15
Der war’s nicht, hatte Winterfeld gesagt, als sie die Leiche Kevin Bormanns aus dem Brunnenschacht geborgen hatten.
Jetzt lag das, was von Bormann übrig war, auf dem Obduktionstisch bei Weinstein. Und Kevin Bormann konnte es tatsächlich nicht gewesen sein. Jedenfalls nicht mehr. Das Gesicht war schrecklich entstellt, der Augenhöhlenboden gebrochen, ebenso das Jochbein, die Nase und der Kiefer. Und was da lag, roch penetrant nach Alkohol. Eine Mischung aus Fusel und Leichenfäulnis, wie ein verwestes Stück Fleisch, das auf einer Grillparty vergessen wurde und neben einer Flasche billigem Schnaps verrottete.
»Der hier ist offenbar durch den Sturz aus etwa drei Metern Höhe gestorben. Wie wir sehen und riechen«, er schnüffelte demonstrativ, »war der Kerl sternhagelvoll. Und das wohl nicht nur mit Alkohol.«
»Womit denn noch?«, fragte Winterfeld. »Drogen?«
»Dazu kommen wir gleich.« Von Weinstein schaute kurz auf den aufgeschnittenen Körper und die Organe, die bereits auf dem Organtisch am Fußende der Leiche lagen. Dann zeigte er auf den deformierten, blutigen Schädel. »Wie Sie sehen, sind sowohl Ober- als auch Unterkiefer gebrochen. Die Unterlippenschleimhaut ist durchgequetscht, der Mund voller Blut, und mehrere Frontzähne im Kiefer fehlen oder sind stark gelockert.« Er wackelte mit dem Finger an einem der Zähne. Ein leises Knirschen war zu hören. Clara schüttelte sich und holte zischend Luft.
Von Weinstein zeigte auf das rechte Ohr des Toten. »Aus dem rechten Gehörgang ist Blut ausgetreten, ein klares Indiz für einen Schädelbasisbruch.
Außerdem sind Nase, Kiefer und Jochbein infolge des Sturzes zertrümmert und der Schädel angebrochen. Der Mann ist frontal mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen.« Von Weinsteins Stab zog weiter Richtung Oberkörper. »Beide Arme sind an Elle und Speiche gebrochen. Das heißt, er hat noch versucht, sich vor dem Sturz abzustützen, was aber nicht funktioniert hat.«
»Ein Angreifer mit einem Baseballschläger oder so etwas kann es nicht gewesen sein?« Das war Winterfeld.
Von Weinstein schüttelte den Kopf. »Nein, das wären völlig andere Verletzungen. Und auch die Abwehrverletzungen wären ganz anders. Und dass auch die Wirbelsäule an mehreren Stellen gestaucht und gebrochen ist, spricht eindeutig für einen Sturz, nicht für eine gewaltsame Attacke mit einem Baseballschläger oder was auch immer.«
Ein Sektionsassistent hatte gerade die Schädelhaut abgezogen und mit einer oszillierenden Säge den Kopf aufgesägt. Nun nahm er das Gehirn heraus und reichte es von Weinstein.
»Hier haben wir’s«, sagte der. »Das Hirn ist geschwollen, ein Zeichen des zentralen Todes, wie man sagt.« Er legte das Gehirn auf eine Wage. »Zirka 1480 Gramm«, murmelte er. »Anderthalb Kilo. Größer und schwerer als normal.«
»Ein Alki als Intelligenzbolzen?«, fragte Winterfeld, der sich einen unpassenden Spruch mal wieder nicht verkneifen konnte.
»Das hat mit der Größe nichts zu tun«, sagte von Weinstein und legte das Gehirn zurück auf den Organtisch. »Bei einer Hirnschwellung durch zu viel Alkohol wird das Gehirn größer. Der Besitzer wird aber nicht unbedingt schlauer – es sei denn, er lässt das übermäßige Saufen.« Er zeigte auf das Gehirn. »Außerdem sehen wir hier, dass Hirnstamm und Atemzentrum geschädigt sind.« Er wies auf eine Stelle des Gehirns, wobei Clara beim besten Willen nicht erkennen konnte, wo von Weinstein dort irgendwelche Schädigungen erkennen konnte.
»Dann ist er an einer Alkoholvergiftung gestorben?«, fragte sie.
»Abwarten.« Er machte einen Schnitt und zog den Magen aus Bormanns aufgeschnittenem Leib. Es stank nach Alkohol und billigem Fusel wie in einer Eckkneipe. »Aromatischer Geruch«, sagten die Rechtsmediziner dazu immer. Clara fand es wenig aromatisch. Zimtkekse rochen für sie aromatisch, aber kein toter Säufer.
Von Weinstein wühlte weiter in den Innereien herum.
»Enddarm ist geweitet. Sie wissen ja«, er blickte in die Runde, »beim zentralen Tod kommt es zur Hirnschwellung. Gleichzeitig haben wir Blut- und Saftstau in der Lunge und in den sogenannten weiten Hohlorganen: Magen, Darm und Blase.« Er griff in den Körper hinein. »Hier die Blase mit fast fünfhundert Millilitern Urin.«
Er zog die Blase hervor.
Clara musste würgen.
»Und hier die Leber.« Er zeigte auf das Organ, das er halb aus dem Körper gezogen hatte. »Gelbbraun. Komplett knotig umgebaut und verdreht. Das heißt schwere Leberzirrhose. Lange hätte der es eh nicht mehr gemacht.«
»Und was heißt das?«, fragte Clara und wandte den Blick ab.
»Dass es sich um eine unspezifische Vergiftung handelt.«
»Durch Alkohol?«
»Durch etwas Alkoholisches«, verbesserte von Weinstein.
»Kommen Sie, Kollege«, sagte Winterfeld. »Sie wollen es ja nur wieder spannend machen. Die Leiche ist seit zwei Stunden hier. Da können Sie mir doch nicht erzählen …«
»Na gut, gewonnen.« Von Weinstein nestelte an seiner Brille. »Wir haben einige seiner Organe schon zu einem Schnelltest in die Toxikologie gebracht. Es war kein Ethanol, kein klassischer Alkohol, also kein C2H5OH. Es war die Vorstufe davon. Ein Kohlenstoffatom weniger.«
»Moment mal«, sagte Clara. »Sie meinen … Methanol?«
»CH40. Sie sagen es.«
»Also hat ihn jemand mit Methanol vergiftet? Das Zeug, von dem man blind wird?«
»Oder er hat es sich selbst reingepfiffen. Solche Storys hört man ja öfter. Von Arbeitern in russischen Eisenbahndepots, von dummen Touristen in den Arabischen Emiraten. Bei der Menge tippe ich aber darauf, dass jemand Bormann immer wieder zum Trinken animiert hat, als der schon angeschlagen war.«
»Von Methanol wird man doch blind, oder?«, wiederholte Winterfeld.
»Das auch. Von wenig Methanol wird man blind. Von viel wird man tot.«
»Er war aber nicht sofort tot«, sagte Winterfeld. »Er hat sich möglicherweise wieder aufgerappelt. Die Spurensicherung hat Fingerabdrücke und DNA in der ganzen Wohnung gefunden, insbesondere an der Wand, am Geländer und an der Kante, die zum Brunnen hinunterführte.«
»Die Abdrücke könnten auch älter sein.«
»Könnten.«
»Der Tod durch Methanol kann sich lange hinziehen.« Von Weinstein musterte Clara und Winterfeld mit bedeutungsschwangerem Blick. »Wobei man nicht am Methanol als solchem stirbt, sondern an den Abbauprodukten. So wie man bei einem Kater keine Kopfschmerzen wegen des Alkohols hat, sondern aufgrund der Stoffe, die beim Abbau des Alkohols entstehen.«
»Und was für Produkte entstehen beim Abbau von Methanol?«
»Übles Zeug«, sagte von Weinstein. »Formaldehyd und Ameisensäure, beides in hohem Maße toxisch.«
Er nahm die Lunge aus einer Organschale und schnitt seitlich an dem Organ entlang. Clara musste unbewusst an einen Thanksgiving-Truthahn denken. Weinstein würde einen guten Werbeträger für Familienfeste abgeben. Die Art, wie er die Lunge aufschnitt, hatte etwas Gravitätisches, Feierliches.
Er machte einen Flachschnitt am Lungengewebe entlang, ergriff dann die Lunge und drückte. Eine schaumige Flüssigkeit blubberte hervor.
»Da haben wir’s«, sagte er. »Die Lunge ist erst einmal dunkellila und auch noch überwässert. Das bedeutet Blut- und Saftstauung im Organ. Ebenso ist das Atemzentrum gelähmt. Und hier …«, er zeigte noch einmal auf die Lunge, »haben wir Fremdmaterial und Speisebrei in den Bronchien. Er hat also auch seinen Mageninhalt eingeatmet.«
»Und was war das?«
Von Weinstein ergriff ein Glas, das neben dem Tisch stand. »Hier ist der Mageninhalt. Ich vermute, dass es so etwas wie Döner war. Vermischt mit sehr viel Alkohol.« Dann zeigte er auf die Halspartie des Toten.
»Der Genickbruch kam erst kurz danach. Wir haben keine Unterblutungen an der Wirbelsäule.«
Clara nickte. Hätte es Unterblutungen an der Wirbelsäule gegeben, wäre das der Beweis, dass Bormann an dem Genickbruch gestorben war.
»Und woran genau ist er gestorben? An dem Sturz oder an etwas anderem?«, fragte sie.
»Das ist fast eine Art Polytrauma«, antwortete von Weinstein, »also ein Todesfall mit mehreren Ursachen, wo jede Ursache für sich allein ausreichen würde, um den Tod herbeizuführen. Die Vergiftung durch Methanol, der Sturz in den Brunnen, das Ersticken an Erbrochenem.«
»Und der hier ist erstickt?«
»Sieht auf den ersten Blick so aus. Das gibt es aber öfter«, sagte von Weinstein. »Man nennt es Mageninhaltsaspiration. Bewusstlose, gerade sogenannte Alkoholintoxikierte, atmen manchmal ihren eigenen Mageninhalt ein, insbesondere, wenn sie sich in einer liegenden Position befinden. Wenn Leute bewusstlos sind oder stark alkoholisiert, fehlt der schützende Hustenreflex.«
Clara hatte noch den Anblick des Erbrochenen vor Augen, das nicht nur den Boden des Brunnen bedeckt, sondern mit dem Bormann die ganze Wohnung vollgespritzt hatte.
»Dann hat Bormann sein Erbrochenes wieder eingeatmet?«
»Ja. Eine Aspiration, also das Einatmen von flüssigem oder festem Fremdmaterial, kann besonders bei größeren Mengen dazu führen, dass das Opfer erstickt. Die agonale Aspiration beschränkt sich auf die Luftröhre und die daran anschließenden Hauptbronchien, während die vitale, also die zu Lebzeiten stattgefundene Aspiration bis in die Peripherie, also die kleinsten Bronchien und Lungenbläschen auftritt. Ich habe das erst kürzlich erlebt. Speisebrei landete in den Bronchien, ging dann in die Lunge, und das war’s.« Er machte eine Pause. »Darum ist es so wichtig, Bewusstlose in eine stabile Seitenlage zu bringen und den Kopf nach hinten zu überstrecken. Dann passiert nichts.«
»Ist nicht mal irgendein Rockstar an seinem eigenen Erbrochenen erstickt?«, fragte Winterfeld.
»Sie meinen Jimi Hendrix«, sagte von Weinstein. »Ja.«
»Ich meinte nicht Jimi Hendrix, der war vor meiner Zeit.«
»Sondern?«
»Bon Scott, der erste Sänger von AC/DC.«
»Ja, das wird behauptet«, sagte von Weinstein.
»Behauptet klingt so, als wäre es nicht wahr.«
Clara glaubte ihren Ohren nicht zu trauen. Sie ermittelten in einem dringenden Mordverfahren, und ihr Chef und der Rechtsmediziner unterhielten sich über AC/DC.
»Ich habe mich mit der Story mal beschäftigt«, sagte von Weinstein. »Egal was ich tue, macht es nicht nach, hat Scott immer gesagt. Er ist im Februar 1980 in London gestorben. Es war drei Grad über dem Gefrierpunkt an diesem Abend in London, als Bon Scott mit seinem Kumpel Kinnear in London auf Sauftour ging. Nach der durchzechten Nacht fuhr Kinnear in den frühen Morgenstunden mit seinem Renault nach Hause. Bon Scott schlief auf dem Beifahrersitz ein, war nicht wach zu bekommen und wurde von Kinnear im Wagen zurückgelassen. Am nächsten Abend erst wurde der Sänger tot aufgefunden, immer noch im Wagen liegend, so wie Kinnear ihn zurückgelassen hatte. Dem offiziellen Totenschein zufolge, dem Death Certificate, ist Bon Scott an einer akuten Alkoholvergiftung gestorben. Inoffiziell heißt es, er sei an seinem Erbrochenen erstickt.«
»Und? Ist er?«, fragte Winterfeld.
»Nein«, sagte von Weinstein. »Er ist erfroren.«
»War es denn so kalt?«
»Nachts war es um die drei Grad. Und er war sechzehn Stunden in dem Auto.«
Winterfeld schüttelte den Kopf. »Da erfriert man doch nicht, vor allem, wenn man in einem Auto liegt.«
»Er ist aber erfroren«, beharrte von Weinstein, »da bin ich ganz sicher.« Er hob dozierend die Hände. »Er war ein solch hoffnungsloser Alki, der konnte gar keine richtige Alkoholvergiftung mehr kriegen, in deren Folge er sein Erbrochenes hochwürgen könnte. Ich sagte ja, das passiert nur, wenn man richtig betrunken ist. Und richtig betrunken konnte der gar nicht mehr werden.«
»Ich dachte, man hätte Erbrochenes in den Atemwegen gefunden?«
Von Weinstein nickte und zeigte auf Bormanns Lunge. »Ja, das kann aber ebenso gut post mortem geschehen sein. Erbrochenes oder Mageninhalt in den Atemwegen sagt nichts über die Todesursache aus. Ich sagte ja, im Sterben setzen die Schutzreflexe aus, und hervorgewürgter Speisebrei wird möglicherweise wieder eingeatmet.« Er zeigte zur Untermalung auf die Speise- und Luftröhre Bormanns, als läge Bon Scott vor ihnen. »Ebenso kann postmortal Mageninhalt die Speiseröhre hinauf laufen und beim Transport der Leiche in die Luftröhre gelangen.«
»Und warum ist dieser Sänger erfroren? Kann es nicht eine andere Todesursache gegeben haben?«
»Nun ja, drei Grad Celsius und sechzehn Stunden in dem Auto.« Er gab seinem Sektionsassistenten ein Zeichen. »Den Kopf kannst du schon mal zumachen. Danke. Was wollte ich sagen …? Ach ja. Hoher Alkoholkonsum erweitert die Gefäße, was zu einer sehr viel schnelleren Auskühlung führt. Erst kühlt die Körperoberfläche aus, dann auch der Körperkern. Damit ist es sehr wahrscheinlich, dass Scott in dem Auto schlicht und einfach bei plus drei Grad erfroren ist. Denn Tod durch Erfrieren ist sogar bei Temperaturen von bis zu zehn Grad Celsius möglich. Nicht nur, wenn die wärmeabgebende Körperoberfläche, wie zum Beispiel bei Kindern, relativ zum Gewicht größer ist, oder wenn die Kleidung feucht ist, sondern auch durch Umstände, wie sie bei Bon Scott maßgeblich zum Tod beigetragen haben: Immobilität und fehlende Muskelarbeit zur Wärmeerzeugung. Er lag sechzehn Stunden regungslos im Auto. Hinzu kommen physische Ermüdung, Unterernährung und so weiter. Gerade Letzteres ist bei Alkoholikern, die sich oft nur von ihrer bevorzugten Flüssignahrung ernähren, häufig zu beobachten.«
»Haben Sie mal einen Brief nach London an die Rechtsmedizin geschrieben?«, fragte Winterfeld.
»Sie werden es nicht glauben, aber genau das habe ich.«
»Und? Was gehört?«
»Floskeln, sonst nichts.«
Winterfeld antwortete, indem er den Text von »Highway to hell« von AC/DC zitierte und leise die Melodie dazu summte:
»Don’t need reason, don’t
need rhyme,
Ain’t nothing I would rather do,
Going down, party time,
My friends are gonna be there too.
I’m on the highway to
hell.«
Clara konnte nur den Kopf schütteln. »Das ist ja alles gut und schön, Leute«, sagte sie. »Nun aber zurück zu Mister Bormann. Was lehrt uns die Tatsache, dass er tot hier liegt?«
»Dass er sich selbst oder jemand anders ihn mit Methanol vergiftet hat«, sagte von Weinstein. »Möglich ist beides. Der erste Fall, dass er selbst es war, ist allerdings wahrscheinlicher.«
»Dann hat er sich ursächlich durch das Methanol vergiftet und ist dann entweder an seinem Erbrochenen erstickt oder hat sich im Brunnen das Genick gebrochen?«
Von Weinstein nickte. »Oder beides. Das Methanol kam aber zuerst.«
»Wenn wir jetzt dachten, Bormann wäre der Mörder gewesen«, sagte Clara, »der Rache an dem Anwalt, der Psychiaterin und allen am Prozess Beteiligten nehmen wollte …« Sie blickte Winterfeld an. »Das wäre für einen Toten eine außergewöhnliche Leistung.«
»Kann man wohl sagen. Also muss jemand anders der Mörder sein«, sagte Winterfeld.
»Und da Bormann offenbar von irgendjemandem mit Methanol ermordet wurde«, fuhr Clara fort, »könnte derjenige, der das getan hat, genau diese Person sein. Der wahre Mörder! Wenn es so ist. Und der, den wir für den Täter hielten, nämlich Bormann, ist am Ende auch eines seiner Opfer geworden. Ähnlich wie bei den anderen, den Opfern zweiter Ordnung, wie wir sie so schön genannt haben.« Sie überlegte einen Augenblick. »Es sind auch noch keine Infos von den Vermissten aus der Fahndung und der Pressekampagne eingegangen. Und warum ist dieser Mann gewaltsam gestorben? Kann er trotzdem der Mörder der anderen sein? Oder gibt es einen Puppenspieler hinter all dem? Haben wir es wieder mit einem Phantom zu tun, wie beim Namenlosen?«
»Wer weiß«, sagte Winterfeld.
»Wer weiß«, sagte von Weinstein.
»Dann, liebe Kollegen«, schloss Clara, »sollten wir uns die Prozessunterlagen noch einmal genauer anschauen, ob nicht noch jemand anders in Frage kommt, der ein ebenso starkes oder sogar noch stärkeres Motiv hat. Oder wir müssen in einer anderen Richtung suchen.«
»Was immer Sie sagen, Señora«, murmelte Winterfeld.
Claras Handy klingelte. Es war die Nummer des Unfallkrankenhauses in Marzahn.