KAPITEL 18

Sandy war offensichtlich schon früher nach Hause gekommen, denn es roch nach Duftölen, und sie hatte die Heizung hochgedreht. Sie trug jetzt einen Lederrock, ein asymmetrisches Top mit tiefem Ausschnitt und überkniehohe Lederstiefel.

»Die Haare gefallen mir. Sexy und praktisch, die neue Lynn. Du riechst gut!« 

Lina stellte die Tüten ab. Sie war ganz auf ein saftiges, argentinisches Steak eingerichtet und hatte Hunger. Doch sie sah kein Essen, weder am Tisch noch in der Küche. Sandy nahm ihre Hand, und zog sie in Richtung ihres Schlafzimmers.

»Komm, ich muss dir was zeigen. Überraschung!«

»Sandy, was hast du vor?«

So, wie ihre Freundin gekleidet war, lief alles auf eine neue Leckerei zwischen ihnen hinaus, wozu Lina nicht in Stimmung war. Sie hatte Hunger, doch nicht auf Pussy. 

Sandra zwinkerte ihr vor der geschlossenen Schlafzimmertür zu, führte einen Finger an ihren Mund und setzte einen Ausdruck auf, der nur »Schuldig!« bedeuten konnte, öffnete langsam die Pforte in ihr dunkles Schlafgemach und ließ Lina hinein.

»Argentinisches Buffet, wie versprochen!«