27

»Du Hure!«

Der erste Schlag riss mich nach hinten, bevor ich überhaupt feststellen konnte, von wem er kam. Da traf mich auch schon der zweite, der dritte. Ich versuchte mich zu schützen, konnte aber meine Arme nicht bewegen. Meine Beine auch nicht. Es dauerte einen Augenblick, bis ich merkte, warum. Sie waren am Boden fixiert. Gregor kniete neben mir und prügelte erbarmungslos auf mich ein.

»Das wird dir noch leidtun«, stieß ich hervor, sobald er innehielt.

»Du drohst mir?« Ein brutaler Fausthieb in den Magen, und ich krümmte mich zusammen, soweit die Hand- und Fußschellen es zuließen. Verflucht noch mal, wer hatte eigentlich behauptet, man könnte im Traum keinen Schmerz empfinden? »Ich bin dein Mann, auch wenn du es nicht verdienst, mich so nennen zu dürfen, du verräterisches Miststück! «

Urplötzlich hörte Gregor auf, auf mich einzuprügeln und streichelte mir die Wange. »Chérie, warum tust du das? Warum musst du mich immer ärgern? Du weißt doch, dass ich dich für deinen Ehebruch bestrafen muss, aber es schmerzt mich, das zu tun.«

Ich schaffte es, trotz meiner Schmerzen zu lachen. »Ja klar. Dir tut das mehr weh als mir, hm? Du bist das größte Arschloch, das es überhaupt gibt, Gregor.«

»Du wirst tun, was ich sage!« Seine falsche Freundlichkeit war wie weggeblasen. Wieder untermalte er seine Worte mit Fausthieben. »Du wirst jetzt sofort zu mir zurückkommen, weil du dir sonst nämlich wünschen würdest, du hättest es getan.«

»Mach nur weiter. Zeig mir, was du draufhast! Ich bin schon oft geschlagen und gefoltert worden, aber in diesem Fall ist alles vorbei, sobald ich die Augen öffne. Du machst mir keine Angst, Gregor.«

Er packte mich am Haar und zerrte so heftig daran, dass ich spürte, wie er mir ganze Büschel ausriss. »Wenn du dich von ihm in eine Vampirin verwandeln lässt«, zischte er, »werde ich dich leiden lassen. Verstehst du mich?«

Ich sah ihn unverwandt an. »Als ich sechzehn war, hast du mir etwas bedeutet. Einem kleinen Teil von mir hast du sogar noch etwas bedeutet, nachdem ich meine Erinnerung zurückbekommen hatte. Jetzt aber, und Gott ist mein Zeuge, schwöre ich dir, dass ich dich unter die Erde bringen werde. Verstehst du mich

Er schlug mich so heftig, dass alles um mich herum schwarz wurde, aber seine Unbeherrschtheit kam mir entgegen, denn sie beförderte mich auf direktem Wege in die Realität zurück. Ich hörte eine besorgte Stimme.

»Kätzchen, wach auf!«

Bones schüttelte mich. Ich spürte ein leichtes Brennen auf der Wange, aber mir war klar, dass das nicht von Gregors Fäusten kam. Bones hatte mich nicht nur geschüttelt.

»Hör auf, ich habe genug Prügel einstecken müssen«, murmelte ich und versuchte, seine Hände wegzuschieben.

Er ließ mich nicht los, hörte aber auf mich zu schütteln. »Er hat dich verprügelt? Du hast im Schlaf geschrien, weil er dich geschlagen hat?«

Ich setzte mich auf, zog die Decke über mich und versuchte, die Erinnerung an den Traum abzuschütteln. Die Phantomschmerzen wurden mit jedem Augenblick schwächer. »Er war sauer.«

Bones stieß ein kehliges Knurren aus. Sein gesamter Körper war angespannt. »Du hast nur etwa eine Stunde geschlafen. Solltest du vielleicht trotzdem lieber wach bleiben? Oder hast du noch die Pillen? Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass er wieder anfängt, dich zu misshandeln, wenn du einschläfst.«

»Keine Pillen.« Bei der Erinnerung an die Nebenwirkungen zog ich eine Grimasse. »Gregor hat sich doch noch nie zweimal in einer Nacht an mich herangemacht. Vermutlich kostet ihn schon das eine Mal viel Kraft, und er muss sich ausruhen, bevor er das nächste Mal zuschlägt.«

»Es wird kein nächstes Mal geben«, erklärte Bones grimmig.

Nein, denn bis dahin würde ich zur Vampirin geworden sein. Deshalb war Gregor auch so aufgebracht. Ihm war klar, dass er die Verbindung zu mir verlieren würde, sobald das geschehen war. Bye, bye Gregor. Hoffentlich schläfst du gut. Ich bestimmt.

Bones küsste mich auf den Scheitel. »Dann versuch zu schlafen, Süße. Bald ist alles vorbei.«

Nein, dachte ich. Es ist erst vorbei, wenn ich Gregor umgebracht habe. Und als Vampirin bin ich meinem Ziel wieder einen Schritt näher.

 

Als ich wieder aufwachte, war Bones fort. Die Vorhänge waren noch geschlossen, aber meinem Gefühl nach war längst ein Uhr durch. Mein letzter Morgen als Halbmensch war vorbei. So früh würde ich nach meiner Verwandlung vermutlich monatelang nicht aufwachen, es sei denn, die Jahre, die ich als Mischling zugebracht hatte, würden die Zeit etwas verkürzen.

Nun, da der große Tag gekommen war, spürte ich leichte Nervosität in mir aufkommen. Was, wenn ich durch die Verwandlung nicht stärker, sondern schwächer würde, so als müsste ich noch einmal ganz von vorn anfangen? Gott, wie schrecklich, wenn ich beim Aufwachen feststellen müsste, dass ich ein Schwächling war. Und wie fühlte es sich überhaupt an, nicht zu atmen? Wie würde ich damit klarkommen, meinen Herzschlag nicht mehr zu hören? Wie lange würde meine erste Blutgier anhalten? Ein paar Tage, eine Woche?

Und wie würde ich mich fühlen, wenn ich nicht länger das seltene Mischlingsexemplar war, sondern einfach nur die gute alte Cat, die neu erschaffene Vampirin? Im Grunde gefiel mir der Gedanke. Hier gibt’s nichts Außergewöhnliches zu sehen, Leute. Geht weiter. Ja, danach sehnte ich mich doch schon mein ganzes Leben lang.

Die Tür ging auf, und Spade trat ein. Ich schnappte mir die Bettdecke, weil ich noch nackt war, und warf ihm einen bösen Blick zu.

»Kannst du nicht anklopfen

»Ich konnte hören, dass du wach bist«, antwortete Spade. »Hier. Ich habe dir Frühstück mitgebracht, oder besser gesagt Mittagessen, ist schließlich schon spät.«

Er stellte das Tablett auf einem Tisch ab und grinste mich dann verschmitzt an.

»Wie ich sehe, habt ihr eure Differenzen beigelegt, Crispin und du. Gestern Nacht habt ihr ja das ganze Haus wachgehalten. «

Ich schloss die Augen. Inzwischen hätte ich eigentlich darüber hinweg sein sollen, jedes Mal peinlich berührt zu sein, wenn jemand mit untotem Gehör mich in meinen intimsten Momenten belauschte, aber anscheinend war ich noch nicht so weit.

»Hoffentlich habe ich dir nicht den Schönheitsschlaf geraubt, Spade.«

Mein ätzender Tonfall ließ ihn kalt. Er machte eine wegwerfende Handbewegung.

»Überhaupt nicht. Crispin ist jetzt jedenfalls besserer Laune. In letzter Zeit war er wirklich unausstehlich.«

Was eine Frage aufwarf, die mir schon länger im Kopf herumging. »Wo ist Bones?«

»Holt Mencheres. Von wo kann ich dir nicht sagen, für den Fall, dass du vor dem großen Ereignis heute Abend noch einmal einschläfst. Er wird noch ein paar Stunden unterwegs sein.«

Oh. Ich begriff, aber ich wünschte mir, ich hätte ihn noch einmal sehen können, bevor er gegangen war. So schlecht, wie es in letzter Zeit zwischen uns gelaufen war, war ich ganz scharf darauf, so viel wie möglich mit Bones zusammen zu sein.

»Danke für das Frühstück«, sagte ich.

»Keine Ursache. Ich bin jetzt weg, mir mein eigenes Frühstück suchen.«

Als Spade fort war, dachte ich darüber nach, was ich in den nächsten Stunden mit mir anfangen sollte. Essen und Duschen würden schließlich nicht endlos Zeit in Anspruch nehmen. Vielleicht sollte ich ein paar Leute von meinem Vorhaben in Kenntnis setzen.

Denise hätte ich anrufen können. Aber andererseits konnte die in ihrem Leben gerade nichts gebrauchen, was irgendwie mit Vampiren zu tun hatte. Nach Randys schrecklichem Tod war es schon eine Zumutung für sie gewesen, mit ansehen zu müssen, wie Spade in dem Rodeo-Club den Kopf dieses Typen zermatscht hatte. Ich würde es Denise sagen, wenn ich es hinter mich gebracht hatte. Dann musste sie zumindest nicht mehr befürchten, dass etwas schiefging. Ihr diese eine Sorge zu ersparen, war wirklich das Mindeste, was ich als ihre Freundin für sie tun konnte.

Als Nächstes dachte ich darüber nach, meinen Onkel zu informieren, entschloss mich aber dagegen. Don würde mir natürlich nicht unbedingt gratulieren, obwohl er vermutlich wusste, dass der Schritt für mich unvermeidlich gewesen war.

Meine Mutter würde ich bestimmt nicht anrufen. Ich wusste jetzt schon, was sie sagen würde, und die Worte »Tu’s nicht!« würden mehr als einmal darin vorkommen.

Vlad wollte ich allerdings schon anrufen, um ihm zu sagen, dass er mich nicht mehr zu verwandeln brauchte. Irgendwie hatte ich nicht den Eindruck, es würde ihn überraschen. Ich wollte schon zum Hörer greifen, da fiel mir noch jemand ein, mit dem ich sprechen wollte.

Ich schloss die Tür und kniete mich vors Bett. Hi, lieber Gott, ich bin’s Catherine. Hab lange nichts von mir hören lassen, ich weiß …

 

Ich hörte Bones ins Haus kommen. Er fragte Spade, wo ich war, dann kam er mit langen Schritten auf den Salon zu, in dem gestern unser Wiedersehen stattgefunden hatte. Ich hatte auf dem Sofa gesessen und gelesen, weil ich nicht fernsehen wollte, falls ich aus Versehen einen Lokalsender einschaltete, der mir einen Hinweis auf unseren Aufenthaltsort geben konnte. Als Bones das Zimmer betrat, stand ich auf und ließ seine Erscheinung auf mich wirken. Er trug schwarze Hosen, ein kurzärmliges schwarzes Hemd und schwarze Schuhe. Dunkle Farben standen ihm ausgezeichnet. Sie ließen seine Haut im Kontrast dazu noch leuchtender erscheinen.

»Sehr passend«, stellte ich fest, um von den Schmetterlingen in meinem Bauch abzulenken. »Du siehst wirklich aus wie der Sensenmann.«

Er starrte mich so lange an, dass ich mich räusperte. »Okay, war ein schlechter Witz …«

»Bist du dir auch wirklich sicher, Kätzchen? Noch ist es nicht zu spät, deine Meinung zu ändern.«

»Ich will es.« Und so war es auch. Ich war bereit.

Bones ging mit gemächlicher, kontrollierter Anmut auf mich zu und blieb wenige Zentimeter vor mir stehen. Er nahm meine Hände und führte sie sich an die Lippen. Seine Augen blickten unentwegt in meine.

»Du bestimmst, wann es so weit ist. Wir können noch warten. Wir müssen nichts überstürzen.«

Den ganzen Tag hatte ich diesem Augenblick entgegengefiebert. Ich war so bereit, wie ich es je sein würde, von mir aus konnte es also losgehen.

»Jetzt. Sollen wir, äh, vielleicht irgendwo anders hingehen? «

»Das hier ist durchaus passend.«

Ich sah mich im Raum um. Mir kam er alles andere als ausbruchsicher vor, wenn ich an die Sterblichen in meiner Nähe dachte, aber ich würde ja nicht lange hierbleiben, nachdem … na ja, nachdem ich gestorben war. Ich fragte mich, wie lange ich tot sein würde. Ob der Tod wie ein Traum sein oder ob ich gar nichts mitkriegen würde, bis ich die Augen wieder aufschlug. Es gab nur eine Möglichkeit, das herauszufinden.

»Okay.«

Ich hatte bei Tate und Juan bereits Verwandlungen miterlebt und wusste, was ich zu erwarten hatte, aber es war eben ein Riesenunterschied, ob man so etwas als Zuschauer oder als Betroffener erlebte. Mein Herz begann heftig zu pochen. Was in diesem Fall wohl nicht unbedingt von Nachteil war.

Bones’ Augen wurden grün, Zähne formten sich zu Fängen. Er strich mir das Haar zurück und zog mich dicht an sich. Ich schloss die Augen, als er sich zu mir herunterbeugte und seine Wange an meine legte. Seine Haut war kühl. Bald würde mein Körper die gleiche Temperatur haben.

»Es ist normal, nervös zu sein, aber es gibt nichts, wovor du Angst haben müsstest«, flüsterte Bones. »Ich habe das schon sehr oft getan, und du wirst zu keiner Zeit außerhalb meines Einflussbereiches sein.«

Seine beruhigenden Worte taten mir gut. Man sieht nicht einfach dem Tod ins Angesicht und zeigt ihm den Stinkefinger, egal unter welchen Umständen.

»Bist du bereit, Kätzchen?«

Er hauchte die Worte auf meine Haut, während seine Zunge meinen Puls erforschte, die beste Stelle zum Zubeißen suchte.

»Ja … warte!«

Der Druck seiner Fangzähne verschwand. Ich holte tief Luft.

»Kein Lebendfutter, selbst wenn du glaubst, die betreffende Person hat es nicht anders verdient. Gib mir Blutkonserven. Ich will nicht eine Arterie vor dem Gesicht haben, wenn ich aufwache.«

Bones zog mich zurück, um mich anzusehen, und streichelte mir den Nacken. »Alles schon geklärt. Keine Bange. Wenn du aufwachst, bin ich da, und alles wird gut.«

Ich schlang ihm die Arme um den Hals, froh darüber, dass er und kein anderer es war, der mich ins Grab und wieder zurück befördern würde.

»Bones.«

»Ja?«

»Mach mich zur Vampirin.«

Es gab Dinge, von denen ich wusste, dass ich mich ewig an sie erinnern würde. Der Ausdruck in seinen Augen, als er den Kopf senkte. Das langsame, tiefe Eindringen seiner Fänge in mich. Seine Hand, die mich enger an seinen Körper drückte, während sich die andere auf meine legte, unsere Finger miteinander verflocht. Der Blutschwall, der sich in seinen Mund ergoss, weil seine Fänge so tief wie noch nie in mich eingedrungen waren. Die Wärme, die sich in mir ausbreitete. Mein Herz, das erst ganz schnell schlug, dann allmählich und unerbittlich immer langsamer. Schließlich nur noch ab und zu, während Leben und Wärme mich verließen.

Meine Gedanken wurden chaotisch. Das Rauschen ist gar nicht mehr so laut. Kann nicht mehr viel sehen. Lustig, gerade eben waren da noch Lichter, tausendfache kleine Fünkchen. Hübsch. Wo sind sie hin? Kälter. Wo kommt dieser Wind her?

Was war das? Etwas zieht an mir. Wo bin ich jetzt? Kann nicht sprechen. Bewege ich mich? Kann nichts sehen. Warum kann ich nichts sehen? Warum kann ich mich nicht bewegen? Wo bin ich? Wo bin ich? WO BIN ICH?

Was? Ich kann euch kaum hören … ja! Ja, ich bin es, ich bin hier! Jetzt kann ich euch sehen. Ich komme gleich, ich komme. Wartet, geht nicht weg. Kommt zurück! Bleibt stehen, bitte, ich habe euch so lange nicht gesehen.

Nein, bring mich zurück! Ich muss sie noch einmal sehen …

 

Ich war in der Hölle.

Das Feuer, das mich verzehrte, brannte heiß genug, um mir klarzumachen, dass das Zeug, das wir auf der Erde kannten, nur eine lahme Imitation war. Dieses Feuer war gnadenlos, und es war überall. Verbrannte mich, ohne mich zu töten. Quälte mich mit unbeschreiblichen Schmerzen. Ich konnte nicht schreien und wusste noch nicht einmal, ob ich überhaupt noch einen Mund hatte. Das Einzige, worauf ich mich konzentrieren konnte, war der Schmerz. Aufhören stopp stopp das tut weh TUT WEH TUT WEH!

Und dann kam etwas Kühles über mich, ließ die Flammen langsam verlöschen. Alles in mir verzehrte sich nach mehr, denn endlich ließ der Schmerz nach. Mehr, o Gott, es tut immer noch weh, bitte, gebt mir mehr, mehr, o bitte, brauche mehr, nur noch ein bisschen …

Ich konnte wieder hören, eine Art Trommeln. Licht. Stimmen, über das träge Trommelgeräusch hinweg. So viele unterschiedliche Gerüche.

Ich öffnete die Augen und sah kein Flammenmeer, sondern kahle Betonwände vor mir. Es dauerte einen Augenblick, bis ich die Leute erkannte, die mich anstarrten, dann begriff ich. Genau, ich bin in Bones’ Haus, und er hat mich zu einer Vampirin gemacht. Ich bin nicht in der Hölle, sondern in eine Vampirin verwandelt worden, und alles ist okay, denn der Schmerz ist weg. Ich kann sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken, o Gott, schmecken …

In meinem Mund war etwas Köstliches. Oja, das schmeckte gut. So gut.

Das letzte noch fehlende bisschen Realität fügte sich ein wie ein Puzzleteilchen. Heilige Scheiße, ich hatte jemanden im Arm. Ich hatte keine Blutkonserve ausgesaugt, sondern einen Menschen. Mein Mund lag an seinem Hals, und Blut tropfte mir von den Fängen … verdammt, ich hatte Fänge! Und an den Lippen spürte ich keinen Puls.

»Jesus!«, schrie ich und stieß den Körper entsetzt von mir. »Keine Menschen, das habe ich Bones doch gesagt! Wo ist er?«

Ich sah mich nach Bones um, voller Ekel, weil er zugelassen hatte, dass ich jemanden umbrachte, aber Spades Gesichtsausdruck ließ mich innehalten.

»Du hast ihn gerade zu Boden geworfen.«

Ich sah nach unten. Die Leiche, die ich soeben von mir gestoßen hatte, rappelte sich in eine sitzende Position auf und starrte aus ungläubigen braunen Augen zu mir auf. Eine volle, unberührte Blutkonserve lag in Bones’ Hand.

Da wurde mir mein zweites Problem bewusst.

»Äh, Leute, …«, begann ich zögerlich. »Warum schlägt mein Herz noch?«