Finden Sie die passenden Freunde

Jeder kennt das. Es gibt Menschen, in deren Nähe wir uns sicher und wohlfühlen. Und es gibt solche, bei denen wir Unsicherheit, Unwohlsein oder gar eine Bedrohung empfinden.

Zur letzten Gruppe gehören besonders solche Mitmenschen, die ständig versuchen, andere zu dominieren. Gespräche mit diesen Menschen drehen sich häufig darum, dem jeweils anderen zu beweisen, dass sie selbst in der Rangordnung höher stehen oder bei jedem Thema Recht haben müssen.

Typische Verhaltensweisen sind das häufige Herausstellen der eigenen Leistungen, des eigenen (höheren) Monatseinkommens, des größeren Hauses, der tolleren Urlaube und so weiter.

Zurückhaltende Menschen haben es in Gegenwart solcher „Alphatiere“ besonders schwer. Sie neigen dazu, den Machtproben auszuweichen und fühlen sich dabei oft schlecht, weil sie das Gefühl haben, nicht mithalten zu können.

Das einfache wie probate Mittel gegen diesen Zustand ist es, sich stattdessen lieber mit Menschen zu umgeben, die Wärme, Offenheit und Hilfsbereitschaft ausstrahlen.

Sie werden feststellen, wie viel wohler Sie sich in der Nähe dieser Menschen fühlen. Suchen Sie sich also die richtigen Freunde. Das Leben ist zu kurz, um es mit unangenehmen Menschen zu verbringen!

Woran erkennt man gute Freunde?

Ein Freund ist für einen da, wenn man Hilfe braucht.

Ein Freund tröstet, wenn es einem schlecht geht.

Echte Freundschaften funktionieren in guten und in schwierigen Zeiten.

Einen echten Freund kann man auch morgens um 4:00 Uhr anrufen, wenn einem danach ist.

In der Gegenwart eines echten Freundes fühlt man sich sicher und gut aufgehoben.

Ein echter Freund mag uns, obwohl er unsere Fehler kennt.

Vor einem echten Freund muss man sich nicht verstellen oder „zusammenreißen“.

Tipp:

Verschwenden Sie keine Zeit mit Menschen, in deren Gegenwart Sie sich unwohl fühlen. Es gibt viele andere Menschen, die, genau wie Sie, an einem offenen und herzlichen Umgang mit anderen interessiert sind.

Zitat:

Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

trenner.jpg

Selbstbewusstsein kann man lernen
titlepage.xhtml
part0000_split_000.html
part0000_split_001.html
part0000_split_002.html
part0000_split_003.html
part0000_split_004.html
part0000_split_005.html
part0000_split_006.html
part0000_split_007.html
part0000_split_008.html
part0000_split_009.html
part0000_split_010.html
part0000_split_011.html
part0000_split_012.html
part0000_split_013.html
part0000_split_014.html
part0000_split_015.html
part0000_split_016.html
part0000_split_017.html
part0000_split_018.html
part0000_split_019.html
part0000_split_020.html
part0000_split_021.html
part0000_split_022.html
part0000_split_023.html
part0000_split_024.html
part0000_split_025.html
part0000_split_026.html
part0000_split_027.html
part0000_split_028.html
part0000_split_029.html
part0000_split_030.html
part0000_split_031.html
part0000_split_032.html
part0000_split_033.html
part0000_split_034.html
part0000_split_035.html
part0000_split_036.html
part0000_split_037.html
part0000_split_038.html
part0000_split_039.html
part0000_split_040.html
part0000_split_041.html
part0000_split_042.html
part0000_split_043.html
part0000_split_044.html
part0000_split_045.html
part0000_split_046.html
part0000_split_047.html
part0000_split_048.html
part0000_split_049.html
part0000_split_050.html
part0000_split_051.html
part0000_split_052.html
part0000_split_053.html
part0000_split_054.html
part0000_split_055.html
part0000_split_056.html
part0000_split_057.html
part0000_split_058.html
part0000_split_059.html
part0000_split_060.html
part0000_split_061.html
part0000_split_062.html
part0000_split_063.html
part0000_split_064.html
part0000_split_065.html