38. Kapitel

 

2009, im Wald fünf Meilen nordöstlich des Moose Lake, Minnesota

 

„Wow, Kateri, was für ein Meisterschuss!“, rief er gedämpft in die Nacht und zuckte zusammen, weil jeder Atemzug ihn schmerzte. Er hörte es leise rascheln, und dann wurde das Licht einer Taschenlampe angeknipst. Schützend hob er eine Hand vor die Augen. Kateri stand vor ihm mit schussbereitem Bogen in den Händen. Ein weißbefiederter Sportpfeil lag auf der Sehne. Die kleine Taschenlampe hielt die Jägerin zwischen den Zähnen.

„Du hast ihn in die Schulter getroffen! Großartig! Aber warum kommst du erst jetzt?“ Unter Schmerzen stand er auf. „Ich irre hier schon seit Stunden durch die Gegend wie Freiwild, und keiner von euch lässt sich blicken! Der Killer hat Lyme erwischt, ich habe ihn gefunden und …“ Er hielt inne, weil Kateri in einer unheimlichen Geste einen Finger an ihre Lippen legte. Beide lauschten gebannt in die Dunkelheit, doch alles blieb ruhig.

Kateri nahm die Taschenlampe aus dem Mund und fragte leise: „Hat er dich erwischt?“

Ondragon befühlte sich selbst. „Ich habe eine geprellte Rippe und abartige Kopfschmerzen, aber sonst geht es mir geradezu blendend.“ Er wollte nicht ironisch klingen, aber der Tag war wirklich beschissen gewesen.

„Das habe ich nicht gemeint. Ich wollte wissen, ob er dich gebissen hat oder so was“, hakte sie mit ernster Miene nach.

„Nein. Wieso?“ Argwöhnisch sah er Kateri an.

„Wenn er dich verletzt, dann bekommst du Fieber und wirst wie er! Und nun lass uns hier verschwinden. Schnell!“

Nichts lieber als das, dachte Ondragon und suchte seine Pistole. Sie lag keine drei Schritt von ihm entfernt im Laub. Er steckte sie vorne in den Hosenbund, und beide Waldläufer setzten sich in Bewegung.

„Was zur Hölle war das eigentlich?“, wollte er während ihres eiligen Marsches von Kateri wissen.

„Nicht jetzt!“, wandte sie außer Atem ein und drängte ihn weiterzugehen.

„Das war bestimmt kein Mensch, was mich da angefallen hat! Also, was war es dann? Ein Bär?“

„Ich sagte doch, nicht jetzt! Er ist hier noch irgendwo in der Nähe und kann uns jederzeit anfallen. Halt lieber mit Ausschau!“ Sie drückte ihm eine Hand in den Rücken und schob ihn mit Gewalt voran.

„Ha! Jetzt hab ich es!“ Entgegen ihres Drängens blieb er stehen. Ein hysterisches Lachen stieg in seiner Kehle auf. Es schmerzte, wegen der geprellten Rippe, aber er konnte sich nicht helfen, es wollte mit aller Macht an die Luft. Leise drang das Kichern aus ihm heraus wie aus einem Loch in einem Luftballon. Er hielt sich die Hand vor den Mund, um die unpassende Gemütsregung zu unterdrücken, doch es gelang ihm nicht. Sie waren hier zusammen mit einem verrückten Killer im Wald, und die unvergleichliche Miss Kateri Wolfe glaubte tatsächlich an ihre Indianerlegenden! Vor Schmerzen traten Ondragon die Tränen in die Augen, und er sagte: „Du glaubst, dass es der Wendigo war, nicht wahr?“

Er hörte Kateri fluchen.

„Du glaubst es wirklich! Ich … sorry, dass ich lache, aber das ist absurd. Der Wendigo ist reiner Aberglauben, ein Märchenwesen. Zugegeben, ich hätte es fast auch geglaubt, bis ich Lyme gesehen habe. Aber der arme Kerl war leider ganz real und schlimm zugerichtet - von einem Killer, einem Menschen, der krank im Kopf ist! Verstehst du? Der Wendigo gehört allein der Sagenwelt an. Das hier aber war ein beschissener Freak!“

Kateri sah ihn missbilligend an. „Du solltest nicht so über ihn reden. Er hört es nicht gern, wenn man sich über ihn lustig macht, das fordert ihn heraus. Ich kann es spüren, er ist hier und beobachtet uns. Und er greift uns nur nicht an, weil ich das hier habe.“ Statt Ondragon den Bogen zu präsentieren, holte sie einen dieser Federanhänger aus ihrer Hemdtasche.

Er gab ein amüsiertes Schnaufen von sich. Das wurde ja immer besser!

„Und es wäre wesentlich einfacher gewesen, wenn du deinen auch bei dir gehabt hättest!“, schloss sie vorwurfsvoll.

Also doch, dachte Ondragon. „Du hast das Ding auf mein Kopfkissen gelegt?“

Sie zögerte, dann nickte sie. „Ich bin über den Balkon in dein Zimmer geklettert. Ich wollte nicht, dass du denkst, er kommt von mir. Leider bist du wach geworden, und ich musste abhauen. Ich hatte dich nicht wecken wollen.“

„Und der Drohbrief, ist der auch von dir?“

„Welcher Drohbrief?“ Ondragon konnte erkennen, wie sie die Stirn runzelte.

„Na, der Brief, auf dem stand: Ich weiß, dass du hier herumschnüffelst! Hör auf damit! Sonst ergeht es dir wie dem Hund!

„Der ist nicht von mir.“

Ondragon sah sie durchdringend an.

Sie hob die Hände und ließ sie wieder sinken. „Wirklich nicht! Warum sollte ich so etwas schreiben?“

„Hast du eine Idee, von wem er sein könnte?“

Sie schien zu überlegen. „Nein“, antwortete sie kurz darauf.

Schweigen folgte. Und dann fragte sie: „Hast du denn herumgeschnüffelt?“

„Was?“ Ondragon war tief in Gedanken. „Nun, ja … ein bisschen.“

„Was weißt du über mich?“ Kateri ließ nicht locker. Sie hatte den Spieß umgedreht.

„Über dich? Nicht viel. Nur das, was du mir erzählt hast.“

„Hast du mich bloß ausgefragt, um man Informationen zu kommen, oder interessierst du dich wirklich für mich?“

Was sollte den das? Für so etwas hatten sie jetzt keine Zeit. „Wir können später darüber reden. Jetzt sollten wir zusehen, dass wir hier verschwinden.“

„Nein, ich will das wissen!“

Ondragon verlor die Geduld. „Kateri, der Mörder hat von Lymes Leber abgebissen!“ Die schrecklichen Bilder tauchten wieder vor seinem Auge auf. „Er hat von seiner Leber gegessen, kannst du dir das vorstellen? Wie krank muss man sein, um so etwas zu tun?“

Das Licht der Taschenlampe in Kateris Hand erzitterte. „So krank wie ich? Sag ruhig, dass du das denkst.“

„Nein, verdammt! Kateri!“

„Es war er. Der Wendigo. Er hat immer Hunger - Hunger auf Menschenfleisch. Er ist verflucht!“

Ein heißer Schauer jagte Ondragon über die ohnehin schon gereizte Kopfhaut. Wendigo! Hatte Lyme das tatsächlich sagen wollen? Es war schon merkwürdig, dass ein Mann aus der Stadt an solch einen Unfug glaubte. Was, wenn Kateri Recht hatte, und es diese übernatürliche Kreatur wirklich gab? Er dachte an das unheimliche Vieh, das ihn angefallen hatte. Was, wenn das kein Bär gewesen war? Wenn es tatsächlich der Wendigo … warum wehrte er sich so gegen diese Möglichkeit?

Weil es nicht sein kann!, protestierte sein Verstand, der immer nur das glauben wollte, was empirisch belegt war.

Aber fanden Forscher rund um den Globus nicht ständig neue Spezies? Im südamerikanischen Urwald, in der Tiefsee und wer weiß, wo sonst noch. Warum sollte das hier in den abgelegenen Wäldern der USA und Kanada nicht möglich sein? Wenn die Wissenschaft etwas geflissentlich ignorierte, hieß das noch lange nicht, dass es nicht trotzdem existierte.

Das bösartige Stechen im seinem Kopf erinnerte Ondragon plötzlich daran, dass sie noch immer ungeschützt im Wald standen und ein perfektes Ziel abgaben. Sie mussten die Lodge erreichen, erst dann würden sie in Sicherheit sein, und erst dann könnte er in aller Ruhe darüber nachdenken, ob es den Wendigo wirklich gab.

Er nahm Kateri am Arm und zog sie mit sich. „Los, du kennst den Weg, bring uns zur Lodge. Ich will keine Sekunde länger der Lebendköder für Raubtiere sein, ob nun für reale oder eingebildete!“

 

Sie erreichten die Lodge eine knappe Stunde später ohne weiteren Zwischenfall. Die Lichter der elektrischen Laternen an der Außenfassade glänzten einladend in der Nacht, und nie hatte Ondragon etwas Schöneres gesehen, als dieses vom Menschen erbaute Bollwerk gegen die Gefahren der Wildnis.

Mit großer Aufregung wurden sie am Tresen von Sheila empfangen, denn der Rest des Suchtrupps war schon lange wieder da und erwartete sie seit mehreren Stunden besorgt. Noch bevor Ondragon preisgeben konnte, dass er Lyme gefunden hatte, wurden er und Kateri ohne Umwege in Dr. Arthurs Büro geführt.

Der Psychotherapeut hatte seinen weißen Kittel abgelegt und saß bei schwachem Lichtschein und mit gefalteten Händen an seinem Tisch. Er wirkte wie ein müder, väterlicher Freund, der erleichtert war, sie zu sehen, aber auch bereit, mit ihnen zu schimpfen als seien sie kleine Kinder, die beim Spielen die Zeit vergessen hatten.

„Dr. Arthur, es wäre besser, wir holen Deputy Hase dazu“, kam Ondragon ihm zuvor. Er ließ sich erschöpft auf einen der phobikerfreundlichen Stühle fallen. „Eine Schmerztablette und etwas kaltes Wasser wären auch nicht schlecht.“

Jemand holte ihm und Kateri etwas zu trinken. Ondragon warf sich eine Aspirin ein und stürzte das Glas in einem Zug hinunter.

„Bitte, erzählen Sie zuerst, Paul“, sagte Dr. Arthur, nachdem sein Gegenüber sich über das verschmutzte Gesicht gewischt hatte. „Dann überlegen wir, ob wir den Deputy einschalten.“

Ondragon stieß empört Luft aus und spürte dabei seine angeknackste Rippe. „Was gibt es da groß zu überlegen? Da draußen liegt, oder besser hängt, die Leiche von einem Ihrer Patienten, Dr. Arthur! Und es war ganz sicher kein Unfall! Ganz zu schweigen davon, dass man auch mich angegriffen hat. Miss Wolfe konnte gerade noch rechtzeitig Schlimmeres verhindern. Rufen Sie also bitte sofort den Deputy an, sonst tue ich es!“

Doch Dr. Arthur machte keine Anstalten, zum Telefon zu greifen. Stattdessen warf er einen kurzen Blick auf Kateri und fragte dann mit ruhiger Stimme: „Wer hat Sie angegriffen?“

Ondragon blickte gleichfalls auf Kateri, die still neben ihm saß. Warum sagte sie nichts? „Was weiß ich“, zuckte er schließlich mit den Schultern, „es war dunkel, und ich habe ihn nicht erkennen können.“

Ihn? War es ein Mensch? Oder könnte es auch ein Bär gewesen sein?“

„Zum Teufel, da draußen rennt ein Killer rum! Tun Sie etwas! Wissen Sie, langsam glaube ich, es ist Ihre Schuld, dass Mr. Lyme tot ist. Sie haben das alles nicht ernst genommen.“

„Jetzt beruhigen Sie sich, Paul.“ Dr. Arthur warf ihm mit seinen gelben Augen einen eindringlichen Blick zu. „Ich kann verstehen, dass Sie aufgeregt sind. Aber jetzt sortieren Sie erstmal ihre Gedanken und beschreiben mir genau, wo Sie Mr. Lyme gefunden haben.“

Die Frage ist doch wohl eher, wie! Ondragon atmete einmal tief durch, ignorierte die Erschöpfung, die an seinen Nerven zerrte, und begann Dr. Arthur zu schildern, was er erlebt hatte. Dass es keine appetitliche Darstellung der Geschehnisse werden würde, war ihm klar und er enthielt seinen Zuhörern auch keines der grausigen Details vor.

Dr. Arthurs Augen weiteten sich unmerklich, während Kateri einfach nur dasaß und noch immer kein einziges Wort von sich gab, nicht einmal ein Nicken. Natürlich ließ Ondragon ihr intimes Intermezzo aus, aber als er bei der Beschreibung des Versuches war, aus Lyme herauszubekommen, wer ihn so zugerichtet hatte, begann sie unruhig auf ihrem Stuhl herumzurutschen. Vielleicht war nun endlich auch sie erschüttert über die Einzelheiten dieser abscheulichen Tat.

„Wollte Lyme tatsächlich Wendigo sagen?“, warf Dr. Arthur in die Erzählung ein. Er wirkte als einziger im Raum skeptisch.

Ondragon nickte. „Möglich - die Laute, die Lyme stammelte, klangen jedenfalls so.“

Dr. Arthur lehnte sich zurück, dann sah es für einen Moment so aus, als müsse er sich ein Grinsen verkneifen. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er seiner Erzählung nicht glaubte. „Ich befürchte, wir sitzen hier alle einem Märchen auf und den Wahnvorstellungen eines verwirrten Mannes. Ich hatte Mr. Lyme in Behandlung, ich weiß, wovon ich spreche. Er war besessen von der Vorstellung, einem menschenfressenden Monster zu begegnen. Es war seine Sehnsucht, einfach spurlos zu verschwinden.“

„Kann schon sein“, hielt Ondragon dagegen, „Tatsache ist aber doch, dass Lyme tot ist, oder? Und darüber gibt es nichts, aber auch nicht das Geringste zu lachen!“ Er sah Dr. Arthur scharf an. „Der Mann - psychisch instabil oder nicht - hängt da draußen an einem Baum und wurde kaltblütig abgeschlachtet. Jemand hat von seiner Leber abgebissen.“ - Jemand von Ihren Kannibalen-Patienten, hätte er beinahe noch hinzugefügt, sich aber im letzten Moment noch gebremst. „Und das gefällt mir ganz und gar nicht!“

Dr. Arthur nickte beschwichtigend. „Entschuldigen Sie, Paul. Bitte fahren Sie mit Ihrem Bericht fort. Ich glaube Ihnen ja.“

Fein, dachte Ondragon, dann weißt du ja genau, wovon ich spreche!

Er starrte den Psychotherapeuten herausfordernd an. Dr. Arthur aber hielt seinem Blick mühelos stand und mimte das reine Gewissen.

Mit versteinerter Miene erzählte Ondragon daraufhin von seinem Versuch, zurück zur Lodge zu finden, dem Angriff der Bestie und Kateris beherztem Eingreifen. „Es ist eigentlich ganz einfach“, schloss er mit absichtlich ironischem Tonfall, „egal, ob es nun ein Bär, ein Mensch oder sonstwas war, Miss Wolfe hat ihn für uns markiert. Er ist an der rechten Schulter verletzt. Finden Sie das Tier oder die Person, die eine solche Verletzung aufweist, und Sie haben den Täter. Waidmannsheil!“ Er klatschte in die Hände. „So, und falls Sie nichts dagegen haben, gehe ich jetzt auf mein Zimmer, dusche und ruhe mich von der ganzen Scheiße aus.“ Er erhob sich, bevor Dr. Arthur etwas einwenden konnte. „Geben Sie mir Bescheid, Doktor, wenn Deputy Hase eingetroffen ist, dann werde ich ihm gerne alles noch einmal erzählen und versuchen, ihn zur Leiche führen. Gute Nacht, meine Herren, Miss Wolfe.“ Er blickte sie kurz an. Kateri sah bleich und sehr erschöpft aus. Aber konnte das allein der Grund dafür sein, warum sie dasaß wie eine Wachsfigur. Warum war sie stumm geblieben? Warum ließ sie ihn als den letzten Idioten dastehen?

Müde winkte er ab und ging zur Tür. Doch bevor er das Zimmer verließ, drehte er sich noch einmal um. „Ach, Dr. Arthur, für morgen wünsche ich übrigens keine Therapiesitzung. Ich glaube, ich muss meinen Aufenthalt hier noch einmal gründlich überdenken.“ Ohne Dr. Arthurs Reaktion abzuwarten, schloss er die Tür hinter sich und ging davon.

Als er wenig später geduscht und in frischer Kleidung auf seinem Bett lag, wollte der Schlaf sich einfach nicht einstellen. Immer wieder hatte er die Bilder von Lyme vor Augen, immer wieder sah er sich gegen die Bestie kämpfen. Plötzlich fiel ihm ein, dass er weder Kateri noch Dr. Arthur davon erzählt hatte, dass er kurz zuvor Momo begegnet war. Konnte der jüngere Bruder von Pete etwas mit dem Angriff zu tun haben? Oder gar mit Lymes Tod?

Ondragon schnellte aus dem Bett, setzte sich an den Tisch und schlug seinen Notizblock auf. Die Zentrifuge rotierte mit Lichtgeschwindigkeit und lieferte ihm einen dichtgestaffelten Datenstrom; zu viele Gedanken auf einmal, um sie behalten zu können, deshalb notierte er sie sich. Wie von selbst flog der Kugelschreiber über die Seiten, während die Minuten auf der digitalen Leuchtanzeige seines Weckers zu Stunden wurden.

 

 

Anette Strohmeyer - Ondragon 01 - Menschenhunger
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