TEIL III

MASSENTOD: WINTER 1941–1942

»Ich glaube, das wirkliche Leben ist Hunger, und der Rest ist eine Fata Morgana. In der Zeit der Hungersnot offenbarten die Menschen sich, entblößten, befreiten sich von allem Ramsch. Manche erwiesen sich als wunderbare, unvergleichliche Helden, andere als Gauner, Mörder, Kannibalen. Es gab keine halben Maßnahmen. Alles war real. Der Himmel öffnete sich, und in ihm sah man Gott.«

Dmitri Lichatschow1