Vögel
Kiebitz

> Federschweif am Kopf
> taumelnder Balzflug
> brütet auf Wiesen
Merkmale Körper kräftig und gedrungen mit charakteristischem Federschweif am Kopf und spitzem Schnabel. Oberseite schwarzgrün glänzend, Brust schwarz, Unterseite weiß. Im Flug breite, runde Flügel. Vorkommen Brutvogel auf Feuchtwiesen, in Mooren und Marschlandschaften, an der Küste häufig, im Herbst oft in großen Schwärmen. Wissenswertes Typisch für den Kiebitz sind sein taumelnder Balzflug im Frühjahr und sein Ruf, der wie »kiewitt« klingt und dem Kiebitz seinen Namen gegeben hat. Außerdem ist während seines Lufttanzes sein charakteristisches Flügelgeräusch deutlich zu hören. Die Vögel legen ihre Eier in eine mit Grashalmen ausgepolsterte Bodenmulde. Das Gelege wird von beiden Partnern ausgebrütet und bei Gefahr sehr heftig verteidigt. Die Eltern betreuen die Jungvögel, bis sie flügge werden. Der Kiebitz ist bei uns ein weit verbreiteter Brutvogel, er frisst Insekten, Würmer, Samen und Früchten. Die graubraunen, weißlich gefleckten Jungvögel flüchten, sobald sie nach dem Schlüpfen abgetrocknet sind, aus dem Nest.