[ERZÄHLEN . .-. --.. .-.- .... .-.. . -.] Ich wundere mich. Über mich selbst und das, was hier geschieht. Ich erzähle eine Geschichte. Meine Geschichte, die auch eine Geschichte aller Menschen ist. Ich erzähle das, was wir alle wissen, weil wir jederzeit darauf zugreifen können. Weil alles, was ich erzähle, umfassend präsent ist in unserer Welt, gegenwärtig, verfügbar, verknüpfbar.

Vielleicht ist das, was ich hier tue, meiner Geschichte geschuldet – im historischen Verständnis des Begriffs. Es ist geschuldet einer Erfahrung, die noch der Körperzeit entstammt und dort von einiger Bedeutung war für mich, so wie für viele Menschen, die in dieser Zeit gelebt haben. Wir alle haben uns Geschichten erzählt. Wir waren ein Volk von Geschichtenerzählern, vom historisch vor einigen Milliarden Jahren markierbaren Punkt der Entstehung der Menschen in der Körperzeit bis weit hinein in den Übergang zur Systemzeit. Wir haben begonnen als wandernde Gesellen, die von Dorf zu Dorf zogen, um ihre Geschichten zu erzählen. Das war weit vor der Zeit, in der ich selbst in der Körperzeit gelebt habe. Und wir haben das Geschichtenerzählen mit Hilfe des technischen Fortschritts immer weiter entwickelt, ausgeweitet, beschleunigt und differenziert. Es gab Geschichten aus verschiedenen Zeiten, aus verschiedenen Regionen und Ländern, wahre und erdachte Geschichten, Fakten und Fiktionen als ihre Grundlagen und Ausgangspunkte. Wir hatten Flugblätter, Bühnen, Bücher, Zeitungen, das Radio und das Fernsehen und dann das eine Medium, das letztlich alles miteinander vernetzt und verbunden hat. Wenn es eine Konstante des Menschen in der Körperzeit gab, dann war es das Geschichtenerzählen.

Schon die ganze Zeit beschäftige ich mich also mit einem Anachronismus. Ich erzähle eine Geschichte, die in allem und auf immer erzählt ist. Sie lebt mit uns allen. Sie braucht daher nicht mehr neu erzählt zu werden. Vielleicht ist es aber nur der falsche Begriff, den ich hier verwende. Kann ich noch ‹erzählen› nennen, was ich tue? Ich aktiviere eine Verknüpfung der allgegenwärtigen Informationen und des allgegenwärtigen Wissens zu dem, was ich und die anderen früher einmal waren und was wir heute sind, ein ständiger Remix aus allem, was ist.33 Ich tue das zu meinem Vergnügen. Es wäre nicht notwendig, und es hilft auch nichts. Aber ich mache es gern.

Die Geschichte, meine Geschichte, der Körperzeit ist deshalb wichtig für mich, weil sie mir immer wieder deutlich macht, was uns gelungen ist. Wir haben mit dem Eintritt in die Systemzeit etwas vollbracht, das Tausende von Jahren zuvor so nie denkbar war. Wir haben es geschafft, das umfassende Wissen und Verständnis für den Menschen, die Maschine und ihrer beider Vernetzung zu erzeugen. Es ist uns dabei gelungen, alle Unterschiede, die jemals in der Betrachtung und Entschlüsselung des umfassenden anderen gegeben waren, in unser Verstehen einzubeziehen, eine «infinite experience of ‹the other› that humanity needs in order to survive and thrive».34 Dadurch sind wir tatsächlich gewachsen und gediehen und haben uns von manchem emanzipiert, was in der Körperzeit notwendig war. Auch von uns selbst.

Wir müssen dazu die Informationsbestände aus früheren Zeiten aufrufen, um zu verstehen, was sich verändert hat. Damals wussten wir nicht viel. Die menschliche Gebundenheit an Materie hat dieses Wissen beschränkt. Wir waren abhängig von unseren Körpern, die sich in der Zeit und durch den Raum bewegen mussten, um durch eigene Anschauung, das Hören, Sehen und Erfahren von Zuständen an verschiedenen Orten, wissen zu können, was auch möglich war. Deshalb gab es die Erzählungen, die wir als Geschichten über das jeweils andere an alle Orte und durch alle Zeiten hindurch transportieren und übersetzen konnten. In den frühen Anfängen der Körperzeit waren es tatsächlich die Menschen selbst, die unter Zuhilfenahme ihrer Körper diese Geschichten durch die Welt trugen, langsam, schleppend und unzuverlässig. Eine Geschichte war niemals eine Geschichte. Sie war der Anfang für eine Erzählung, die sich dann weiterentwickelte. Und je länger die Geschichte erzählt wurde, desto weniger hatte sie mit diesem Anfang zu tun. Der technische Fortschritt hat uns dann die Medien des Erzählens gebracht, mit denen dies schneller, umfassender und verlässlicher gelang. Aber eines blieb: Wir waren auf die Geschichten angewiesen, um das andere verstehen und mitdenken zu können. Wir hätten ansonsten nicht überleben können.

Ich bin weit davon entfernt zu behaupten, dass dies in der Körperzeit durchgängig gelungen wäre. Vielmehr gab es unzählige Beispiele dafür, dass trotz des Erzählens, trotz der immer schnelleren und umfassenderen Zirkulation von Geschichten das Leben kompliziert war, geprägt von Missverständnissen und Ablehnung, die zu vielen Auseinandersetzungen zwischen den Menschen geführt haben. Das alles gab es. Und das ist traurig genug. Aber ohne die Geschichten, ohne dass wir sie fortwährend erzählt hätten, wäre alles noch viel schlimmer gewesen.

Diese Geschichten haben uns zu empathischen Wesen gemacht, nicht immer, aber doch häufig. Sie haben Empathie als Voraussetzung dafür möglich gemacht, dass die Menschen in der Körperzeit zusammenleben konnten. Hätten wir nicht mit Hilfe der Geschichten und ihrer Erzählungen gelernt, den anderen zu verstehen, in seinem Anderssein zu akzeptieren und die beobachteten Unterschiede in Erfahrung und Bestätigung unseres eigenen so Seins umzusetzen, die Körperzeit wäre eine sehr kurze Phase in der Geschichte des Menschen geblieben. Durch die Geschichten haben wir immer wieder gelernt, uns mit den anderen zu identifizieren, uns in sie hineinzuversetzen, das Andere als notwendigen Kontrapunkt zum Eigenen zu akzeptieren und in der eigenen Lebenswelt mitzudenken.35 Und dadurch war es uns Menschen oft auch in der so von Gegensätzlichkeiten und Widersprüchen geprägten Körperzeit möglich, die anderen zu verstehen, sich womöglich gar in ihre Situation und ihr Denken und Fühlen hineinzuversetzen. Unter den damaligen Bedingungen war dies eine wesentliche Voraussetzung dafür, überhaupt zusammenleben zu können.

Empathie ist nun ein altes Wort. Eines aus der Vergangenheit. Es ist abgelegt in unseren historischen Datensammlungen aus der Körperzeit. Und das ist großartig. Denn das Verschwinden des Wortes bezeichnet unsere Befreiung vom Kampf um das Andere, vom Widerstand gegen den Unterschied. Wir brauchen die Empathie heute nicht mehr, weil wir alles über alle wissen, jede Information mit jeder anderen verknüpfen können und jeden Status, jeden Modus einer jeden Phase der Menschengeschichte mitfühlen können. Ich bin nicht sicher, ob dieses Wort heute noch das trifft, was ich hier beschreibe. Mitfühlen kann man ja nur, was schon an anderer Stelle gefühlt wird. Und da es die andere Stelle nicht mehr gibt, passt auch dieses Wort nicht mehr. Wir spüren, was in jedem Augenblick gefühlt wird, denn wir sind Teil von allem. Und wir können nachfühlen, was in unseren Datenspeichern abgelegt ist. Manchmal schleicht sich der alte Sprachgebrauch ein. Das liegt daran, dass ich mich ja mit den Geschichten und ihren verschiedenen Erzählungen über die früheren Zeitphasen hinweg beschäftige. Und da gab es viele Beispiele für Erzählungen, die vorweggenommen haben, was nun in der Systemzeit wirklich geworden ist.

Gleich zu Beginn von Salman Rushdies Erzählung «Die Mitternachtskinder» sagt Saleem Sinai: «Ich habe Leben verschlungen; und um mich, nur mich allein, kennenzulernen, müssen Sie auch das Ganze verschlingen.» Saleem Sinai ist einer derjenigen Menschen, die genau um Mitternacht am 15. August 1947 geboren wurden. An jenem Tag der Körperzeit also, an dem das damalige Indien in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Die zu diesem Zeitpunkt Geborenen verfügen in der Erzählung über besondere Fähigkeiten. Sie können die Gedanken anderer Menschen lesen und sogar zwischen ihnen vermitteln.

So ist es auch mit uns, die wir an der Schwelle des Augenblicks geboren wurden, da die Körperzeit in die Systemzeit übergegangen ist. Es war für den Moment betrachtet mehr als eine zeitliche Sekunde, in der dies stattgefunden hat. Aber gemessen an den Milliarden von Jahren der Menschheit und ihrer Entwicklung in der Körperzeit war es doch nur ein Wimpernschlag, in dessen kleinstem Moment der Augenblick auf den Übergang gerichtet war, auf eine Transformation von Hier in Allgegenwärtig und von Jetzt in Immerfort. Wir haben auch plötzlich die Gedanken aller Menschen lesen können, gespeichert und ausgewertet über alle Zeiten und alle Formen, in denen gedacht wurde. Und vielleicht haben wir auch vermitteln können zwischen dem, was war, und dem, was wurde. Vielleicht war eine solche Vermittlung aber auch gar nicht mehr nötig, weil anders als in der Erzählung Salman Rushdies letztlich eine vollkommene binäre Verwandlung vollzogen wurde. Wir wurden von 1 auf alles gestellt und von 0 auf unendlich. Wir hatten Welten verschlungen in diesem Augenblick, und wer immer nun nur einen von uns kennenlernen wollte, musste das Ganze verschlingen, das in uns aufgegangen war.

Diese Geschichte hat schon vor langer Zeit davon erzählt, was werden würde. Eine kluge Geschichte, vorausschauend auch. Es scheint immer eine menschliche Eigenschaft und Befähigung gewesen zu sein, über sich selbst hinauszuschauen und hinauszuweisen. Letztlich war es gleichgültig, ob die damit verbundenen Ideen und Vorhersagen zutreffend waren und irgendwann eingelöst wurden. Sie hatten eine Wirkung. Denn ein einmal gedachter Gedanke war in der Welt. Ein einmal entwickeltes Szenario beeinflusste das, was nach dem Moment seiner Entstehung kommen konnte. Ich habe ja schon das Phänomen der Rückbezüglichkeit erwähnt. Hier sind wir wieder mit ihm konfrontiert. Eine Geschichte war eine Geschichte, oft ganz Fiktion. Und dann war eine Geschichte immer auch Teil der Wirklichkeit. Denn allein die Tatsache, dass es sie gab, dass Menschen sie erzählten und verbreiteten, über sie sprachen, sie mochten oder ablehnten, machte sie zu einem Teil der menschlichen Lebenswelt.

Ich finde diesen Aspekt rückblickend ganz besonders ungewöhnlich. Er bezeichnet sehr klar einen wesentlichen Unterschied zwischen der Körper-und der Systemzeit. Damals gab es viele Geschichten, die nicht nur im soeben beschriebenen Sinne Teil der Wirklichkeit wurden. Es gab auch solche, die Wirklichkeit veränderten, die die Welt plötzlich anders aussehen und die Menschen darin anders handeln ließen. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür. Eines hat sehr viele Tags in meinen Archiven, ich habe es immer schon besonders gemocht. Es ist die Geschichte von Harriet Beecher Stowe, einer Erzählerin aus dem damaligen Nordamerika, die sehr früh in ihrem Buch «Onkel Toms Hütte» über das unwürdige Dasein der Schwarzen schrieb.

Ich muss vielleicht kurz darauf verweisen, dass Hautfarben in der Körperzeit ein bedeutsames Unterscheidungsmerkmal waren, das über die Lebensverhältnisse der Menschen entscheiden konnte und beeinflusste, wie Menschen unterschiedlicher Hautfarben einander betrachteten und behandelten. Jedenfalls schrieb Harriet Beecher Stowe darüber eine Geschichte, die sich um das Schicksal eines schwarzen Sklaven in der Mitte des 19. Jahrhunderts der Körperzeit rankte und offenbarte, wie dieser Mensch ausgebeutet und misshandelt wurde. Warum diese Erzählung so bedeutsam war? Weil sie letztlich alle Probleme offenlegte, die im damaligen Amerika zum Bürgerkrieg zwischen dem Süden und dem Norden führten, allen voran die Sklaverei und die grausame Ausbeutung der Schwarzen. Weil kaum eine Erzählung je so weitreichend und intensiv ein ganzes Land durchdrungen hat. Und weil Harriet Beecher Stowe eines Tages, Jahre nach Erscheinen ihrer Erzählung, auf den zu ihrer Zeit regierenden Präsidenten Abraham Lincoln traf und der zu ihr sagte: «So this is the little lady who made this big war.»36

Eine Erzählung konnte die Welt verändern. Weil sie Unterschiede und Widersprüche offenlegte, die die Menschen dann plötzlich nicht mehr so akzeptieren wollten. Wenn ich das beschreibe, dann überkommt mich ein Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit. Was haben wir inzwischen erreicht! Es bedarf keiner Erzählungen mehr, um solche Unterschiede und Widersprüche aufzulösen. Sie sind allesamt aufgegangen in dem umfassenden und allgegenwärtigen Informations-und Wissensbestand der Systemzeit.

Übrigens war das ein hart erkämpfter Prozess. Es begann mit den stets wachsenden Speicherkapazitäten, mit den Möglichkeiten der Digitalisierung, die erste kleine Wegweiser von der Körper-in die Systemzeit aufgestellt hat. Aber der Widerstand gegen das Bemühen, das Wissen allen allgegenwärtig zugänglich zu machen, war groß. Wir haben beispielsweise eine Menge Daten dazu gespeichert, wie die Menschen gegen eines der großen Projekte gekämpft haben, das dazu beitragen wollte: ‹Google Books›.37 Bei Google handelte es sich um einen als Suchmaschinenanbieter gestarteten Internetkonzern, der Schritt für Schritt weitere Bereiche des Global Grid erschließen wollte, so auch die Erzählungen der gesamten Menschengeschichte. Letztlich ging es um nichts anderes, als vorhandene, damals natürlich auf Papier gedruckte Erzählungen zu digitalisieren und damit über das Netz allen überall und zu jeder Zeit verfügbar zu machen. Wenn ich das erinnere, so wundere ich mich darüber, was daran so schwierig war.

Obwohl, man muss es in den größeren Zusammenhang setzen, der die Körperzeit von der Systemzeit unterscheidet. Aus den Archiven geht deutlich hervor, dass ‹Copyright› das zentrale Problem in diesem Projekt war, also das Besitz-und Verwertungsrecht an ‹geistigen Gütern›. Das ist aus unserer Situation kaum nachvollziehbar. Aber versetzen wir uns in die damals herrschenden Bedingungen. Wenn ein Mensch eine Geschichte erfand und sie drucken ließ, dann hatte entweder er selbst oder derjenige, der die Geschichte gedruckt hatte, das ‹Copyright›. Damit wurde der Erfinder oder Hersteller der Geschichte zu ihrem Eigentümer und durfte sie auch wirtschaftlich verwerten, also Geld damit verdienen. Und das war damals von existenzieller Bedeutung, überlebenswichtig sozusagen. Ob ich eine Geschichte erfunden hatte, die andere lesen, hören oder sehen wollten, und ob ich in der Lage war, sie gegen einen bestimmten Preis einmal oder sogar vielfach zu verkaufen, bestimmte darüber, ob ich in der Lage sein würde, die Zeit für das Erzählen weiterer Geschichten zu finden, ein angenehmes Leben zu führen, von anderen Menschen geachtet zu werden. Das alles war direkt und indirekt im ‹Copyright› enthalten. Und so wird klar, warum viele Menschen damals nicht wollten, dass alle jemals existierenden Erzählungen im Zuge des ‹Google Books›-Projekts digitalisiert und im globalen Netz allen Menschen zugänglich gemacht würden. Denn wäre das geschehen, hätte es die Geschichten aus dem materiellen Verwertungszusammenhang der Menschen in der Körperzeit herausdividiert.

Mir fällt soeben auf, dass dieses Beispiel womöglich doch noch etwas mit Empathie zu tun haben könnte. Was ich hier angeführt habe, ergibt ja längst keinen Sinn mehr. Aber wenn wir uns auf Grundlage der umfassend vorhandenen Daten zu dem Problem in die Lage der Menschen damals zurückversetzen, und das ist ja überhaupt keine Schwierigkeit mehr, dann können wir eben doch verstehen, warum sie zu jener Zeit etwas verhindern wollten, was nicht zu verhindern war. Auch wenn das heute nicht mehr logisch nachvollziehbar ist. Wir sind systemisch empathisch. Insofern bedarf es dafür tatsächlich keines eigenen Begriffs mehr. Aber das hinter dem alten Begriff liegende Konstrukt wird wieder erkennbar.

Damals konnten wir Menschen nicht wissen, was werden würde. Wir waren ja noch nicht in der Lage, tatsächlich alles unabhängig von Zeit und Ort berechnen zu können. Insofern entschieden wir und bewerteten wir die Dinge auf Grundlage des jeweiligen Status quo. Und der sah eben so aus, dass es an einer Geschichte – welcher Art auch immer – eine Form von Eigentum geben musste, um zum Überleben beizutragen. Damit durfte sie nicht Gemeingut werden. Vielmehr mussten die Menschen, die in den geografischen oder sozialen Gemeinschaften der Körperzeit zusammenlebten, umgekehrt bereit sein, für neue Geschichten zu bezahlen, also einen materiellen Gegenwert zu schaffen.

Auch das wird in seiner ganzen Bedeutung erst verständlich, wenn ich mich erinnere, dass wir damals ja vieles nicht wussten, nicht wissen konnten. Wir brauchten also Geschichten, die uns immer wieder neue Impulse, Updates zu unserem Status quo in der Körperzeit lieferten, um weiterhin am Leben teilnehmen zu können. Diese Geschichten waren die Medien unserer Verständigung, unserer Selbst-und unserer Weltvergewisserung. Hätte es sie nicht gegeben, jeder Mensch hätte, jenseits von den direkten Kontakten, die durch die physischen Begegnungen mit anderen Menschen möglich waren, als Monade in der Welt gelebt, als Teil einer riesigen Menge von verstreuten Autisten. Und daran hätte auch der technische Fortschritt nichts geändert. Was hätten wir mit dem Telefon, einem Buch oder auch dem Internet anfangen sollen, wenn die jeweilige materielle Technologie nicht mehr als ein Rauschen, weißes Papier oder ein Flimmern hätte übermitteln können? Die Technologie war nur Träger dessen, worum es eigentlich ging. Denn das waren die Geschichten.