So erreichen Sie Ihre Ziele
Denken Sie immer daran: Die Zeit, die Sie in dieses Projekt investieren ist mehr als sehr gut angelegt.
Selbstvertrauen ist für ein glückliches und zufriedenes Leben ausgesprochen wichtig. Nur mit einem ausreichend großen Selbstvertrauen, können Sie Ihr Leben so leben, wie Sie es möchten!
Ein Ziel auswählen:
Ich weiß, dass die Begeisterung dafür, endlich ein unerwünschtes Verhalten abzulegen, oder ein neues zu Erlernen gerade am Anfang sehr groß ist.
Leicht macht man dann häufig den Fehler, sich zu viel vorzunehmen.
Um ein neues Verhalten dauerhaft zu etablieren, sollten Sie möglichst nicht mehrere Veränderungen gleichzeitig verfolgen.
Nehmen Sie sich für den Start ein oder höchstens zwei Ziele vor, die Sie erreichen wollen.
Machen Sie es sich doch so leicht wie möglich!
Denken Sie bitte immer daran. Sie befinden sich nicht in einem Wettbewerb und Ihr Erfolg hängt nicht davon ab, dass Sie ihn mit „Blut, Schweiß und Tränen“ erreichen.
Es ist keine besondere Ehre damit verbunden, ein Ziel unter schwierigsten Bedingungen zur erreichen. Wenn Sie das schaffen, ist das sicher sehr gut. Für die meisten von uns gilt aber, dass das Wichtigste darin besteht, überhaupt durchzuhalten!
Umso weniger Hindernisse diesem Ziel entgegenstehen, umso besser.

So überwinden Sie Widerstände
Im Folgenden werden Sie eine ganze Reihe von Ideen und Vorschlägen finden, mit deren Hilfe Sie in kurzer Zeit selbstbewusster erscheinen und selbstbewusster werden.
Einige werden Ihnen vielleicht sofort sympathisch sein, andere aber vielleicht auch nicht. Vielleicht kommen dann Gedanken auf wie:
- Das bringt doch eh nichts
- Das ist was für andere, aber nicht für mich
- Das ist mir zu albern
- Das traue ich mich nicht
- Das passt nicht zu mir
- Dabei komme ich mir dumm vor
Diese Widerstände sind völlig normal. Unser Verstand hat einfach die Eigenheit, dass er vieles mag, in keinem Fall aber Veränderungen!
Insbesondere das Verändern von Gewohnheiten, die bereits lange bestehen kann ein echter Kraftakt sein. Stellen Sie sich darauf ein, dass Ihr Verstand hierbei heftigen Widerstand leisten wird.
Dieser Widerstand tritt oft in Form von völlig logisch erscheinenden Ideen und Gedanken auf. Sie können also davon ausgehen, dass Sie beim Versuch, alte Verhaltensweisen zu verändern, plötzlich sehr viele gute Ideen haben werden, die Ihnen sagen, dass es eigentlich doch besser wäre, alles so zu lassen wie es ist!
Immer, wenn Sie an diesem Punkt ankommen, machen Sie sich folgendes klar:
Gleiches Verhalten = Gleiches Ergebnis
Im Klartext heißt das, wenn Sie alles so weitermachen wie bisher, wird sich Ihr Leben auch weiterhin so gestalten wie bisher.
Um etwas in Ihrem Leben zu verändern, gibt es nur den einen Weg, nämlich Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu ändern.
Damit die Aufgabe nicht schwerer fällt als nötig, erhalten Sie in diesem Buch eine ganze Reihe von Ratschlägen und Hilfestellungen, die Ihnen helfen werden.
Besonders wichtig ist aber, dass Sie wissen, welche Herausforderungen auf Sie zukommen, und dass es unverzichtbar ist, alte Gewohnheiten zu verändern, wenn Sie zu neuen, positiveren Ergebnissen kommen wollen.
Wenn Sie das im Hinterkopf behalten, können Sie alles erreichen, was Sie wollen!

So können Sie sich die Sache erleichtern
Suchen Sie für den Anfang ein Ziel aus, das Sie relativ leicht erreichen können.
Wählen Sie für Ihr Training einen Zeitraum aus, in dem Sie nicht zusätzlich durch andere Faktoren belastet sind.
So ist zum Beispiel die Vorbereitungsphase auf eine Prüfung nicht der ideale Zeitpunkt, um an einer Verhaltensänderung zu arbeiten.
Das Gleiche trifft zu, wenn Sie sich gerade in einer emotional schwierigen Situation (zum Beispiel nach einer Trennung oder nach einem Trauerfall) befinden.
Wenden Sie die Hilfsmittel an,
die im folgenden Abschnitt beschrieben werden.
Formulieren Sie, was Sie erreichen wollen
Erwiesenermaßen ist das Umsetzen und Erreichen von persönlichen Zielen wesentlich erfolgreicher, wenn man die Ziele schriftlich festhält.
Es reicht nicht aus, die Ziele nur in Gedanken zu formulieren. Zu leicht geraten sie dann in Vergessenheit. Darüber hinaus zwingt uns das Formulieren von Zielen dazu, uns darüber klar zu werden, was genau wir erreichen wollen.
Ziele sollen immer möglichst exakt formuliert werden. Es sollte eindeutig feststellbar sein, wann ein Ziel erreicht oder eine Aufgabe gelöst ist.
Beispiele für gute Zielformulierungen:
+ Jasmin zum Abendessen einladen
+ Es heute ablehnen, länger im Büro zu bleiben
+ Meinen Chef um eine Gehaltserhöhung bitten
+ Fremde Menschen auf der Straße anlächeln
+ 3 fremde Menschen nach der Uhrzeit fragen
Beispiele für weniger gute Formulierungen:
- Selbstbewusster auftreten
- Mir nicht alles gefallen lassen
- Mich trauen, meine Meinung zu sagen
Tipps für gute Ziellisten:
Beschreiben Sie jedes Ziel so klar und eindeutig wie möglich. Es muss genau nachprüfbar sein, ob, bzw. wann ein Ziel erreicht ist.
Halten Sie die Liste kurz
Eine Zielliste sollte nicht mehr als 5 Einträge enthalten. Je länger die Liste, umso unüberschaubarer wird der Berg von Aufgaben, der sich vor Ihnen auftürmt.
Im Zweifelsfalle streichen Sie einige Ziele. Die können Sie sich später immer noch vornehmen.
Das erreichte Ziel vor dem inneren Auge sehen
Diese Methode wird auch als „Visualisieren“ bezeichnet. Stellen Sie sich bildlich vor, Sie hätten das jeweilige Ziel bereits erreicht.
Was sehen Sie, was fühlen Sie dabei?
Je detaillierter Sie sich die Situation vorstellen, umso besser.

Ziele in Zwischenziele unterteilen
Ziele, Pläne und Veränderungen können zu Beginn oft unerreichbar, riesengroß oder gar bedrohlich wirken. Unser inneres Ich möchte dann am liebsten vor der Aufgabe fliehen. Das äußerst sich dann zum Beispiel dadurch, dass wir den Beginn immer weiter hinauszögern, oder das Projekt sogar zeitweise ganz aus den Augen verlieren.
Im Gegensatz dazu erscheinen kleine, klar definierte Zwischenschritte als harmlos und machbar. Sie machen uns keine Angst und wir fühlen uns von ihnen nicht überfordert.
Unterteilen Sie größere Ziele in mehrere kleinere Zwischenschritte. Formulieren Sie auch die Zwischenziele so, dass möglichst eindeutig feststellbar ist, wann sie erreicht sind.
So können Sie vorgehen:
1. Formulieren Sie das Endziel für Ihr aktuelles Projekt.
2. Legen Sie die Zwischenschritte auf dem Weg zu diesem Ziel fest.
3. Legen Sie die ersten drei Aktionen auf dem Weg zum ersten Zwischenziel fest.
4. Beginnen Sie mit der ersten Aktion.
Immer nur auf den nächsten Schritte konzentrieren
Es ist hierbei besonders wichtig, dass Sie mit jeder Aktion und jedem Zwischenschritt tatsächlich etwas erreichen können.
Jeder Schritt muss realistisch machbar und sein Erfolg überprüfbar sein. Es ist besser, an einem Tag nur einen winzigen Teilschritt erfolgreich zu schaffen, als ergebnislos über einen großen Schritt nachzudenken.
Denken Sie daran: Die Summe vieler kleiner Schritte und Erfolge ist das Erreichen des großen Ziels. Kleine Schritte vereinfachen das Erreichen eines großes Zieles
Und nicht nur das, sie sind auch wichtig, um die Motivation und den Spaß an der Sache aufrecht zu erhalten.
Jedes „Schaffen“ eines kleinen Teilziels setzt Glückshormone im Gehirn frei. Ein Teil der Belohnung für das Erreichen von Zielen entsteht also sogar im Gehirn selbst.
Unterstützung suchen
Manchmal kann es hilfreich sein,
sich die Unterstützung der Familie oder von Freunden zu suchen. In
schwierigen Fällen auch die eines Therapeuten.
Auch die Teilnehmer einer Selbsthilfegruppe - im wahren Leben oder
auch im Internet - können einen dabei unterstützen, Ziele zu
erreichen.
Das kann sowohl durch Lob und Anerkennung geschehen, wenn man einen
schwierigen Schritt erfolgreich gemeistert hat, oder auch durch
Motivation, wenn man das Gefühl hat, dass die eigenen Anstrengungen
sinnlos sind.
Allerdings ist die Unterstützung
durch Dritte beim Thema Selbstbewusstsein nicht für jeden die
optimale Lösung.
Nicht wenige Betroffene wollen es unbedingt allein schaffen. Andere
freuen sich schon darauf, Freunde oder Kollegen durch das neue
selbstbewusstere Auftreten zu überraschen.
Dazu kommt, dass man sich leicht beobachtet fühlt, wenn alle um einen herum wissen, dass man versucht, selbstbewusster aufzutreten.
Die Unterstützung der Mitglieder eines Internet-Forums, in dem man anonym um Hilfe bitten kann, ist deshalb oft ein guter Mittelweg. Man erhält so Zuspruch und kann sich im eigenen Privatleben trotzdem unbeobachtet und frei bewegen.
Tipp
Die richtige Internet-Plattform finden
Es ist wichtig, darauf zu achten, eine Plattform zu finden, auf der sich Menschen treffen, die eine positive Einstellung vertreten.
Leider gibt es auch typische „Jammer-Foren“, in denen sich die Mitglieder vor allem in der Ansicht bestärken, dass sowieso „alles keinen Sinn hat“. Um solche negative Einflüsse sollte man besser einen großen Bogen machen.
Sich dem Ziel jeden Tag ein Stück nähern:
Lassen Sie keinen Tag verstreichen, an dem Sie nicht zumindest einen winzigen Schritt in Richtung Ihrer Ziele gemacht haben.
Lassen Sie keine Ausnahmen zu. Wenn Sie jeden Tag einen auch noch so kleinen Schritt in die richtige Richtung machen, haben Sie Ihr Ziel schon bald erreicht.
Falls Sie tatsächlich einmal gar keine Gelegenheit haben, einen praktischen Schritt zum Erreichen Ihrer Ziele zu machen, können Sie ersatzweise auch eine mentale Übung machen. Diese kann zum Beispiel in dem oben beschriebenen Visualisieren bestehen. Ganz gleich, was Sie tun, es ist in jedem Fall besser als nichts zu tun!
Am Ball bleiben:
Viele Ziele benötigen einfach eine gewisse Zeit für ihre Umsetzung.
Es ist völlig normal, dass die anfängliche Begeisterung nach einiger Zeit nachlässt. Unser innerer Kritiker redet uns dann ein, dass wir es ohnehin nicht schaffen werden. Oder er wählt den umgekehrten Weg und versucht uns davon zu überzeugen, dass wir schon genug erreicht haben und es sich nicht lohnt, noch mehr Energie zu investieren.
Oft hilft es schon, das zu wissen, um dieser Falle zu entgehen. Darüber hinaus ist es hilfreich, sich noch einmal die Gründe vor Augen zu führen, wegen denen wir etwas verändern wollten. Dazu ist es auch nützlich, die schriftliche Liste mit den formulierten Ziele zur Hand zu haben.
Nicht zuletzt hilft oft auch das Wissen darüber, dass es den allermeisten Leidensgenossen genauso ergeht wie einem selbst.
Zitat:
Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später. ;-)
(Wilhelm Busch)

Belohnen Sie sich für Erfolge!
Jeder Mensch hat Phasen, in denen
er sich nur schwer motivieren kann, eine Aufgabe in Angriff zu
nehmen oder endlich fertigzustellen.
In solchen Fällen hilft es häufig, eine Belohnung für das Erreichen
eines Zieles oder Teilzieles in Aussicht zu stellen.
Manchmal übernehmen auch andere das Belohnen für uns, zum Beispiel durch eine Provision, das Ausstellen eines Zeugnisses, eine Gehaltserhöhung und so weiter.
In den meisten Fällen bleibt uns aber nichts anderes übrig, als uns selbst dazu zu motivieren, etwas zu erreichen.
Sobald Sie ein Ziel erreicht haben, sollten Sie sich dafür loben und belohnen. Es ist hilfreich, die Belohnung schon beim ersten Notieren eines Ziels genau festzulegen. So haben Sie etwas, was sie motiviert und worauf sich sich freuen können.
Menschen mit einem geringen Selbstbewusstsein tun sich dabei manchmal besonders schwer. Sie sind es oftmals gar nicht gewohnt, etwas Angenehmes für sich selbst zu tun. Oft sorgen Sie sich viel mehr um andere als um sich selbst.
Das können Sie aber ändern. Sie müssen dazu zunächst herausfinden, welche Belohnungen für Sie selbst besonders lukrativ sind. Die Belohnungen könnten zum Beispiel so aussehen:
ins Kino gehen
ein leckeres Essen kochen
ein neues T-Shirt kaufen
ein entspannendes Bad nehmen
einen Strauß Blumen kaufen
Gleich, welche Belohnung Sie auswählen, sie sollte in jedem Fall eine Abwechslung gegenüber dem darstellen, was Sie sonst tun würden. Außerdem muss eine Belohnung natürlich Spaß machen!
So funktioniert das Belohnen am besten
Eine Belohnung sollte unmittelbar nach dem Erreichen des (Teil-)Zieles erfolgen.
Halten Sie Ihr Belohnungsversprechen auch immer ein! Sonst funktioniert das Belohnen bereits nach kurzer Zeit nicht mehr!
Belohnen Sie sich auch, wenn Sie ein Ziel nur zu 95% erreicht haben.
Teilen Sie größere Ziele in kleine Teilschritte ein, deren Erreichen Sie eindeutig definieren können. Belohnen Sie sich dann für das Erreichen jedes Teilschritts.
Wählen Sie realistische (Teil-) Ziele, also solche, die Sie auch wirklich schaffen können. Ziel ist es, etwas zu schaffen und die Belohnung zu bekommen, und nicht etwa sich selbst zu beweisen, dass es zu schwierig ist!
Unmittelbare Belohnungen sind besser als solche in der Zukunft
Wenn unser Gehirn vor die Entscheidung gestellt wird, sofort eine kleine Belohnung zu bekommen, oder später eine größere, entscheidet es sich in fast allen Fällen für die sofortige Belohnung.
Das ist auch der Grund, warum es uns viel leichter fällt, uns für einen Nachmittag auf dem Sofa mit einem guten Buch und unserer Lieblingsschokolade bequem zu machen, als Joggen zu gehen.
Da die Belohnung für das Joggen (fit werden, Gewicht verlieren, besser aussehen) erst an einem noch unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft erfolgt, ziehen wir oft unbewusst die auf Dauer gesehen, ungünstigere Form der Selbstbelohnung vor.
Das Gleiche gilt für das Selbstbewusstseinstraining. Natürlich ist es ein angenehmer Gedanke, irgendwann in der Zukunft selbstbewusst und voller Selbstvertrauen aufzutreten.
Als Belohnung ist dieser Gedanke jedoch oft nicht ausreichend. Er ist sowohl zu unbestimmt (was genau bedeutet selbstbewusst auftreten?), als auch zu weit in der Zukunft (wann genau tritt die Belohnung ein?).
Es ist also sinnvoller, solche Belohnungen auszuwählen, die mit den Belohnungen fürs Nichtstun konkurrieren können, oder, noch besser, diesen überlegen sind.
Es müssen auch gar nicht immer materielle Belohnungen sein. Wenn Sie es schaffen, sich vorzustellen, wie gut Sie sich fühlen werden, wenn Sie eine bestimmte Aufgabe gemeistert haben, kann das als Belohnung schon ausreichen.
Sagen Sie sich einfach:
„Ich mache das jetzt, weil ich
mich danach viel besser fühle.“
Genießen Sie dann aber auch das Gefühl, wenn Sie es geschafft haben. Umso intensiver Ihnen das gelingt, desto besser ist dieser Gefühlszustand als Belohnung für die Bewältigung zukünftiger Aufgaben geeignet.
„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“
Das Sprichwort bringt es auf den Punkt.
Setzen Sie für die Bewältigung einer Selbstbewusstseinsaufgabe möglichst oft eine greifbare Belohnung ein.
Sagen Sie sich einfach:
Wenn ich das jetzt mache, gönne ich mir nachher ..
Wenn ich das jetzt schaffe, fühle ich mich für den Rest des Tages viel besser!
Formulieren Sie möglichst konkrete Aufgaben und ganz konkrete Belohnungen.
Letztlich ist alles geeignet, was Sie dazu motiviert, weiterzumachen und durchzuhalten.
Erreichte Ziele abhaken
Haken Sie ein Ziel ab, wenn Sie es erreicht haben. Streichen Sie es durch oder machen Sie einen Haken dahinter.
Werfen Sie Blätter, auf denen alle Ziele durchgestrichen sind, nicht einfach weg. Anhand der Blätter und der durchgestrichenen Ziele und Aufgaben können Sie später sehr schön Ihren Erfolg ablesen.
Rückschläge einplanen und richtig bewerten
Jeder, der eine große Aufgabe in Angriff nimmt, wird früher oder später auch mit Rückschlägen konfrontiert. Das ist kein Zeichen von Scheitern, sondern der Beweis dafür, dass man etwas in Bewegung gesetzt hat Nur wer gar nichts tut, erlebt keine Rückschläge!
Betrachten Sie Rückschläge nicht als Versagen, sondern einfach als notwendige Schritte auf dem Weg zum Erfolg. Schon die Tatsache, dass Sie einen Rückschlag bemerken, ist ein Fortschritt zu früher, wo der Rückschlag sozusagen Normalität war.
Rückschläge gehören zum Erfolg einfach dazu. Alle großen Leistungen der Menschheit wurden und werden von Rückschlägen begleitet. Rückschläge sind einfach ganz normale Zwischenschritte auf dem Weg zum Erreichen von Zielen.
Zitat
Ein Rückschlag ist die Möglichkeit, noch einmal neu und klüger anzufangen.
(Henry Ford, Begründer der Ford Motor Company)
Neue Ziele eintragen
Sobald Sie ein Ziel erreicht haben, können Sie an dessen Stelle ein neues Ziel oder eine neue Aufgabe in Ihre Liste eintragen. Sie können aber den Platz in der Liste einfach freilassen und sich darauf konzentrieren, zunächst die anderen Punkte abzuhaken.
Wie gesagt, je weniger Ziele auf der Liste stehen, desto besser.
Wenn Sie irgendwann feststellen, dass ein Ziel nicht mehr Ihrer aktuellen Situation entspricht, können Sie es streichen, anpassen oder durch ein neues ersetzen.

Wundermittel – Kleine Schritte
Wunschziele sind manchmal so groß, dass es unmöglich ist, sie in einem Schritt zu erreichen. Wenn Sie sich zum Beispiel vornehmen, sich ab sofort von niemandem mehr bevormunden zu lassen, ist das sicher ein erstrebenswertes Ziel.
Dieses Ziel vom ersten Tag an zu erreichen und durchzuhalten ist aber fast unmöglich.
So große Ziele müssen in kleine Schritte zerlegt werden, die Sie auch realistischer weise erreichen können.
Das Erreichen großer Ziele funktioniert immer durch das Zerlegen des Zieles in kleinere Zwischenschritte. Wie klein diese Zwischenschritte sein sollen, können Sie selbst festlegen. Immer, wenn Sie feststellen, dass ein Schritt zu groß ist, um ihn dauerhaft durchzuhalten, zerlegen Sie ihn einfach in kleinere Schritte. Wiederholen Sie das so lange, bis Sie feststellen, dass Sie den jeweils nächsten Schritt erreichen können, ohne sich dabei zu überfordern.
Haben Sie Geduld, das Abarbeiten vieler kleiner Zwischenschritte kann manchmal lange dauern. Die Ergebnisse sind aber viel dauerhafter und belastbarer als wenn Sie in Riesenschritten voranschreiten und in der ersten Stresssituation feststellen müssen, dass Sie doch wieder in Ihre alten Verhaltensmuster zurückgefallen sind.
Tipp:
Kleine Schritte sind ein wahres Wundermittel, wenn man sie zu schätzen und anzuwenden weiß. Viele bekannte, erfolgreiche und bewunderte Menschen arbeiten genau nach diesem Prinzip.
Stellen Sie sich einmal vor, was Sie alles erreichen können, wenn Sie jeden Tag nur einen ganz kleinen, winzigen Schritt vorankommen. Das sind im Monat bereits 30 kleine Schritte, im Jahr 365 und in 10 Jahren fast 4000!
Wenn Sie es schaffen, tatsächlich Tag für Tag diesen einen kleinen Schritt zu tun, können Sie innerhalb von wenigen Wochen oder Monaten Dinge zustande bringen, von denen Sie bisher nicht einmal geträumt haben!
Stellen Sie sich vor, was Sie schaffen können, wenn Sie jeden Tag nur ein ganz kleines Bisschen selbstbewusster werden. Wie wird Ihr Selbstbewusstsein dann in einem Monat oder in einem Jahr aussehen?
Ich will Ihnen nicht weismachen, dass das einfach ist, kann Ihnen aber versprechen, dass es funktioniert, wenn Sie durchhalten!

Führen Sie Buch über Ihre Erfolge
Das Führen eines Tagebuchs hat viele positive Effekte. Auch für unser Thema können wir einige davon nutzen.
Dazu gehört insbesondere das schriftliche Festhalten von Fortschritten, aber auch das Notieren von Anmerkungen, die Ihnen vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch nützlich sein können.
Das Wichtigste ist aber, dass Sie Ihre Fortschritte in schriftlicher Form festhalten. Nur so können Sie täglich kontrollieren, ob Sie vorankommen. Es ist auch mit dem Abstand von einigen Wochen oder gar Monaten immer wieder sehr motivierend, sich vor Augen zu führen, an welchem Punkt der eigenen Entwicklung man gestanden hat, als man die Einträge ins Tagebuch vorgenommen hat.
Mit einem größeren zeitlichen Abstand kann man viel besser erkennen, wie groß die eigenen Fortschritte wirklich sind.
Auch wenn man von einem Tag zum nächsten keinen großen Fortschritt spürt: Von einem Monat zum nächsten oder gar von einem Jahr zum nächsten sieht man oft, dass man doch schon einen Riesenschritt nach vorn gemacht hat.
Ein Tagebuch ist zu langweilig? Versuchen Sie es mal mit einem Scrap-Book.
Scrap-Books sind sozusagen die Version 2.0 vom guten alten Tagebuch. Die Idee kommt – wie so oft – aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Ein Scrap-Book ist wie ein Fotoalbum, das auf besonders wichtige Fotos beschränkt ist. Stattdessen erhalten alle Einträge kleine Texte, Anmerkungen, Zeitungsausschnitte, bunte Papierstücke und andere Verzierungen. Es ist alles erlaubt, was Ihnen dazu einfällt und passend erscheint.
Im Vergleich zu einem ganz gewöhnlichen Tagebuch sind Scrap-Books aufwendiger aber auch interessanter und beeindruckender. Gleichzeitig bietet Scrapbooking die Möglichkeit, viele künstlerische Techniken und Stilrichtungen in die Alben einfließen zu lassen.
Tipp:
Das Erstellen von Scrap-Books ist mittlerweile auch in Europa ein beliebtes Hobby geworden. Viele Scrapbooker treffen sich bei sogenannten „Crops“. Zu einem Crop treffen sich unterschiedlichste Scrapbooker, um über die besten Ideen und Techniken zu diskutieren.
Wesentlich weniger aufwendig sind digitale Scrap-Books, in Form von Computerprogrammen. Allerdings sind sie auch nur halb so schön, wie ein echtes Scrap-Book.
Auch wenn etwas schiefläuft, ist es OK!
Jeder, der etwas tut und etwas bewegt, macht Fehler und manchmal läuft auch etwas komplett schief. Stören Sie sich nicht daran, wenn etwas nicht klappt.
Es ist auch dann gut, dass Sie aktiv werden, wenn nicht das erwünschte Ergebnis am Ende steht. Loben Sie sich dafür, dass Sie etwas versucht haben. Es gibt viele Menschen, die niemals so weit kommen, überhaupt etwas zu beginnen.
Also, starten Sie einfach morgen einen neuen Versuch!
Ziele ändern sich
Sie sollten also die Liste mit
Ihren Zielen von Zeit zu Zeit updaten. Tragen Sie neue Ziele ein
(auch die ganz kleinen) und verabschieden Sie sich von denen, die
mehr Frust als Motivation bei Ihnen auslösen.
Passen Sie die Liste Ihrer Ziele immer an Ihre Lebenssituation
an.

Eigenlob stinkt ... definitiv nicht!
Sind Sie auch mit dem Behauptung „Eigenlob stinkt!“ aufgewachsen? Dieser Spruch geistert bereits seit dem 15. Jahrhundert durch den deutschsprachigen Raum und vertrug sich immer außerordentlich gut mit den Ermahnungen von Kirche und Staat.
Doch wer sagt eigentlich, dass man sich nicht selbst loben darf? Und warum sollte das wohl so sein? Warum soll man sich nicht loben, wenn ...
... man eine gute Arbeit abgeliefert hat
... einen Vorsatz in die Tat umgesetzt hat
... sein Gewicht verbessert hat
... endlich mal Sport treibt
... mit dem Rauchen aufhört
... endlich mal keine Selbstzweifel hatte
Lob hat erwiesenermaßen viele positive Wirkungen auf die menschliche Psyche:
Es verbessert die Laune.
Es kann Glücksgefühle auslösen.
Lob motiviert Menschen weiter zu machen.
Lob ermutigt.
Kurzum, es ist einfach ein schönes Gefühl, gelobt zu werden.
Loben Sie sich immer, wenn Sie etwas geleistet oder geschafft haben:
+ „Hey, ich sehe heute wirklich gut aus.“
+ „Die neue Hose steht mir ausgezeichnet.“
+ „Super, dass ich in der Prüfung eine 2 bekommen habe.“
+ „Toll, dass ich/wir das Projekt gestartet haben.“
+ „Ja, das habe ich gut gemacht!“
+ „Ich werde immer besser!“
+ „Super! Schon wieder ein Stück geschafft!“
Haben Sie auch keine Hemmungen, ihre guten Leistungen herauszustellen. Bei der nächsten Beförderung wird der berücksichtigt, der sich in ein gutes Licht gerückt hat. Nicht der, der vor lauter Bescheidenheit gar nicht bemerkt wird!
Sich selbst gut darzustellen ist im Berufsleben ein Muss. Statt Eigenlob nennt man es hier allerdings „Selbst-Marketing“. Das klingt etwas moderner, ist aber das Gleiche.
Zitat:
„Bescheidenheit ist eine Zier, ... doch weiter kommt man ohne ihr.“ ;-)
(Wilhelm Busch)
Loben Sie sich auch für kleine Fortschritte:
Loben Sie sich also auch dann, wenn
Sie einen kleinen Schritt oder eine Etappe bewältigt
haben.
Das Gleiche gilt für auch für andere „Kleinigkeiten“. Loben Sie
sich so oft wie möglich, sobald Sie etwas geschafft haben, das Sie
sich vorgenommen hatten. Das tut gut, motiviert und stärkt Ihr
Selbstvertrauen.
