Vögel
Seeregenpfeifer

> blass gefärbt
> typischer Strandvogel
> selten und gefährdet
Merkmale Körper schlanker und Kopf weniger kontrastreich gefärbt als beim Sandregenpfeifer. Nur angedeutetes Halsband, Füße und Schnabel dunkel. Vorkommen Brutvogel auf Kies- und Sandstränden an Nord- und Ostseeküste, überwintert in Nordafrika. Wissenswertes Seeregenpfeifer sind selten geworden und stark gefährdet. Da die meisten Strände touristisch genutzt werden, können die Vögel nur noch in wenigen, unzugänglichen Strand-und Dünenbereichen ungestört brüten. Um den Strandvögeln zu helfen, werden mögliche Brutgebiete zeitweise eingezäunt. Mit dem Fernglas kann man den brütenden Vögeln ganz nahe sein, ohne sie zu stören. Von Mai bis Juni bebrüten beide Partner das auf dem Boden platzierte Gelege, aus dem bis zu vier Küken schlüpfen. Diese werden sieben Wochen lang von ihren Eltern geführt. Im Gegensatz zu den Sandregenpfeifern ziehen sie nur eine Brut im Jahr auf. Sie fressen Würmer, Muscheln, Schnecken und kleine Krebse. Von den Regenpfeiferarten ist der Seeregenpfeifer derjenige mit der stärksten Bindung an Salzwasser.