Der erste Eindruck zählt!
Der erste Eindruck zählt! Diese Aussage trifft zu 100 % zu. Untersuchungen zeigen, dass Personen, die einen Menschen zum ersten Mal sehen, diesen blitzschnell aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes einschätzen und beurteilen.
Diese Einstufung findet statt, noch bevor derjenige etwas gesagt oder getan hat.
Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde entscheidet sich, wie der Mensch eingeschätzt wird:
sympathisch / unsympathisch
selbstbewusst / unsicher
offen / reserviert
modern / altmodisch
humorvoll / humorlos
freundlich / unfreundlich
kompetent / inkompetent
vertrauenswürdig / unzuverlässig
Wie sehr die obige Aussage zum ersten Eindruck tatsächlich stimmt, zeigt sich darin, dass das erste Urteil, das jemand über eine ihm unbekannte Person trifft, oft sogar dann bestehen bleibt, wenn sich die Person anschließend ganz gegenteilig verhält.
Man kann also beim ersten Treffen sofort einen dauerhaft guten Eindruck hinterlassen oder sich – wenn man sich ungünstig präsentiert - eine bleibende negative Einschätzung einhandeln.
Zitat
Es gibt keine zweite Chance für einen guten ersten Eindruck!
(Sprichwort)

So stellt man sich selbstbewusst vor
Beim ersten Zusammentreffen mit unbekannten Menschen ist es üblich sich vorzustellen. Das bietet Ihnen eine perfekte Gelegenheit, genau den Eindruck zu machen, den Sie wünschen.
Unbekannten stellt man sich in der Regel mit einem Guten Morgen / Tag / Abend und der Nennung des eigenen Namens vor.
Wenn es für das Zusammentreffen mit der anderen Person von Belang ist, fügt man den eigenen Rang und die Funktion hinzu, in der man tätig ist.
Beispiele:
„Guten Tag, mein Name ist Bernd Meyer.“
„Guten Tag, Bernd Meyer. Ich bin der Abteilungsleiter und zuständig für das Projekt XY.“
Im beruflichen Umfeld ist es üblich, dass sich der Rangniedere dem Ranghöheren vorstellt. Im Privatleben stellt sich korrekterweise der Mann der Frau vor, wobei das im Zeitalter der Emanzipation nicht zwangsläufig so sein muss.
Selbstbewusste Menschen stellen sich übrigens auch am Telefon vor, wenn sie jemanden anrufen:
Beispiele:
„Guten Tag, Bernd Meyer hier. Ich würde gerne ...“
„Meyer, guten Tag. Könnte ich bitte ...“
Üben Sie, sich gekonnt und
selbstbewusst vorzustellen. Das fällt gerade schüchternen Menschen
nicht leicht. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn das kann man
lernen.
Scheuen Sie sich nicht davor, das Vorstellen vor dem Spiegel
einzuüben. Ich kann Ihnen versichern, Sie sind nicht der erste und
auch nicht einzige, der das auf diese Weise tut.
Visitenkarten
Visitenkarten waren früher ausschließlich Geschäftsleuten vorbehalten. Mit ihrer Hilfe konnte man schnell und problemlos Daten wie Adressen und Telefon- und Faxnummern austauschen.
Mittlerweile sind Visitenkarten für jedermann verfügbar. Die Herstellung von ein paar Hundert Visitenkarten mit eigener Gestaltung kostet nur noch ein paar Euro. Es gibt sogar vorgestanzte Visitenkarten, die man selbst mit einem PC und Drucker zu Hause herstellen kann.
Eine schöne und sorgfältig erstellte Visitenkarte macht aber auch heute noch einen guten Eindruck. Um sich selbstbewusst vorzustellen, ist eine Visitenkarte deshalb gut geeignet.
Folgende Fehler sollten Sie vermeiden:
Druck- und Schreibfehler
Ein Schreibfehler auf einer Visitenkarte machen
einen denkbar schlechten Eindruck.
Der Empfänger geht entweder davon aus, dass Sie der deutschen
Sprache nicht mächtig sind, oder doch zumindest davon, dass Sie
sehr nachlässig sind.
Peinliche Illustrationen
Auf einer seriösen Visitenkarte haben
Illustrationen mit Comic-Figuren oder anderen „witzigen“ oder
„putzigen“ Motiven nichts verloren.
Unterschiedliche oder auffällige
Schriftarten
Auf einer einer seriösen
Visitenkarte darf kein Sammelsurium von verschiedenen oder
auffälligen Schriftarten verwendet werden.
Verwenden Sie für alle Bereiche der Karte nur eine klare Schriftart
ohne überflüssige Schnörkel.
Billige, selbst gedruckte
Visitenkarten
Auch wenn es im Handel
viele entsprechende Angebote gibt, sollte man auf selbst gedruckte
Visitenkarten verzichten. Insbesondere auf solche, bei denen auf
den ersten Blick zu erkennen ist, dass sie am heimischen PC
entstanden sind.
Sauber gedruckte Visitenkarten ohne erkennbare Perforation an den
Rändern bekommt man schon für wenige Euro im Internet. Eine
Investition, die gut angelegt ist.
Kontaktdaten:
Geben Sie auf Ihrer Visitenkarte nur die Kontaktdaten an, unter denen Sie vom Empfänger der Karte auch tatsächlich erreicht werden möchten.
So sollten Sie private Telefonnummern auch nur dann auf einer Visitenkarte angeben, wenn Sie die Karte in Ihrem Freundeskreis verteilen wollen.
Für geschäftliche Kontakte sollte Ihre Karte nur die Rufnummer Ihres Büros und vielleicht noch Ihre Mobilrufnummer enthalten.
