DREIUNDDREISSIG
IM WALD, MAGYRIA
Schnee. Diesmal war es keine Überraschung. Die dicke weiße Schicht unter den Bäumen war noch angewachsen; mit großen Schritten stapfte Mattim hindurch. Im fahlen Dämmerlicht wirkten die Stämme schwarz und griffen mit weiß überzuckerten Zweigen in den Abend hinaus.
Ein Becher voller Blut …
Er zwang den Gedanken zurück, auch wenn ihn die Sorge am liebsten sofort wieder in die Höhle getrieben hätte. Nein, sie würden es nicht wagen, Hanna etwas anzutun. Nicht einmal Atschorek. Sie hatte das Schwert niedergelegt, als Kunun es befohlen hatte. Und er hatte seinem Bruder keinen Anlass gegeben, etwas anderes anzuordnen.
Die süße Luft Magyrias füllte seine Lungen. Er atmete tief ein, um den Duft zu genießen. Nach Schnee und Nacht und Zuhause. Ihm war, als könnte er selbst das Licht riechen, dort hinten in Akink. Die Stadt, eingehüllt in eine Wolke aus Licht …
Von der Nachtpatrouille war nichts zu sehen. Er fand den Käfig, leer. Keine Spuren. Sie waren wohl schon länger nicht mehr hier gewesen, die Wächter und die Wölfe. Vielleicht bereitete Akink sich bereits auf den Angriff vor? Allerdings würde der König die Patrouille nicht in der Stadt zurückhalten, wenn es hier auf dieser Seite noch kleine Kämpfe auszufechten und zu gewinnen gab.
Mattim horchte. Kein Laut. Nicht einmal ein Vogel wisperte in den Zweigen. Da, in der Ferne, der Ruf der Wölfe, ein Geheul, das ihm einen Freudenschauer über den Rücken jagte. Selbst jetzt konnte er das Glück nicht bezähmen oder sich selbst verbieten, das er bei dem Gedanken an die Wölfe empfand. Die Narben der Wolfskrallen juckten und kribbelten.
Aber immer noch kein Zeichen von der Patrouille. Er ging weiter, alle Sinne angespannt. Doch der Wald war riesig, das wusste er. Noch einmal würde er sie nicht zufällig antreffen. Es sei denn …
Er legte den Kopf in den Nacken und rief. Die Stimme des Wolfs drang ihm ganz natürlich aus der Kehle. Er musste sich nicht verstellen. Wie selbstverständlich antwortete er dem Ruf, so als wäre es sein eigener. Mattim lächelte. Alles, was in ihm über sich selbst erschrak, verstummte angesichts der überwältigenden Freude, die ihn erfüllte.
Hier bin ich. Ich bin hier. Ich.
Der Prinz wartete. Er rief nicht noch einmal. Kurz darauf kamen sie. Leise, einer nach dem anderen, wie Perlen auf eine Schnur gereiht. Massig und dunkel. Der vorderste Wolf war schwarz, ein riesiges Tier, größer noch als die Schattenwölfin, die er getötet hatte, größer als Wilder, der ihn gebissen hatte. Mattim sah ihn herantraben, breitete die Arme aus und lachte, als der Wolf ihn ansprang und rücklings in den Schnee warf. Das Gewicht des Tieres drückte ihn zu Boden. Eine nasse Zunge fuhr ihm übers Gesicht.
»Ich weiß, wer du bist«, sagte Mattim. »Bela, mein Bruder.«
Der schwarze Wolf war noch nicht gewillt, von ihm abzulassen. Die beiden rollten durch den Schnee. Aus den Augenwinkeln sah er die anderen Wölfe zuschauen, wachsam, noch etwas verhalten.
Deswegen bin ich hier. Etwas in ihm wusste es, wollte daran glauben, wollte sich diesem Spiel im Schnee hingeben. Es genügte, das Gesicht in diesem dichten Fell zu vergraben und zu warten. Auf etwas, das geschah, das geschehen musste …
Aber nicht aus diesem Grund war er hier.
»Die Flusshüter«, sagte Mattim. »Wo sind sie?«
Der schwarze Wolf bebte unter seinen streichelnden Händen.
Komm mit uns. Komm in den Wald. Komm …
Schon einmal hatte er dem Ruf eines Bruders widerstanden.
»Nein«, widersprach er. »Nein, noch nicht.« Als wäre dies ein Versprechen, das ihm freistand. Als läge es in seiner Hand, ob er eines Tages mit ihnen durch die Wälder zog, die Pfoten im Schnee … »Die Patrouille.« Menschengedanken. Menschenpläne. Er fing die wirbelnden Gedanken ein, die sich lautlos davonstehlen wollten, auf einem schmalen Pfad unter den tief hängenden Zweigen. »Die Nachtpatrouille. Es ist wichtig. Bela, bitte bring mich zu ihnen. Ich muss mit dem blonden Mädchen sprechen. Sie darf euch nicht sehen. Sie darf eure Gegenwart nicht einmal ahnen.«
Bela schob die Schnauze in seine Hand. Dann verschwanden er und die anderen Wölfe in der Dunkelheit. Mit raschen Schritten ging Mattim ihnen nach, seine Bewegungen so fließend und lautlos wie die ihren. Er zweifelte nicht daran, dass sie ihn zu den Flusshütern führten. Das Verstehen zwischen ihm und Bela war vollkommen. Es hatte keinen Augenblick des Zögerns gegeben, keine Fragen. Keinen Gedanken daran, was Kunun sagen würde. Mattim hätte nicht erklären können, warum er sich so sicher war, dass die Wölfe ihn nicht verrieten, egal, was er hier tat. Selbst wenn sie seine Gespräche belauschten. Es gab keinen Anlass, seine Pläne vor ihnen zu verbergen.
Als der junge Prinz schließlich die Lichter der Patrouille durch die Nacht tanzen sah, wunderte er sich nicht darüber, wie mühelos und leichtfüßig er der Spur der Wölfe gefolgt war.
Mirita ging ganz hinten, neben einem jungen Mann, den Mattim nicht kannte. Der Unbekannte hielt die Laterne hoch und spähte nach rechts und links, aber auf dem Gesicht der Bogenschützin lag ein geheimnisvolles Lächeln, so als wüsste sie, dass Mattim in der Nähe war.
Seine Hand lag auf Belas massigem Schädel, während er hinter einem Baum darauf wartete, dass sie vorüberzogen.
Der Schrei des Turuls, schon wieder? Zu riskant, es würde den anderen sicher auffallen, dass Mirita erneut kurz danach verschwand. Stattdessen musste er auf eine Gelegenheit warten, sie unter vier Augen zu sprechen. Langsam folgte er der Patrouille und huschte im Schutz des Waldes von Baum zu Baum, jenseits der Reichweite des Lichtscheins. Der Wolf blieb bei ihm, ihn schien die ganze Angelegenheit zu amüsieren. Er blickte Mattim mit seinen dunklen Augen an, Augen wie der Nachthimmel, schwarz und lodernd.
Was wirst du tun, Schattenjunge?
»Wart’s nur ab, mein Lieber«, murmelte der Prinz.
Die Nacht war jung. Die Flusshüter waren noch nicht lange unterwegs. Er hatte Zeit genug, um ihnen ohne Eile zu folgen, um abzuwarten, eine günstige Gelegenheit zu erkennen und dann erst zu handeln. Denk nicht an Hanna. Allein in Kununs Haus. Ein Becher voll Blut …
Er sah Bela an. Der Wolf war hier, voll und ganz, kämpfte noch nicht in Schlachten, die in weiter Ferne lagen. Hier war er mit seiner ganzen Gegenwart.
Mattim atmete tief ein. Wolf, ja. Der vertraute Geruch des Rudels. Wald und Schnee. Magyria. Sei hier. Denk nicht an Hanna, an Budapest, an ein anderes Leben. Sei hier.
Mattim folgte weiter den Flusshütern. Stunde um Stunde blieb er hinter ihnen, ein Schatten, lautlos lauernd. Dann das Gelächter bekannter Stimmen. Der kühle Wind trug die Scherze zu ihm herüber, die gelöste Stimmung, die Wachsamkeit, die Kameradschaft, das gemeinschaftliche Schweigen. Von allem etwas. Er wartete im Dunkeln, und ihm war, als wäre es möglich, so zu leben, immer nur ein paar Meter von ihnen entfernt, Nutznießer ihrer Freundschaft und ihres Einsatzes für Akink, als könnte der Lichtschein ihrer Fackeln und Lampen ihn mit dem Licht nähren, das er vermisste.
Irgendwann rastete die Truppe. Sie setzten sich auf ein paar umgestürzte Baumstämme, von denen sie den Schnee heruntergewischt hatten, und der junge Mann, der neu war bei den Flusshütern, teilte etwas aus. Mattims feine Nase verriet ihm, dass es sich um Früchtebrot handelte, süß und würzig, aber seine Augen betrachteten das Schwert am Gürtel des Wächters, lang und scharf. Mirita warf hin und wieder einen Blick über die Schulter in den dunklen Wald. Nicht alle hatten sich zum Essen hingesetzt; zwei oder drei blieben stehen, unaufhörlich wachsam, bereit zu schreien.
Soll ich sie für dich holen?, bot Bela an seiner Seite lachend an. Du musst es nur sagen.
Wenn es doch bloß so einfach gewesen wäre! Aber Mirita von einem Schattenwolf aus der Mitte ihrer Kameraden herauszureißen, kam seiner Vorstellung von Heimlichkeit nicht wirklich nahe. In seiner Brust und seiner Kehle lauerte der Ruf des Wolfs, trotzdem öffnete er den Mund und ließ den Turul frei.
Bela warf ihm einen verwunderten Blick zu. Was du alles kannst, Bruderherz.
Die Wächter zuckten zusammen. Unruhig wanderten die Posten auf und ab.
»Das klingt wie die Ankündigung von Unheil«, sagte einer. »Wie das Zeichen zum Angriff.«
»Ach, Unsinn«, widersprach Mirita. Sie war aufgestanden und rieb sich die klammen Hände. »Ein Turul, sonst nichts. Vielleicht lässt er sich füttern.« Sie trat von den anderen fort, die Hand mit dem letzten Stück Brot vorgestreckt.
»Mirita! Bist du verrückt! Nicht alleine, Mirita!«, brüllte der junge Mann und wollte ihr nach.
Der Anführer packte ihn am Ärmel und hielt ihn fest. »Lass sie«, zischte er.
Mattim zeigte sich der Bogenschützin, kurz nachdem sie den Lichtkreis verlassen hatte, als sie mit unsicherer werdenden Schritten zwischen den Bäumen hindurch irrte.
»Alles in Ordnung«, rief sie nach hinten. »Hier sitzt er, auf dem Baum.« Dann hastete sie auf Mattim zu, umschlang ihn mit beiden Armen und flüsterte dicht an seinem Ohr: »Du bist da. Ich wusste es. Ich wusste, dass du kommst.« Ihr Mund suchte seinen. Nur mit Mühe machte er sich frei.
»Nicht jetzt. Nicht, Mirita. Es ist wichtig.«
»Dein Vater war sehr wütend«, sagte sie leise und berührte sein Gesicht, mit den Fingern fuhr sie ihm durchs Haar. Ihm war, als hörte er den Wolf irgendwo hinter sich im Gebüsch lachen. Alles blieb still, und dennoch wusste er, dass Bela die Szene unglaublich komisch fand. »Er wollte nichts hören, ich durfte nicht einmal deinen Namen aussprechen. Deine Mutter dagegen hat mir zugehört. Sie hat durchgesetzt, dass die Brückenwache und die Männer an der Mauer Verstärkung bekommen haben. Wir sind gerüstet. Wann werden sie kommen? Wir sind bereit, sofern das überhaupt geht.«
Er löste ihre Hände von seinem Kopf. Was das nur immer sollte! Es ärgerte ihn, aber er hatte das deutliche Gefühl, dass ihre Stimmung sehr schnell umschlagen könnte, wenn er sie allzu schroff abwies. »Ich weiß nur, dass wir sehr wenig Zeit haben. Du musst zur Königin gehen und sie dazu bringen, mich zu treffen. Noch besteht Hoffnung, ein klein wenig … wenn sie auf mich hört.«
Mirita starrte ihn entsetzt an und schüttelte den Kopf. »Mattim, wie stellst du dir das vor? Deine Mutter soll herkommen, in den Wald, noch dazu auf diese Seite?«
»Wartet sie denn nicht auf Nachrichten von mir?«, fragte er zurück. »Du durftest herkommen und mit mir reden. Euer Anführer weiß Bescheid, habe ich Recht? Hat meine Mutter ihm aufgetragen, dich allein gehen zu lassen? Wenn sie das riskiert - dich ohne Begleitung in den Wald zu schicken! -, dann glaubt sie wirklich daran, dass ich dir nichts tue. Dass ich euch helfen kann. Dann wird sie auch selbst mit mir reden.«
Die Bogenschützin schüttelte den Kopf. »Mattim, ich kann ihr Botschaften bringen, aber sie selbst herzuholen, das ist purer Wahnsinn! Weißt du, was du da verlangst? Ich soll die Königin hierherbringen - auf diese Seite des Flusses? Was, wenn wir sie verlieren?«
»Ich dachte, du traust mir«, sagte er. Dieses Vertrauen war alles, was er hatte, das, was letztlich zwischen Akink und der Vernichtung stand. Ausgerechnet Mirita.
»Ja«, sagte sie. »Ja! Allerdings bist du nicht der einzige Schatten. Was, wenn es eine Falle ist? Ich sage nicht, dass du sie uns gestellt hast! Was, wenn die Königin jemand anders in die Hände fällt? Das können wir nicht riskieren. Mattim, das darfst du nicht verlangen. Das ist genau das, was die dunkle Seite vorschlagen würde!«
»Wir haben keine Wahl«, sagte der Junge. »Dafür bin ich ein Schatten geworden. Und dafür bist du in der Nachtwache. Ich weiß, worum ich dich hier bitte. Ich weiß, welcher Gefahr ich meine Mutter aussetze. Glaub mir, niemandem ist das bewusster als mir. Ich kenne die Schatten … Trotzdem ist das der einzige Weg.«
Er griff nach ihrer Hand. »Bitte, Mirita. Du musst mir vertrauen.« Was würde sie tun? Immer noch war alles denkbar. Dass sie blind tat, was er wollte, aber genauso, dass sie die anderen Hüter rief und ihn zusammen mit ihnen auf den Fluss zutrieb, bis es für ihn kein Entkommen mehr gab.
Ihre Hand lag in seiner, klein und kalt. Ein Stück Früchtebrot in ihrer Faust, zerdrückt und klebrig, immer noch hielt sie es fest. »Na gut«, sagte sie. »Ich gehe zur Königin und spreche mit ihr. Gleich morgen früh.«
»Jetzt!« Er musste an sich halten, um nicht zu schreien. »Jetzt, Mirita, sofort. Ich kann nicht so oft herkommen, jedes Mal riskiere ich, dass ich auffliege. Es geht um eine Sache von äußerster Wichtigkeit, und jeder Tag ist ein verlorener Tag. Geh jetzt, bitte. Ich werde auf euch warten, genau hier. Wie weit reichen die Anweisungen der Königin? Wird die Brückenwache dich durchlassen?«
Mirita atmete hastig, und er konnte spüren, dass sie zitterte.
»Ich nehme den Weg über den Fluss«, sagte sie.
»Du tust was?« Die Nachricht traf ihn wie ein Schlag. »Der Donua ist schon gefroren? Das ist unmöglich! Doch nicht jetzt schon!«
»Komm«, forderte sie ihn auf. »Sieh es dir an.«
Die beiden mussten nicht weit laufen, und dort war der sanfte Schimmer, der über der Burg leuchtete, schon zu schwach, um die Nacht zu erhellen. Der Fluss lag totenstill vor ihm, eine glatte Fläche in makellosem Weiß, unberührt wie ein weites Feld im Schnee.
»Nein«, murmelte er, »nein, nein … Dann kann es jederzeit geschehen. Verstehst du? Jederzeit. Schon morgen … Wir haben keine Zeit mehr. Es geht nicht um Tage, sondern um Stunden … Wir müssen die Pforte schließen. Ich hatte gedacht …« Er schlug die Hände vors Gesicht.
»Was denn? Was ist los? Wofür ist keine Zeit mehr?«
»Ich kann keine langen Erklärungen abgeben«, sagte er. »Geh und hol die Königin.«
»Die Schatten gelangen nicht über den Fluss«, erwiderte Mirita. »Das stimmt doch? Egal, ob er gefroren ist oder nicht? Mattim?«
Er näherte sich dem Ufer. Vorsichtig, langsam. Der starren Kühle des vertrauten Flusses, des Donua, wie einem Freund mit einem neuen Gesicht. So mochte Mirita empfinden, wenn sie auf ihn zulief, auf den Prinzen, der ein Schatten geworden war. Der Schnee knirschte unter seinen Füßen. Die eisüberfrorenen Binsen klirrten leise, als er sie streifte. Da war das Wasser, dort … Er zögerte, streckte den Fuß aus, zog ihn wieder zurück. Neulich in Budapest, als die Wellen über ihm zusammenschlugen, als das dunkle Wasser der Donau ihn verschluckte, hatte er etwas gefühlt, hatte er etwas Entscheidendes gewusst. Ein anderes Gefühl, eine Kenntnis, so wie man bei einem Kuss mit geschlossenen Augen schmecken konnte, wen man küsste. Hanna oder Mirita.
Mattim blickte sich nicht zu der Bogenschützin um, doch er wusste, dass sie angstvoll zusah bei dem, was er tat. Der falsche Geschmack, der falsche Geruch. Donau. Donua. Ein Fluss, getränkt von Licht … Ein Bett aus Licht, das aus dem tiefsten Grund nach oben perlte. Spring, kleiner Bruder, und fürchte dich nicht … Nein, er wagte es nicht. Rasch ging er wieder die Böschung hinauf, in seinem Herzen dumpfe Ratlosigkeit.
»Ich weiß es nicht«, sagte er. »Ich wage es nicht … Vielleicht wird der Donua die Schatten verschlingen. Er ist stark, viel stärker, als Kunun glaubt. Es ist ein anderer Fluss. Die Donau ist wie ein Bild in einem Spiegel, wie ein Traum, ein lachendes Mädchen … aber dies hier ist der König des Lichts.« Er hob den Blick. »Ich habe keine Ahnung, was geschehen wird. Dennoch müssen wir bereit sein zu handeln. Bitte bring meine Mutter her.«
Mirita stellte sich auf die Zehenspitzen und gab ihm einen Kuss. Klein und hauchzart, wie die sanfte Berührung einer Vogelfeder. Dann eilte sie zum Ufer hinunter, und er sah ihre kleine dunkle Gestalt über das Weiß marschieren, schnell und zielstrebig. Er blickte ihr nach, solange er konnte, dann kehrte er in den Schutz der Bäume zurück. Hinter sich hörte er die Flusshüter rufen. Dann die besänftigende Stimme des Anführers: »Macht euch keine Sorgen. Entweder haben wir sie verloren oder auch nicht.«
Magyria 01 - Das Herz des Schattens
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