Beckendrehung
Aus der Grundstellung geht man leicht in eine angenehme Drehung, die aus dem Kreuz– und Darmbeingelenk herauskommen kann. Dieses kleine Gelenk lässt sich am besten erspüren, wenn man die Hände auf die Knochenplatte im unteren Rücken legt und dabei mit den Fingern die Vertiefungen dort wahrnimmt. Diese Knochenplatte wird in der Anatomie Michaelisraute genannt, nach dem Gynäkologen Gustav Adolf Michaelis (1798–1848). Hebammen können aus der Form dieser Raute Rückschlüsse auf das Becken ziehen. In der Frauengesundheitsbewegung wird die Raute auch Mond- oder Lunaraute genannt.
