Schon seit einer Woche gehe ich jeden Morgen mit klopfendem Herzen zum Briefkasten; es schlägt immer schneller, je näher ich ihm komme und steigert sich bis zum Herzrasen, wenn ich ihn öffne. Jeden Tag hat es länger gedauert, bis sich mein Puls angesichts der Werbezettel, Rechnungen und Urlaubskarten normalisierte. Heute ist er noch nicht da, durchatmen.

Es ist idiotisch. Denn der Brief wird kommen. Und ich MÖCHTE doch in die Mündliche. Außerdem weiß man, sobald man den Brief geöffnet hat, in welchem Fach die vierte Prüfung stattfinden wird und kann endlich mit der letzten Lernphase anfangen. Aber je eher der Brief kommt, desto eher findet die Mündliche statt. Und ich hab das Gefühl, noch nicht mal ausreichend auf die Schriftliche vorbereitet zu sein.

Jenny ist erst gestern an die Arbeit zurückgekehrt. Wir haben sie gezwungen. Nach vier Tagen hat Isa ihr ein Buch nach dem anderen auf die Bettdecke gelegt.

»Du versaust dir jetzt nicht auch noch den Rest«, hat sie in ihrer neuen schwangerschaftshormongesteuerten Direktheit gesagt, die mich immer wieder bass erstaunt. »Es kann sein, dass du in deinem Leben noch 50 Freunde haben wirst. Oder Felix in einem Jahr zu dir zurückkommt. Aber dein Beruf ist etwas für alle Zeiten. Das verzeihst du dir nie.«

Jenny glaubt nicht, dass sie noch 50 andere Freunde haben wird. Oder will. Trotzdem hat sie wenigstens wieder angefangen, zu lernen. Wenn auch langsam. Sie liest Mündliche Prüfung, Band 4, aber ich weiß nicht, wie oft sie eine Seite lesen muss, um den Stoff zu verinnerlichen. Sie hat noch lange nicht die Kraft, sich wieder richtig zu konzentrieren. Und nicht mal einen Bruchteil des Verlorenen aufgeholt.

Deswegen wünsche ich mir jeden Tag, der gelbe Brief möge noch nicht heute kommen. Ich habe alle Treppenhaus-Orakel benutzt, jeden Morgen ein anderes. Wenn mir niemand entgegenkommt, ist der Brief heute noch nicht da. Wenn ich es schaffe, einen Absatz von mindestens fünf Stufen mit einem Satz herunterzuspringen, ohne zu stolpern, werde ich noch einen Tag verschont. Wenn im ersten Stock ein Kasten mit leeren Flaschen vor einer Wohnungstür steht, ist es heute noch nicht so weit. (Das klingt schwer erfüllbar, ist aber ein wenig gemogelt. Denn der alte Herr stellt immer am Dienstag sein Leergut vor die Tür, damit der Nachbar von gegenüber es entsorgt. Die Tochter des Alten, die jeden Mittwoch kommt, soll nämlich nicht sehen, was ihr Vater die Woche über getrunken hat.)

Heute habe ich das Schicksal mit einer akrobatischen Variante des Begegnung-Orakels herausgefordert – ich werde auf einem Bein bis nach unten hüpfen. Falls mich einer der Nachbarn dabei sieht, ist der Brief heute da. (Ich könnte es auch einfach davon abhängig machen, ob mir überhaupt jemand im Treppenhaus begegnet. Aber ich wähle Auf einem Bein hüpfen, um für das Schicksal die Hemmschwelle zu erhöhen. Es wird sich vielleicht zweimal überlegen, ob es mir jemanden entgegenschickt – wenn es mich damit derart blamiert … Das hoffe ich zumindest.)

Ich hopse tapfer, es ist ganz schön anstrengend, Absatz für Absatz hinunter. Zweimal stolpere ich, setze aber beide Male pflichtschuldig an der verpassten Stufe wieder ein. Keine Frage, dass ich trotzdem so schnell hüpfe wie nur möglich. Man kann dem Schicksal ja ein wenig entgegenkommen.

In der ersten Etage sieht mich jemand mit großen Augen an. Ein kleiner Hund. Er sitzt vor der Tür des Leergutentsorgers und wartet auf sein Herrchen, das sich noch in der Wohnung zu schaffen macht und nicht zu sehen ist. So schnell ich kann, hüpfe ich an dem verwirrten Vierbeiner vorbei. Nur noch einen Absatz. Gilt das jetzt – oder nicht? Habe ich explizit Mensch gesagt? Oder jemand?

Fahrig öffne ich den Briefkasten. Und da ist er: Der erste gelbe Brief. Die erste förmliche Einladung zur mündlichen Prüfung. Adressiert an Isa. Das Schicksal ist ein raffinierter Fuchs.

Isa öffnet den Brief recht gelassen. Klar, sie hat ja nicht vor, zu der Prüfung hinzugehen. Es ist also eher eine Konjunktiv-Neugier: Was WÄRE es gewesen? Hätte ich das gekonnt?

Sie hätte. Ihre vierte Prüfung ist Pädiatrie. »Fast schade«, lächelt sie. Es ist ein Fach, das sie immer gernhatte.

Wir können diese Steilvorlage natürlich nicht ungenutzt lassen und versuchen mithilfe des Die Mündliche hättest du damit schon mal im Sack-Arguments noch einmal, Isa doch zum Examensantritt zu überreden. Sie aber bleibt bei ihrer Weigerung.

»Ich könnte auch die Pädiatrie nicht aus dem Hut schütteln. Ich müsste ab sofort wieder zehn Stunden am Tag lernen. Das schaffe ich einfach nicht. Ich bin sechzehn Tagesstunden müde, mindestens zwei Stunden beschäftigt mich mein Hormonchaos, weil ich heule oder mein Magen verrücktspielt, und den Rest verbringe ich damit, Erziehungsratgeber und Kinderwagenpreise zu vergleichen.« Sie sieht uns verständnissuchend an. »Ihr hasst mich doch nicht deswegen, oder?«

Nein, natürlich nicht. Und weil ihr schon wieder die Tränen in die Augen steigen, beteuern wir das gleich 15-mal und mit vielen Umarmungen.

»Ich weiß aber, wer es tut …«, lächelt Jenny etwas verlegen, als die hormoninduzierte Heulgefahr überwunden scheint. »Wer dich ein klein bisschen dafür hassen könnte: die Pädiatrie-PJler …«

Ach du meine Güte. Das stimmt wohl. Und ein bisschen ist untertrieben.

Das Prüfungsamt fasst die Absolventen zu Gruppen zusammen, da ja nicht für jeden Studenten eine eigene Exklusiv-Prüfung veranstaltet wird. Isa ist allerdings die Einzige, die sich am St. Anna in Herzchirurgie prüfen lassen wollte. Also war schon zu erwarten, dass sie einer anderen, kleineren Prüfungsgruppe zugeteilt wird – und dann deren Wahlfach als viertes Examensfach bekommt. Was bedeutet, dass jetzt irgendwo drei bedauernswerte Pädiatrie-PJler ihre gelben Briefe öffnen … und feststellen müssen, dass sie in Herzchirurgie geprüft werden.

»Oh verdammt«, haucht Isa, »ich trau mich gar nicht, denen zu sagen, dass ich überhaupt nicht hingehen werde.«

Klar: Auch wenn Isa nicht antritt, werden die anderen in Herzchirurgie geprüft, das wird das Prüfungsamt ja nicht mehr ändern.

»Ich ruf sie an«, beschließt Isa. Immer wieder bewundernswert: Eigentlich ist sie eher konfliktscheu – aber ich hab noch nie erlebt, dass sie Unsicherheit oder Feigheit ihr Pflichtgefühl besiegen lässt.

»Lass sie die Nachricht erst ein bisschen verdauen«, rät Jenny, »noch stehen die voll unter Schock und brauchen ein Ventil …«

»Nein, besser jetzt als später«, widerspreche ich, »wenn sie erst in den Stoff reingeschaut haben und wissen, wie viel es ist, willst du sicher nicht mehr mit ihnen reden müssen.«

Isa nickt tapfer und marschiert zum Telefon.

Jenny überfliegt noch einmal Isas Brief und sieht mich dann bedauernd an. »Schade, was? Pädiatrie hätten wir auch gekonnt. Und nun ist das schon mal weg.«

»Wir ziehen bestimmt Augenheilkunde«, bemühe ich mich um Optimismus. »Und, hey, hurra: Herzchirurgie haben WIR schon mal nicht!«

Isa kommt zurück und wirkt etwas ruhiger.

»Wie haben sie es verkraftet?«, frage ich.

»Ich hab’s mir anders überlegt«, erklärt Isa. »Ich bringe ihnen erst mal alles über Herzchirurgie bei, was ich kann. Und DANACH sage ich ihnen, dass ich nicht mitgehe. Sie kommen nachher.«

Wir loben diesen altruistischen und geständnis-versüßenden Plan … bis zwei Stunden später die Pädiatrie-PJler in unserem Flur stehen. Ihre Mienen sind so verzweifelt, dass es mich vollkommen demotiviert. Wenn ich auch so was ziehe, werde ich genauso hilflos dastehen. Warum lerne ich dann jetzt noch für die Schriftliche? In der Mündlichen werde ich doch sowieso nicht bestehen … Es jault unter meinem Schreibtisch. Da ist er wieder: Mein alter Freundfeind der Schweinehund. Lass es, jault er, mach dir heute einen schönen freien Nachmittag. Solange du noch nicht weißt, was dich erwartet … und für die Schriftliche hast du doch längst genug gelernt. Aber noch habe ich grade genug Disziplin, um ihn mit einem barschen »Aus!« davonzujagen. Ich hoffe nur, dass er nicht geradewegs nach nebenan zu Jenny läuft.

Aus der Küche höre ich Isas Stimme; ruhig versucht sie, den Pädiatrie-PJlern die Herzchirurgie verständlich und vertraut zu machen, zwischendurch verrät dreistimmiges Seufzen, dass das ein sehr ehrgeiziges Vorhaben ist.

Jenny verbringt den Nachmittag am Telefon, um rauszufinden, welche der St.-Anna-PJler ihre Briefe schon haben – und welche Fächer ihnen zugeteilt wurden. Sie hofft, im Ausschlussverfahren ermitteln zu können, welches Fach für uns »übrig bleiben« könnte. In regelmäßigen Abständen platzt sie in mein Zimmer und wir frohlocken – ein Glück, Klinische Chemie haben die Neurologie-PJler gekriegt – oder seufzen – schade, die einfach wirkende Augenheilkunde ging an die HNO-PJler. Aber wir sind wenige und der Fächer gibt es viele, noch nicht alle haben ihre Briefe und das Prüfungsamt ist unergründlich.

Als die Pädiater sich nach Hause schleppen, beglückwünschen wir Isa zu ihrer Diplomatie. Denn offenbar hat ihre Nicht-Prüfungsgruppe die Nachricht ganz gut verkraftet. Sie sind zwar davongeschlichen wie geprügelte Schweinehunde – aber immerhin ohne Verwünschungen auszustoßen.

»Sie sind schon ein bisschen sauer«, erklärt Isa. »Sie müssen nur zur Herzchirurgie, weil ich allein war. Sonst wären sie als Dreiergruppe durchgegangen … Und weil sie meinetwegen in diese schwere Prüfung müssen, tue ich einfach, als ob ich weiter mitlerne und gebe dabei unauffällig mein ganzes Wissen an sie weiter.« Sie lächelt zaghaft. »Dass ich nicht mit zur Prüfung gehe, sage ich ihnen dann später.«

Wir finden das zumutbar – und würden uns wünschen, dass auch wir zu einem miesen Fach jemanden dazugelost bekommen, der sich darin schon auskennt und dieses Wissen großzügig mit uns teilt. Aber damit ist nicht zu rechnen. Unsere Gruppe ist komplett – und Johanna und Patrick werden ebenso von dem Viertfach überrascht wie wir.

»Also stehen uns morgen wieder die deprimierenden, versagensangst-geplagten Pädiater ins Haus?«, fragt Jenny. »Sollen wir dann auch endlich Johanna und Patrick einladen und ein Panik-Camp eröffnen?«

Isa bietet sofort an, die Prüfungsgruppe an einem anderen Ort zu versammeln. Doch weil ich mir denken kann, wie unangenehm es ihr ist, ihre Schwangerschaftsbeschwerden in fremder Umgebung handhaben zu müssen – ich war heute mehrfach Zeuge, wie sie abrupt mitten im Satz ins Bad gestürmt ist – schlage ich Jenny vor, dass WIR stattdessen die Wohnung verlassen.

Jenny hat partout keine Lust, bei Johanna und Patrick zu lernen, aber sie lässt sich überzeugen, als ich lautstark grüble, ob die beiden wohl eine Schrankwand voll geschmacklosem Nippes und Fertigbilder aus dem Baumarkt haben.

Am nächsten Morgen stehe ich gerade am Treppenabsatz und überlege mir ein Tages-Briefkasten-HeutenochkeinePrüfungs-Post-Orakel, als mein Handy klingelt.

»Ich sterbe«, sagt eine weibliche Stimme am anderen Ende.

»Wer ist da?«

Ja, ich bin Ärztin. Jemand, der zu sterben androht, sollte ohne Ansehen der Person versorgt werden, für Formalitäten ist keine Zeit. Aber man wüsste doch gern …

»Johanna!«, japst es. »Warum bist du so cool?«

Wie bitte?! Weil ich Ärztin bin und es das Verkehrteste der Welt wäre, angesichts einer Sterbens-Androhung in Panik zu verfallen?

»Habt ihr noch keine Post?«

»Ich bin grade auf dem Weg«, antworte ich. Das Orakel kann ich mir ja dann schenken. Ich bin so schnell unten wie an keinem anderen Tag zuvor. Johanna schweigt. Zumindest sagt sie nichts. Ihr Atmen aber klingt hysterisch.

Der Brief ist da. Doppelt. Einmal für Jenny, einmal für mich.

»Wann kommt ihr zum Lernen?«, fragt Johanna. »Wir fangen sofort an.«

»Ich ruf dich gleich zurück«, hauche ich in den Hörer, dann kann meine zittrige Hand ihn nicht mehr halten. Denn ich sterbe auch. Schneller als Johanna. Einen Anruf hätte ICH nicht mehr geschafft. Das vierte Prüfungsfach ist eine Todesstrafe.

Ich schleppe mich die Treppe hoch, erreiche Jennys Zimmer mit letzter Kraft, lasse ihren Brief zu Boden fallen.

»Erschlag mich«, flüstere ich.

Mir bleibt nicht mal mehr die Kraft, in Jennys entsetztes Gesicht zu sehen. Ich falle in ihr Bett und möchte losheulen.

Es ist Pharmakologie. Das schwerste Fach aller Zeiten. Wir haben noch drei Wochen zu leben.

Miss Emergency, Band 4: Miss Emergency , Operation Glücksstern
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