Nehmen Sie weniger Rücksicht!

Natürlich ist es kein Fehler, Rücksicht auf die Bedürfnisse der Menschen in der eigenen Familie, im Freundeskreis oder am Arbeitsplatz zu nehmen.

Diejenigen unter uns, die ein zu geringes Selbstbewusstsein haben, neigen allerdings dazu, zu viel Rücksicht auf andere zu nehmen und ihre eigenen Bedürfnisse zu oft denen anderer unterzuordnen.

Sie machen oft gute Miene zum bösen Spiel und lassen andere auf ihren Gefühlen herumtrampeln. Im Job übernehmen sie die Arbeit von Kollegen und nehmen zudem noch deren Fehler auf sich.
Oft werden ihre Zurückhaltung und die Unfähigkeit, „Nein“ zu sagen, von anderen ausgenutzt.

Die Folge solchen Verhaltens ist, dass sich die Betroffenen schlecht fühlen und womöglich sogar noch ein schlechtes Gewissen haben, weil sie sich (wieder einmal) nicht gewehrt haben.

Zuviel Rücksichtnahme auf die Wünsche anderer ist meist ein Zeichen von Angst davor, abgelehnt zu werden. Wir möchten, dass uns andere akzeptieren und wenn möglich auch lieben oder gar bewundern.

Wird die Angst vor Ablehnung aber so stark, dass wir beginnen, Dinge zu tun, die wir eigentlich nicht mögen, oder dass wir nicht das tun können, was wir wollen, ist es an der Zeit, etwas zu ändern.

Tipp

Es ist nicht Ihre Aufgabe, anderen zu gefallen! Stehen Sie zu Ihren Wünschen, Bedürfnissen und Rechten.
Übrigens, Menschen, die immer nur kuschen, machen sich keineswegs beliebt, sondern werden eher verachtet oder zumindest nicht Ernst genommen.

Nehmen Sie sich Folgendes vor:

Setzen Sie Grenzen.

Übernehmen Sie nicht Aufgaben anderer, wenn es dafür keinen wichtigen Grund gibt.

Sagen Sie „Nein“, wenn Sie etwas nicht tun wollen oder einfach keine Lust dazu haben.

Heucheln Sie keine Freundlichkeit, bei Menschen, die Sie nicht mögen.

Haben Sie keine Angst davor, andere zu verärgern.

Zitat

„Die Freiheit besteht darin, dass man alles tun kann, was einem anderen nicht schadet.“

(Matthias Claudius, deutscher Dichter und Journalist)

Selbstbewusstsein kann man lernen
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