Zweiundzwanzig

Nachdem wir uns bei Ward für seine Mithilfe bedankt hatten, verließen wir das Haus und gingen, jeder in seine eigenen Gedanken über das Gehörte versunken, in Richtung 9. Avenue.

Tomas brach das Schweigen als Erster. »Ich weiß nicht, ob ich Ward in allen Punkten zustimmen kann, aber einer Einschätzung kann ich zustimmen: Die Schrifttafel wurde nach dem Sturz Ninives angefertigt.«

»Woher wollen Sie das wissen?«, fragte ich.

»Sie datiert aus dem Jahr 614 v. Chr.«

»Ich hatte keine Ahnung, dass die Methoden der Altersbestimmung so präzise sind.«

»Samuel erklärte uns, dass die Inschrift am unteren Rand der Tafel das Datum enthält – natürlich in akkadischer Schreibweise.«

Immer noch verärgert über Tomas’ früheres Verhalten suchte ich nach einer Möglichkeit, meinen Kontakt mit den Zakars auf ein Minimum zu beschränken. Unerwarteterweise lieferte Laurel mir den nötigen Vorwand.

»Ich glaube, ich kriege eine Migräne«, sagte sie. »Ich konnte mich gegen Ende unserer Unterhaltung nur noch mühsam aufrecht halten. Vor meinen Augen verschwimmt alles. Und wenn die Schmerzen erst einsetzen, bin ich ein regelrechtes Wrack. Daran ist nur diese schwüle Hitze schuld.«

»Hast du irgendein Medikament dagegen?«

»Ja, meine Tabletten, aber die liegen zu Hause.«

»Können wir nicht in irgendeine Apotheke gehen?«, fragte ich.

In weniger als einer Minute hatte sich ihr Gesicht kalkweiß gefärbt. »Ich brauche dafür ein Rezept.«

»Am besten gehen Sie gleich«, sagte Ari. »Wir können auf der Neunten ein Taxi für Sie anhalten. Und wir fahren später zum Waldorf und treffen Sie dort.«

Ich begleitete Laurel zum Penthouse und hielt dabei Ausschau nach irgendwelchen Anzeichen, dass wir verfolgt wurden. Als wir das Gebäude erreichten, begab sie sich sofort nach oben, während ich noch unten auf der Straße blieb. Ich lehnte mich gegen den Zaun des kleinen dreieckigen Parks gegenüber. Von dort hatte ich einen guten Überblick über die Straße und die umliegende Gegend. Ganze zwanzig Minuten blieb ich auf meinem Beobachtungsposten, ohne eine Spur von Eris zu entdecken. Dann ging ich hoch. Laurel lag auf dem Sofa im Wohnzimmer, als ich die Wohnung betrat.

»Geht des dir ein wenig besser?«

»Meinem Kopf, dank der Tabletten, zumindest im Moment. Dafür bringen mich jetzt meine Füße fast um. Ich hätte nicht diese Schuhe mit den hohen Absätzen anziehen sollen.«

»Das ist etwas, wobei ich dir helfen kann. Hast du irgendeine Lotion?«

Sie angelte eine Cremetube aus ihrer Handtasche und reichte sie mir. Dann schloss sie die Augen und ließ sich auf die Kissen zurücksinken. Ihre Füße waren nackt. Ich konnte an ihren Fersen und den kleinen Zehen hellrote Druckstellen sehen, die sich irgendwann zu Blasen vergrößern würden. Ich drückte ein wenig Creme auf eine Handfläche. Sie hatte einen angenehm fruchtigen Geruch nach grünen Äpfeln. Laurels Haut war feucht und heiß und ich bemühte mich, sie so behutsam wie möglich zu massieren. Ihre Lippen verzogen sich zu einem genussvollen Lächeln. Ohne die Augen zu öffnen, murmelte sie: »Du hast ja keine Ahnung, wie wunderbar sich das anfühlt, John.«

Sie seufzte und schwang die Beine nach unten auf den Fußboden. »Detective Gentile hat eine Nachricht für mich hinterlassen. Sie geben morgen Hals Leichnam frei, deshalb muss ich einige Vorbereitungen treffen und die Anwälte bitten, mir aus dem Nachlass ein wenig Geld zur Verfügung zu stellen, damit ich die Beerdigung bezahlen kann. Es gibt viel zu tun.«

»Das ist ja prima. Fang doch einfach an und ich beschäftige mich mit dem Rätsel. Vielleicht dauert es gar nicht so lange, wie du glaubst.«

Ich öffnete die ersten beiden Knöpfe meines Oberhemds, weil mir von unserem Weg über die Straße immer noch heiß war. Laurel hatte die Klimaanlage auf die perfekte Temperatur eingestellt – kühl, aber nicht so, dass man frösteln musste. Ich schlug mich die nächste Stunde mit Hals Worten herum, ehe ich nachschaute, wie weit sie gekommen war. Sie war immer noch am Telefon und spielte, während sie redete, mit etwas, das auf dem Schreibtisch lag. Es sah aus wie ein Ring.

In der Küche waren die Einstellknöpfe des Edelstahlkochherds noch mit Zellophanpapier umwickelt. Ich wusste, dass Hal sich sein Essen immer hatte liefern lassen, und vermutete, dass Laurel bei den seltenen Gelegenheiten, zu denen sie kochte, ausschließlich den Mikrowellenherd benutzte.

Ich fand im Kühlschrank eine Tasse welker Kräuter, einen Camembert und einen Karton Perrier. Ich hatte einen Salat zubereiten wollen und musste diese Idee wohl verwerfen. Ich holte den Käse heraus und legte ihn auf einen eleganten kristallenen Kuchenteller. Im Gegensatz zum Kühlschrank war der Vorratsschrank gefüllt mit Popcorn, Cashewnüssen in Dosen, Gläsern griechischer Oliven, russischem Sevruga-Kaviar, Kapern, geräucherten Malpeque-Austern, Keks- und Kräckerpackungen, tütenweise Maischips und einigen Tafeln dunkler Schokolade.

Im Weinkühler lag noch eine einsame Flasche Schloss Lieser Riesling. Trocken und spritzig. Ich öffnete zwei verschiedene Pakete Kräcker und arrangierte sie um den Käse. Eine Glasschüssel im gleichen Dekor wie der Kuchenteller hatte genau die richtige Größe für die Oliven. Ich öffnete die Dose Austern, füllte sie in eine andere Schüssel um und legte die Schokolade auf einen Dessertteller.

Im Esszimmer holte ich silberne Gabeln und Messer aus einer der Schubladen und fand schließlich auch noch eine Leinentischdecke und Servietten mit einer lateinischen Inschrift und den in Gold eingestickten Initialen HRH. Hinzu kam ein Leuchter mit drei schlanken, elfenbeinfarbenen Kerzen. Ich stellte alles auf ein Tablett, trug dieses hinaus auf die Terrasse und deckte dort einen der Tische.

Der Abendhimmel schimmerte lavendelblau. Ich wischte den Tisch und die Stühle ab, die noch nass waren vom nachmittäglichen Regen, und wölbte schützend eine Hand um die Kerzen, um sie anzuzünden. Glücklicherweise erloschen sie nicht. Einige Solarlampen, ein paar Blumen und Topfpflanzen waren dekorativ vor dem Geländer arrangiert. Als ich wieder hineingehen wollte, gewahrte ich einen Schmetterling, ein Kleines Nachtpfauenauge, der sich flatternd auf einem Lampenglas niederließ. Als er festen Halt gefunden hatte, bewegten seine Flügel sich langsam, entfalteten sich und schlossen sich wieder. Nur die weiblichen Tiere kann man abends und nachts fliegen sehen. Überhaupt erstaunlich, dass ein Nachtfalter bis in diese Höhe vordringen konnte.

Laurel schien mich nicht zu bemerken, als ich ihr Arbeitszimmer betrat. »Möchtest du mir nicht auf der Terrasse beim Essen Gesellschaft leisten?«

Ich bot ihr meinen Arm an und geleitete sie nach draußen. Sie errötete, als sie den Tisch erblickte. »Wie reizend von dir.« Ich schenkte Wein ein und wir stießen mit unseren Gläsern an.

»Auf dich«, sagte ich und stellte mein Glas auf den Tisch. Ein Tropfen Wein rann an der Außenseite herab und hinterließ einen Flecken auf der Tischdecke. Ich hörte Hals Mutter in ihrem Grab aufschreien.

»Hast du mit deinen Bemühungen Erfolg gehabt?«

»Ich habe ein Bestattungsunternehmen gefunden, das sämtliche Angelegenheiten erledigt, und die Anwälte machen genügend Geld locker, um es zu bezahlen. Damit ist schon mal eine enorme Last von meinen Schultern genommen. Jetzt muss ich nur noch alle Leute benachrichtigen.«

Sie ging zum Geländer. Überall in der Stadt flammten Lichter auf, eine Million Sterne in der urbanen Galaxis. Weiter draußen erinnerte die glatte, dunkle Fläche des Hudson durch das völlige Fehlen von Licht an ihre Existenz. Hohe Gebäude erstrahlten golden im verblassenden Sonnenschein über funkelnden leuchtenden Bändern, die den vertikalen und horizontalen Verlauf der Straßen und Avenuen markierten. Neonschriften steuerten grelles Rot, Blau und Grün zum abendlichen Spektrum bei. Der Straßenlärm drang nur gedämpft an unsere Ohren. Der Wasserspeier, zusammengekauert im tiefen Schatten hockend, betrachtete die Stadt von seinem Platz aus, als sammelte er seine Kräfte, um sich auf die ahnungslosen Leiber tief unter ihm zu stürzen.

»John, ich gehe weg. Ich muss dieses seltsame Spiel, das Hal inszeniert hat, hinter mir lassen. Es ist dein Problem und nicht meins, und ich bin es leid. Mir geht so vieles durch den Kopf, dass ich keine Energie für etwas anderes habe. Egal, wohin es führt, es betrifft mich sowieso nicht.«

»Unglücklicherweise glauben diese Hobby-Alchemisten, dass du in die Angelegenheit verwickelt bist.«

»Ich lasse nicht zu, dass sie mein Leben bestimmen. Bis vor kurzem war ich noch eine Frau von fünfundzwanzig Jahren, die durchaus ihre eigenen Entscheidungen treffen konnte. Und daran hat sich nichts geändert.«

»Aber wir sind doch übereingekommen, dass du nicht hierbleiben kannst.«

»Ich weiß. Meine Freundin hat sich endlich gemeldet. Sie nimmt mich für zwei Tage bei sich auf.«

»Das ist ja prima. Wo wohnt sie?«

»In der Nähe von New Haven. Sie kommt zweimal in der Woche in die Stadt. Sie holt mich heute Abend ab.«

Sie würde mir fehlen, aber alles wäre viel einfacher, wenn ich mir den Kopf nur wegen meiner eigenen Sicherheit zu zerbrechen brauchte.

»Du bist von dieser Geschichte mittlerweile regelrecht besessen. Du solltest sie zu den Akten legen. Kannst du dich denn nicht ebenfalls für einige Zeit irgendwohin zurückziehen?«

Ich dachte an die Verfolgungsjagd am Port Authority Busbahnhof. »Sie würden mich finden.«

Sue fuhr sich mit den Fingern durchs Haar und seufzte. »Ich glaube, insgeheim liebst du solche Abenteuer. Du sagtest, du würdest die Schrifttafel dem FBI übergeben. Ist das wirklich dein Ernst? Denk doch mal an das Geld, das du dafür verlangen könntest – das muss doch ziemlich verlockend sein.«

»Verlockend für einen Narren. Das Ding ist heißer als ein Brandeisen. Ein Händler mit jahrelanger Erfahrung und sehr diskreten ausländischen Kunden könnte ein solches Geschäft vielleicht erfolgreich unter Dach und Fach bringen, aber so weit bin ich noch nicht.«

»Jedes Stück von Peters Sammlung ist weg. Stimmt das?«

»Soweit ich weiß ja. Ich habe alle Objekte, die wir katalogisiert haben, verkauft.«

»Du solltest dir mal ansehen, in welchem chaotischen Zustand die Akten und Aufzeichnungen sind. Das war nicht nur Hals Schuld – die Unterlagen seiner Mutter befinden sich in einem ähnlichen Zustand.« Tränen rannen über ihre Wangen.

Ich war mir nicht ganz im Klaren, was sie von mir erwartete. Ich trat neben sie, um ihr zu vermitteln, dass ich da war und ihr zur Seite stehen würde und nicht noch mehr Druck auf sie ausüben wollte. »Was ist los?«

»Ich wünschte, Hal und ich hätten es noch einmal miteinander versuchen können. Ich hatte tatsächlich derartige Hoffnungen, nachdem Mina gestorben war. Die Leute sagten, sie seien eigentlich nie so richtig an uns beide herangekommen. Aber Hal hatte eine verborgene Seite, von der niemand etwas wusste. Er hat niemals versucht, mich zu kontrollieren. Er hat meine Ansichten immer geschätzt und mich unterstützt, auch wenn meine Entscheidungen gelegentlich in einem Desaster endeten.«

Sie hatte den Kopf ein wenig gesenkt und rieb mit einer Hand ihre Wange, als wollte sie ihren Drang zu weinen unterdrücken. Ich legte meine Arme mit der Absicht um sie, sie zu trösten. Doch die freundschaftliche Geste verwandelte sich plötzlich in etwas völlig anderes. Ihre Brüste pressten sich gegen mich. Ich vergrub mein Gesicht in ihrem seidigen Haar, küsste ihren Nacken und dann ihren Mund. Ich versuchte, mich zurückzuhalten und meine aufflammende Begierde unter Kontrolle zu bekommen, doch jeder Vorsatz, die Dinge langsam anzugehen, verflüchtigte sich.

Sie schob mich widerstrebend von sich weg. »Bitte«, sagte sie, »ich würde nur zu gerne weitermachen, aber ich bin noch nicht ganz so weit. Hal ist noch nicht beerdigt, und ich brauche ein wenig Zeit, um mit mir selbst ins Reine zu kommen. Uns geht ganz sicher nichts verloren, wenn wir noch ein wenig warten.«

Ich murmelte, das sei schon okay, obgleich meine Worte in krassem Widerspruch zu meinen wahren Gefühlen standen und ich ihre Zurückweisung wie einen Schlag in die Magengrube empfand. Als sie sich ganz von mir löste, um in ihr Arbeitszimmer zurückzukehren, griff ich nach der Weinflasche und leerte sie in einem Zug. Dabei kam ich mir vor wie weggeworfen, obwohl ich keinen Grund hatte, so zu reagieren. Ich versuchte, mich auf Hals Rätsel zu konzentrieren, musste aber feststellen, dass mir immer wieder andere Dinge durch den Kopf gingen.

Ich hatte keine Ahnung, was mich geweckt hatte. Es hätten die Windböen sein können, die vereinzelt Regentropfen hereinwehten, wo sie auf dem Parkett zerplatzten. Ich schaute auf die Uhr: Viertel nach neun.

Ich schlurfte zur Glastür hinüber. Die Terrasse war dunkel und trübe, die Essensreste auf unseren Tellern waren vom Regen durchweicht. Der Kerzenleuchter war umgefallen und eine Kerze hatte ein schwarz umrändertes Loch in die Tischdecke gebrannt, ehe sie erloschen war.

Ich schlug die Tür zu und wäre auf dem glitschigen Fußboden beinahe ausgerutscht und zu Fall gekommen. Mir war kalt und, um ehrlich zu sein, ich schämte mich ein wenig, weil ich eingeschlafen war. Ich schaute im Badezimmer nach. Es war leer. Keine Laurel. Ich rief ihren Namen. Sie antwortete nicht.

Warum waren die Lampen gelöscht? Ich erinnerte mich daran, das Licht im Wohnzimmer gedämpft zu haben, doch ich hatte es nicht ausgeknipst. Das musste Laurel getan haben, als sie sah, dass ich schlief. Ich tastete die Wand nach dem Schalter ab, fand und betätigte ihn. Kaltes Neonlicht erhellte die blau-weiße Küche.

War sie vielleicht ins Geisterzimmer gegangen? Als ich die Tür öffnete, drang der Geruch, den ich schon vorher wahrgenommen hatte, in den Flur, aber der Raum selbst war dunkel und verlassen. Am Ende des Korridors befand sich eine zweite Treppe. Sie wurde zu Minas gesellschaftlicher Blütezeit von den Hausangestellten benutzt. Sie führte zu einem weitläufigen Obergeschoss mit Schlafzimmern, Bädern, Wandschränken und kleinen Kammern.

Dorthin musste Laurel sich zurückgezogen haben, wahrscheinlich um mich nicht zu stören. Da ich den Schalter der Treppenbeleuchtung nicht fand, stolperte ich die Treppe im Dunkeln hinauf. Die Holzstufen ächzten unter meinem Gewicht. Ich gelangte in die düstere Schlucht eines schmalen Korridors und blieb stehen, legte den Kopf schief wie ein wachsamer Hund und lauschte auf irgendwelche Geräusche von ihr.

Da ich nichts hörte, rief ich abermals nach ihr. Meine Stimme hallte laut von den Wänden wider. Ich ging mit ausgestreckten Armen weiter, bis ich die Wand berührte. Indem ich die Holztäfelung als Wegweiser benutzte, bewegte ich mich langsam durch den Flur.

Ich fand einen Schalter. Als ich ihn betätigte, leuchteten einige antike Wandlampen auf. Ich setzte meinen Weg fort, öffnete weitere Türen und rief Laurels Namen. Es war nicht zu übersehen, dass schon seit längerer Zeit niemand mehr hier oben gewesen war; hier herrschte eine Atmosphäre der Stille und Leere. Ich wischte mit der Hand über eine Leiste der Holztäfelung, und meine Finger waren mit Staub bedeckt. Meine Unruhe steigerte sich von Sekunde zu Sekunde. Ich setzte die Suche fort, obwohl mein Bauchgefühl mir längst sagte, dass ich sie nicht finden würde. Als mein Gehirn schließlich die bittere Tatsache akzeptierte, wurde ich von einer Woge der Traurigkeit erfasst. Plötzlich hatte ich keinen anderen Wunsch, als diesen Ort so schnell wie möglich hinter mir zu lassen.

Was hatte sie getan – war sie in die Regennacht hinaus geflüchtet? Gewiss hätte sie eine kurze Notiz hinterlassen, wenn sie bereits nach New Haven aufgebrochen wäre. Ein erster Verdacht, dass irgendetwas nicht stimmte, kam mir, als ich die Rotunde betrat. Ich bemerkte eine schmale Öffnung, einen Spalt in der Holztäfelung, wo der Marmor und ein Streifen Holzintarsien zusammentrafen. Natürlich. Es musste auch noch einen anderen Ausgang geben als nur den Fahrstuhl. Aber wenn man nicht mit der Hand über die Wand fuhr, solange die Tür geschlossen war, würde man niemals etwas von ihrer Existenz bemerken. Dass die Tür jetzt offen stand, war absolut nicht in Ordnung.

Ich wählte die Nummer von Laurels Mobiltelefon und wurde mit ihrer Voicemail verbunden. Mein E-Mail-Bote zeigte mir den Eingang einer neuen Nachricht an. Sie war vor wenigen Minuten von einer mir unbekannten Adresse abgeschickt worden. Kein Text, nur ein Video-Anhang. Was ich sah, versetzte mich in Angst und Schrecken.

Babylon
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