KAPITEL 12

1. JULI 1916

»He, das ist ’ne Lerche!«, rief Donkey, trank seine Ration Rum und starrte in den klaren blauen Himmel hinauf, um den zwitschernden Vogel zu betrachten. »Mensch, Red, ist das jetzt ein gutes Omen, meinst du? Oder freut sich der Vogel, weil die Ballerei endlich vorbei ist?«

Es war halb acht Uhr morgens und schon sehr warm, und nach fünf Tagen unablässigen, ohrenbetäubenden Beschusses der feindlichen Linien war das Sperrfeuer plötzlich verstummt. Abgesehen von dem Vogelgezwitscher herrschte eine fast unheimliche Stille. Sogar die deutschen Waffen schwiegen.

Jimmy und sein Regiment waren vor zwei Wochen von Ypern hierher an die Somme marschiert, um sich dem anzuschließen, was die gesamte britische Armee zu sein schien, ein Lager, das sich hinter den Linien über ganze Kilometer hinweg erstreckte. Wie immer hatte es niemand für nötig befunden, ihnen zu erklären, warum dieser Abschnitt der Westfront den Generälen so wichtig war. Man hatte ihnen lediglich mitgeteilt, dass es hinter den deutschen Linien keine größeren Straßen oder Eisenbahnknotenpunkte gäbe, und bis jetzt war es relativ ruhig gewesen. Aber was auch die Gründe sein mochten, diesen Abschnitt für eine Großoffensive zu wählen, die erste Reaktion der Männer war vor allem Erleichterung, weil hier kein feuchtes Marschland war wie in Ypern. Kalkhaltiger Boden bedeutete, dass die Schützengräben nicht überflutet wurden, und es war eine schöne Gegend: fruchtbares Ackerland, durch das sich die Somme schlängelte.

Erst gestern hatte Jimmy erfahren, dass diese Schlacht darauf abzielte, die Deutschen von Verdun abzuziehen und den Druck auf die französische Armee, die dort immer noch kämpfte, zu verringern. Sein Captain hatte gesagt, das fünftägige Bombardement habe die Stacheldrahtzäune des Feindes zerstört und sämtliche Männer und Geschütze in der ersten Kampflinie vernichtet. Als sie jetzt auf das Signal für die erste Angriffswelle warteten, waren alle überzeugt, dass der Weg durch das Niemandsland quasi ein Spaziergang werden und die Kampfhandlungen erst beginnen würden, wenn sie die zweite Linie erreichten.

»Die Lerche ist ein gutes Omen«, sagte Jimmy und kippte seinen Rum in einem Zug hinunter. Er war nicht so zuversichtlich wie die anderen. Aber es tat gut, die schweren Geschütze nicht mehr zu hören und die Wärme und den Sonnenschein zu genießen.

Der Frieden war nur von kurzer Dauer. Auf einmal donnerten wieder die britischen Geschütze, diesmal auf die zweite Verteidigungslinie des Feindes gerichtet. Auf das Signal hin standen die Soldaten, die auf dem Niemandsland in Position lagen, auf und setzten sich mit ihren Offizieren in stetigem, gut eingeübtem Tempo in Bewegung.

Dann war es für die erste Angriffswelle von Männern so weit, aus den Gräben zu steigen. Jimmy und seine Kameraden gehörten zur zweiten Welle, und während sie warteten, beobachteten sie, wie die Offiziere den Wall entlangliefen, ihren Leuten Mut machten und Männern, die schwere Lasten auf dem Rücken trugen, aus dem Schützengraben halfen. Jimmy konnte von seinem Standpunkt aus nicht sehen, was an den anderen Stellen der Linie vor sich ging, doch er wusste, dass es dort genauso aussehen würde. Sowie sie draußen waren, galt es, durch ihren eigenen Stacheldraht zu kommen, aber er war in der vergangenen Nacht an einigen Stellen aufgeschnitten worden und konnte an anderen mit Lattenrosten als Behelfsbrücken überwunden werden.

»Wir sind als Nächste dran«, verkündete Bin munter und drückte fast freudig erregt seine Zigarette aus. »Mann, ich bin so was von bereit!«

In diesem Moment hörten sie das Rattern feindlicher Maschinengewehre. Nicht nur ein paar, sondern Hunderte, und alle auf einmal. Bins Grinsen verblasste, und Donkey warf Jimmy einen Blick zu. »Ich dachte, wir hätten sie ausgeschaltet.«

»Klingt schlimmer, als es ist«, sagte Jimmy, aber ihm war flau im Magen, als er vortrat und die anderen aufforderte, seinem Beispiel zu folgen.

Das Warten innerhalb der hohen Wände des Schützengrabens war am schlimmsten. Das Rattern der Maschinengewehre, die schweren Lasten auf ihren Schultern und das beklemmende Gefühl, es nicht einmal über das Niemandsland hinaus zu schaffen – es war furchtbar. Männer, die eben noch gelacht hatten, waren jetzt blass und angespannt, und Jimmy sah einen jungen Burschen, der sich ein Stück weiter unten im Graben übergab.

Viel zu schnell kam der Befehl. Als sie den Wall erreichten, sah Jimmy, dass die feindliche Frontlinie vollständig bemannt war und die Deutschen einige ihrer Geschütze direkt auf die Öffnungen im Stacheldrahtverhau der Briten richteten. Es war ein einziges Gemetzel. Männer hingen tot im Stacheldraht, und ihre Kameraden waren gezwungen über die Toten hinwegzusteigen.

Weiter vorn war es offenbar noch schlimmer. Jimmy hatte den Eindruck, dass mehr als die Hälfte der ersten Angriffswelle tot oder verwundet war, und noch in der Sekunde, als er sprang, sah er weitere Männer fallen.

Er schaffte es durch den Stacheldraht, wartete einen Moment, um sich wie angewiesen mit den Kameraden neu zu gruppieren, und stürzte sich dann mit Donkey zur Rechten und Bin zur Linken entschlossen in den Kugelhagel.

Donkey erwischte es auf den ersten zehn Metern. Sein Körper bäumte sich auf, als hätte er einen Stromstoß erhalten, und fiel dann reglos zu Boden. Ein Blick sagte Jimmy, dass er tot war. Er war in die Brust getroffen worden, und Blut schoss wie eine Fontäne aus der klaffenden Wunde.

»Weiter, Red!«, drängte Bin ihn, als er zögerte. »Du kannst nichts mehr für ihn tun. Wir schaffen es!«

Sie liefen weiter dem feindlichen Feuer entgegen. Jimmy sprach ein stummes Gebet für sein Überleben, als er ringsum andere Männer, die er kannte, taumeln und zu Boden gehen sah. Der Rauch, das Stakkato der Maschinengewehre und die Schreie der Verwundeten waren grauenhaft, doch er durfte nicht wanken. Sie mussten die feindlichen Linien um jeden Preis erreichen.

Ein plötzlicher brennender Schmerz in seinem rechten Oberarm verriet Jimmy, dass auch er getroffen war. Entsetzt blickte er nach unten und sah Blut fließen. Er ging weiter, aber sein Arm fühlte sich an, als stünde er in Flammen, und die Schmerzen waren so schlimm, dass er hin und her schwankte. Er konnte kaum noch sein Gewehr halten – es abzufeuern war unmöglich.

»Mich hat’s erwischt, Bin!«, brüllte er. »Geh weiter zu den anderen! Nicht die Nerven verlieren!«

Bin wandte sich um, zögerte eine Sekunde, winkte dann kurz und lief weiter. Jimmy schleppte sich ein paar Schritte weiter und ließ sich in einen Granattrichter fallen.

Er musste das Bewusstsein verloren haben. Als er wieder zu sich kam, waren zwei andere Männer seines Regiments bei ihm, die beide vor Schmerzen stöhnten. Jimmy hatte immer noch seinen Tornister auf dem Rücken. Er biss die Zähne zusammen und nahm ihn vorsichtig ab. Es war noch früh am Morgen, doch schon sehr warm. Immer noch stürmten Männer vorbei, um zu den deutschen Linien durchzubrechen, und er wusste, dass er vor Sonnenuntergang keine Hilfe zu erwarten hatte. Als er die Seitenwände des Trichters betrachtete, erkannte er, dass er sie allein nie würde erklimmen können.

Vom Blutverlust war ihm schwindlig. Oder vielleicht lag es nur an dem Rum, den er vor Kurzem getrunken hatte.

»Wie schwer hat es euch beide erwischt?«, fragte er die anderen. »Kann ich euch irgendwie helfen?«

Es war der längste und schlimmste Tag seines Lebens, und Jimmy hatte seit seinem Eintritt in die Armee schon viele schlechte Tage erlebt. Er zog die Uniformjacke aus und bandagierte seinen Oberarm, und er tat, was er konnte, für die beiden anderen Männer. Aber sie hatten schwere Verwundungen in der Brust und verloren gegen elf Uhr morgens das Bewusstsein. Er versuchte, sich das Wasser, das er bei sich hatte, einzuteilen, doch es war so heiß, dass sein Durst irgendwann stärker war als alle guten Vorsätze.

Alles, was er von dem Trichter aus sehen konnte, war der wolkenlos blaue Himmel über ihm und ein nicht enden wollender Strom von Soldaten, die an ihm vorbeistürmten. Das Trommelfeuer ratterte unerbittlich weiter, und darüber hinweg hörte er die Schreie und das Stöhnen von Männern, die nur wenige Meter von seinem Trichter entfernt starben. Als die Sonne direkt über ihm stand, hatte er kein Wasser mehr, und die Schmerzen in seinem Arm waren so stark, dass er am liebsten auch geschrien hätte.

Er versuchte, an Belle zu denken, an die kühle Küche daheim. Aber obwohl er die Bilder ein, zwei Sekunden lang festhalten konnte, holten ihn der Lärm und das Abschlachten ringsum bald in die Wirklichkeit zurück.

Eine Ratte tauchte auf und lief zu einem der bewusstlosen Männer. Jimmy erschauerte und schleuderte einen Stein nach ihr, um sie zu verscheuchen. Die Ratte verschwand, doch es war klar, dass der Geruch von Blut sie und andere bald wieder anlocken würde. Jetzt stand er auf, um sich irgendwie aus dem Trichter zu hieven, aber ob es an den unzähligen Toten lag, die er rings um den Granattrichter sehen konnte, an seiner Verletzung oder einfach nur an der Hitze, seine Beine gaben unter ihm nach. Ihm blieb nichts anderes übrig, als sich wieder nach unten rutschen zu lassen. Als er nach den anderen beiden Männern sah, stellte er fest, dass sie tot waren.

Jetzt empfand er Zorn. Wie konnten die Generäle so viele Männer in den sicheren Tod schicken? Wenn das, was er von dem Trichter aus gesehen hatte, den ganzen Frontabschnitt entlang passierte, musste die Hälfte der britischen Armee ausgelöscht worden sein.

Es dämmerte, als man ihn endlich herausholte. Er musste den Großteil des Nachmittags bewusstlos gewesen sein. Als sie ihm eine Wasserflasche an die Lippen hielten, konnte er kaum schlucken, weil seine Zunge und sein ganzes Gesicht geschwollen waren.

Belle erhielt eine Woche, nachdem es passiert war, von Jimmy die Nachricht, dass er verwundet worden sei.

Es ist eine Schusswunde im Oberarm, aber mach dir keine Sorgen! Es ist nicht so schlimm. Man hat mich wieder zusammengeflickt und schickt mich demnächst auf Heimaturlaub. Ich bin einer von denen, die Glück gehabt haben. Meinen Kumpel Donkey hat es erwischt und viele andere, die ich kannte und gernhatte. Doch ich nehme an, du weißt, wie hoch die Verluste am ersten Juli waren.

Belle wusste es allerdings. Ab dem vierten Juli trudelten die Ersten im Lazarett ein, und am nächsten Tag war es schon eine wahre Flutwelle von Verwundeten. Ein Offizier hatte gesagt, dass seiner Meinung nach an jenem ersten Tag der Schlacht an der Somme über achtzehntausend Soldaten getötet und dreißigtausend weitere verwundet worden waren. Belle wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass Jimmy an der Schlacht teilgenommen hatte, doch sie befürchtete es, weil er ihr vor einer Weile geschrieben hatte, dass sie an einen anderen Ort verlegt worden seien. Deshalb wappnete sie sich, bis sein Brief eintraf, jeden Tag für das gefürchtete Telegramm.

Sie war froh, dass Jimmy nur verwundet war, aber auch voller Sorge um ihn. Viele der verwundeten Soldaten, die sie sah, standen unter Schock und litten an furchtbaren Albträumen. An den Bemerkungen, die sie wie nebenbei fallen ließen, erriet Belle, dass sie an jenem Tag in Frankreich in der Hölle gewesen waren.

Jimmy kam in der letzten Juliwoche nach Hause. Sein Arm hing in einer Schlinge, und die Haut in seinem Gesicht schälte sich, doch sein Lächeln war so strahlend wie eh und je.

»Mach bloß kein Theater!«, sagte er, als sie geschäftig hin und her eilte und versuchte, ihm alles Mögliche abzunehmen, und anbot, ihm sein Essen klein zu schneiden und ihm beim Ausziehen zu helfen. »Mir geht’s gut. Ich war noch nie so froh, dich zu sehen und wieder zu Hause zu sein. Aber ich bin bald wieder einsatzbereit.«

Verglichen mit vielen anderen Patienten im Lazarett, hatte er Glück gehabt. Die Wunde war sauber geblieben und verheilte gut. Er wies darauf hin, dass die Schlinge ihn nur daran hindern sollte, seinen Arm zu belasten; seine Finger funktionierten allesamt gut, was er sofort demonstrierte, indem er auf dem Klavier in der Bar eine kleine Melodie klimperte. »Aber ich glaube, ich behalte die Armschlinge auch wegen der anderen«, sagte er verschmitzt. »Es gefällt mir, wie ein Held behandelt zu werden.«

Zwanzig Monate waren vergangen, seit er sich gemeldet hatte, und in dieser ersten Nacht daheim war er so leidenschaftlich, als würde er nie wieder Gelegenheit haben, mit Belle zu schlafen. »Allein dafür hat es sich gelohnt, verwundet zu werden«, meinte er. »Im Lazarett konnte ich an nichts anderes denken; die Schwestern haben mich ständig gefragt, warum ich dauernd grinse.«

Ein, zwei Tage später gab er zu, wie erleichtert er gewesen war, als man ihm Heimaturlaub zugestanden hatte. Er hatte nicht damit gerechnet; Wunden wie seine wurden normalerweise zusammengeflickt, und dann ging es wieder an die Front. Er glaubte, dass sich sein befehlshabender Offizier für ihn eingesetzt hatte.

So schön es war, Jimmy zu Hause zu haben, der Gedanke, dass er an die Front zurückmusste, erfüllte Belle mit Angst. Sie konnte seine Überzeugung, dass diese Verwundung sein Schicksal war und ihm von jetzt an nichts mehr passieren würde, nicht teilen. Jedes Mal, wenn sie seine Wunde wusch und frisch verband, fragte sie sich, was Frauen empfinden mussten, die ein Telegramm mit der Nachricht vom Tod ihres Ehemanns erhielten.

Selbst in den köstlichen Nachtstunden, die sie miteinander verbrachten, war sie hin- und hergerissen zwischen der Angst vor dem Abschied und Schuldgefühlen, weil sie auch ohne ihn gut zurechtgekommen war.

Wenn Mog vor Jimmy prahlte, wie sehr man Belle im Krankenhaus schätzte, und Garth hinzufügte, wie voll und ganz er und Mog sich auf sie verlassen könnten, klang es, als wäre sie ein Ausbund an Tugend. Kaum zu glauben, dass Mog, die einmal so sehr gegen Belles neue Tätigkeit und ihre Freundin Miranda gewesen war, eine komplette Kehrtwendung gemacht hatte und Belle sogar darin bestärkte, ihre dienstfreien Tage mit Miranda zu verbringen. Erst vor wenigen Wochen waren die beiden auf ihren Rädern über Land gefahren, bis Eltham und weiter, und an vielen Abenden gingen sie zusammen ins Konzert oder ins Theater.

Nun, da Jimmy so knapp davongekommen und bei ihr zu Hause war, schwankte Belle zwischen der Rolle der perfekten Ehefrau und Hausfrau und der Verwirklichung ihres Traumes. Sie wollte immer noch mit Miranda nach Frankreich gehen. Sie hatten sich zweimal als Rettungsfahrerinnen beworben und waren beide Male abgelehnt worden. Nur weil man der Meinung sei, dass sie noch nicht genug Erfahrung hatten, meinte Miranda und bestand darauf, es später noch einmal zu versuchen.

Das Wetter war gut, und Belle gelang es, ein paar Tage freizubekommen, damit Jimmy und sie ein bisschen Zeit miteinander verbringen konnten. Sie machten ein Picknick im Greenwich Park und saßen unter einem Baum und redeten. Jimmy erzählte ihr von seinen Freunden bei der Armee, von den Bedingungen, unter denen er kämpfen musste, und schimpfte über die Generäle, die seiner Meinung nach dumm und absolut ungeeignet waren, Männer zu führen. »Dieses fünftägige Bombardement an der Somme war reine Verschwendung«, sagte er aufgebracht. »Die Hälfte der Granaten waren Blindgänger, wie sich später herausstellte, und die restlichen hatten keineswegs die deutschen Stacheldrahtverhaue zerstört oder die Boches zurückgedrängt. Ein Mann, der auch im Feldlazarett lag, hing stundenlang im Stacheldraht; er wurde im Lauf des Tages viermal angeschossen und praktisch in Stücke gerissen, und er war nur einer von vielen. Später fanden unsere Leute heraus, dass sich die Boches dort regelrecht eingebunkert hatten. Sie hatten stabile Unterstände aus Beton und wesentlich bessere und größere Geschütze als wir. Wir hatten keine Chance.«

Irgendwann stellte Belle fest, dass Jimmy sich ein wenig schämte, weil er sich in den Granattrichter verkrochen hatte und den ganzen Tag dort geblieben war. Dafür gab es keinen Grund; sie sah an seiner Wunde, dass er sein Gewehr auf keinen Fall hätte abfeuern können, und wahrscheinlich wäre er aufgrund des Blutverlustes ohnehin ohnmächtig geworden und vielleicht noch einmal getroffen worden. Das sagte sie ihm, um ihn dann von dem Thema abzulenken, indem sie über die vielen Streiks im Land sprach, die steigenden Lebenshaltungskosten und die Lebensmittelknappheit.

Sie schämte sich selbst ein wenig, weil sie ihm nicht gestand, dass sie immer noch nach Frankreich wollte und dass Miranda ihr Fahrstunden gab, wann immer sie den Wagen ihres Vaters ausleihen konnte. Aber Belle rechtfertigte sich damit, dass man sie wahrscheinlich ohnehin nicht aufnehmen würde. Außerdem war der Krieg vielleicht bald vorbei, auch wenn Jimmy es nicht zu glauben schien. Sie war froh, dass er nicht ernsthaft verwundet war, und er sollte Erinnerungen an den Park im Sommer und ihre Liebesnächte, an gute Mahlzeiten und fröhliches Lachen mitnehmen, wenn er nach Frankreich zurückging, nicht an eine Frau, die ständig etwas Neues in petto zu haben schien.