4
Der Termin im UKE, das ist das Universitätsklinikum in Hamburg, stand schon seit drei Wochen fest. Ich konnte nicht mehr richtig Nummer zwei machen, und deshalb bekam ich immer mehr Schmerzen im Bauch. Wenn doch ein kleiner Haufen in der Schüssel lag, war er braun vom Aa und rot vom Blut. Mama machte sich Sorgen deswegen und verbot mir, meine geliebten Chips zu essen, aber ich aß sie trotzdem. Das lasse ich mir von Niemanden nehmen. Auch von Mama nicht. Was bliebe mir denn sonst noch? Und weil Mama mich lieb hat, ist sie meistens doch nicht so streng und drückt ein Auge zu. Sie weiß ja, dass ich die Chips sonst heimlich essen würde.
Als wir durch die Gänge des Krankenhauses liefen, spürte ich ein ungutes Grummeln im Magen. Nicht wegen den Chips oder meinen Verstopfungen, sondern wegen der anstehenden Untersuchung. Vor ein paar Tagen hatte Mama ganz beiläufig eine Darmspiegelung erwähnt, um vorzufühlen, wie ich darauf reagierte. Ich habe ihr den Stinkefinger gezeigt und gesagt, dass sie sich ihre komische Spiegelung in den Allerwertesten schieben könne. Da fing sie an zu lachen und scherzte: »Nein danke, Schokoladenkekse gibt’s bei Aldi.« Den Spruch bringt sie fast jeden Tag und normalerweise lachen wir dann zusammen, aber nicht an jenem Abend. Nicht wenn es um die Wurst geht.
»Du kennst dich aber gut aus«, sagte Lars, der neben mir herlief und meine Sauerstoffflasche trug. »Ich würde mich hier sofort verlaufen.«
Ich gab ihm keine Antwort, weil ich schon zu große Angst vor dem Arzt hatte. Ich kenne die Krankenhäuser von Hamburg in- und auswendig, rede die Krankenschwestern mit ihren Vornamen an, weiß von den jungen Hübschen, ob sie einen Freund haben oder wie lange sie schon Single sind. In Krankenhäusern hat man sehr viel Zeit, um Fragen zu stellen. Ich meine Fragen, die einen wirklich interessieren. Lars und Mama setzten sich ins Wartezimmer der Kinderherzstation, und ich meldete mich bei Julia an der Rezeption.
»Na, Daniel, auch mal wieder da?«, lächelte sie.
»Ja, leider.«
»Und, wann bist du dran?«
»Um 10 Uhr, aber wenn der Doktor keine Zeit hat, kann ich gerne wieder gehen. Das ist gar kein Problem. Mir geht’s auch wieder gut und alles.«
»Ui, dann wäre der Doktor aber ziemlich traurig«, lächelte sie immer noch. »Er freut sich schon so auf dich. Hat er mir vorhin erst gesagt. Du kannst ihm ja einfach kurz hallo sagen, hmm? Ich ruf dich dann. Dauert auch nicht mehr lange.«
»Okay.«
Verdammt. Mein Plan war fehlgeschlagen, aber damit hatte ich schon gerechnet. Ich schaute mich um, überlegte, wohin ich gehen könnte, aber da ich alles schon etliche Male gesehen hatte, schlurfte ich mit hängenden Schultern zu Mama und Lars zurück.
»Schau mal da«, sagte Mama und zeigte auf eine Frau mit Kinderwagen. »Die hat ein ganz kleines Schokobaby. Voll süß.«
»Hmm«, grummelte ich, schaute zu Lars und verdrehte meine Augen.
»Komm, wir gehen mal hin«, sagte sie, aber ich blieb auf meinem Stuhl sitzen und dachte nur: Kann sein, dass das Baby voll süß ist, aber du bist auf jeden Fall voll peinlich.
Wir warteten sehr lange, bestimmt eine Stunde oder so. Dann rief Julia meinen Namen, und Mama, Lars und ich quetschten uns in das kleine Arztzimmer. Ich musste mich sofort auf die Liege setzen. Mama und der Arzt unterhielten sich. Weil es nur einen Stuhl gab, auf dem Mama saß, blieb Lars an der Tür stehen. Das war gut, denn so konnte Mama ihn nicht sehen. Er gab mir ein Zeichen, dass er jetzt etwas Lustiges machen würde. Ich fing schon an zu kichern und hielt mir vorsichtshalber beide Hände vor den Mund. Lars zog seine Jacke aus, warf sie auf den Boden und griff mit seiner linken Hand unter seine rechte Achsel. Dann streckte er mir die Zunge entgegen, bewegte seinen rechten Arm zweimal nacheinander, was sich so anhörte, als hätte er gerade zwei Pupse abgedrückt. Ich konnte es nicht zurückhalten und lachte, was das Zeug hielt. Mama und der Arzt drehten sich überrascht zu Lars um, aber der lehnte entspannt an der Tür und verzog keine Miene.
»Was denn?«, sagte er cool und blinzelte mir heimlich zu.
Selbst Mama musste ein bisschen schmunzeln. Der Arzt stand auf, um mich zu untersuchen. Ich zog meinen Pullover und das Korsett aus, aber als er mich bat, meine Hose auszuziehen, sagte ich klipp und klar: »Nein!«
Er erklärte mir, dass er mich doch wegen meinen Bauchschmerzen abtasten müsse und mir nur kurz in den Popo schauen wolle, was überhaupt nicht weh tun würde, aber ich hörte schon gar nicht mehr zu. Ich wollte das nicht. Der Arzt redete weiter auf mich ein. Eine Krankenschwester kam ins Zimmer. Mama schrie mich an, ich solle endlich gehorchen. Alle guckten sie an. Dann drehte ich völlig durch, schrie und warf mit Ausdrücken um mich. Ich wollte das nicht, aber ich kann mich in solchen Augenblicken nicht kontrollieren. Mama und die Ärzte verstehen einfach nicht, welche Angst ich habe. Und je mehr sie auf mich einreden, desto schlimmer wird es. Jedes Mal versprechen sie mir, dass sie mir nicht wehtun werden, aber sie halten sich nicht immer daran. Warum versprechen sie es dann? Ich kann ihnen nicht mehr trauen.
Als der Arzt mich am Arm berührte, schlug ich seine Hand weg und schrie: »Finger weg! Mein Arsch bleibt Jungfrau.« Er setzte sich wieder hinter seinen Schreibtisch, und Mama war stinksauer.
»Willst du denn nicht, dass es dir bessergeht?«, fragte mich Lars von der Tür aus, und ich hasste ihn dafür. Warum musste er jetzt auch noch damit anfangen? Ich dachte, er wäre auf meiner Seite. Ich warf ihm nur einen bösen Blick zu. Sollte er sich doch in den Arsch gucken lassen!
»Ich kann ihn nicht zwingen«, sagte der Arzt zu Mama, die wieder ihren roten Stierkopf bekam.
Ich sprang von der Liege und zog mich an. Natürlich waren jetzt alle sauer auf mich, wie so oft, aber mir war das schnurzpiepegal.
Im Bus nach Altona sprach niemand ein Wort. Mama schrieb eine SMS, Lars gähnte dreimal hintereinander, und weil ich ihn während der gesamten Fahrt beobachtete, musste ich auch gähnen. Mama ließ sich am Bahnhof, direkt vor der Unterführung, wo ganz viele Tische mit Obst, Gemüse und Ramsch stehen, ihre Nägel machen. Sie geht oft in diesen kleinen Laden mit dem großen Schild: »Nails American Style«. Die Chinesin ist sehr nett und lächelt immer freundlich, weil es dort aber furchtbar nach Lacken und Chemikalien stinkt, bekomme ich schnell Kopfschmerzen. Lars hielt es nur wenige Sekunden aus und nahm sofort Reißaus, weswegen Mama, die Chinesin und ich ihn herzhaft auslachten. So eine Lusche.
»Was machen wir jetzt?«, fragte er, als ich zu ihm nach draußen ging.
»Mama braucht bestimmt eine halbe Stunde«, sagte ich, »wenn nicht sogar länger. Sie ruft an, hat sie gesagt.«
Wir gingen Richtung Innenstadt.
»Kennst du dich hier aus?«
»Klar.«
»Weißt du, wo man hier einen guten Espresso bekommt? Mir fallen gleich die Augen zu.«
»Kauf dir doch einen Energy Drink«, schlug ich vor, aber Lars verzog sein Gesicht. Das war offensichtlich keine gute Idee. Nächster Versuch: »Kaufst du mir einen Energy Drink?«
»Darfst du das überhaupt trinken?«
»Ja.«
Lars blieb stehen und hielt mich am Ärmel fest.
»Darfst du das trinken?«, wiederholte er grinsend.
»Na ja, also eigentlich nicht.«
Dann gingen wir weiter, und ich sagte schnell: »Aber ich habe schon ganz oft so was getrunken, wirklich, und es ist auch nie etwas Schlimmes passiert. Also, bekomme ich einen? Ja? Bitte, bitte, bitte.«
Lars zog seine Augenbrauen hoch, und ich durfte mir an einem Kiosk eine eiskalte Dose aus dem Kühlfach nehmen. Ich nahm einen großen Schluck und fing an zu hüpfen.
»Was habe ich da nur angerichtet?«, rief Lars mir hinterher, und ich versuchte, mit meinen Armen zu fliegen, so wie der Stierbulle aus der Werbung.
Im Mercado-Einkaufszentrum bestellte sich Lars bei einem der vielen kleinen Feinkostläden einen Espresso. Ich setzte mich neben ihn auf einen Hocker, und ein italienisch aussehender Mann mit Bart bediente uns. Ich wollte nichts trinken, da ich ja noch meine Dose in den Händen hielt, aber Lars bestellte trotzdem eine kleine Flasche St. Pellegrino.
»Was war denn los gerade im Krankenhaus?«
»Weiß nicht«, sagte ich.
»Du bist doch kein kleines Kind mehr.«
»Bin ich auch nicht.«
»Und wieso hast du so’n Theater gemacht?«
Ich erklärte es ihm. Lars hörte zu, nickte, trank von meinem Wasser, weil ich es ja nicht wollte, und ich fühlte mich wie ein richtiger Erwachsener. Ich weiß nicht genau warum. Vielleicht lag es auch am Energy Drink. Lars rührte in seinem Espresso und beobachtete die Menschen, die an uns vorbeikamen.
»Weißt du, Daniel«, sagte er, »als ich noch klein war, jünger als du, hat mir der Gedanke, einmal nicht mehr am Leben zu sein, große Angst bereitet. Meine Phantasie hat damals noch nicht ausgereicht, um mir auszumalen, dass es nicht nur dieses eine Leben gibt.«
»Ich habe die Angst vor dem Tod schon lange verloren«, sagte ich.
»Echt?«
Lars sah mich ganz komisch an.
»Was ist es dann, was dich so ausflippen lässt?«
»Die Schmerzen. Und wenn es nicht direkt die Schmerzen sind, dann die Erinnerungen an sie. Das ist das Schlimmste.«
»Verstehe«, nickte Lars, der auf einmal abwesend wirkte.
Ich nippte an meinem Energy Drink, aber nur wenig, weil ich erstens nicht so viel auf einmal trinken konnte und zweitens mir den Rest für später aufheben wollte.
Lars sagte: »Eigentlich hat der Schmerz ja auch was Gutes, also ich meine, dass man überhaupt Schmerzen spürt.«
»Was soll das denn heißen?«
»Würde man ihn nicht spüren, hätte er keine Bedeutung. Der Schmerz ist wohl erfunden worden, um uns daran zu erinnern.«
»Und woran?«
»Dass wir noch am Leben sind.«
»Hmm«, überlegte ich laut vor mich hin. Lars hatte recht, aber das wusste ich schon. Wenn man tot war, würde man keine Schmerzen mehr spüren. Genau deswegen hatte ich auch meine Angst zu sterben abgelegt. Genau in dem Moment, als mir das klar wurde.
»Irgendwie ist es auch ein Trost«, sagte ich. »Dass bald alles besser wird, meine ich. Es ist nur so schwer.«
»Ich weiß.«
»Du hast es gut«, sagte ich zu Lars, der sich einen zweiten Espresso bestellte. Anscheinend war er abhängig, so viel wie er davon trank. »Du wohnst in Berlin und kannst alles machen, was du möchtest, ohne um Erlaubnis zu fragen.«
»Das ist einer der wenigen Vorteile, wenn du erwachsen bist.«
»Also, ich finde mein Leben voll langweilig. Bei Berlin – Tag & Nacht ist immer was los und bei mir nie. Das ist so ungerecht. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, dass das noch ganz lange so weitergehen würde, also, nee, das wäre ja voll ätzend.«
»Ja, da ist schon was dran«, lächelte Lars und fischte einen Fussel aus meinem Haar. »Man kann das positiv oder negativ sehen. Vielleicht haben viele Menschen ja deswegen so große Angst vor dem Tod und der Ewigkeit, die sich dahinter verbirgt, weil sie fürchten, dort würde der gleiche langweilige Trott für immer weitergehen.«
»Ich weiß, dass es besser wird, Lars. Ich habe es gesehen.«
Lars wollte mich gerade etwas fragen, als Mama anrief.
»Wir sind auch im Mercado«, sagte ich. »Unten, hinter dem Saftstand. Warte, ich winke dir zu. Ja, ich sehe dich.«
Lars stand auf, bezahlte seine Rechnung, und ich wedelte mit meiner Dose direkt vor Mamas Nase herum. Sie war gar nicht sauer deswegen – was mich irritierte – und präsentierte uns stolz ihre frisch gemachten Fingernägel.
»Sieht ja super aus«, lachte Lars, der sich jetzt mit Mama unterhielt, während wir zum Ein-Euro-Laden gingen, weil Mama dort noch einkaufen wollte. Ich konnte hören, wie sie ihm erzählte, dass das unser Laden sei und es mir immer richtig viel Spaß machen würde, dort durch die Regale zu stöbern. Mir fiel es schwer, mich zu konzentrieren. Ich nahm noch einen Schluck aus meiner Dose. Dann ging es wieder.
Bevor wir zurück nach Blankenese fuhren, machten wir einen Abstecher zu Lidl, und Mama kaufte so viel ein, dass Lars nicht nur meine Tasche mit dem Sauerstoffgerät, sondern auch noch zwei volle Einkaufstüten tragen musste. Er mühte sich ganz schön ab, aber er sagte, ihm würde das nichts ausmachen. Im Bus vertrieben wir uns die Zeit mit »Ich sehe was, was du nicht siehst«, und als wir nach Hause kamen, war Papa schon da. Er saß auf dem Sofa und spielte Wii. Mama räumte den Einkauf ein, Lars verkrümelte sich ins Gästezimmer, um sich eine Stunde auszuruhen, und ich begann, meine neuen Sammelkarten zu sortieren. Ich kam nicht weit. Wegen meinen Bauchschmerzen hatte ich meine Morgen-Tabletten noch nicht genommen. Mama fand es heraus und hielt mir deswegen eine ihrer Standpauken. Zum tausendsten Mal musste ich mir anhören, dass ich sterben würde, wenn ich meine Tabletten nicht regelmäßig nähme, aber ich zuckte nur mit den Schultern und sagte: »Mir egal. Dann sterbe ich eben. Scheiß der Hund drauf!« Mama fing an zu weinen und brüllte mich gleichzeitig an, warum ich immer nur an mich denken würde, und von Papa bekam ich dann auch noch Ärger, weil Mama mich bei ihm verpetzt und ihm von meiner Aktion im Krankenhaus erzählt hatte. Ich rannte in mein Zimmer, aber weil ich lieber bei Lars sein wollte, rannte ich weiter in sein Zimmer. Ohne anzuklopfen. Er lag in Jogginghose und T-Shirt auf dem Bett und hatte seine Augen geschlossen. Selbst als ich mich zu ihm aufs Bett setzte, öffnete er sie nicht.
»Na?«, sagte ich.
»Na«, sagte er.
»Darf ich zu dir kommen?«, fragte ich.
»Bist doch schon da«, sagte er.
»Ja«, sagte ich wieder.
Ich schaute nach oben an die weiße Decke.
»Dicke Luft?«, fragte Lars.
»Und wie«, sagte ich.
»War auch schwer zu überhören.«
»Ich hasse meine Mama!«
»Nein, das tust du nicht.«
»Doch, sie ist voll blöd.«
»Glaub mir, das denkt jeder einmal über seine Mutter. Das ist normal. Du verhältst dich taktisch einfach unklug. Guck mal, aus ihrer Sicht war das heute ein richtiger Scheißtag: Sie steht extra früh auf, um mit dir ins Krankenhaus zu fahren, und du lässt dich nicht mal untersuchen. Sie muss jetzt mit den Ärzten einen neuen Termin ausmachen und sich dafür vielleicht wieder einen halben Tag freinehmen. Dann nimmst du deine Tabletten nicht und drückst ihr im Gegenzug einen frechen Spruch rein. Du kennst doch deine Mutter und weißt, wie sie reagiert.«
»Ja, aber …«
»Nee, kein Aber. Du kannst keine Scheiße bauen, frech sein und dann auch noch erwarten, dass deine Eltern cool bleiben. Verstehst du?«
»Nein«, sagte ich.
Lars hatte seine Augen immer noch geschlossen. Er musste wirklich sehr müde sein.
»Deine Mama macht sich Sorgen um dich. Das weißt du doch, oder?«
»Kann sein.«
»Ja, das weißt du. Und weil sie dich so lieb hat, möchte sie, dass du deine Tabletten nimmst, weil du sonst nämlich bald die Grätsche machst. Und darauf haben wir alle keinen Bock, verstanden?«
»Ja«, sagte ich.
»Wirklich?«
»Keine Ahnung.«
»Hast du deine Tabletten denn jetzt schon genommen?«
»Nein.«
»Vorschlag: Du gehst in die Küche, schluckst den ganzen Scheiß runter und sagst deiner Mutter folgenden Satz: Mama, es tut mir leid. Ich hab dich lieb. Dann kommst du mit einem Block und einem Stift zurück zu mir, und wir schreiben die Liste.«
»Was denn für eine Liste?«
»Deine Wunschliste«, sagte Lars. »Du weißt schon, worüber wir in der Schule gesprochen haben.«
»Das machen wir jetzt?«
»Ja, das schreiben wir jetzt auf, damit wir nichts vergessen und unsere Abenteuer gut planen können.«
»Krass!«
»Aber zuerst hast du noch was zu erledigen. Was sagst du zu deiner Ma?«
»Mama, es tut mir leid. Hab dich lieb.«
»Sehr gut«, lachte Lars, der jetzt zum ersten Mal seine Augen öffnete. »Und jetzt zisch ab, du kleiner Gauner!«
»Mama, Mama«, rief ich voller Aufregung und Vorfreude, »wo bist du? Hab dich lieb, hab dich lieb, hab dich lieeeeeeb.«