Semana Santa

Dienstag, der 6. Juni, Zamora

1. Ruhetag

Heute Nacht hatte ich einen schrecklichen Traum: Ich wanderte durch ein unbekanntes Land und kam vom Wege ab in ein Haus mit einem alten Mann, der mich bei sich aufnahm. Einige Tage blieb ich bei ihm. Er war aber umgeben von absonderlichen, unheimlichen, schrecklichen Gestalten, Zombies ähnlichen Wesen, die mich immer mehr bedrängten, angriffen und erschreckten. Er jedoch beschützte mich und vertrieb die Unholde. Nach ein paar Tagen starb der alte Mann, worauf die Angriffe immer schrecklicher wurden. Es war wie auf einem Breughelschen Gemälde, wo die Furien und Teufel der Unterwelt die armen Sünder quälen und foltern. So geschah es auch mir. Ich litt unvorstellbare Qualen. Als die Angst zu groß wurde, wachte ich auf und merkte, daß es nur ein Traum gewesen war. Mein Herz raste und ich konnte lange nicht wieder einschlafen. Es war wohl die Angst vor dem Alleinsein, dem Unbekannten, den Gefahren, die mich Pilger umlauerten, auch vielleicht die apokalyptischen Kapuzenmänner, die ich heute im Karwochenmuseum sehen sollte und deren Geist diese schöne Stadt durchdringt. Morgen muß ich weiter laufen. Ich muß raus aus der Enge der Stadt und wieder auf das weite, freie, grenzenlose Land. Santiago spricht auch im Traum mit mir. Es ist Zeit zu gehen.

Doch erst einmal muß ich in die Clinica Dental, wie die Zahnarztpraxis hier heißt. Meine Wirtin hatte mir eine genannt, nicht weit von meinem Hostal. Immer wieder überrascht bin ich, wie modern hier das Innere der alten Häuser eingerichtet ist, diese klare, feine, minimalistische Architektur sah ich bei meinen Zahnärzten noch nie, wo alles septisch weiß und sauber eingerichtet ist. Hier empfängt mich grün geätztes Glas, helles Buchenholz, ein blauer Teppich mit Sternchen und Strahler, die eine zartgelbe Decke beleuchten. Der Mut zur Farbe. Eine junge sympatische Ärztin empfängt mich und stellt nach einigen Untersuchungen fest, daß es nur eine Entzündung in einer Zahntasche ist, sie weder bohren noch ziehen muß und verschreibt mir Antibiotika. Da bin ich aber erleichtert, zahle einfacher Weise 10 Euro in die Kasse und bin entlassen.

 Draußen atme ich tief durch, danke Santiago in einem stillen Gebet und finde gleich nebenan Antón, den Peluqiere, wie der Friseur hier heißt. Ein ebenso elegant eigerichteter Raum mit feinen Buchenholzmöbeln, mintgrünen Wänden und einem schwarzen Teppich. Auch dies so ganz anders als unsere sterilen chromglitzernden Friseursalons. Antón freut sich, einem Pilger seinen langhaarigen Schopf ganz kurz zu Stoppeln zu schneiden, bequem und praktisch bei Wind, heißer Sonne und beim Haarewaschen. Wir reden ein bißchen über Deutschland, das er, wie so viele Spanier, grenzenlos bewundert, so fleißig, so tüchtig, so reich. Natürlich fährt Antón einen BMW. Ich zahle 8,50 Euro, Antón staunt, als ich ihm erzähle, daß ich bei meinem Meisterfigaro in Frankfurt für den gleichen Haarschnitt 32 Euro bezahle. Ich erzähle ihm etwas von höheren Mieten, Steuern, Lebenshaltungskosten. Trotzdem, Deutschland, das reiche, teure Land.

Ich telefoniere mit meiner Frau, erzähle ihr von der Zahnärztin, sie müsse sich keine Sorgen machen, nur eine leichte Entzündung, sie bedrängt mich, wegen meines schmerzenden Fußes doch lieber heute noch auch zu einem Arzt zu gehen. Ich werde ihren Rat befolgen und gleich am Nachmittag ins Krankenhaus fahren. Ich kaufe noch leichte, blaue Stoffschuhe, in denen ich bequemer laufen kann als in meinen unbequemen Lederschuhen.

Doch vorher besuche ich noch das Museo Semana Santa, das Karwochenmuseum. Hier nun tauche ich ein in das tiefe Dunkel dieser Stadt, hier treffe ich auf meinen Traum der letzten Nacht. Ich begegne der mittelalterlichen Seele Kastiliens, die schwarz und bedrohlich aus finsteren Abgründen emporquillt ans Licht des gleißenden Tages. In dem düsteren Museum befinden sich alle die lebensgroßen, bemalten Figuren aus der Leidensgeschichte Jesu auf ihren Postamenten, die in der Karfreitagsnacht in stundenlanger Prozession durch die stockdunkle Innenstadt getragen werden. Männer tragen, von schwarzen Vorhängen verborgen, die schweren Postamente mit den Figuren zu dumpfen Trommelschlägen und Trompetenstößen in schwankendem Gleichschritt durch die nachtdunklen Straßen. Dazu laufen die Confratres – die Bruderschaften – in schwarzen und weißen, leinenen Gewändern mit spitzen Mützen, die den ganzen Kopf bedecken und in die nur zwei schmale Schlitze für die Augen geschnitten sind, in wiegendem Trommelschritt, in den Händen Fackeln haltend. Keine Musik, kein Licht, kein Gesang, nur das Stackato der Trommelschläge und die rußenden Fackeln in der Nacht, die schlurfenden Schritte und die wiegenden Leidensfiguren. Lebendes Mittelalter, die Tragik und die Größe eines Volkes, das auferstand vom Joch der Mauren, hineintaumelte in das Kreuz der Inquisition und der Katholischen Könige. Die Macht der grausamen Jesuiten, der Inquisitoren, die die Ketzer bis aufs Blut quälten, die frommen Patres, die Rosenkranz und Kreuz in den Händen, an der Spitze der Konquistadoren durch Amerika zogen, die Indios zu berauben, zu bekehren und wenn sie beides nicht wollten, auf die Scheiterhaufen zu werfen. Grausames Spanien, altes Spanien. Hier wird mein Traum wahr, den mir Santiago schickte.

Die Figuren des Leidens Christi sind so natürlich gestaltet, daß es mich schaudert. Jesu Leib am Kreuz, schmerzverquält mit gebrochenem Haupt, ist grellweißes, verwestes Fleisch mit lebensechten Blutstropfen und eitrigen Beulen. Das ist nicht der Christus Triumphans des Barock, der jubelnde König, dies ist ein zu Tode gemarterter, gequälter, gebrochener Körper. Dies ist ein makabrer Realismus, der sich fortsetzt in den zynischen, lachenden Henkersknechten, die ihm die Dornenkrone auf den geschundenen Kopf drücken, eine Krone, geflochten aus echten Dornen, der Mater Dolorosa laufen Tränen aus Glas über das wachsbleiche Gesicht, es ist alles nur Schmerz, Quälerei, Sadismus. Hier bin ich in die dunkle, tiefe Seele dieses Landes gedrungen, die sich im Stierkampf ausdrückt und in Francos Bürgerkrieg seinen letzten Gipfel erreichte.

Jetzt muß ich raus ans Licht, in die strahlende, heiße Sonne, Luft, Freiheit, Leben, ich will nicht mehr den Tod sehen, die Schreie der Gequälten hören. Ich muß jetzt meinen eigenen Leidensweg gehen, mit einem der kleinen, eleganten Stadtbusse in die große Klinik am Rande der Stadt fahren. Auch hier geht es einfach zu, meine internationale Krankenkassenplastikkarte wird auch hier akzeptiert, ein modernes Krankenhaus mit weißen Gängen, weißen Schwestern und grünen OP-Kitteln empfängt mich, ich bin der einzige Ausländer unter lauter Spaniern.

Señor Piter, ruft man mich, meinen Nachnahmen kann man hier nicht aussprechen. Dem freundlichen Arzt schildere ich in meinem gebrochenen Spanisch meine Leidensgeschichte, den Unfall im April in meinem Garten in Italien, umgeknickt, verstaucht, er schickt mich sicherheitshalber zum Röntgen. Da fällt mir das Herz in die Hose. Was ist, wenn ich einen Bruch habe? Dann ist mein Pilgerwandern nach 590 Kilometern zu Ende und ich kann mit dem Bus nach Santiago fahren.

Gleich flehe ich meinen Heiligen an, erinnere ihn an unseren Vertrag, mein Gelübde, er wolle mich ja wiedersehen in Santiago, zum dritten Mal hätte ich es ihm gelobt, ich hätte jetzt genug gelitten, er solle mich aufheben und weiter geleiten bis an sein Grab. „Santiago, mach was, jetzt mußt Du etwas tun für Deinen Pilger!“ Zwei Ärzte sitzen nun vor mir, schauen ensthaft und konzentriert die beiden Röntgenaufnahmen an, der eine erklärt mir auf Englisch, es sei alles in Ordnung, nichts gebrochen, nur eine Inflammación – eine Entzündung der Sehnen durch zu langes, anstrengendes Laufen. Dreimal am Tag ein Antiflammatorio und den Fuß gut kühlen.

Was er nicht erkannte und ich nicht wußte, war, daß ich seit April ein gebrochenes Sprunggelenk hatte und daß die Schmerzen daher kamen, daß es bei meinen Anstrengungen nicht heilen konnte. Das sollte ich aber erst bei meiner Rückkehr in Deutschland erfahren. So bin ich einfach glücklich und erleichtert. Santiago hat mein Flehen erhört. Er hat mir wieder einmal geholfen auf seine Weise. Denn hätte ich erfahren, daß ich ein gebrochenes Gelenk habe, hätte der Arzt mir natürlich verboten, weiter zu laufen, um die Heilung des Fußes nicht zu verhindern. Das wäre das Ende meiner Wanderung hier in Zamora gewesen, 400 Kilometer vor dem fernen Ziel. Dadurch, daß er es mir nicht offenbarte, mich also ein wenig anlog, lief ich beruhigt weiter, trotz der nicht nachlassenden Schmerzen, die ich tapfer ertrug, und erreichte mein Ziel am Ende zwar nicht ganz, aber doch fast. So hilft der Heilige seinen Brüdern auch, indem er ihnen den wahren Grund nicht nennt und ihnen ihren Glauben erhält. Gracias, Santiago!

Fröhlich und erleichtert fahre ich wieder zurück in die Stadt. Im Bus überlege ich mir, wie die beiden Medikamente, die ich nun nehmen muß, eigentlich wissen, wohin sie gehen müssen in meinem Körper, eines für den Zahn und eines für den Fuß, eines oben und eines unten. Ich werde mal in der Apotheke fragen, wie das funktioniert. Die Apothekerin erklärt mir dann freundlich das Geheimnis der Medikamente: Eines ist entzündungshemmend und wirkt auf den Fuß, das andere ist antibakteriell und wirkt auf den Zahn. Na, da will ich mal hoffen, daß die beiden von meinem Magen aus den richtigen Weg finden.

Noch schnell ein großes Taschentuch gekauft und zwei Stunden in mein dunkles Zimmer aufs Bett gelegt mit dem nassen Tuch um den Fuß, ich solle ja mehrmals am Tag gut kühlen, hat der Arzt gesagt. Mein Knöchel ist auch wirklich dick geschwollen, rot und heiß. Er schmerzt jetzt ständig, auch wenn ich nicht laufe. Ich bin heute so schlecht gelaufen wie noch nie, trotz der drei Ruhetage. Meinen Wanderstock habe ich auch durch meine Dummheit zu weit herausgezogen, so daß ich ihn nun nicht mehr zusammenstecken kann und mir einen neuen kaufen mußte. Dies war heute mein schlimmster Tag. Ein Tief von Schmerzen und vergeblicher Hoffnung auf Besserung. Ich freue mich morgen auf meine Freunde. Bin wohl schon zu lange allein gewesen. Hoffentlich kann ich morgen den Weg überhaupt laufen. Wenn nicht, muß ich den Jakobsweg unter Qualen zu Ende gehen. Aber ich werde ihn gehen.

Ich habe mir nämlich vorgenommen, morgen eine kurze Wanderung zu machen, da meine drei Freunde erst gegen Abend kommen werden. Wir haben uns in meinem Hostal verabredet, wo ich ihnen Zimmer besorgt habe. Ich werde also morgen mit leichtem Gepäck nach Montamarta wandern, die erste Etappe von Zamora nach Norden, schlappe 17,9 Kilometer, und mit Bus oder Taxi zurückkommen. Ich muß nämlich raus aus dieser Stadt. Vier Tage sind zuviel. Außerdem komme ich beim Laufen auf andere Gedanken und grübele nicht so lange mit mir herum.

Eigentlich habe ich es hier nämlich ganz praktisch. Mein Hotel liegt genau neben meiner Cafeteria Casa Bernardo, wo ich seit drei Tagen immer frühstücke und zu Abend esse. So komme ich abends nach Brandy und Zigarre auf der warmen Plaza schnell in mein Bett. Obschon dieses Lokal die Spitze der Unfreundlichkeit ist. Ich frühstücke hier, ich esse hier zum dritten Mal zu Abend, sitze auch des Mittags zu einem Wein und Tapas und man tut, als hätte man mich noch nie gesehen. Keinen Guten Tag, Wie geht’s, kein Bitte, kein Danke, nichts. Als würde ich etwas Ungehöriges verlangen, knallt man mir mißmutig mein Essen und meine Getränke auf den Tisch. Dabei trinke ich den Wein flaschenweise und abends einen dicken Brandy. Wenn ich mir das in Italien, Griechenland oder USA vorstelle. Da wäre ich schon am zweiten Abend ein großer Freund, den man liebevoll begrüßt und empfängt. Allerdings paßt das zu der Büßerprozession und den Männern unter den weißen und den schwarzen Kapuzen und dieser ganzen Weltuntergangsstimmung des Karfreitags in diesem Museum. Ich verstehe jetzt, warum die Kellnerinnen in ihren schwarzen Kleidern so leidvoll und abweisend sind. Sie tragen das Leid der Welt, wie die Büßer am Karfreitag in ihren schwarzen Kutten. Ich will jetzt bald hier weg, dorthin, wo die Sonne lieblich lacht und die Menschen freundlich sind zu den Pilgern.

Auf der Silberstrasse 800 Kilometer zu Fuss durch die endlosen Weiten Spaniens
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