Erstes Kapitel

Die Regenschauer des Frühlings, die gewöhnlich mit großer Heftigkeit über das Land niedergingen, waren in diesem Jahr ausgeblieben. Eine der Folgen war, dass der Wasserstand des Hawkesbury River um mehr als drei Fuß gefallen war.

Hätte Andrew die Wahl gehabt, er hätte natürlich reichlich Regen und damit auch einen bedeutend höheren Wasserstand des Flusses dieser anhaltenden Trockenheit vorgezogen. Aber die Natur gab nun mal nichts auf seine Wünsche, und so begnügte er sich damit, das wenige Gute zu nutzen, das sich einem in einer solchen Situation bot. Dazu gehörte, dass der abgesunkene Wasserspiegel des Hawkesbury es nun einfacher machte, eine längst überfällige Reparatur am Bootsanlegesteg vorzunehmen.

Fünf Tage nachdem Abby mit Greg Halston nach Dunbar aufgebrochen war, ging Andrew früh am Morgen zusammen mit Jake Pembroke und Stuart Fitzroy an die Arbeit, am Bootssteg morsche Stützpfähle, Balken und Bohlen auszutauschen. Mit wuchtigen Schlägen rammten sie die neuen Pfähle in den Ufergrund. Der Hufschlag des Reiters, der an diesem Vormittag auf Yulara eintraf, ging unten am Fluss in dem Lärm aus Hämmern, Sägen und Zurufen völlig unter.

Andrew schwang gerade den klobigen Vorschlaghammer, als Jake mit dem Kopf zum Hang deutete und ihm zurief: »Ihr Bruder, Master Andrew!«

Melvin folgte nicht dem sandigen, ausgetretenen Pfad, der sich zum Fluss hinunterschlängelte. Er stolperte auf geradem Weg den Hang hinunter.

Das machte Andrew stutzig. Denn es war so gar nicht Melvins Art, eine solche Hast an den Tag zu legen und dazu auch noch einen bösen Sturz in Kauf zu nehmen. Er war gespannt, was sein Bruder ihm so Wichtiges mitzuteilen hatte, dass er querfeldein lief. Ob er vielleicht Nachricht erhalten hatte, dass er nach Sydney zurückkehren und dort endlich wieder seine Geschäfte aufnehmen durfte?

»Andrew!«, rief Melvin schon von weitem und winkte ihn mit hektischen Gesten zu sich.

»Master Melvin scheint ja mächtig aufgeregt zu sein«, stellte der Zimmermann Stuart Fitzroy fest und stützte sich auf den Stiel seines Vorschlaghammers.

Andrew nickte mit gefurchter Stirn und hatte plötzlich ein ungutes Gefühl. Bei dieser Hitze rannte man nicht ohne triftigen Grund, schon gar nicht sein Bruder. »Ihr macht so weiter, wie wir es besprochen haben.«

»Wir haben hier alles fest im Griff«, versicherte der Zimmermann.

Andrew ging seinem Bruder entgegen. Dessen ernstes Gesicht verhieß nichts Gutes. »Was gibt es, Melvin?«

»Vater möchte, dass wir uns alle unverzüglich im Salon einfinden.«

»Und aus welchem Grund?«

Melvin wich dem verwunderten Blick seines Bruders aus und räusperte sich. »Er hat uns etwas mitzuteilen. Ich glaube, es hängt mit dem zusammen, was Gilmore dazu veranlasst hat, die Nacht im Sattel zu verbringen, um so schnell wie möglich bei uns zu sein.«

»Charles Gilmore ist auf Yulara?«, fragte Andrew erstaunt. Der letzte Besuch des bulligen und leicht reizbaren Farmers lag schon über ein Jahr zurück. Und dieser Besuch hatte mit einem unschönen Streit zwischen ihm und ihrem Vater geendet. Seitdem hatte sich Gilmore, der einen knappen Tagesritt südlich von ihnen eine große Farm namens Greenleaf bewirtschaftete, nicht mehr auf Chandler-Land blicken lassen. Charles Gilmore war als wahrer Hitzkopf bekannt und als sehr nachtragend noch obendrein.

»Ja, der Streithammel ist vor wenigen Minuten eingetroffen«, bestätigte Melvin.

Das ungute Gefühl verstärkte sich bei Andrew. Dass Charles Gilmore die Nacht durchgeritten war, um so schnell wie möglich nach Yulara zu kommen, verhieß sicher nichts Gutes.

»Weißt du schon, was ihn dazu gebracht hat, über seinen eigenen Schatten zu springen und persönlich bei uns zu erscheinen, obwohl er in seiner Wut doch geschworen hat, den Fuß erst wieder auf unser Land zu setzen, wenn Vater sich bei ihm entschuldigt hat?«

»Das werden wir schon gleich zu hören kriegen«, antwortete Melvin und konnte den Hang nicht schnell genug hochklettern.

Andrew spürte, dass sein Bruder ihm auswich und mehr wusste, als er zugab. »Du verschweigst mir doch etwas!«, sagte er ihm auf den Kopf zu.

Melvin gab keine Antwort, sondern strengte sich noch mehr an, den letzten Teil des Weges in persönlicher Rekordzeit zu bewältigen. Wie gehetzt und als wollte er seinem Bruder davonlaufen stürmte er den Hang hoch.

Angst stieg in Andrew auf. »Melvin! Was ist passiert?«, schrie er, holte seinen Bruder am Rand des Hofes ein und wollte ihn am Arm fassen.

»Frag mich nicht! Ich weiß nichts Genaues. Vater und Charles Gilmore werden uns schon gleich ins Bild setzen«, antwortete Melvin, riss sich los und flüchtete ins Farmhaus.

Andrew wehrte sich gegen die entsetzliche Ahnung, die Melvins Verhalten in ihm auslöste. Er polterte die Stufen zur Veranda hoch.

Sein Vater und Charles Gilmore, ein kantiger Mann Mitte Vierzig mit einem buschigen Walrossbart und dem hochroten Gesicht des Cholerikers, standen im Salon vor dem Kamin. Jeder hielt ein gut gefülltes Brandyglas in der Hand. Ihr leise geführtes Gespräch verstummte, als Melvin, gefolgt von Andrew, den Raum betrat. Melvin begab sich wortlos zum kleinen Tisch hinüber, wo auf einem Silbertablett eine Karaffe mit Brandy sowie Gläser standen, und bediente sich.

»Guten Tag, Mister Gilmore«, grüßte Andrew steif. Er schaute zu seinem Vater hinüber. »Du hast uns rufen lassen, Dad?«

Jonathan Chandler vermied den Blickkontakt. »Bitte setz dich«, forderte er seinen Sohn auf. »Mister Gilmore bringt schlechte Nachrichten. Melvin, gib deinem Bruder einen Brandy.«

Melvin reichte seinem Bruder den Brandy, den er sich gerade eingegossen hatte.

»Nein«, wehrte Andrew mit rauer Stimme ab. »Was hat das alles zu bedeuten?«

»Nimm, du wirst den Brandy nötig haben«, murmelte Melvin mit gesenktem Kopf, als schämte er sich, vorhin nicht den Mut zur Wahrheit aufgebracht zu haben. »Wir alle haben ihn bitter nötig.«

Andrew nahm das Glas. Seine Hand zitterte. Er ertrug die Ungewissheit nicht länger. »Ist... ist Abby etwas zugestoßen? «, stieß er hervor und die Angst vor der Antwort schnürte ihm die Kehle zu.

Jonathan Chandler trat zu ihm und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Seine Augen füllten sich mit Mitgefühl und Tränen. Und sichtlich aus der Fassung gebracht sagte er: »Ja, möglicherweise ... Mein Sohn, du musst jetzt sehr stark sein ... Obwohl ... so genau wissen wir das alles noch gar nicht.«

Andrew schüttelte benommen den Kopf. »Nein, nein. Nicht Abby! ... Das kann nicht sein!«

Charles Gilmore leerte sein Glas mit einem Zug, stellte es auf den Kaminsims und sagte dann in dem ihm eigenen, forschen Tonfall: »Es sieht übel aus, Andrew. Zwar will ich Ihnen ja nicht die Hoffnung nehmen, aber ich an Ihrer Stelle würde mich besser auf das Schlimmste gefasst machen!«

»Um Gottes willen, was ist denn passiert?«, fragte Andrew.

Jonathan Chandler schob seinen Sohn sanft zu einem der gepolsterten Sessel. »Lass uns keine voreiligen Schlüsse ziehen. Noch ist nichts Gewissheit«, versuchte er beruhigend auf ihn einzureden. »Hör dir erst einmal an, was Mister Gilmore zu berichten hat.«

Andrew sank in den Sessel. Brandy schwappte aus dem Glas und nässte seine Hand. Er bemerkte es gar nicht. Er sah nur die mitleidvollen Blicke seines Vaters und seines Bruders. Das Blut war ihm aus dem Gesicht gewichen und ein Schwindelgefühl erfasste ihn.

»Bisher haben wir nur Greg Halston gefunden«, begann Charles Gilmore und gab Melvin einen Wink, ihm noch einen Brandy einzuschenken. »Genau genommen ist Pat Porter, einer meiner Männer, auf ihn gestoßen. Pat befand sich mit Nigel Kidder auf einem Inspektionsritt zu unserer Außenweide im Nordwesten bei Russell’s Pond, als er ihn am Rande des ausgetrockneten Wasserlochs liegen sah. Der arme Halston war kurz vor dem Verdursten. Er hatte mehrere schwere Bisswunden an den Beinen, die sich schon entzündet hatten, und zudem eine große Platzwunde am Kopf. Er muss viel Blut verloren haben, denn Kopfhaar und Bart waren völlig blutverkrustet. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass er dem Tod um einiges näher war als dem Leben. Und ich müsste schon ein Hellseher sein, um zu wissen, ob er die Nacht überlebt hat.«

»Was... hat er erzählt? Was ist mit meiner Frau?«, fragte Andrew beherrscht. »Was ist ihnen zugestoßen?«

Charles Gilmore zuckte mit den Schultern und nahm das Glas, das Melvin ihm stumm reichte. »Da fragen Sie mich zu viel, Andrew. Auf keine Ihrer Fragen kann ich Ihnen eine klare Antwort geben. Der alte Halston hat in den kurzen Momenten, in denen er mal bei Bewusstsein war, nur wirres Zeug von sich gegeben. Das Einzige, was von seinem Gebrabbel Sinn gemacht hat, ist die Sache mit dem Dingo ...«

»Dingo?«, fragte Melvin.

»So ein wildes Biest hat ihn wohl angefallen, als er sich kaum noch von der Stelle rühren konnte«, mutmaßte Gilmore. »Ja, und was noch, das ist die Sache mit dem Überfall.«

»Von welch einem Überfall reden Sie?«, kam es fassungslos von Andrew.

»Nun, es muss einen Überfall gegeben haben, so wie ich ihn verstanden habe, vor einigen Tagen.«

»O mein Gott!«, stöhnte Andrew auf. Abby war etwas zugestoßen und er hatte all die Tage nichts davon geahnt, sondern sie auf Dunbar gewähnt!

»Halston hat, wie schon gesagt, eine Menge wirres Zeug von sich gegeben«, nahm Gilmore den Faden wieder auf. »Aber das mit dem Überfall am Saunders Creek und den gestreiften Männern haben Pat und ich ganz deutlich verstehen können. Wie übrigens auch das mit Ihrer Frau. Sonst hätte ich ja auch gar nicht gewusst, dass Halston mit ihr unterwegs gewesen ist. Er hat immer wieder ›Bei zehn rennst du los, Abby!‹ und ›Lauf, Abby, lauf!‹ gerufen. Und da ich im Umkreis von einem Tagesritt nur eine Abby kenne, nämlich Ihre Frau, habe ich den einzig logischen Schluss gezogen.«

»Wir sind Ihnen, trotz des entsetzlichen Anlasses, sehr dankbar, dass Sie den strapaziösen Ritt zu uns auf sich genommen haben«, bemerkte Jonathan Chandler.

Gilmore schnaubte grimmig und dachte gar nicht daran, den Dank abzuwehren. »Das will ich wohl hoffen. Damit sind Sie mir was schuldig, Jonathan!«

Andrew kippte den Brandy hinunter. »Und von ... von meiner Frau haben Sie keine Spur gefunden?«

»Nein, nichts«, sagte Gilmore. »Ich habe sofort vier Männer losgeschickt, doch die sind bei Einbruch der Dunkelheit zurückgekehrt, ohne eine Spur oder einen noch so schwachen Hinweis auf Ihre Frau gefunden zu haben.«

»Was kann Halston bloß mit ›gestreiften Männern‹ gemeint haben?«, grübelte Jonathan Chandler.

»Natürlich die Aborigines!», meinte Melvin. »Diese Wilden bemalen ihren nackten Körper doch mit weißer Farbe, und dann sehen sie doch wirklich wie braunweiß gestreifte Männer aus! Bestimmt hat Halston das damit gemeint. Die Eingeborenen müssen Abby und Halston auf dem Weg nach Dunbar überfallen haben!«

»Ja, zu diesem Ergebnis bin auch ich gekommen«, pflichtete Gilmore ihm bei.

»Unmöglich!«, widersprach Andrew. »Das glaube ich einfach nicht!«

»Ich bin kein Missionar, der Sie bekehren will. Es ist ganz Ihnen überlassen, was Sie glauben wollen oder nicht, Andrew«, erwiderte Gilmore reserviert. »Ich jedoch hege nicht den geringsten Zweifel daran, dass diese schwarzen Teufel dieses abscheuliche Verbrechen auf dem Gewissen haben. Die Eingeborenen sind ein hinterhältiges Gesindel, das keinen Respekt vor unserem Eigentum kennt. Es weiß doch jeder, dass sie gemeine Viehdiebe sind und bei jeder Gelegenheit über unsere Herden herfallen.«

»Gut, es hat in der Vergangenheit einige derartige Vorfälle gegeben«, räumte Jonathan Chandler verunsichert ein. »Aber daraus zu schließen ...«

Gilmore fiel ihm ins Wort. »Ich bin nicht hier, um mich belehren zu lassen, Jonathan. Ich weiß, was ich weiß, und was diese Wilden betrifft, so ist ihnen alles zuzutrauen! Vielleicht haben Halston und Ihre Schwiegertochter das Pech gehabt, einer dieser herumstreunenden Banden beim Viehdiebstahl in die Quere zu geraten.«

Andrew schüttelte den Kopf. Abby ein Opfer mordlustiger Aborigines? Niemals! Alles in ihm sträubte sich gegen diese Vorstellung, denn damit hätte er gleichzeitig auch Abbys Tod annehmen müssen. Und diese Möglichkeit wies er mit aller Macht von sich. Vielleicht war ja alles ein schrecklicher Irrtum und Abby war sicher bei April und Heather, während Greg Halston dieses Unglück nach ihrem gemeinsamen Eintreffen auf Dunbar zugestoßen war. Wer konnte denn sagen, was von dem, was er in seiner geistigen Verwirrung von sich gab, Tatsache war und was Ausgeburt der Phantasie? Und wer wusste schon, was sich die letzten Tage wirklich dort draußen im Busch zugetragen hatte?

»Abwegig ist das ja nun nicht, was Mister Gilmore da zu bedenken gibt«, sagte Melvin. »Aber solange wir keine weiteren Informationen haben, ist es müßig, sich in Spekulationen zu ergehen.«

»Ich habe schon einen Boten zum Kommandanten der Garnison von Parramatta geschickt«, teilte Gilmore ihnen mit. »Wer immer hinter diesem Überfall steckt, die Armee muss über diesen Anschlag unterrichtet sein!«

Andrew sprang abrupt auf. Dabei entglitt das Glas seiner Hand und zerschellte am Boden. Er nahm es überhaupt nicht zur Kenntnis. Er konnte nicht länger untätig sein, sondern musste etwas tun. Er musste Abby suchen!

»Ich muss mit Halston sprechen!«

»Sofern er noch lebt«, bemerkte Gilmore mit beinahe schon grausamer Sachlichkeit. »Es stand wirklich schlecht um ihn, als ich nach Yulara aufbrach. Vielleicht liegt er mittlerweile schon im Sarg.«

»Wenn Sie erlauben, reiten meine Söhne und ich mit Ihnen zurück, Charles«, sagte Jonathan Chandler und hob fragend die Augenbrauen. Gilmore hatte die entsetzliche Nachricht überbracht, weil er sich dieser Pflicht nicht hatte entziehen können. Das bedeutete aber nicht, dass damit ihr Streit beigelegt war.

»Sicher«, sagte Gilmore verdrossen. »Aber wenn es wegen Ihres Sohnes Melvin Ärger mit den Rotröcken gibt, will ich nichts damit zu tun haben, damit wir uns ganz klar verstehen. Das ist dann Ihre Angelegenheit.«

Jonathan überlegte kurz, ob es nicht ratsamer war, Melvin auf der Farm zurückzulassen, entschied sich jedoch dagegen. In dieser schweren Zeit mussten sie zusammenstehen und an Andrews Seite sein. Er brauchte sie jetzt, und das war wichtiger als alles andere.

»Sie haben mein Versprechen, dass wir Sie nicht in unsere Probleme hineinziehen werden, Charles.«

»Na gut«, brummte Gilmore.

Jonathan wandte sich nun Melvin zu. »Lass für jeden von uns zwei Pferde satteln, auch für Mister Gilmore! Sein Schimmel ist zu erschöpft für einen zweiten Gewaltritt in so kurzer Zeit. Wir werden auf halber Strecke auf die Reservepferde umsteigen, damit wir so schnell wie möglich auf Greenleaf sind. Um die Waffen kümmere ich mich mit Andrew.«

»Und schick jemanden nach Dunbar!«, trug Andrew seinem Bruder noch auf. »Er soll danach unverzüglich nach Greenleaf reiten und uns dort Bericht erstatten.«

Melvin nickte und eilte aus dem Zimmer.

Eine knappe Stunde später galoppierten die vier Männer vom Hof. Sarah, die auf der Koppel bei ihrem Lieblingsfohlen gewesen war, stand mit Rosanna und Clover auf der Veranda. Mit tränenüberströmtem Gesicht klammerte sie sich an den Rock der Köchin und schaute ihrem Vater und ihren Brüdern nach.

Andrew setzte sich sogleich an die Spitze der Reitergruppe. Tief über den Hals seines Pferdes gebeugt jagte er nach Süden. Weder spürte er die Hitze der Sonne, die sich ihrem Zenit näherte, noch nahm er die Landschaft oder seine Begleiter bewusst wahr. Er ritt wie in Trance, und im Rhythmus des wilden Hufschlags hämmerte es unaufhörlich und wie eine Beschwörungsformel in seinem Kopf: Abby! ... Abby! ...