Kapitel 12

 

Trillian!« Ich stürzte mich aus der Kutsche, landete in seinen Armen und bedeckte sein Gesicht mit Küssen.

Er hielt mich fest und schob mich dann ein wenig von sich, um mein Gesicht mit beiden Händen zu umfangen. Seine Augen wirkten kühl, doch hinter dieser kalten Arroganz, die ich so gut kannte, lauerte ein Flüstern wie von Gespenstern, eine Unruhe, die mir sagte, dass ihn etwas quälte. Was immer es sein mochte, es musste in den vergangenen sechs Monaten geschehen sein, nachdem er verschwunden war, denn ich hatte es noch nie zuvor bei ihm gesehen.

»Camille, meine Camille.« Seine Stimme klang fest, doch dann zog er mich an sich und presste die Lippen auf meine, und in mir loderte das Feuer auf, das seine Berührung stets in mir entfachte. Trillian - nicht mein erster Liebhaber, aber meine erste Liebe. Trillian, mein erster Liebeskummer. Mit Morio und Smoky verband mich die Seelensymbiose, aber schon lange vorher hatte ich mich diesem Mann geschenkt, durch ein Ritual, das älter war als selbst die Elfenkönigin. Was auch immer geschehen mochte, er war mein Alpha.

Ich schmiegte mich an ihn und hätte ihn am liebsten auf der Stelle zu Boden gerissen, um ihn wieder in mir zu spüren und mich endgültig zu vergewissern, dass er in Sicherheit und wieder bei mir war. Seine Finger strichen über meinen Rücken, und seine schwarze Haut schimmerte im trüben Morgenlicht. Er war immer schon straff und stark gewesen, doch als ich mit beiden Händen über seinen Körper fuhr, spürte ich, dass er noch muskulöser geworden war, und die sexuelle Spannung, die vom ersten Tag an zwischen uns geknistert hatte, begann in mir Funken zu schlagen.

Keuchend riss ich mich von ihm los, als Vater zu uns trat. Er seufzte.

Trillians Augen nahmen einen triumphierenden Ausdruck an, und seine Mundwinkel verzogen sich zu einem süffisanten Lächeln, als er höflich den Kopf neigte.

»Berater Sephreh, erfreut, Euch wiederzusehen«, sagte er, und er ließ einen Arm um meine Taille gleiten und drückte mich fester an sich.

Vater räusperte sich. »Trillian, wie immer bin ich froh, dich gesund zu sehen. Glaube nicht, du müsstest mir gegenüber jetzt die Etikette wahren. Ich werde jedenfalls auf Förmlichkeiten verzichten. Aber du weißt ja, wie ich über dich und meine Tochter denke.«

Hoppla, waren wir heute aber unverblümt.

Trillian tat die Bemerkung mit einer lässigen Handbewegung ab. »Im Lauf der Jahre hast du deine Missbilligung unmissverständlich deutlich gemacht. Ich erwarte nicht, dass sich daran etwas ändert. Also nehme ich deine Begrüßung so hin, wie sie gemeint ist.« Er streckte eine Hand aus, und Vater schnaubte entnervt, schlug aber ein, wobei er die Augen gen Himmel verdrehte.

Jetzt kamen auch Morio und Iris hinzu, und Trillian stieß einen leisen Freudenschrei aus. Er beugte sich hinab und umarmte Iris. »Verehrte Iris«, sagte er sanft. »Ich hatte dich hier nicht erwartet, aber ich freue mich, dich zu sehen.«

Iris hatte Trillian schon immer mühelos im Zaum halten können - genauso, wie sie offenbar Smoky gezähmt hatte. Ich wusste nicht, was für einen besonderen Charme die Frau besaß, aber ich beneidete sie darum. Mit einem leisen Wort konnte sie einen Streit unterbinden. Niemand lachte je über sie, wenn sie sich beklagte. Jetzt durchbrach sie ihre düstere Stimmung und küsste Trillian auf die Wange.

»Trillian, ich bin so froh, dass es dir gutgeht. Wir haben dich sehr vermisst.«

»Manche mehr, manche weniger, nehme ich an«, sagte Trillian und wandte sich Morio zu. Die beiden Männer standen einander einen Moment lang gegenüber, dann umarmte Morio Trillian, und Trillian drückte ihn an sich und klopfte ihm auf den Rücken. »Fuchswelpe, schön, dich zu sehen. Hast du gut auf meine Frau aufgepasst?«

O-oh. Dies war nicht der passende Zeitpunkt, ihn wissen zu lassen, dass ich Morio geheiratet hatte. Und Smoky. Ich betete darum, dass Morio den Mund halten würde, aber bei Männern und ihrem Testosteron wusste man ja nie, ob das große Hirn in ihrem Schädel das kleine Hirn in ihrer Hose erfolgreich überstimmen würde.

Morio warf mir ein schelmisches Grinsen zu und nickte dann. »Smoky und ich haben uns gut um sie gekümmert, aber du hast uns wirklich gefehlt.«

»Da das glückliche Wiedersehen jetzt beendet ist, wann sollen wir den König treffen?« Mein Vater unterbrach uns, und als sein Blick auf Trillian fiel, zog er eine säuerliche Miene. Ich knurrte leise. Er mochte Trillian nicht, nur weil er ein Svartaner war. Das war der einzige Grund, und allmählich ging mir das auf die Nerven.

»Nun hör schon auf, Vater. Trillian galt sechs Monate lang als vermisst...«

»Ist schon gut, Camille.« Trillian küsste mich auf die Stirn.

»Nein, ist es nicht.«

»Dein Vater sorgt sich mehr um Staatsangelegenheiten als um dein Liebesleben. Und ich bin tatsächlich hier, um euch zu König Upala-Dahns zu bringen. Ich arbeite seit ein paar Monaten mit den Dahns-Einhörnern zusammen. Dein Vater weiß über alles Bescheid.«

Ich erstarrte. Er arbeitete mit den Einhörnern zusammen? Tanaquar hatte Trillian wirklich seltsame Einsätze befohlen. Ich verging schier vor Neugier darauf, was er während des letzten halben Jahres getan hatte. Irgendwann hatte ich mich damit abgefunden, dass sein Verschwinden nicht hinterfragt werden durfte, aber jetzt konnte er mir doch sicher sagen, was er erlebt hatte.

Vater lachte schnaubend. »Ja, ich weiß, deshalb bin ich ja so nervös. Camille, Trillian hat recht. Ich werde nicht so tun, als gefiele mir die Tatsache, dass ihr beiden ein Paar seid, aber das steht nun einmal längst außer Frage.«

»Was hast du denn dann?«

»Ich bin ungeduldig, weil ich dringende Angelegenheiten mit dem König zu besprechen habe. Es streifen immer noch Abtrünnige durch das Land, die Lethesanar die Treue halten, und es gibt noch andere Gefahren, die sowohl Dahnsburg als auch Y'Elestrial betreffen, darunter auch der Feldzug der Dämonen. Als Agentin des Nachrichtendienstes müsste dir klar sein, wie fatal es sein kann, voreilige Schlüsse zu ziehen.«

Ich stieß den Atem aus. »Ja. Also gut. Sehen wir dann heute auch Feddrah-Dahns? Ich würde ihm gern meine Aufwartung machen. Er fehlt mir.« Ich hatte den Kronprinzen während seines kurzen Aufenthalts erdseits ins Herz geschlossen und dachte jedes Mal an ihn, wenn ich das Horn des Schwarzen Tiers benutzte.

»O ja, natürlich. Aber zuerst wünscht der König deinen Vater zu sprechen.« Trillian winkte zwei Dahns-Einhörner herbei, die in der Nähe gewartet hatten. Sie trugen Schärpen, die sie als Mitglieder der königlichen Garde auswiesen. »Seine Exzellenz, Berater Sephreh ob Tanu aus Y'Elestrial, ist bereit für seine Audienz bei Seiner Hoheit. Geleitet ihn bitte in den Thronsaal.«

Einer der Gardisten wieherte, warf den Kopf hoch und hielt im kurzen Galopp auf das Zelt in der Mitte zu. Vater folgte ihm und unterhielt sich dabei leise mit dem zweiten Einhorn, das neben ihm herging.

Ich sah ihnen nach und überlegte, was da im Gang sein mochte, aber es stand mir nicht zu, danach zu fragen. Noch ehe ich mein erstes Wort gesprochen hatte, hatte ich gelernt, dass Staatsgeheimnisse genau das waren. So oft war Vater nach Hause gekommen, belastet von Informationen, die er nicht mit uns teilen konnte. Als Tochter eines Gardisten hatte ich von klein auf gelernt, Rangordnung, Vorschriften und Etikette als unverrückbar zu akzeptieren.

Ich drehte mich wieder zu den anderen um, und mein Blick fiel auf Trillian. Die Spannung zwischen uns war beinahe greifbar, ein bebender Hunger. Morio blickte zwischen uns beiden hin und her und sagte dann zu Iris: »Sehen wir uns inzwischen die Gärten an.«

Sie lächelte kurz. »Du meinst wohl, lassen wir die beiden ein bisschen allein? Gute Idee. Aber ich wollte jemanden in der Stadt aufsuchen, und du könntest mir vielleicht helfen, ihn zu finden. Den Großen Geist des Winterwolfs, um genau zu sein.«

»Wer ist das?«, fragte Morio. Er blickte zu mir zurück, warf mir eine Kusshand zu und folgte Iris dann zu den äußeren Gärten.

Ich wandte mich Trillian zu und hatte nur noch eines im Kopf. »Wohin?« Meine Stimme klang heiser, und ich bemühte mich, das Flattern in meinem Magen zu besänftigen. Ich würde ihm bald von Smoky und Morio erzählen, aber im Augenblick konnte ich nur noch daran denken, wie sehr ich Trillian brauchte. »Haben wir Zeit?«

Trillian sah mich an, und seine Lippen waren so üppig und sinnlich, dass ich am liebsten hineingebissen hätte. »Komm.« Er streckte die Hand aus.

Wir eilten eine schmale Gasse entlang bis zu einer Tür, die in ein zweistöckiges Gebäude führte. Trillian zückte einen Schlüssel und schloss auf, und ich folgte ihm in einen beengten Eingang. Der Flur führte zu einer großzügigen Wohnung.

»Wer wohnt hier?«, fragte ich und betrachtete die fein geschnitzten Möbel und Antiquitäten im Raum.

»Ich«, antwortete Trillian. »Der König hat mir dieses Apartment für die Dauer meines Aufenthalts zur Verfügung gestellt.« Dann drehte er sich um und legte die beherrschte Maske ab. »Schwing deinen Hintern hier rüber«, sagte er und breitete die Arme aus. »Ich brauche dich.«

Mit einem Freudenschrei schlang ich die Arme um seinen Hals, und er zog mit den Lippen eine heiße Spur unter meiner Kehle. Er schob mich rückwärts in ein Schlafzimmer, wobei er mich weiter küsste und am Reißverschluss meines Bustiers nestelte. Bis wir das Bett erreichten, hatte er meine Brüste befreit, und er stieß mich auf das weiche Federbett, über das eine Leinendecke gebreitet war.

Ich stieß ein langgezogenes Stöhnen aus, als er die Lippen um meine Brustwarze schloss und eine Hand unter meinen Rock schob. Seine Finger schlüpften in mein seidenes Höschen und spielten mit meiner Klitoris, stupsten und zwickten leicht, während er das Gesicht zwischen meine Brüste drückte.

»Ich habe dich so sehr vermisst«, knurrte er. »Deine Brüste und deinen Körper und deine Möse und deine Lippen ... Camille, ich habe dich so sehr vermisst, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.«

Ich griff nach seiner Hose und zerrte am Gürtel. Er lehnte sich zurück, damit ich den Gürtel öffnen und ihm die Hose von den Hüften streifen konnte. Sein dunkler Schwanz war stocksteif und pulsierte leicht. Ich erinnerte mich oh, so gut an all das, die glatte Haut, seinen salzigen Geschmack. Ich schlüpfte aus Rock und Höschen, kniete mich vor seine Füße und kroch langsam an ihm empor. Ich rieb mich an ihm, und er lachte kehlig vor Genuss. Ich presste die Brüste an seine Beine und schob die Brustwarzen an seinen Hüften hinauf.

Er stieß ein leises Grollen aus, als ich ihn auf die Füße zog. Ich setzte mich mit gespreizten Beinen vor ihn auf die Bettkante, und er drückte mir seinen Schwanz entgegen. Er schlüpfte zwischen meine Brüste, und ich drückte sie fest zusammen, während er leicht zu stoßen begann. Ich begann zu keuchen, als ich zusah, wie die Spitze seines Schwanzes zwischen meinen Brüsten rieb. Ein paar glitzernde Tropfen hingen an der Spitze und dufteten verführerisch nach Salz und Moschus und frischen Meeresbrisen.

»Verdammt, Camille, du machst mich so scharf, wie es noch keine andere Frau geschafft hat«, stieß er hervor. »Womit habe ich so viel Glück verdient?«

»Den Schicksalsgöttinnen sei dank«, murmelte ich. Dann hielt ich es keine weitere Sekunde mehr aus. Ich senkte den Kopf und kitzelte seine Spitze mit der Zunge. Er schrie auf, als ich begann, ihn zu bearbeiten, mit der Zunge an ihm auf und ab glitt, Kreise über die glatte Haut zog und leicht auf der feuchten Spitze flatterte.

Er schob sich meinen wartenden Lippen entgegen, und ich schürzte sie kräftig, so dass er sich langsam in meinen Mund zwängen musste. Ein wenig Widerstand von mir, das wusste ich, würde uns beide wild machen. Er drang langsam vor, und meine Zähne kratzten leicht über die Haut, während er mich mit seinem Geschmack erfüllte. Er stützte sich mit den Händen auf meinen Schultern ab, und nun fing ich richtig zu saugen an. Erst sacht, dann immer fester glitten meine Lippen an seinem Schaft auf und ab, während ich mit einer Hand seine Wurzel umkreiste und mit der anderen die Eier umfing und leicht drückte, so dass er nach Luft japste.

»Hör auf«, donnerte er, und sein Schwanz pulsierte so heftig, dass ich dachte, er würde auf der Stelle kommen. Aber er schaffte es, sich zu zügeln, und ich rückte von ihm ab.

Es machte mich ein wenig schwindelig, so viel Macht über ihn zu besitzen. Ich ließ mich aufs Bett sinken, und er schob den Kopf zwischen meine Beine und hob die Knie über seine Schultern. Jetzt war ich es, die aufschrie, als er mit der Zunge meine Klit schleckte und mich auf einen Ozean der Lust versetzte, jede Welle höher als die zuvor.

Ich stieß schrille Schreie aus, als die Orgasmen begannen. Wie eine Perlenkette schoss eine kleine Explosion nach der anderen durch meinen Leib, doch noch ehe sie ganz zu Ende waren, rollte er sich aufs Bett und zog mich auf sich. Seine Berührung machte mich wild vor Hunger, und ich setzte mich rittlings auf ihn und konnte es kaum erwarten, ihn in mir zu spüren.

Mit einem triumphierenden Aufschrei ließ ich mich auf ihn fallen, während er mir seinen steifen Schwanz aufrecht entgegenhielt. Ich glitt ganz daran hinab und genoss das Gefühl, seinen Penis in mich aufzunehmen. Als ich bis zu seinen Eiern herabgesunken war, begann er mich mit den Fingern zu liebkosen, und ich fuhr mit den Fingernägeln über meine Brustwarzen, knetete dann meine Brüste und rieb sie genüsslich.

Er stützte mich mit einer Hand an der Taille und streichelte mit der anderen meine Klitoris, während unsere Bewegungen einen gemeinsamen Rhythmus fanden. Er fing an, in mich zu stoßen, und ich ritt ihn keuchend, so hart ich konnte. Dann packte er mit beiden Händen meine Taille und rollte mich auf den Rücken, noch immer in mir, und jetzt rammte er mir hart den Schwanz noch tiefer hinein, so schnell, dass ich spürte, wie seine Eier an mir hüpften.

Mit einem letzten Stoß spießte er mich ganz auf. Ich schrie, als der Orgasmus durch meinen Körper bebte und zuckte. Trillian bog den Rücken durch, die Arme neben mir aufs Bett gepresst, und ich spürte seine warme Explosion, als er mit einem lauten Stöhnen kam. Es fühlte sich an, als wollte er mit seinem Schwanz mein innerstes Zentrum erreichen.

Schlaff und erschöpft rollte er langsam von mir herunter, und ich kuschelte mich in seine Arme und spürte, wie sein Samen an meinem Bein hinabrann. Für Sex wie diesen gab es einfach keine Worte. Da war nur noch dieses warme Glühen, wenn man sich wie ausgewrungen fühlt.

Er streichelte mein Gesicht und küsste mich auf die Nase. »Treibst du's gern mit mir, Süße?«

»O Mann, ja.« Ich seufzte zufrieden.

»Reitest du gern auf meinem Schwanz?«, fragte er zärtlich.

»Ich liebe dich. Und deinen Schwanz.«

»Wann hattest du also vor, es mir zu sagen?«, flüsterte er.

»Dir was zu sagen?«

Er machte schmale Augen und richtete sich auf, den Rücken ans Kopfteil gelehnt. »Dass du den Fuchs und die Eidechse geheiratet hast.«

O Scheiße, er wusste es schon! Und ein Blick in sein Gesicht sagte mir, dass er darüber alles andere als glücklich war. Ich rappelte mich hastig zum Sitzen hoch. »Trillian, ich ...«

Langsam stand er auf. Selbst wenn er nackt war, trug er seine Macht und seinen Charme mit völliger Selbstverständlichkeit zur Schau. Er hätte unbekleidet vor einer ganzen Menschenmenge stehen können, und niemand wäre auf die Idee gekommen, ihn darauf hinzuweisen.

»Was? Ich wusste ja, dass du die Eidechse wolltest, und ich habe das akzeptiert. Du bist eine lustvolle Frau mit starken Bedürfnissen, aber dich hinter meinem Rücken an ihn zu binden? Bei dem Fuchswelpen kann ich es einigermaßen verstehen. Ich sehe, dass du irgendeine Verbindung zu ihm hast. Aber die Eidechse hatte nur Anspruch auf eine Woche mit dir. Möchtest du mir vielleicht sagen, was zum Teufel da passiert ist, kleine Herzensbrecherin?«

Langsam glitt ich vom Bett. So zornig hatte ich Trillian noch nie erlebt. »Du warst verschwunden, und ich dachte, du wärst den Goblins in die Hände gefallen. Unsere einzige Hoffnung, dich zu finden, bestand darin, deine Energie aufzuspüren, und es gab eine Möglichkeit, das zu schaffen. Ich musste meine Fähigkeit ausbauen, deinen Aufenthaltsort zu erspüren. Und mich mit Morio und Smoky zu verbinden war meine beste Chance, meine Kraft zu steigern.«

»Ach, hör schon auf. Du konntest es doch gar nicht erwarten, Smoky mit einzubeziehen. Mit dem Fuchs kann ich leben, aber mit der Eidechse?« Seine Augen glommen, und er schleuderte mir meine Kleider vor die Füße. »Zieh dich an. Der König erwartet dich bald.«

»Wie kannst du nur so mies sein? Du weißt, dass ich die Wahrheit sage. Du weißt, dass ich krank war vor Sorge um dich.« Ich wurde nun selbst wütend, blickte mich aber trotzdem nach einem Waschbecken um. »Hast du hier wenigstens ein Bad, damit ich mich ein bisschen zurechtmachen kann?«

»Warum, du Verräterin? Willst du die Erinnerung an mich von deiner Möse waschen? Machst du dir Sorgen, weil dein Lieblingsreptil mich an dir riechen könnte? Wird er vielleicht böse, wenn er merkt, dass ich dich gefickt habe? Warum ist er denn heute nicht mitgekommen? Hat er etwas Besseres zu tun, als die Frau, die er geheiratet hat, zu beschützen, wenn sie in ein gefährliches Land reist? Morio hatte zumindest den Mumm, dich zu begleiten. Eines muss ich ihm lassen, er hat wenigstens Ehrgefühl.« Sein Gesicht war finster vor Eifersucht. Ich konnte kaum glauben, dass er binnen einer Minute vom zärtlichen Liebhaber zu einem solchen Arschloch mutiert war.

»Das war neue Rekordzeit«, fauchte ich und fuhr in meine Klamotten. »Nur zu, geh erst mal in die Luft, ehe du überhaupt weißt, was los ist, du Idiot! Du hast mir doch gesagt, ich solle mich an Smoky wenden, falls dir etwas passieren sollte. Tja, und soweit ich wusste, war dir etwas Schreckliches passiert, und ich habe mir nur noch den Kopf zerbrochen, um eine Möglichkeit zu finden, wie wir dich retten könnten!«

»Ich habe dir gesagt, dass du genau das nicht mal versuchen solltest! Ich habe dir gesagt, dass du nicht nach mir suchen solltest. Ich musste dich daran hindern, weil ich wusste, dass das eine lange und gefährliche geheime Mission sein würde, und ich durfte nicht riskieren, dass du meine Tarnung auffliegen lässt. Und schon gar nicht, dass du dich selbst dabei in Gefahr bringst!«

Jetzt brüllten wir beide, wieder einmal auf der unschönen Seite unserer Hassliebe angekommen. Auf seltsame Art fühlte sich das allzu vertraut und heimelig an.

»Ach, bei allen Göttern, zieh dir was über. Du wackelst wie ein Paar Ziegenglocken.« Ich warf ihm seine Hose samt Gürtel hin. »Warum zum Teufel hast du mir gesagt, ich solle mich an Smoky wenden, wenn du wusstest, was geschehen würde? Himmel, Mann, bist du wirklich so dumm? Ich muss verrückt gewesen sein, dass ich mich überhaupt mit dir eingelassen habe, aber im Nachhinein nützt mir diese Erkenntnis leider nichts mehr.«

Trillian ließ seine Hose vor sich zu Boden fallen und versuchte nicht einmal, sie aufzufangen. Er machte einen Satz und blieb bebend und mit geballten Fäusten dicht vor mir stehen. »Camille, ich habe dir gesagt, dass du dich an Smoky wenden sollst, falls etwas passiert, weil ... weil ...«

»Weil du wusstest, dass er mich beschützen kann. Das hast du jedenfalls damals behauptet.« Ich hätte weinen mögen, aber dafür war ich zu wütend. »Also - ich habe getan, was du mir gesagt hast, und dafür brüllst du mich jetzt an und beschimpfst mich als Verräterin. Ist dir denn nicht klar, welch entsetzliche Angst wir alle hatten? Welche Angst ich um dich hatte?«

Er starrte mich nur stumm an. Ich konnte seinen Gesichtsausdruck nicht mehr deuten. Er wartete offenbar darauf, dass ich weitersprach.

»Ich dachte, die Goblins hätten dich erwischt. Ich dachte, du würdest gefoltert. Ich dachte, du würdest sterben. Also habe ich Smoky geheiratet, ja. Und Morio. Und wir haben uns sofort an die Arbeit gemacht und versucht, dich aufzuspüren - ohne Erfolg, wie ich hinzufügen möchte. Du bist verdammt gut darin, deine Signatur zu verbergen. Manchmal war ich tief im Herzen schon fast so weit, es aufzugeben. Mich damit abzufinden, dass du nie zurückkommen würdest.«

»Warum hast du dich dann nicht damit abgefunden?« Seine Stimme war beängstigend leise geworden.

»Weil ich dich liebe, verdammt noch mal. Ich konnte die Hoffnung nicht einfach aufgeben. Und dann bin ich bei einem Ausflug in den Finstrinwyrd auf Darynal gestoßen, und er hat uns erzählt, dass er dich erst kürzlich gesehen hatte. Du kannst dir nicht vorstellen, wie unglaublich glücklich ich war, obwohl ich auch stinksauer auf dich war. Da wusste ich zumindest, dass du noch am Leben und in geheimer Mission unterwegs warst, aber nicht, ob du je zu mir zurückkehren würdest. Morio und Smoky haben mir über das letzte halbe Jahr hinweggeholfen, du Hornochse. Ohne sie wäre ich verloren gewesen, weil ich dachte, dass ich dich nie wiedersehen würde.«

Und dann ging mir die Puste aus. Der Kummer und Stress der vergangenen Monate holten mich endgültig ein. Ich sank auf die Bettkante und starrte dumpf auf meine Füße hinab.

»Camille?« Trillians Stimme war leise, der vorwurfsvolle Ton so plötzlich verschwunden, wie er aufgetaucht war. »Camille, alles in Ordnung?«

Ich zuckte mit den Schultern. »Woher zum Teufel soll ich das wissen? Ich bin bloß eine Schachfigur in dem verdammten Spiel, das die Schicksalsgöttinnen da treiben. Ich bin nur dazu da, nach Gutdünken benutzt zu werden, wie sich ein gewisses Arschloch neulich mir gegenüber ausgedrückt hat.« Ich neigte den Kopf zur Seite und blickte zu ihm auf. »Du willst mich hassen? Na schön. Du kannst dich hinten anstellen. Ich liebe dich, aber ich kann das nicht. Ich kann diese Testosteronspielchen nicht mitmachen. Wir stecken alle gemeinsam da drin, Trillian. Delilah und Menolly, Morio und Smoky und Iris und Vanzir ... «

»Vanzir? Wer ist das?« Er runzelte die Stirn.

»Warum fragst du? Hast du Angst, ich könnte mir noch einen Liebhaber zugelegt haben? Keine Sorge, er ist nicht mein Typ, aber er steht auf unserer Seite, und das allein zählt.« Auf einmal hatte ich einen bitteren Geschmack auf der Zunge. Was zum Kuckuck hatte ich eigentlich erwartet? Ich hatte gewusst, dass Trillian sich über die veränderte Situation nicht freuen würde. Ich hätte damit rechnen müssen, dass er mich so ins Messer laufen ließ, aber ich hätte nie erwartet, dass er es praktisch noch im Bett tun würde. Und da wir gerade vom Bett sprachen ...

»Wo wir gerade beim Thema sind, warum hast du überhaupt mit mir geschlafen, wenn du schon von Morio und Smoky wusstest? Wolltest du noch einen letzten tollen Fick, ehe du mich aus deinem Leben schmeißt?«

Das wirkte. Trillian fiel mit gesenktem Blick neben mir auf die Knie. Er griff nach meiner Hand, und ich riss sie weg.

»Es tut mir leid, Camille. Bitte entschuldige. Du machst mich nur so ... Du stellst etwas mit mir an, das keine andere Frau kann. Das war schon immer so, seit ich dich im Collequia zum ersten Mal gesehen habe. Svartaner binden sich eigentlich nicht fürs ganze Leben, nicht so. Aber schon beim ersten Mal, als du mir eine Abfuhr erteilt hast... bei unserem ersten Kuss ... beim ersten Mal, als ich mit dir ins Bett gegangen bin und entdeckt habe, wie unglaublich süß du schmeckst ... Ich wusste von Anfang an, dass ich dich nie würde vergessen können.«

Na hallo. Das war ja ganz was Neues. Trillian verabscheute Sentimentalität. Was zum Teufel war hier los? »Geht es dir gut? Du bist doch nicht etwa krank oder so?« Ich sah ihm forschend in die Augen.

Wieder griff er nach meiner Hand, und diesmal überließ ich sie ihm. Er strich sacht über meine Handfläche und schlang dann die Finger um meine.

»Nein, ich bin nicht krank. In den vergangenen Monaten, während ich auf meiner Mission war, habe ich so viel Tod und Folter gesehen, dass es für mehrere Leben reicht. Und zwar aus nächster Nähe. Du lagst mit deinen Sorgen gar nicht weit daneben. Einmal haben Lethesanars Männer mich erwischt. Sie haben beschlossen, mir eine Lektion zu erteilen, ehe sie mich an die Opiumfresserin übergeben. Sie ...«

Seine Stimme klang erstickt, und er blickte starr zu Boden. Mein Gefühl sagte mir, dass etwas Grauenhaftes passiert war. Ich legte meine andere Hand auf seine.

»Was auch geschehen sein mag, du kannst es mir sagen. Wir beide sind verwandte Seelen, Trillian. Ich werde mich nicht von dir abwenden.«

Langsam blickte er zu mir auf. »Einer der Soldaten war ein massiger Schlägertyp. Sie haben mich in den Wäldern von Finstrinwyrd gekriegt, ein paar Tage nachdem ich bei Darynal war. Camille, du weißt, dass ich nicht auf Männer stehe. Das liegt nicht in meiner Natur.«

O verflucht. Ich wusste, was jetzt kommen musste, und ich wollte es nicht hören. Es würde sein Ego beinahe umbringen, so etwas einzugestehen, doch als die Worte förmlich aus ihm heraussprudelten, erkannte ich, dass er darüber reden musste. Dass er sein grässliches Geheimnis mit mir teilen wollte.

»Strall. So hieß der Gardist. In der Nacht, nachdem sie mich geschnappt hatten, schleiften sie mich ans Feuer, wo er schon wartete. Die Männer hielten mich fest und stießen mich vor ihm auf die Knie, und er zwang mich, ihm einen zu blasen. Und als ich damit fertig war, drehten die anderen mich herum und hielten mich fest, während er mich in den Arsch gefickt hat.«

Trillian starrte die Wand an, während er mit klarer, fester Stimme sprach. Doch der eiserne Griff, mit dem er seine Emotionen zügelte, kostete ihn so viel Kraft, dass ich spüren konnte, wie sie in ihm vibrierte.

Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Am liebsten hätte ich ihn in den Arm genommen, aber ich wusste, dass das nicht der passende Zeitpunkt dafür war. Er war mit seiner Geschichte noch nicht fertig, also drückte ich nur seine Hand, hob sie an die Lippen und küsste zärtlich seine Handfläche.

Trillians Lippen wurden schmal. »So ging es drei Abende lang. Am vierten Abend hatte ich es satt. Ich wollte lieber sterben, als mich weiterhin von denen missbrauchen zu lassen. Aber als Strall an diesem Abend zu mir kam, waren die anderen Männer nicht bei ihm. Sie waren im Wald, Feuerholz sammeln. Sie waren da draußen faul und selbstzufrieden geworden. Dämliche Wichser.«

»Vielleicht dachten sie, sie hätten dich gebrochen«, flüsterte ich.

Er zuckte mit den Schultern. »Kann sein. Aber es ist nie klug, im Finstrinwyrd irgendein Risiko einzugehen. Oder bei einem Svartaner. Oder einem Söldner. Also, Strall musste mich losbinden, um zu bekommen, was er wollte. Ich habe auf den richtigen Augenblick gewartet. Als er mich beim Haar gepackt hat und mir den Schwanz in den Mund schieben wollte, habe ich kräftig zugebissen und den Happen auf den Boden gespuckt. Während er noch gekreischt hat, habe ich mir sein Messer geschnappt und ihn bei lebendigem Leib ausgeweidet.«

Seine Stimme klang tödlich gelassen. Trillian konnte absolut erbarmungslos sein. Schon in diesem Moment wusste ich, dass keiner dieser Männer lebend davongekommen war und sie alle mit angstvoll verzerrten Gesichtern gestorben waren.

»Als die anderen Männer einer nach dem anderen zurückkamen«, fuhr er fort, »habe ich sie überrascht. Sie haben Feuerholz geschleppt. Sie hatten sich ziemlich weit vom Lager entfernt und Stralls Schreie offenbar nicht gehört. Oder sie dachten, ich hätte geschrien. Sie haben für ihre Unvorsichtigkeit bezahlt.«

»Hast du ihnen wehgetan, Liebster?«, flüsterte ich ganz dicht an seinem Gesicht.

Er nickte.

»Gut. Ich hoffe, sie haben noch mitbekommen, dass du sie töten würdest.«

Lethesanar war berüchtigt für ihre Foltermethoden, und sie hatte ihre eifrigsten Gardisten gut unterwiesen. Mein Vater hatte sich in der Garde Des'Estar so weit wie möglich an den Rand des Geschehens zurückgezogen, als es immer schlimmer wurde, die Männer immer brutaler wurden. Hatte er so etwas je miterlebt? Hatte man ihn gezwungen, solche Szenen mit anzusehen? Ich wusste es nicht. Aber Vater hatte ja auch einen doppelten Posten innegehabt und sowohl für die Garde als auch für den AND gearbeitet. Jedermann hatte gewusst, wie streng er war, also hätten Vergewaltigungen und Plünderungen kaum direkt vor seiner Nase stattgefunden.

Trillian setzte sich mit hängenden Schultern neben mich aufs Bett. »Ich wollte dir das nicht erzählen. Du solltest nicht wissen, wie schlimm dieser Einsatz war. Nachdem ich sie erledigt hatte, konnte ich eine von Tanaquars Truppen erreichen, und die Männer haben mich sicher zum Lager der Königin zurückgebracht. Ich war in den Wald gegangen, um nach deinem Vater zu suchen, aber offenbar war er den Häschern schon selbst entkommen. Danach habe ich noch eine Zeitlang bei Verhören mitgeholfen, aber ich hatte wirklich kein Vergnügen mehr daran. Ich bin Söldner, ja, aber kein Sadist. Außer wenn die Situation es erfordert.«

Ich schüttelte den Kopf. »Ich weiß, dass du kein Sadist bist.« Ich zögerte kurz und sagte dann: »Chase ist dem Räksasa in die Hände gefallen. Wir sind nicht sicher, was genau da passiert ist, mindestens hat er einen Teil seines kleinen Fingers eingebüßt. Schlimmstenfalls ... das wissen wir nicht. Wir haben ihn gerettet, aber diese Erfahrung hat ihn verändert. Wie könnte es auch anders sein? Delilah redet nicht gern darüber, und er will überhaupt nichts dazu sagen, aber ich kann es in seinen Augen sehen.«

»Verdammte Dämonenbrut«, fluchte Trillian und schlug mit der Faust gegen die Wand neben uns. »Chase ist ein Mensch. Er ist erst recht nicht dazu geschaffen, derartige Qualen zu überstehen. Was ist sonst noch passiert, mein Liebling? Von Smoky, Morio und dir wusste ich schon. Dein Vater hat mich vorgewarnt. Inzwischen glaube ich, dass er gehofft hat, er könnte mich euch damit vom Hals schaffen. Aber die schlichte Wahrheit ist ... Camille, so wütend ich vorhin auch war - und so ungern ich dich mit dieser Eidechse teile: Du und ich, wir sind für immer und ewig aneinander gebunden.«

Ich berichtete ihm alles, von unserem Zusammenstoß mit Karvanak und dem Verlust des dritten Geistsiegels bis hin zu der Karsetii, dem Dämon, der beinahe Delilahs Seele verschlungen hätte, und Dantes Dilettanten. Dann schilderte ich ihm, womit wir es jetzt zu tun hatten.

»Wir hatten keine ruhige Minute«, schloss ich leise. »Trillian, jetzt, da wir über alles gesprochen haben, möchte ich dich etwas fragen.«

Er sah mir tief in die Augen, führte dann meine Hand an die Lippen und küsste sie zärtlich. »Was denn?«

»Willst du mich heiraten? Ich möchte, dass du dich auch durch das Ritual der Seelensymbiose mit uns verbindest. Du und ich sind bereits durch das Eleshinar-Ritual gebunden, aber wenn wir schon durch unsere Körper vereint sind, warum machen wir es dann nicht gleich richtig und schließen auch den Seelenbund? Es wäre mir eine Ehre, dich als meinen Gefährten anzunehmen und dich meinen Ehemann zu nennen.«

Mein Herz setzte einen Schlag aus. Was, wenn er nein sagte? Was, wenn er es nicht aushielt, in Smokys Nähe zu sein, wenn ich auch mit dem Drachen schlief? Was, wenn er zu wütend war, als dass er auch nur unsere bisherige Beziehung fortsetzen wollte?

Aber Trillian blickte nur mit diesen eisblauen Augen in meine, und ein zynisches Grinsen breitete sich langsam über sein Gesicht. »Du hast ein Faible für gefährliche und lädierte Männer, meine Liebste. Das Dunkel zieht dich an, und jetzt praktizierst du auch noch Todesmagie mit dem Fuchs? Camille, es gibt nur eine Person, mit der ich eine Heirat auch nur in Betracht ziehen würde, und vor allem dieses Ritual. Also, ja, meine Liebste ... Wenn du mir verzeihen kannst, dass ich dich als Verräterin beschimpft habe, werde ich in deinen Harem eintreten und dein Mann werden. Aber vergiss nie, niemals, dass ich schon immer dein Alpha-Lover war und es auch immer bleiben werde. «

»Ich weiß«, flüsterte ich, als er mich wieder in seine Arme zog. »Oh, glaub mir, das weiß ich. Aber du bist nicht lädiert, Trillian. Du bist wild und leidenschaftlich und frei. Wir alle waren schon Feinden hilflos ausgeliefert, und es ist sehr wahrscheinlich, dass wir bald wieder mit dem Teufel tanzen werden. Aber solange wir unsere Würde bewahren, bleiben wir stark, ob wir mit Verletzungen herumlaufen oder nicht. Solange wir zusammen sind, kann uns nichts - nicht einmal der Tod - je auseinanderreißen.«

Und dann begann Trillian mich langsam und leidenschaftlich zu lieben, und alle meine Sorgen lösten sich in der Wärme seiner Arme auf, im Geschmack seiner Lippen und dem Gefühl seiner Haut an meiner.