Bailey Hawks
Als sich alle in der Mitte des Flurs zusammendrängten, bekam der Verputz Sprünge und fiel von der Decke, und Trockenwandschrauben sprangen wie Korken aus den Wänden. Eine Gipsfaserplatte klappte herunter wie eine große Falltür, bestäubte Bailey mit pulverisiertem Gips und traf Tom Tran, der beinah in die Knie ging. Über ihren Köpfen wimmelte es zwischen den Deckenbalken von einer Fülle von bleichem Leben, das den Tod liebte, sich wand, um sich schlug und sich hinunterreckte, um sie alle zu packen.
Tom Tran presste Ignis die Mündung fester an die Kehle und schrie: »Ich bringe ihn um!«
Das Eine schien entschieden zu haben, es müsse auch das Leben seines Schöpfers aufs Spiel setzen, denn aus dem blauen Licht des Aufzugs quoll ein wütender Schwarm von grässlichen Manifestationen. Daseinsformen, in denen sich Tier, Pflanze und Maschine miteinander verbanden und deren Anblick seine Augen rebellieren und sein Herz schrumpfen ließ. Es war eine Horde von Schreckgespenstern, die die Albträume von Dämonen bevölkern könnten, während sie in der Hölle schliefen. Dieses Rudel hätte sie in Stücke gerissen, wenn nicht plötzlich Fluten blauen Lichts schimmernd an den Wänden hinaufgeströmt wären. Der Übergang vollzog sich in die umgekehrte Richtung, das wilde Gebrüll irrsinniger Stimmen verstummte abrupt, Rost und Verfall verschwanden ebenso wie die toten Pogromiten und jene, die der Aufzug heraufgebracht hatte. Und hier waren die überlebenden Nachbarn, hier, wo sich die Zukunft noch nicht ereignet hatte, hier am ruhenden Pol der sich stetig drehenden Zeit, wo noch alles möglich und nichts verloren war.
Zu Hause.