Ich überlegte, ob ich einfach in Georgias Büro stürmen, mein Handgelenk hochhalten und ihr die ganze Geschichte erzählen sollte.
Schließlich gehörte das genau zu den Dingen, die du einer Mutter anvertrauen würdest, überlegte ich mir. Du würdest ihr die Blutergüsse zeigen und dich bei ihr ausweinen, ihr gestehen, dass du ihn trotzdem noch liebst, und sie dann fragen, was du jetzt tun sollst. Und sie würde dir helfen und dir versichern, dass sie dich versteht, dass du wunderbar bist und dass das hier nichts darüber aussagt, was für ein Mensch du bist.
Aber als ich am Ende der Schicht in Georgias Büro kam, um mich abzumelden, saß sie mit einem zerknäulten Papiertaschentuch in der Hand da, ihre Stimme klang brüchig und die Nase war verstopft. Es war offensichtlich, dass ich mich jetzt nicht von ihr auffangen lassen konnte. Heute war nicht der Tag, an dem sie mir die Mutter ersetzen konnte. Bei meiner richtigen Mutter hätte das keine Rolle gespielt, denn eine Mutter ist nun mal eine Mutter, egal, ob sie einen guten Tag hat oder einen schlechten. Aber auch wenn Georgia wie eine Mutter für mich war, war sie es eben nicht wirklich und würde es niemals sein, also musste sie ab und zu auch freinehmen können von dieser Rolle.
Da fiel mir Brenda ein, die anscheinend überhaupt nur schlechte Tage hatte, und Cole tat mir auf einmal trotz allem wieder leid. Ich verstand, warum er so wütend und gestresst war, denn er hatte ja auch niemanden, der ihm den Rücken stärkte. Und so langsam wurde mir klar, dass diese Szene gestern eben doch etwas darüber aussagte, was für ein Mensch ich war – ich war jemand, der Entschuldigungen dafür suchte, dass mir mein Partner wehtat.
Während ich vorhin die restlichen Cookies nachgefüllt hatte, war Geschrei zu hören gewesen, das gedämpft durch die geschlossene Tür des Büros drang. Es war ewig lang so gegangen: Daves genervte Stimme war lauter und lauter geworden, dann war er zwischendrin kurz einmal leiser gewesen, hatte aber gleich wieder angefangen zu brüllen. Georgias Antworten dagegen waren immer in der gleichen Lautstärke gekommen.
Am Schluss war Dave davongestürmt und Sekunden später sah ich seinen silbernen Lexus mit quietschenden Reifen über die Ampel schießen. Aber bevor ich nach hinten ins Büro gehen und nach Georgia schauen konnte, brach der Abendbetrieb los und ich kam zu nichts anderem mehr als den Suppenbestellungen.
Ich hatte gehört, wie Georgia die Tresortür schwer ins Schloss fallen ließ und wie ihr Bürostuhl knarrte, als sie sich aufrappelte. Dann hatte sie sich in die Küche zurückgezogen, wo sie bis kurz vor meinem Schichtende geblieben war.
»Tut mir leid«, sagte ich, während ich meinen Code eingab, um mich auszuloggen. »Ich hab die beiden echt angefleht, sie sollen das lassen. Hoffentlich hast du wegen mir keinen Ärger gekriegt.«
Sie stützte einen Ellbogen auf und legte die Stirn in die Handfläche, dann blickte sie mich an, mit rot geränderten, feuchten Augen hinter den Brillengläsern. »Nein, ich nicht«, sagte sie. »Aber dir hab ich den Arsch gerettet. Noch mal krieg ich das bestimmt nicht hin.«
»Tut mir leid«, wiederholte ich. »Ich meine, danke. Ich …«
»Lass«, unterbrach sie mich. »Der ist einfach ein Idiot. Bringt nichts, ihn ernst zu nehmen und auf seinen Schwachsinn auch noch einzugehen. Der hat keinen blassen Schimmer von so was wie Mitgefühl.«
Eine Träne lief unter ihrer Brille hervor, sie wischte sie weg.
»Georgia?«, fragte ich leise. »Alles okay?«
Ich hätte schwören können, dass ihr Blick für den Bruchteil einer Sekunde mein Handgelenk streifte. Sie stand auf, seufzte, tupfte sich die Augen und sagte: »Wie wär’s mit ’ner heißen Schokolade?«
Sie wartete meine Antwort gar nicht erst ab, sondern drängte sich an mir vorbei durch die Bürotür nach vorne, wo sie für uns zwei Becher mit Schokolade füllte und sie durchs Lokal nach draußen auf die leere Terrasse trug.
»Ich mach mal kurz Pause«, rief sie Clay, der neuen Aushilfe, noch zu, bevor sie die Tür hinter uns zufallen ließ.
Langsam wurde es dunkel. Die Außenlichter waren schon an und Motten flatterten wild um sie herum. Immer wieder stießen sie gegen die Leuchtkörper, als wären sie davon überzeugt, eben doch zum Licht durchdringen zu können, wenn sie es nur energisch genug versuchten und die richtige Stelle erwischten.
Inzwischen war es abends richtig kalt und ich wünschte mir, ich hätte ein Kapuzenshirt dabei. Der Wind pfiff so durch mein Polohemd, dass ich schon im Stehen zitterte.
Georgia stellte die Becher auf einen Tisch und rückte einen Stuhl heran – genau den, auf dem Bethany gesessen hatte an dem Tag, als Cole hier aufgekreuzt war. Sie wischte mit der Hand ein paar welke Blätter von der Sitzfläche, dann ging sie auf die andere Seite vom Tisch, machte einen zweiten Stuhl sauber und setzte sich.
»Herrje, der Winter kommt schneller, als wir’s fassen können«, sagte sie, nahm ihren Becher und blies hinein. Ich glaubte, Dampfschwaden aufsteigen zu sehen, aber das lag wohl nur daran, dass ich so fror und mir darum einbildete, es sei viel kälter, als es in Wirklichkeit war.
»Man könnte meinen, er wär schon da«, sagte ich, ließ mich in den Stuhl sinken und umfasste den warmen Becher mit beiden Händen. »Danke für die heiße Schokolade.«
Sie winkte ab. »Lily liebt den Winter«, sagte sie und blickte auf die Straße, wo an der Ampel eine lange Schlange von Autos wartete, mit grellen Scheinwerfern und dunklen Fenstern. »Aber es ist so ein verdammtes Gezerre, sie im Rollstuhl durch Schnee und Eis zu karren. Darauf bin ich noch nicht eingestellt.«
»Wie geht’s Lily in der Schule?«, fragte ich.
Georgia lächelte. »Sie findet es super. Hat auch eine tolle Lehrerin. Echt gut, die Frau.« Sie schwieg einen Moment und trank einen Schluck Schokolade. Ich machte es ihr nach und nahm auch einen Schluck, der mich sofort wärmte. Das Zittern ließ immerhin ein bisschen nach, darum trank ich gleich noch einen Schluck.
»Ein Gutes hat der Winter aber auch«, meinte Georgia schließlich. »Man kann unter den weiten, dicken Klamotten allerhand verbergen.«
Ich erstarrte und sah sie über den Becherrand hinweg an. Ihr Blick klebte immer noch am dichten Verkehr auf der Straße, ihr Zeigefinger umklammerte den Griff des Bechers.
Ohne nachzudenken stellte ich meine heiße Schokolade ab und ließ die Hände in den Schoß sinken. »Stimmt.« Meine Stimme klang leise und unsicher.
Endlich löste sie sich aus ihrer Verkehrslichter-Trance und lehnte sich im Stuhl zurück. »Wenn ich einen Rollkragenpulli anhabe, sieht keiner meinen furchtbaren Truthahnhals.«
Ich kicherte. »Du hast doch keinen Truthahnhals«, widersprach ich, obwohl mir in dem Moment, in dem sie es sagte, auffiel, dass sie eben doch einen hatte.
»Wart’s nur ab, Mädel. Jetzt bist du eine Schönheit, doch irgendwann wirst du vierzig und dann dauert’s nicht mehr lange, bis du Federn kriegst und dich an Thanksgiving hinter der Couch versteckst.«
Wir lachten und ich nippte wieder an meiner heißen Schokolade, während ich mir Georgia mit einem dicken Federbusch am Hintern vorstellte.
»Aber pass auf«, unterbrach sie meine Gedanken in plötzlichem Ernst, »dass du nicht Sachen versteckst, die ans Licht gehören.«
Das Gekicher blieb mir im Hals stecken, an seine Stelle trat ein Kloß, der so gewaltig war, dass ich das Gefühl hatte, Georgia müsste ihn sehen können.
»Ich weiß nicht, wie …«, sagte ich mit gepresster Stimme. »Was denn zum Beispiel?«
Sie beugte sich vor und nahm meine Hand, die ich gedankenverloren auf die Tischplatte gelegt hatte. Im Dunkeln wirkte das Gelenk unter der Schminke nicht weiter schlimm. Es sah aus wie ein ganz normales Handgelenk, und hätte Georgia nicht so einen feuchten, fragenden Blick gehabt, hätte ich vielleicht alles abgestritten. Stattdessen schluckte ich nur.
»Tut er dir weh?«, fragte sie leise und eindringlich.
Wieder hatte ich das Gefühl, dass dies meine Chance war, doch jemandem anzuvertrauen, was zwischen Cole und mir passiert war. Endlich würde ich darüber reden können. Mir Rat holen können. Ich würde darüber weinen können, dass ich immer noch verliebt in ihn war und Angst hatte, er wäre so sauer auf mich, dass er nie mehr zu mir zurückkäme. Und dann würde ich gleich noch mehr weinen, weil sich das so verrückt anhörte und weil ich nicht das Mädchen sein wollte, mit dem alle Mitleid haben, weil es blöd genug ist, immer noch verliebt zu sein in einen Jungen, der sie misshandelt.
Aber auch jetzt hatte ich auf einmal wieder Angst, das würde zu viel Ärger geben. Mir war klar, dass ich absolut alles tun würde, um zu verhindern, dass so was noch mal passierte. Wenn ich jetzt auspackte, würden alle Cole hassen und ich würde ihn endgültig verlieren. Obwohl mir mein Geheimnis im Hals pochte und mich drängte, endlich zu sprechen, konnte ich das nicht tun. Ich musste es in meinem Innern bewahren, wo es zwar Wellen schlagen mochte, aber in Sicherheit war.
Ich schüttelte den Kopf.
Sie schloss kurz die Augen und atmete tief ein. »Wirklich nicht?«, fragte sie. »Ich hab nämlich nicht den Eindruck, als ob du dir die Hand irgendwo eingeklemmt hättest oder so. Ich seh da ganz klar die Abdrücke von Fingern.«
Plötzlich kam es mir vor, als würde mein Handgelenk brennen. Das Feuer stieg von dort über meinen Arm bis hoch in mein Gesicht und ich war mir sicher, wenn ich jetzt den Mund aufmachte, würde alles aus mir herausbrechen. Darum entzog ich ihr mit einem Ruck meine Hand, stand auf und schob den Stuhl mit den Kniekehlen nach hinten, was ein lautes, hässliches Knirschen verursachte.
»Ich muss jetzt los«, sagte ich. Und bevor Georgia protestieren konnte, schoss ich zurück ins Lokal und rannte durch die Vordertür nach draußen – genau durch die Tür, durch die ich morgens hereingekommen war.
Ich suchte so hektisch nach meinen Autoschlüsseln und war so darauf konzentriert, schnell von Georgia wegzukommen, dass ich schon fast bei meinem Auto angekommen war, bis ich Cole bemerkte, der lässig dagegenlehnte.
Im gleichen Moment wurden meine Finger taub und ich ließ den Schlüsselbund fallen. Ich bückte mich und hob ihn auf, wobei mein Herz derart laut pochte, dass ich mir einbildete, es würde gleich oben aus meinem Kopf herauskommen. Eine Welle von Gefühlen brandete in mir auf und riss mich beinahe um – so viele verschiedene, dass ich nicht mehr wusste, was ich überhaupt empfand.
»Hey«, sagte er und löste sich genau in dem Moment vom Wagen, als ich einen Schritt über die Bordsteinkante tat. »Ich hab auf dich gewartet.«
»Ich hatte noch was mit meiner Chefin zu besprechen«, sagte ich und blieb ein Stück entfernt von ihm stehen. Ich versuchte, kühl und desinteressiert zu wirken, dabei war ich mir ganz sicher, dass er sah, wie meine Brust unter der Wucht meiner Herzschläge bebte.
»Weiß ich«, sagte er. »Ich hab dich gesehen.«
Spionierst du mir jetzt hinterher?, hörte ich das Echo unseres letzten Streits, aber ich verscheuchte den Gedanken wieder. Der Weg zum Mitarbeiterparkplatz führte direkt am Lokal entlang. Wahrscheinlich war er gerade eben erst an uns vorbeigefahren.
Ich wusste nicht recht, was ich tun sollte, darum machte ich ein paar ungeschickte Schritte Richtung Fahrertür und schloss sie auf. Kurz blinkten die Autolichter und tauchten Coles Stirn in einen gelblichen Schein, der mich an die Verfärbungen rings um meine Blutergüsse erinnerte. Ich schob auch diesen Gedanken weg und klammerte mich mit allem, was ich hatte, an meine Maske von Gleichgültigkeit, die allerdings mehr als brüchig war.
Schließlich bewegte er sich mit knarrender Lederjacke auf mich zu und nahm mein Gesicht in seine Hände.
»Alex«, hauchte er und zog mich in eine Umarmung. Ich bemühte mich, sie nicht zu erwidern – mich einfach steif zu machen –, aber ich spürte, wie ich weich wurde. Eine Umarmung wie diese konnte mir Georgia nicht geben. Und auch niemand sonst. Nicht Bethany oder Zack, nicht mal mein Vater. Aber von Cole bekam ich sie. Egal, was er getan hatte – es war unglaublich gut, in diese Umarmung eingehüllt zu sein, von wem auch immer sie kommen mochte.
Ich drückte mich an ihn. Hungrig suchte mein Körper nach seinem und für den Bruchteil einer Sekunde bildete ich mir ein, es wäre nichts weiter passiert und jetzt würde alles wieder gut werden. Es wäre einfach perfekt zwischen uns. Obwohl ich genau wusste, dass das nicht stimmte.
Er löste sich von mir und ließ seine Hände an meinen Armen entlangwandern. An den Fingern machte er Halt und zog meine Hände näher zu sich heran, dann drehte er sie um und betrachtete meine Handgelenke. Nach einer Weile ließ er die unverletzte Hand los und strich mit dem Zeigefinger sacht über die andere. Er hob sie an seine Lippen und küsste sie, ganz zart und vorsichtig, einmal, zweimal und noch ein drittes Mal.
»Meine Emily Dickinson«, flüsterte er, und als er sein Gesicht wieder meinem zuwandte, lag ein Ausdruck von Reue darin, genau wie an dem Abend am See. »Es tut mir so leid«, sagte er. »Ach, Alex, es tut mir ganz furchtbar leid.«
Ich zog meine Arme weg und machte einen Schritt zurück. »Das sollte es auch«, sagte ich mit wackliger Stimme. »Du hast mir unterstellt, ich würde dich betrügen. Und du hast mich nicht mal was dazu sagen lassen.«
Er streckte wieder die Arme nach mir aus, aber ich bewegte mich noch ein Stück zurück. Ich wollte ihm klar und deutlich zeigen, wie ich mich fühlte nach dem, was zwischen uns passiert war. »Es tut mir leid«, wiederholte er. »Ich hätte … du hast ja recht … es ist nur … Herrgott!« Er wandte sich ab und trat gegen die Wand, die Hände tief in den Taschen seiner Jeans vergraben. »Das liegt alles an meinen Eltern. Brenda hat’s mal wieder hingekriegt, im Krankenhaus zu landen. Und mein Dad … echt, für den gibt’s anscheinend nichts Wichtigeres auf der Welt als Basketball. Und dann das mit dir – du hast mir doch versprochen, dass dieser Zack dich nicht mehr anfasst. Ich bin … ich halt’s einfach nicht aus, Alex.« Er taumelte mir entgegen, schnappte mich an den Armen und zog mich zu sich. Ich spürte, wie frustriert er war – sein Körper war total angespannt. Er umschlang mich und vergrub sein Gesicht an meinem Hals. »Du verstehst das«, sagte er. Sein Atem in meinem Nacken bereitete mir Gänsehaut. »Ich weiß, dass du mich verstehst. Du bist die Einzige, die das tut. Bitte vergib mir, Alex. Bitte! Ich weiß nicht, was ich ohne dich tun soll.«
Mir liefen Tränen übers Gesicht – Tränen der Erleichterung, der Trauer und des Verstehens. Wir schmiegten uns so dicht aneinander, dass auch sein Gesicht feucht wurde. »Ich werde dir niemals mehr wehtun, das schwöre ich dir«, sagte er in mein Haar hinein. Und dann drückte er mich sanft mit dem Rücken gegen das Auto und küsste mich, wie ich noch nie geküsst worden war. Seine Hände fuhren über meinen Körper, überallhin, als müsste er sich vergewissern, dass alles noch da war, vollständig und heil.
Nach einer Weile löste er sich von mir. Er fuhr sich mit den Händen durch die Haare und über sein Gesicht, das mit Spuren meiner Wimperntusche verschmiert war. Mit dem Daumen wischte er mir die restlichen Tränen von den Wangen, und zwar so zart, dass ich die Berührung kaum auf der Haut spürte.
»Ich werde dir niemals mehr wehtun«, flüsterte er wieder. Und ich glaubte ihm.
Ich sagte mir, dass nichts weiter passiert war. Ich würde dafür sorgen, dass alles wieder gut würde zwischen uns. Wir würden es schaffen.
Zum Glück war ich weggerannt, bevor ich Georgia die Wahrheit erzählen konnte. Ich würde niemandem etwas davon sagen. Was passiert war, bliebe für immer unser Geheimnis. Nur er und ich wussten davon. Noch ein Grund mehr, warum wir zusammenbleiben mussten. Wir hatten so viel gemeinsam. Das hier gehörte ab jetzt eben zu den Dingen, die nur wir beide miteinander teilten.
Ich spürte, wie ich mich entspannte, während er mich so fest umarmte, als hinge sein Leben davon ab, mit mir flüsterte und mich immer wieder sanft auf die feinen Härchen in meinem Nacken küsste.
Eine Stunde später – meine Lippen waren wund vom vielen Küssen und meine Augen müde vom Weinen – war ich mir absolut sicher, dass es richtig gewesen war, mein Geheimnis für mich zu behalten. Cole hatte nichts und niemanden außer mir. Ich verstand ihn. Und wir würden das hier zusammen durchstehen. Nun hatte ich überhaupt kein schlechtes Gewissen mehr wegen Georgia, die ich alleine auf der Terrasse hatte sitzen lassen.
Allerdings hätte ich nicht im Traum damit gerechnet, dass sie, als ich Stunden später nach Hause fuhr, immer noch dort sitzen würde, den Blick starr auf den Wagen von Cole gerichtet, der mir hinterherfuhr.