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Hochzeitstag

Berge sind gute Gleichmacher. Sie scheren sich nicht darum, wer man ist, und wie viele.

Manche glauben, dass die Erbauer die Matteracks geschaffen haben, indem sie das rote Blut der Erde tranken und damit ihre Kraft stahlen, und dass die Gipfel entstanden, als sich die Felsen gegen die Erbauer auflehnten und sie abschüttelten. Gomst erzählt, dass der Herrgott die Berge hierher setzte, kleine Wellen im feuchten Ton, als er mit beiden Händen die Welt formte. Wer auch immer das Werk vollbrachte, er hat meinen Dank, denn es sind die Matteracks, die das Hochland von Renar hoch machen. Sie reichen von Osten nach Westen und zerknittern auch die Karten anderer Königreiche, aber im Hochland leisten sie die beste Arbeit. Hier bestimmen die Matteracks, wohin man gehen kann und wohin nicht.

Ein- oder zweimal wurde gesagt, ich hätte eine sture Ader. Jedenfalls habe ich nie etwas davon gehalten, dass man einem König in seinem eigenen Königreich sagt, wohin er gehen darf. Deshalb habe ich in den Jahren seit meiner Ankunft als unreifer Jugendlicher nicht nur das Lied des Schwertes gelernt, die Kunst des Rasierens gemeistert und Recht mit scharfer Kante gesprochen, sondern mich auch mit dem Bergsteigen beschäftigt.

Wie sich herausstellte, war das Bergsteigen für die Bewohner des Hochlands ebenso neu wie für mich. Sie wussten über die Orte Bescheid, die sie erreichen mussten: hohe Weiden für die Wollziegen, die Sommerpässe für den Handel, die Eiger-Wand für die Suche nach Opalen. Aber was die Orte betraf, die sie nicht erreichen mussten … Wer hat Zeit für etwas, wenn einem der Magen knurrt oder es Geld zu verdienen gilt?

»Was zum Teufel macht Ihr, Jorg?«, fragte mich Coddin einmal, als ich blutig nach Hause kam und mein Handgelenk bei jeder Bewegung knirschte.

»Ihr solltet mit mir kommen«, erwiderte ich, nur um zu sehen, wie er eine Grimasse schnitt. Ich klettere allein. Die Wahrheit lautet: Auf einem Berggipfel gibt es nie Platz für zwei.

»Lasst es mich anders ausdrücken«, sagte Coddin. Ich bemerkte, dass sein Haar grau zu werden begann. Es zeigte sich an den Schläfen. »Warum macht Ihr so etwas?«

Ich schürzte die Lippen und lächelte dann. »Die Berge haben mir gesagt, ich könnte es nicht.«

»Seid Ihr mit König Knut vertraut?«, fragte Coddin. »Es ist kein Weg, zu dem ich Euch raten würde – da Ihr mich in diesen Tagen dafür bezahlt, Euer Berater zu sein.«

»Ha.« Ich fragte mich, ob Katherine klettern konnte. Ich hielt sie dafür imstande, wenn man ihr eine Chance gäbe. »Ich habe das Meer gesehen, Coddin. Das Meer kann ganze Berge verschlingen. Gelegentlich mag ich Meinungsverschiedenheiten mit dem einen oder anderen Berg haben, aber wenn Ihr mich dabei erwischt, das Meer herauszufordern, so habt Ihr die Erlaubnis, einen Ochsen auf mich fallen zu lassen.«

Ich sagte Coddin, dass es Sturheit war, die mich klettern ließ, und vielleicht stimmte das, aber es gab noch mehr. Berge haben keine Erinnerung und urteilen nicht. Es liegt Reinheit in dem Bemühen, ihren Gipfel zu erreichen. Man lässt die Welt hinter sich zurück und nimmt nur, was man braucht. Für jemanden wie mich kommt das der Erlösung sehr nahe.

 

Angriff, hatte Miana gesagt, und gerade am Hochzeitstag sollte ein Mann seiner Frau nicht widersprechen. Es half natürlich, dass ich die ganze Zeit einen Angriff geplant hatte. Ich übernahm selbst die Führung, denn nur wenige kennen die Ausfalltore und Tunnel, die zum Feind führten. Besser gesagt: Viele wussten von ihnen, aber wie ehrliche Priester wäre kaum jemand in der Lage gewesen, einen von ihnen zu finden.

Zu viert nebeneinander gingen wir, die größten Männer gebückt, um mit dem Kopf nicht an die Decke aus grob behauenem Stein zu stoßen. Jeder zehnte Mann trug eine Pechfackel – die Soldaten ganz hinten erstickten fast in ihrem Rauch. Das Licht meiner eigenen Fackel reichte gerade zehn Meter weit durch den Tunnel, der sich immer wieder hin und her wand, um natürliche Hohlräume und Risse im Fels auszunutzen. Das rhythmische Stapfen vieler Füße hatte zuerst fast etwas Hypnotisches, aber es wurde schnell zu einem Hintergrundgeräusch, das man kaum mehr wahrnahm, bis es plötzlich aufhörte. Ich drehte mich um, und die Flammen meiner Fackel zeigten mir nichts anderes als huschende Schatten. Von den Männern meiner Truppe war nichts mehr zu sehen.

»Was machst du hier, Jorg?« Die Worte des Traumhexers umströmten mich, ein Fluss aus sanfter Kadenz, mit nur vagen Andeutungen eines sarazenischen Erbes. »Ich beobachte dich von einem Moment zum nächsten. Deine Pläne sind mir bekannt, noch bevor sie sich ganz in dir entfalten.«

»Dann weißt du auch, was ich hier mache, Sageous.« Ich hielt nach ihm Ausschau.

»Ist dir klar, dass wir über dich lachen, Jorg?«, fragte Sageous. »Der Bauer auf dem Schachbrett, der glaubt, sein eigenes Spiel zu spielen. Es amüsiert selbst Ferrakind hinter dem Feuer, und Kelem, noch immer in seinen Salzminen erhalten. Lady Blau hat dich auf einem Saphirbrett, Skilfar sieht die Muster deiner Zukunft im Eis, bei der Mathema bist du Teil der Gleichungen, als kleiner, unbedeutender Term. In den Schatten hinter den Thronen zählst du nicht viel, Jorg. Man lacht darüber, wie du mir dienst, ohne es zu wissen. Die Stille Schwester lächelt nur, wenn dein Name genannt wird.«

»Es freut mich, dass ich wenigstens zu etwas nütze.« Links von mir bewegten sich die Schatten an der Wand langsam und widerstrebend, reagierten nicht sofort, wenn ich die Fackel schwang. Ich trat vor und stieß die Fackel in die dunkelste Stelle, ließ ihre Glut dort über den Felsen kratzen.

»Dies ist dein letzter Tag, Jorg.« Sageous zischte, als die Flammen Schatten fraßen und sich Dunkelheit wie einzelne Hautschichten vom Stein löste. Es bereitete mir tiefe Genugtuung, seinen Schmerz zu hören. »Ich werde dich sterben sehen.« Und damit verschwand er.

Makin wäre fast gegen mich gestoßen. »Stimmt was nicht?«

Ich schüttelte die Reste der Vision von mir ab und ging weiter. »Alles in Ordnung.« Sageous zog gern so sanft an den Fäden, dass der betreffende Mann gar nicht merkte, von ihm gelenkt zu werden. Sageous zu ärgern und Hass in ihm zu wecken … Es beeinträchtigte die hintergründige Macht, die er verwendete. Mein erster Sieg des Tages. Und wenn er das Bedürfnis spürte, mich zu verspotten, so musste ich ihm irgendwie Sorge bereitet haben. Vielleicht glaubte er, dass ich eine Chance hatte, was bedeutete, dass er weitaus optimistischer war als ich selbst.

»Es ist alles in Ordnung. Mehr noch, der Morgen hat gerade begonnen, besser auszusehen.«

Nach weiteren fünfzig Metern brachte uns eine Treppe nach oben, zu einem Kriechbereich unter einem großen Felsen namens Alter Bill. Und als wir den hinter uns gebracht hatten, waren wir am Hang.

 

Wenn man die Burg verlässt, ist man sofort von Bergen umgeben. Sie lassen einen auf eine Weise zwergenhaft erscheinen, wie es hohen Mauern und Türmen nicht möglich ist. Umgeben von den steilen Hängen und hohen Gipfeln der Matteracks waren die Burg und selbst die zwanzigtausend Mann der Fürsten von Pfeil ein Nichts, nicht mehr als Ameisen, die auf dem Rücken eines Elefanten kämpften.

Draußen an den Hängen, im kalten Wind und mit den Bergen hoch und still auf allen Seiten, fühlte es sich gut an, zu leben. Und wenn es sein musste, war es ein guter Tag, um zu sterben.

»Marten soll seine Männer nehmen und den Laufteil für mich halten«, sagte ich.

»Den Laufteil?« Makin zog sich im kalten Wind den Mantel enger um die Schultern. »Warum soll unser bester Hauptmann ein Tal sichern, das praktisch eine Sackgasse ist?«

»Wir brauchen die Männer, Jorg«, sagte Coddin und richtete sich nach dem Kriechen auf. »Wir können nicht auf zehn, geschweige denn auf hundert unserer besten Männer verzichten!« Er winkte, um meinen Befehl weiterzugeben, noch während er diese Worte sprach.

»Glaubt ihr, dass Marten den Laufteil nicht halten kann?«, fragte ich.

Das brachte Makin in eine ganz neue Richtung. »Dass er ihn nicht halten kann? Er würde die Tore des Himmels für dich halten, der Mann, oder die der Hölle. Und du weißt, warum.«

Ich zuckte die Schultern. Marten würde sie halten, weil ich ihm etwas gegeben hatte, das er für Seelenheil hielt. Eine zweite Chance, aufrecht zu stehen und seine Familie zu schützen. Vier Jahre lang hatte er den Krieg studiert, in allen Einzelheiten, von Pfeil bis Heer, seit er mit Sara zur Burg gekommen war. Letztlich würde er alles für mich halten, weil ich damals in den Ruinen des Bauernhauses seinem kleinen Mädchen einen Clown zum Aufziehen und Makins Nelkenwurz gegeben hatte. Ein Erbauer-Spielzeug, um das Kind lächeln zu lassen, und den Nelkenwurz, um ihm den Schmerz zu nehmen, und auch das Leben. Es war nicht die Krankheit, die das Mädchen tötete, sondern die Medizin, aber es starb mit süßen Träumen, anstatt an seinem eigenen Blut zu ersticken.

»Warum der Laufteil?«, fragte Coddin. Er ließ sich nicht so leicht ablenken.

»Der Fürst von Pfeil hat keine Attentäter in meiner Burg, Coddin, aber er hat Spione. Ich sage Euch, was Ihr wissen müsst und für Euer Handeln wichtig ist. Der Rest, die Spekulationen und Ahnungen … Sie sollten besser unter Verschluss bleiben.« Ich klopfte mir an den Kopf. Doch für einen Moment brannte das Kupferkästchen an meiner Hüfte, und sein Dornenmuster füllte das Blickfeld meines inneren Auges.

»Auf einem Pferd wäre ich glücklicher«, sagte Makin.

»Ich wäre auf dem Rücken einer riesigen Bergziege glücklicher«, entgegnete ich. »Und die außerdem Diamanten scheißt. Bis wir eine finden, gehen wir zu Fuß.«

Dreihundert Männer gingen hinter uns. Heere marschieren viel, aber wer im Hochland marschiert, muss mit gebrochenen Knöcheln rechnen. Dreihundert Mann der Wache, ihre Kleidung grau wie die Berge. Sie kamen aus dem Ausfalltor im Blockfeld westlich der Burg, wo der Tunnel durchs Grundgestein führte. Keine scharlachroten Wappenröcke oder goldene Litzen, keine aufgerichteten Löwen, Drachenbildnisse oder blöde gekrönte Frösche, nur Lumpen in der Farbe der Felsen. Ich hatte die Burg nicht verlassen, um festzustellen, wessen Uniformen schöner waren. Ich hatte sie verlassen, um zu siegen.

Hinter uns stiegen Raketen auf, malten Funkenschweife an den Himmel und hinterließen Schwefelwolken über der Burg. Ein Hochzeitsfeuerwerk, um die Hochländer zu erfreuen, aber auch eine gute Gelegenheit, die Blicke nördlich von uns zu binden, die der unwillkommenen Gäste.

Das Heer des Fürsten hatte sich in Bewegung gesetzt; die einzelnen Gruppen formierten sich zum Angriff. Normalerweise befanden sich ganz vorn die Pikeniere, mit zahlreichen Bogenschützen auf der anderen Seite, Männer aus Belpan mit Langbögen fast so hoch wie sie groß, Armbrust-Soldaten aus Ken, mit geflochtenen Bärten, braune Fahnen über den Trommlern, mit vor ihnen laufenden Schildjungen. Die Bogenschützen waren bereit, sich vom Gros des Heeres abzusetzen und Plätze in den Bergen östlich von uns zu suchen. Den Abschluss bildete die nutzlose Kavallerie von Orlanth. Ihre Zeit kam später, nach der Überwinterung in den Ruinen meiner Burg, wenn die hohen Pässe wieder frei waren und der Fürst den Weg fortsetzte, um seine Geschichte von gefallenen Königreichen zu erzählen. Wahrscheinlich kamen die Thurtaner als Nächste an die Reihe, und anschließend sollte es vermutlich weitergehen nach Germania und dem Dutzend teutonischer Reiche.

Als graue Welle kamen wir die Hänge westlich der Burg herab, mit Schwertern, Dolchen und Kurzbögen. Den größten Teil des Goldes meines lieben Onkels hatte ich für diese Kurzbögen ausgegeben, und die Hochlandrekruten hatten den Umgang damit schnell gelernt. Dreihundert Komposit-Reflexbögen, aus skythischer Herstellung. Jeweils zehn Goldstücke teuer. Genug, um jedem Mann ein halbwegs anständiges Pferd zu geben.

Die Späher des Fürsten sahen uns. Sie hatten nie gezweifelt. Scharfäugige Beobachter in den ersten Linien hätten uns aus einer Entfernung von ungefähr einer Meile bemerkt, aber warum sollten sie Ausschau halten? Dafür waren die Späher da.

Ich ging schneller. Berge sind gut geeignet, wenn man besser laufen will. Zuerst ist alles schwer, und selbst die Luft scheint zu dünn zum Atmen zu sein. Jahre vergehen, und die Muskeln werden hart wie Eisen. Erst recht, wenn man klettert.

Wir waren schnell. Geschwindigkeit an den Hängen ist eine Kunst. Der Fürst von Pfeil war nicht dumm. Die von ihm bestimmten Kommandeure hatten gute Offiziere ausgewählt, die ihrerseits Späher wählten, die sich mit Bergen auskannten. Sie waren ebenfalls schnell, aber die wenigen Männer, die nicht fielen, standen nicht schnell genug auf, bevor wir sie erreichten.

Es ist immer nett, jemanden zu überraschen. Der Fürst von Pfeil hatte nicht damit gerechnet, dass ich seine zwanzigtausend Mann mit einer Streitmacht von nur dreihundert angreifen würde. Das dürfte der Grund sein, warum wir nur wenige Sekunden hinter dem ersten Alarm kamen und den Feind erreichten, bevor er reagieren konnte.

Dreihundert ist eine magische Zahl. König Leonidas hielt mit nur dreihundert Kämpfern einem persischen Ozean bei den Thermopylen stand. Ich wäre den Spartiaten gern begegnet. Jene Geschichte hat zahllose Reiche überdauert. König Leonidas hielt einen Ozean zurück, und Knut nicht.

Ich fühlte das Brennen in meinen Beinen, die kühle Luft, die ich einatmete, und die heiße, die anschließend meinen Mund verließ. Ich fühlte den Schweiß in meiner Rüstung, unter dem Brustharnisch. Kein Plattenpanzer und kein Kettenhemd an diesem Tag, sondern hartes Leder, in Öl gekocht, darunter gepolstertes Leinen. Wir mussten uns gut bewegen können.

Als mein Ruf erklang, verharrten wir am Hang verteilt, nicht weiter als zweihundert Meter vom Feind entfernt, nahe genug, um ihn zu riechen. Auf dieser Seite, weit abseits der Bogenschützen an den Hängen auf der anderen Seite, bildeten Männer aus Pfeil das größte Kontingent, Speerträger in leichtem Ringpanzer, Schwertkämpfer mit schwereren Kettenhemden, unter ihnen die Landritter, die Bauern und Dorfbewohner zu Soldaten gemacht oder einen Teil ihrer Burgwachen für das Heer des Fürsten entsandt hatten. Sie alle – zumindest jene, die nicht hinter den vielen Anhöhen verborgen blieben –, marschierten ohne Eile und voller Zuversicht. Sie scherzten miteinander und beobachteten das Feuerwerk über meiner Burg. In ihrer Mitte knarrten die großen Belagerungsmaschinen, von vielen Maultieren gezogen.

Ich brauchte meine Männer nicht extra aufzufordern – sie machten sofort von ihren Bögen Gebrauch. Die ersten Schreie trugen die Nachricht von unserem Angriff weitaus wirkungsvoller als atemlose Späher.

So dicht an dicht stand der Feind, dass es schwer war, ihn nicht zu treffen.

Wir schafften es, einen zweiten Pfeilschwarm auf die Reise zu schicken, bevor der Gegner damit begann, sich zur Wehr zu setzen. Die Bogenschützen des Fürsten auf der anderen Seite der Hauptkolonne, mindestens eine Viertelmeile entfernt, konnte nichts gegen uns unternehmen. Erkenne dich selbst, sagte Pythagoras. Aber er war ein Mann der Zahlen, und solchen Männern konnte man nicht trauen. Sun Tzu lehrt uns: Erkenne deine Feinde. Bei Patrouillen an diesen Hängen hatte ich Männer verloren, deren Verlust ich mir kaum leisten konnte, aber ich kannte meinen Feind, ich wusste, wie er aufgestellt war.

Für die Bogenschützen des Fürsten wären wir ohnehin schwere Ziele gewesen, kaum zu erkennen zwischen den Felsen und den langen Schatten des Morgens.

Wir ließen weitere Pfeile fliegen, und dann noch mehr. Jeder Schwarm hinterließ Hunderte von Toten und Verwundeten. Verwundet ist gut. Manchmal ist verwundet noch besser als tot. Die Verwundeten verursachen Probleme. Wenn man es zulässt.

Die Fußsoldaten griffen einzeln oder zu zweit an, dann in kleinen Gruppen. Schließlich kamen sie als Flut, wie eine brechende Welle, die über Sand rollte.

»Wählt eure Ziele!«, rief ich.

Noch ein Salve. Ein einzelner Mann ganz vorn fiel, am Bein getroffen.

»Verdammt. Wählt eure Ziele!«

Ein weiterer Schwarm, und keiner der Laufenden fiel. Das Sterben geschah weiter hinten in der noch immer verwirrt wogenden Masse, wo niemand ausweichen konnte, weil das Gedränge zu dicht war. Einer von meinen Leuten gegen zwanzig Gegner. Keine besonders guten Aussichten. Wenn wir zehn Salven schafften, bevor sie uns erreichten, hätten wir dreitausend Feinde töten können. Es fielen nur sechs.