6 Apartment 3-C

Nachdem er einen Moment lang dagestanden und die Unterlagen auf dem Küchentisch angestarrt hatte, die sich allesamt mit dem Pendleton befassten, ging Silas zur Kaffeemaschine. Er füllte einen weißen Keramikbecher, holte eine Flasche Brandy aus dem Küchenschrank und goss etwas davon in den Kaffee. Auf der Wanduhr war es fünfzehn Uhr sieben, und obwohl Silas vor der Abendessenszeit nie etwas trank und selbst dann nicht unbedingt, verspürte er das Bedürfnis, sich für einen Termin um siebzehn Uhr zu stärken.

Er lehnte sich an die Anrichte, mit dem Rücken zu den beiden Spülbecken und dem Fenster darüber. Blitze flackerten und belebten seinen Schatten, der in der halbdunklen Küche nach vorn und wieder zurücksprang, nach vorn und wieder zurück, als sei die verzerrte Silhouette ein Wesen mit einem eigenen Willen und dem heftigen Verlangen, sich von ihm zu befreien.

Er nippte an dem Kaffee, der so heiß war, dass er es gerade noch aushielt, vielleicht nicht nur ein Heilmittel für seine flatternden Nerven, sondern auch gegen die Kälteschauer, die ihn plagten. Er war drauf und dran, das vereinbarte Treffen ausfallen zu lassen, hierzubleiben und Kaffee mit Schuss zu trinken, bis seine Augenlider schwer würden und er sich nicht mehr wach halten könnte. Er war jedoch sogar als Rentner noch Anwalt. Und zwar einer, der nicht nur die Gesetze von Bund, Land und Stadt respektierte, sondern auch und vor allem das Naturgesetz, den Kodex, von dem er glaubte, er sei allen Menschen von Geburt an eigen, ein Kodex von Verantwortlichkeiten, zu denen auch die Pflicht zählte, die Wahrheit zu lieben und ihr stets nachzugehen.

Doch manchmal war die Wahrheit eben schwer zu fassen …

Nachdem Tolliver, der Butler, 1935 die Familie Ostock und seine Kollegen ermordet hatte, stand Belle Vista drei Jahre lang leer, bis ein Junggeselle aus der Ölindustrie, ein Mann namens Harmon Drew Firestone, den die Gewalttaten der Vergangenheit nicht abschreckten, das prachtvolle Haus zu einem Spottpreis erwarb. Er gab ein Vermögen dafür aus, es zu restaurieren, bis es wieder in seinem alten Glanz erstrahlte. Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, war Belle Vista zum Mittelpunkt des pulsierenden gesellschaftlichen Lebens der Stadt geworden. Der alte Harmon Firestone starb im Frühjahr 1972 still im Schlaf eines natürlichen Todes.

Der Nachlassverwalter des Firestone-Erbes verkaufte Belle Vista an einen Bauträger, der das Gebäude in dreiundzwanzig Wohneinheiten unterschiedlicher Größe umwandelte. Die hohen Decken, die aufwendigen und gut ausgeführten architektonischen Details, die Aussicht durch den erhöhten Standort und die eleganten, gemeinschaftlich genutzten Räume sorgten dafür, dass sich die Wohnungen 1974 schnell verkaufen ließen, zum höchsten Quadratmeterpreis in der Geschichte der Stadt. Siebenunddreißig Jahre später lebten nur zwei der ursprünglichen Besitzer noch in ihren Wohnungen, etliche Apartments waren schon mehr als einmal in andere Hände übergegangen.

Erst am Vortag hatte Silas in Erfahrung gebracht, dass die Geschichte des Blutvergießens im Pendleton nicht mit Nolan Tollivers Amoklauf geendet hatte. Es war nicht nur in jüngerer Zeit zu Gewalttaten einer bizarren Natur gekommen, sondern allem Anschein nach traten die Vorfälle auch mit vorhersagbarer Regelmäßigkeit mehr oder weniger auf den Tag genau alle achtunddreißig Jahre auf, was vermuten ließ, dass es demnächst zu einer weiteren Gräueltat kommen konnte.

Margaret Pendleton und ihre beiden Kinder Sophia und Alexander waren in der Nacht des 2. Dezember 1897 verschwunden.

Achtunddreißig Jahre später waren am 3. Dezember 1935 die Familie Ostock und sieben Angehörige ihres Personals ermordet worden.

1973, achtunddreißig Jahre nach der Ostock-Tragödie, war das Belle Vista unbewohnt gewesen, weil es gerade zu Luxuswohnungen umgebaut wurde; kein Bewohner kam ums Leben. Dennoch hatten Ende November und Anfang Dezember jenes Jahres Handwerker und Facharbeiter, die mit dem Umbau befasst waren, derart beunruhigende Erlebnisse gehabt, dass einige ihre Jobs kündigten und in all den Jahren seither Schweigen darüber bewahrt hatten, was sie als Zeugen miterlebt hatten. Einer von ihnen, Perry Kyser, war um siebzehn Uhr mit Silas verabredet.

Vor der Kaffeemaschine füllte er seinen Becher nach. Den Brandy hatte er noch nicht in den Schrank zurückgestellt. Nach kurzem Zögern beschloss er, den Kaffee diesmal nicht mit Alkohol zu mischen.

Als er die Flasche zuschraubte, nahm er aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr, ein dunkles Etwas, das er nur flüchtig zu sehen bekam. Sein Herzschlag beschleunigte sich, als er sich zu der offenen Tür zum Flur umdrehte. Das Licht von zwei Kristallglaslampen an der Decke fiel auf cremeweiße Wände, einen persischen Läufer und den schimmernden Mahagoniboden, aber nicht auf einen Eindringling.

Seine jüngsten Entdeckungen hatten dafür gesorgt, dass seine Nerven angespannt waren. Falls es dem Pendleton bestimmt war, ein weiteres Mal wie im Dezember mehrerer anderer Jahre ein Totenhaus zu sein, dann konnte die Zeit knapp werden. Es war Donnerstag, der 1. Dezember 2011.

Silas war nicht in der Stimmung, die flüchtige Erscheinung im Flur als Sinnestäuschung abzutun. Er stellte seinen Kaffeebecher hin, wagte sich aus der Küche hinaus und lauschte mit zur Seite geneigtem Kopf auf die Geräusche eines Eindringlings.

Das Esszimmer lag links von ihm, das Arbeitszimmer und die Gästetoilette rechts. In keinem der Räume hielt sich jemand auf.

Hinter dem Esszimmer befand sich das geräumige Wohnzimmer mit seinem gusseisernen Kamineinsatz und der kunstvoll verzierten Kamineinfassung aus Kalkstein, die bis zu einer vier Meter zwanzig hohen verzierten Stuckdecke mit einem geriffelten Eierstabprofil reichte. Direkt gegenüber dem Kamin wanden sich Schlangen aus Regen die hohen Fensterscheiben hinab.

Am hinteren Ende des Wohnzimmers war im Flur sowohl der Riegel der Wohnungstür vorgeschoben als auch die Sicherheitskette vorgelegt.

Auf der anderen Seite des Flurs, dem Wohnzimmer gegenüber, lauerte niemand im Schlafzimmer oder in einer der beiden Ankleiden. Die Stille erschien ihm tiefer als sonst, wie ein erwartungsvolles Schweigen, doch den unheimlichen Charakter dieser Geräuschlosigkeit mochte er sich einbilden.

Als er sich der halb offenen Tür zu dem geräumigen Badezimmer näherte, einem Reich aus weißem Marmor mit goldenen Adern und großen verspiegelten Flächen, glaubte er, säuselnde Stimmen oder vielleicht das zischelnde Geräusch zu hören, das während der Nacht aus dem Innern der Mauer zu vernehmen gewesen war. Aber als er über die Schwelle trat, erwies sich auch das Bad als still – und menschenleer.

Er sah sich den Raum erst in einem Spiegel und dann in einem anderen an, als könnte ein Spiegelbild etwas enthüllen, was nicht zu sehen war, wenn man den Blick direkt darauf richtete. Da die Spiegel einander gegenüberhingen, stand er zwischen einer Vielzahl von Silas Kinsleys, die entweder im Gänsemarsch auf ihn zukamen oder ihm den Rücken zukehrten und sich von ihm zurückzogen.

Es war lange her, dass er sein Gesicht das letzte Mal ganz bewusst in einem Spiegel betrachtet hatte. Er wirkte viel älter, als er sich fühlte. In den drei Jahren seit Noras Tod war er um zehn Jahre gealtert.

Er sah von einem Gesicht zum anderen und rechnete fast damit zu entdecken, dass eines von ihnen das eines Fremden war, eines böswilligen Anderen, der sich zwischen einer Unzahl von immer kleiner werdenden Silas Kinsleys verbarg. Was für ein seltsamer Gedanke. Natürlich waren die Spiegelbilder lauter identische alte Männer.

Als er in den Flur zurückkehrte, stieg unter seinen Füßen ein leises und bedrohliches Rumpeln auf, kein Donner, sondern eher so, als führe unterirdisch ein Zug unter dem Gebäude durch, obwohl es in der Stadt kein U-Bahn-Netz gab. Das Pendleton erschauerte und Silas wankte mit ihm. Er dachte: Erdbeben, aber in den fünfundfünfzig Jahren, die er in dieser Stadt verbracht hatte, hatte er nie ein Erdbeben gefühlt und auch nur das Geringste von einer größeren Verwerfung unter irgendeinem Teil des Bundesstaats gehört. Das Beben dauerte zehn oder fünfzehn Sekunden und legte sich dann, ohne Schäden zu hinterlassen.

* * *

Im Arbeitszimmer drehte sich Zeuge im Kreis, weil er sich zuerst einen Eindruck von der Räumlichkeit verschaffen wollte. Es konnte durchaus sein, dass er nur für ein paar Sekunden hier sein würde, bestenfalls ein oder zwei Minuten. Es war das Zimmer eines Mannes, aber es strahlte Wärme aus und eine Wand war einer Fotogalerie vorbehalten, die Silas Kinsley mit einigen der Mandanten zeigte, die er so erfolgreich vertreten hatte, Silas und seine verstorbene Frau Nora an diversen exotischen Schauplätzen sowie die beiden zusammen mit verschiedenen Freunden bei festlichen Anlässen.

Im Flur ging Kinsley an der offenen Tür vorbei in Richtung Küche. Er warf keinen Blick hinein. Zeuge wartete darauf, dass der Anwalt wieder auftauchte, weil ihn das, was er aus dem Augenwinkel gesehen hatte, erst mit Verspätung in Alarmbereitschaft versetzte, doch häusliche Geräusche in der Küche wiesen darauf hin, dass keine unmittelbare Konfrontation zu erwarten war.

Wie würde er reagieren, wenn er einen Fremden – einen kräftigen jungen Mann in Stiefeln, Jeans und Pullover – wie durch Zauberhand in seiner Wohnung vorfand? Mit der Furcht eines Mannes, der vom Alter geschwächt war, oder mit der ruhigen Autorität eines Anwalts, der nach Jahrzehnten der Triumphe im Gerichtssaal immer noch selbstbewusst auftrat? Zeuge hatte den Verdacht, dass es sich hier um einen Mann handelte, der nicht so leicht aus der Fassung zu bringen war.

Zwei Wände des Zimmers nahmen Bücherregale ein, die vom Boden bis zur Decke reichten und mit Büchern vollgepackt waren. Die meisten waren juristische Bücher, über Fälle, die aufzeigten, wie die Gesetze auszulegen waren, und dicke Biografien bedeutender Persönlichkeiten in der Geschichte der amerikanischen Jurisprudenz.

Ehrfürchtig ließ Zeuge eine Hand leicht über die Buchrücken gleiten. Dort, wo er herkam, gab es keine Gesetze, keine Anwälte, keine Richter, keine Geschworenen, keine Prozesse. Die Unschuldigen waren von einer brutalen Strömung des Glaubens an die Vorherrschaft des Primitiven fortgeschwemmt worden, durch den Glauben an die falschen Dinge, durch die Auflehnung gegen die Realität und die Erhebung idiotischer Überzeugungen in den Rang der alleinigen Wahrheit. Er hatte zu seiner Zeit viele Menschen getötet und war sich sicher gewesen, für das Blut, das er vergossen hatte, würde er nie zur Verantwortung gezogen werden. Dennoch hatte er Hochachtung vor dem Gesetz, ebenso wie ein Mensch, der in gottloser Verzweiflung lebt, die Idee eines Gottes, die er sich nicht zu eigen machen kann, wertschätzen könnte.

Nachthaus
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