRI: Tel. +689/745-454; www.maupiti-kuriri.com. Preise: € 230, inklusive. REISEZEIT: Mai–Okt.: gutes Wetter.