17.
»Also los, Leute«, sagte Orion.
Wir waren nicht die Einzigen auf den Bürgersteigen, daher fielen wir nicht auf. Mit dem Strom der Arbeiter, die nach Hause strebten, näherten wir uns der Grenze.
In der Stille der Nacht kam mir jedes Wort überflüssig und falsch vor. Einen Moment lang war es, als würde uns eine Blase aus Stille einhüllen, uns fünf und unsere wilden Gefühle. Auf einmal sehnte ich mich wieder nach meiner Wolke, die alle scharfen Ecken und Kanten umhüllte. Ich war nicht so glücklich gewesen wie die anderen, aber die jetzige Klarheit der Gedanken fühlte sich an wie ein scharfer Stachel in meinem Kopf. Vor allem der Gedanke, der leise und drängend murmelte: Es wird schiefgehen, es wird schiefgehen …
Ich hatte damit gerechnet, dass es so sein würde wie am Südtor: eine Halle, ein breiter Streifen Ödland, dahinter der Zaun mit den Wachtürmen. Doch wir gingen und gingen, und ich wartete vergebens auf den Augenblick, in dem die Häuser zurücktraten und den Blick auf das Grenzgebiet freigaben. Stattdessen standen wir plötzlich am Zaun, nur ein paar Meter von ihm entfernt. Dahinter war Dunkelheit. Ein Scheinwerfer malte einen goldenen Streifen über ein unebenes Gelände voller Vertiefungen und dunkler Schatten. Über uns ballte sich der Stacheldraht, und der Zaun gab ein unheilvolles Summen von sich.
Instinktiv wichen wir zurück. Dieses Hindernis würde ich nicht überklettern wollen, und der Gedanke, ein Loch hineinzuschneiden, war ebenfalls absurd. Selbst hier waberte Elektrizität durch die Luft, mir standen die Haare zu Berge. Fluchtartig kehrten wir in die Straße zurück.
»Lasst uns nach dem Tor suchen«, flüsterte Lucky.
Die Straße führte uns wieder ein gutes Stück weg, zwischen Wohnhäusern und Bürogebäuden hindurch, bis wir auf eine breitere Straße trafen, die geradewegs nach Westen führte. Hier waren weniger Leute unterwegs, daher mussten wir vorsichtig sein, aber niemand schien auf uns zu achten. Die Einwohner von Neustadt waren glücklich, mit sich selbst beschäftigt, begeistert von ihrem Werk, dem neuen Menschen auf die Sprünge zu helfen. Warum sollte irgendjemand damit rechnen, dass ein paar Jugendliche so verrückt waren, sich nach der unberechenbaren Wildnis zu sehnen?
Ich musste schlucken. Dort war das Tor. Es war nicht so breit und gewaltig wie das Südtor, sondern nahm höchstens vier, fünf Meter in Anspruch, nicht mehr als die Straße, die darauf zuführte und abrupt dort endete, wo der unebene Boden begann, über den der gleißende Lichtstrahl seine Wanderung fortsetzte. Die Wachtürme zu beiden Seiten standen etwas versetzt, und ich nahm auch eine Bewegung dort oben wahr. Natürlich, die Wächter waren unermüdlich im Einsatz, um uns vor den Gefahren aus der Wildnis zu beschützen. Wieder fragte ich mich, ob sie wohl mit Glückseligkeit abgefüllt waren wie alle anderen, oder ob sie dort oben standen, zornig und sehnsüchtig und verwirrt, so wie ich.
In einer unauffälligen Ecke zwischen dem »Büro für pädagogische Angelegenheiten« und dem Pfeiler, der auf die dazugehörige Tiefgarage hinwies, fanden wir ein ungestörtes Eckchen.
Orion erläuterte uns, worauf wir warteten. »Es wird ein Transporter sein, der direkt aus dem VDNM-Ministerium kommt. Wachen? Ja, natürlich. Aber die Straße endet am Tor. Sie werden auf dieser Seite halten müssen und die Verbrecher die letzten Meter laufen lassen. Das ist unsere einzige Gelegenheit. Wir müssen so schnell sein, dass wir in der Gruppe sind, bevor die Männer durchs Tor gehen.«
Wieder hatte ich einen merkwürdigen Kloß im Hals. »Kannst du denn schnell laufen?«, frage ich. »Wie geht es deinem Bein?«
»Fragst du das im Ernst?« Hier in der Dunkelheit konnte ich sein Gesicht nicht erkennen, aber ich spürte die Entschlossenheit, die er ausstrahlte. Orion würde auch noch mit einem gebrochenen Bein übers Spielfeld rennen, wenn der Sieg davon abhing, und hier ging es um viel mehr.
Moon legte einen Arm um Stars Schulter. »Und wie geht es dir?«, flüsterte sie mitfühlend.
»Gut«, sagte Star, und es klang ehrlich, nicht gewollt tapfer. Ich bezweifelte, dass es einem Mädchen gutgehen konnte, das seinen toten Bruder im Arm gehalten und aus dem vierten Stock geworfen hatte, aber Lucky sagte: »Schön. Dann warten wir jetzt also?«
»So ist es«, bestätigte Orion. »Etwas anderes können wir nicht mehr tun.«
Wir schwiegen. Aber da waren sie: Gedanken. Klar wie Kristall. Sie bildeten Muster, wie Schneeflocken, symmetrisch und voller Schönheit.
»Es geht nicht nur um uns«, flüsterte ich. »Stiller hat gesagt, es sei eine Art Staffellauf aller Schulen. Also gab es auch woanders Fehler bei der Glücksgabe. Gandhi hat darüber gesprochen, dass die anderen wieder eingegliedert worden wären. Es gab viel mehr Jugendliche, die aus dem Glücksstrom herausgefallen sind.« Ich versuchte dahinterzukommen, was das bedeutete. »Das System hat versagt. Jemand hat einen Teil der Glücksgaben falsch ausgeliefert. War es ein Versehen? Das dürfte doch gar nicht vorkommen. War es Absicht? Gibt es in Neustadt Menschen, die gegen die Regierung arbeiten? Wenn das wahr ist, befinden wir uns im Krieg.« Ich durfte mich nicht der Illusion hingeben, wir hätten irgendwo da draußen Verbündete.
Lucky berührte meinen Arm, tastete, bis er meine Hand gefunden hatte. »Wo warst du all die Jahre über?«, fragte er. »Und wer war das Mädchen, das ständig bei Moon die Hausaufgaben abgeschrieben hat?«
»Keine Ahnung.« Ich freute mich über das Kompliment, tat aber bescheiden. »Ein Hologramm?«
Er war nur ein dunkler Schemen neben mir. Sein warmer Atem streifte mein Gesicht. Sein Mund fand mein Gesicht, berührte meine Stirn, meine Augen, meine Wangen. Unsere Lippen trafen sich.
Die anderen konnten uns nicht sehen. Wir waren unsichtbar. Unhörbar. Während wir uns küssten, rückte die ganze Welt von uns fort.
Es gab keine Angst mehr, keine Sorgen. Ob die Flucht gelang oder nicht, wurde unwichtig. Es gab nur ihn und mich und das, was zwischen uns aufbrannte.
Seine Hand legte sich noch einmal an mein Haar, formte eine Schale an meiner Wange. Alle Zweifel verflogen. Nur ein ungebetener Gedanke stahl sich durch dieses flammende neue Glück: Was ist mit Moon?
Wie konnte ich Moon unglücklich machen?
Nein, Moon hatte ein großes Herz. Sie würde verstehen, dass wir zueinander gehörten, sie würde mir Lucky gönnen. Vielleicht, wenn wir erst in der Wildnis waren, würde sie sich mit Orion anfreunden. Sie hatte oft genug erwähnt, dass sie ihn attraktiv fand.
Mit der Nacht kam die Kälte. Ich fror, doch gleichzeitig brannte die Aufregung in mir, die Angst davor, dass es schiefgehen würde, und dahinter, verborgener und doch nicht zu leugnen, die Angst davor, was geschehen würde, wenn uns die Flucht tatsächlich gelang.
Die Wildnis. Was erwartete uns dort draußen?
Wenn wir in einer Gruppe von Verbrechern die Stadt verließen, wer garantierte dafür, dass sie uns nichts antaten? Orion war stark, aber er war verletzt. Lucky hatte bewiesen, dass er kämpfen konnte, doch würde es reichen? Und selbst wenn wir den Kriminellen entkamen, was lauerte noch in der undurchdringlichen Nacht? Menschen wie Raubtiere. Menschen mit wilden Gefühlen, die gegeneinander kämpften, sich umbrachten, sich mit Krankheiten ansteckten.
Ich fasste Luckys Hand fester.
Die Stunden zogen langsam an uns vorbei; es war, als würde die Nacht durch uns hindurchkriechen. Mir war so kalt, dass ich meine Zähne daran hindern musste zu klappern.
»Da sind sie«, flüsterte Orion.
Ein Konvoi aus Fahrzeugen brauste heran, ihre runden Lichter waren schon von weitem zu erkennen. Lucky legte mir den Arm um die Schultern, und ich stellte mich dicht vor ihn und legte den Kopf an seine Schulter. Er war nur ein wenig größer als ich. Sein Kinn streifte meine Wange. »Gleich geht es los«, flüsterte er.
»Wir laufen dort vorne hin«, sagte Orion. »Dort, unter die Laterne, seht ihr? Nicht alle auf einmal, einer nach dem anderen. Fang du an, Peas.«
Als ich mich ins Licht hinauswagte und in die Deckung einer Mauer lief, die uns zur Straße hin abschirmte, spürte ich nichts, keine Angst, keine Aufregung. Nur mein wild pochendes Herz. Wenig später schob Moon sich an meine Seite. »Willst du das wirklich durchziehen?«, flüsterte sie.
»Ja«, sagte ich, obwohl die Furcht mir riet, nach Hause zu fahren und alle Konsequenzen in Kauf zu nehmen, die uns dort erwarteten. Was auch geschah, welche Standpauken wir uns auch anhören mussten – alles war besser, als in die Wildnis abgeschoben zu werden. Wie konnte man sich freiwillig dafür entscheiden? Es war verrückt.
Aber genauso verrückt war dieses wilde Gefühl in mir, dieses neue Fühlen, das so stark war, dass nicht einmal meine Angst dagegen ankam: dieses Gefühl, endlich ich zu sein.
»Wir werden alle sterben«, sagte Moon mit einem Blick, der mich frösteln ließ. »Ist dir das eigentlich klar? Wie kannst du das tun, Pi?«
»Wir können nicht zulassen, dass sie uns wieder in willenlose Marionetten verwandeln.«
»Willenlos?«, fragte sie leise. »Wir waren glücklich. Ich wusste immer, was ich wollte. Wenn du das nicht wusstest, kann ich ja nichts dafür. Ich war glücklich, so wie es war. Die Schule, die Zukunft, die uns bevorsteht. Lucky. Ich war glücklich mit Lucky, weißt du?«
»Lucky wurde dir zugeteilt«, sagte ich. »Es war nie eure eigene Entscheidung.«
Im schwachen Licht versuchte ich ihr Gesicht zu lesen. Schatten flackerten darüber hinweg. Ihr Haar wogte um ihre Wangen. Da waren die Augen, die Nase, der Mund. Sie war wunderschön, und doch brachte ich es in diesem Moment nicht alles zusammen, war es, als würde sie in ihre Einzelteile auseinanderfallen. Moons blaue Augen. Moons Stimme. Moons Hand auf meinem Arm, die immer fester zudrückte, bis ich mir auf die Zunge beißen musste, um nicht zu schreien.
»Ich liebe ihn«, sagte sie. »Wir wollten eine Familie haben und glücklich sein. Und du? Du schleifst ihn in die Wildnis, wo er krank werden und sterben wird. Du willst lieber, dass er tot ist, als dass er mir gehört? Und das soll Liebe sein?«
Moon war klug, und sie war nicht blind. Wie hatte ich hoffen können, dass sie nicht merkte, was zwischen mir und Lucky abging, oder dass es ihr egal war? Sie war es gewöhnt, dass er alle abküsste, aber jetzt, wo sie fühlen konnte …
»Du verstehst das nicht«, sagte ich, und in diesem Moment wurde mir bewusst, dass Lucky und ich einander immer verstanden hatten, dass wir wussten, was im anderen vor sich ging. Mit untrüglicher Sicherheit wusste ich, dass ich dasselbe wollte wie er: frei sein. Bis jetzt hatte ich daran gezweifelt, ob diese Flucht richtig war. Doch jetzt sah ich endlich klar: Nur dort draußen konnten wir zusammen sein.
»Du weißt überhaupt nichts über ihn.«
Star traf bei uns ein, aber Moon redete einfach weiter.
»Ich weiß genug über dich«, sagte sie. »Du bist ein Parasit, Pi. Du hast dich an mich gehängt, damit ich deine Hausaufgaben mache und dich durch die Schule bringe. Damit du ohne aufzufallen alles schaffst und einen guten Abschluss hinkriegst. Du hast dich von mir überallhin kutschieren lassen, du hast mich dazu gebracht, dich aus Mitleid mit Geschenken zu überhäufen. Du bist gegen die Türen gelaufen und gestolpert, damit jeder dich unterschätzt und niemand merkt, dass du ein intrigantes kleines Miststück bist. Wie du es wagen kannst, dich an meinen Freund heranzumachen, ist mir ein Rätsel. Aber dass du uns alle in den sicheren Tod schicken willst – das geht über meinen Verstand. Vielleicht ist das ja sogar eine Falle? Du wartest, bis wir alle loslaufen, dann schnappst du dir Lucky und gehst gemütlich zurück nach Hause? Ist es das, was du vorhast?«
Ich war sprachlos.
Die Flut an Anschuldigungen lähmte mich; ich dachte nicht einmal daran, Moon zu schlagen, ihr die Haare auszureißen oder ihr das Gesicht zu zerkratzen. Stattdessen starrte ich sie nur an und fühlte, wie das Herz in meiner Brust ein paar Schläge aussetzte und wie mir die Kälte die Waden hochkroch. Die Dunkelheit jenseits des Zauns wehte mich an, sie trug den Duft und den Geschmack puren Entsetzens mit sich. Dann, als mein Denken wieder einsetzte, erinnerte ich mich daran, wie schön ich Moon immer gefunden hatte. Für mich war sie das hübscheste Mädchen in der ganzen Schule gewesen, wenn nicht überhaupt auf der ganzen Welt. Ich hatte sie uneingeschränkt bewundert, ich hatte sie geliebt, ich hatte mich in ihrer Gegenwart wohlgefühlt … Tausend kleine Szenen liefen vor meinem inneren Auge ab.
Lucky rannte gebückt über die Straße. Moon verstummte endlich. Sie sagte kein Wort, als er mich umarmte, ohne sie zu beachten. Auf einmal wollte ich ihn nicht mehr loslassen. Ich schlang die Arme um seine Mitte und klammerte mich an ihn.
»Wir werden nicht sterben«, wisperte er in mein Ohr. »Wir schaffen es, Pi. Morgen früh, wenn die Sonne aufgeht, sind wir längst drüben, und ein neues Leben beginnt.«
»Und wenn sie uns erschießen?«, fragte ich.
»Davor fürchte ich mich nicht«, sagte er, und er sagte es so, dass ich ihm glaubte und doch weinen wollte, denn die Wagen kamen immer näher und brausten an unserem Versteck vorbei.
Jetzt stand der Augenblick unserer Flucht unmittelbar bevor.
»Kommt«, sagte Orion. »Bleibt dicht hinter mir.«
Lucky küsste mich auf die Nasenspitze und drückte meine Hand.
»Egal was geschieht – wir sind frei gewesen. Diese Tage kann uns niemand nehmen«, sagte Lucky, doch so laut, dass ihn auch die anderen hörten.
»Jetzt«, entschied Orion.
Wir wagten uns aus der Deckung und liefen zwischen den Häusern hindurch, dem Konvoi nach. Der Gefangenentransporter hielt; die anderen Wagen warteten, während er wendete, sodass seine Rückseite in Richtung Tor zeigte. Wächter strömten auf die Straße, auch ein Fernsehteam packte seine Sachen aus. Ob wohl Jupiters Onkel dabei war?
Fälschlicherweise hatte ich einen Festakt erwartet, eine Rede an die Verbrecher oder so, ein bisschen Musik vielleicht. Doch rasch wurde mir klar, dass diese Aktion in wenigen Minuten über die Bühne gehen würde. Ein paar Wächter umstellten den Transporter, jemand öffnete die Wagentür. Gleich darauf stiegen ein paar Männer aus; wie viele es genau waren, konnte ich nicht erkennen, weil die Wächter davorstanden, eine Mauer aus weißen Uniformen. Als ich einen kurzen Blick zum Tor warf, registrierte ich überrascht, dass es sich schon weit geöffnet hatte. Lautlos. Ein Loch, hinter dem nichts als Finsternis gähnte. Der Suchstrahl glitt darüber hinweg.
Die Wächter nahmen den Verbrechern die Handschellen ab, in der Zwischenzeit stellte sich das Kamerateam in der Nähe des Tors auf. Alles verlief nahezu geräuschlos, über allem hing die hektische Stille einer gefährlichen, eiligen Mission.
»Geht«, befahl eine harsche Stimme. »In Neustadt gibt es keinen Platz für euch.«
»Jetzt«, sagte Orion.
Wir rannten los. Ich schloss dicht zu Orion auf, packte Stars Hand und zog sie mit mir. Hinter mir waren Lucky und Moon.
»Hier sind wir!«, schrie Moon plötzlich. »Nicht schießen!«
Dann brach das Chaos aus, und die Welt geriet aus den Fugen. Überall waren Wachen, die nach uns griffen, uns und einander anbrüllten, und dazwischen gellten Moons Schreie. Ein paar dunkel gekleidete Männer rannten auf das Tor zu. Orion warf sich durch die Reihe der Wächter, die plötzlich auf uns losstürmten. Er schleuderte einen zur Seite, den nächsten stieß er gegen den Transporter.
»Schließt das Tor!«, brüllte jemand.
Neben mir fiel Star auf die Knie. Ich blieb stehen; ungläubig starrte ich auf den dunklen Fleck, der sich auf ihrem Rücken ausbreitete.
»Komm weiter!«, schrie Orion.
Ich warf einen Blick zurück. Zwei, drei Männer waren nötig, um Lucky zu überwältigen, der wütend gegen sie ankämpfte. »Lauf!«, schrie er mir zu. »Lauf, Pi!«
Moon stand einsam da, ein triumphierendes Lächeln auf dem Gesicht.
»Lauf!«, schrie Lucky.
Dann war Orion wieder da. Er packte mich, warf mich über seine Schulter und rannte auf das Tor zu, das sich bereits wieder schloss. Ich sah die Männer, die Lucky wegschleiften. Sah einen anderen, der auf uns anlegte, mir zulächelte und zielte. Gleich würde er schießen …
Orion versetzte dem Wächter am Tor einen Kinnhaken, der ihn gegen den Zaun warf. Funken sprühten durch die Nacht. Mit dem Rücken streifte ich eine harte Metallkante. Im nächsten Augenblick waren wir durch das Tor, und die Dunkelheit verschluckte uns.