Unten in der Halle war die große Hektik. Letztes Mal hatte hier das katastrophale Treffen mit Ann Henderson stattgefunden. Ich ging ins Café und sah jede nur erdenkliche Art von Designer-Kaffee angepriesen. Ich bestellte einen Cappuccino, aber ohne Kakaopuder obendrauf. Das Mädchen sagte:

»Sie meinen Latte?«

»Glauben Sie, wenn ich Latte wollte, hätte ich keinen Latte bestellt?«

Sie sah mich so an. Nach Buckley steckte ich das weg, und sie verzog sich, brachte den Kaffee und berechnete mir, um mich mal einer Redewendung aus dem Bürgerwehrmilieu zu bedienen, »einen Arm und ein Bein«. Im Radio war Keith Finnegan, der eine Diskussion über die Nutzung des Shannon Airport durch amerikanische Truppen leitete. Dann sagte er, Hörer hätten sich einen Song von den Dixie Chicks gewünscht, von ihrem neuen Album Home, einen Titel über Vietnam, für den Irak aber genauso relevant. Den hörte ich mir an, als sich ein Pfleger näherte und mich anfegte:

»Ich hoffe, Sie kommen nicht auf die Idee, hier zu rauchen.«

Er hatte mich komplett kalt erwischt, und ich machte:

»Was?«

»Dieser gesamte Bereich ist Nichtraucher.«

Er war schön vorgeheizt, bereit loszurocken. Ich erkannte ihn, konnte aber keinen passenden Namen hervorkramen. Ich sagte:

»Ich rauche nicht.«

Wie seltsam das klang. Er kaufte es mir nicht ab, schnappte:

»Ich habe Sie doch erkannt, Sie haben auf dem Korridor geraucht, in der Nische.«

Ich atmete aus, fragte:

»Meinen Sie, Sie können mir einen Gefallen tun, Kumpel?«

»Einen Gefallen, welchen Gefallen?«

»Verpissen Sie sich.«

Machte er.

Die Dixie Chicks lärmten immer noch in meinem Kopf, als ich bei der NUI vorbeiging. Studenten liefen am Kanal herum, und ich dachte an die toten Mädchen. Es sah nicht aus, als würde ich die Fälle je aufklären. Bei der Kirche blieb ich stehen, starrte die bunten Glasfenster an. Sie lieferten keinerlei Inspiration. Ich quengelte:

»Fenster. Nur buntes Glas.«