Das Eine
Die Furcht ist der Motor, der das menschliche Tier antreibt. Die Menschheit betrachtet die Welt als einen Ort zahlloser Bedrohungen, und daher wird die Welt zu dem, was sich die Menschheit darunter vorstellt. Die Menschen leben nicht nur in Angst, sondern setzen Angst auch dazu ein, einander zu beherrschen. Panikmache ist ihre wahre Religion.
In meinem vollkommenen Königreich gibt es keine Furcht. Hier leben keine Menschen, um miteinander zu rivalisieren, Imperien aufzubauen oder Kriege zu beginnen. Hier gibt es keinen dauerhaften Verlust und keinen anhaltenden Tod. Hier wird das, was getötet wird, wiedergeboren. Ich labe mich an allem Unvollkommenen, das vor mich hintritt, was nicht unter Ausbeutung, sondern unter Läuterung fällt, und ich zehre auch von mir selbst. Ich verschlinge mich, um erneut zu leben.
Der Feind der Herrschenden Elite fürchtet alles, obwohl ihm nicht klar ist, dass er selbst Gegenstand seiner größten Furcht ist. Er fürchtet das Leben mehr als das Sterben. Er fürchtet sein Geld fast so sehr, wie er fürchtet, es nicht zu haben. Falls er Beweise dafür entdecken sollte, dass seine Verschwörungstheorien wahr sind, dass die Welt genauso ist, wie er sie sich vorstellt, dann brächte er trotzdem nicht den Mut auf, diesen Beweisen gemäß zu handeln. Er hält sich für einen potenziellen Helden, aber er hat nicht das Zeug zum Helden. Er ist im Vergleich zu dem Jungen, was eine Maus im Vergleich zu einem Löwen ist. Folglich kann ein solcher Mann in der Geschichte des Einen eine wesentliche Rolle spielen.