So, Mädels, heute geht’s los!«, trompetet Jenny in die morgendliche Küche – so laut, dass Isa zusammenfährt und ihr Tee aus der Playmo-Tasse auf den Tisch schwappt. Auch ich bin noch nicht munter genug für diese wilde Energie. Normalerweise ist Jenny um diese Uhrzeit überhaupt noch nicht wach. Aber heute ist sie es. Kreisch-wach. Voller Tatendrang. Sie eilt durch die Küche, schenkt Kaffee ein und dreht das Radio auf.

»Los, los, wir haben keine Zeit zu verlieren. In 70 Tagen ist Prüfung!«

Ich weiß nicht, was ich erstaunlicher finden soll: Dass sie 70 Tage vorher anfangen will, richtig zu arbeiten – und nicht erst sieben Tage vor dem Examen? Dass sie nicht einfach nur anfängt – sondern auch noch um acht Uhr morgens? Wie kommt das?!

Jenny grinst etwas verschämt. »Ehrlich gesagt habe ich heute Nacht mal ausgerechnet, wie viel ich wohl noch lernen muss. Wenn ich alles Notwendige einmal gelesen haben will, muss ich etwa 6000 Seiten lesen. Das sind 85 Seiten am Tag – und deshalb fange ich heute an.«

»86«, widerspricht Isa automatisch, dann stockt sie. »Du hast noch NICHTS gelesen?! Du hast einen ganzen Monat verschenkt?!«

Jenny erklärt verlegen, dass sie in den letzten Tagen an unserem Küchentisch noch einen Roman zu Ende lesen musste … »Aber ich hab doch grad gesagt, dass es genau ausreicht, wenn ich heute anfange«, verteidigt sie sich. »Also los jetzt!«

Es wäre nur demotivierend, ihr zu sagen, dass ich an einer Seite manchmal eine halbe Stunde sitze. Ich will ihre Energie nicht bremsen; wer weiß, wie lange die vorhält. Auch wenn sie nur zehn Seiten am Tag schafft, ist das auf jeden Fall mehr, als wenn sie gleich aufgibt. Vielleicht reicht es für einen groben Überblick. Den Rest muss sie mit Glück, Frechheit oder Cleverness wettmachen. Nur jetzt sollten wir keine Zeit mehr verlieren.

»Hol deine Bücher«, sage ich und Jenny flitzt tatsächlich los. Mit einem Knall lässt sie die Lehrwerke auf den Tisch fallen. Band 1 – 40. Wenn schon, denn schon. Dann nimmt sie am Tisch Platz, öffnet ein Buch – und springt wieder auf.

»Kaffee«, ruft sie, »ohne Kaffee geht gar nichts.«

Woraufhin auch wir zehn Minuten lang keine Konzentration aufbringen können, weil sie klimpert und klappert, als müsse sie an einem Drive-in-Tresen eine Bande müder Trucker aufwecken.

»Aber jetzt!«, sagt sie, als sie uns schwungvoll einschenkt. »Mit Kaffee geht doch gleich alles viel leichter, oder?«

Isa hält die Hand über ihre Tasse. »Ich bleibe beim Tee«, erklärt sie, »das bekommt mir besser. Beruhigt den Magen …«

Ist sie immer noch krank? Isa nickt; es geht ihr noch nicht besser, aber offenbar möchte sie nicht darüber reden.

»Vielleicht solltest du doch mal zum Arzt …«, frage ich leise, doch sie schüttelt den Kopf.

»Wann denn?!«, erwidert sie. »Ich verliere ja schon so viel Lern-Zeit durch meinen nervösen Magen …«

Das ist unlogisch und sie weiß es. Hat sie vielleicht Angst, zum Arzt zu gehen? »Glaub mir«, sagt sie entschieden, »das ist nur der Stress. Und den kann ich im Moment doch nicht abstellen. Am Tag nach der Prüfung wird es mir sofort wieder gut gehen.«

»Du musst also nicht den Magen beruhigen, sondern die Nerven«, konstatiert Jenny, »und das geht nur mit Kaffee!«

Das ist Quatsch, wir widerlegen diese Behauptung – und sind über das Alkaloid Koffein, seine Eigenschaften und seinen Einfluss auf das zentrale Nervensystem schnell mitten in einer Diskussion über Pharmakologie.

Nachdem wir endlich die Unterschiede und jeweiligen Wirkstoffe von Antiarrhythmika, Antibiotika, Antimykotika, Antiprotozoika und Anthelminthika auseinandersortiert haben – was keine von uns ohne Lehrbuch aufzählen könnte und garantiert auch schon heute Abend keine wiederholen kann –, einigen wir uns darauf, dass es einfacher sein wird, Methoden zur Schicksalsbeeinflussung zu lernen und darauf zu bauen, dass es mithilfe derselben gelingen kann, uns eine Prüfung in Pharmakologie zu ersparen.

»Lernen wir lieber erst mal was, das garantiert geprüft wird«, bestimmt Jenny, »sonst bin ich gleich vollkommen deprimiert.« Wir entscheiden uns für Chirurgie, legen fest, dass wir einander am Abend Vorträge halten werden, und Isa, die in Herzchirurgie geprüft wird, verspricht, auch dazu zu referieren. Wir fühlen uns alle drei sehr patent und bestens organisiert … fünf Minuten später herrscht geschäftige Stille in der Küche.

Weil die beiden so konzentriert lesen, merken sie nicht, dass ich neben den viszeralchirurgischen Situationen immer wieder fachfremde Notizen in meinen Block kritzele. (Oder FASTfremde. Partyideen. Die nur entfernt mit Prüfungswissen verwandt sind.)

Die Bienchen-Stille hält tatsächlich bis zum Abend an. Jenny ist stolz auf ihr Durchhaltevermögen und wir müssen zugeben, dass wir ihr das nicht zugetraut haben. Selbst ihr Vortrag ist klasse. Isa spricht über die chirurgische Therapie angeborener Herzfehler. Sie denkt sicher an alles, aber ihr Vortrag ist hochkompliziert und viel zu schnell.

»So geht das nicht«, sagt Jenny. »Du kannst uns eine Trikuspidalklappeninsuffizienz nicht mit noch mehr tausendsilbigen Wörtern erklären! Fällt dir nichts ein, wie man das anschaulicher machen könnte?« Isa schüttelt den Kopf und erklärt auf die Frage, wie SIE sich das alles einpräge, wenig hilfreich, sie merke sich so was eben.

Jenny dreht das Radio auf. »Sing!«

Isa starrt Jenny an, als hätte diese verlangt, dass sie die angeborenen Herzfehler mit Saltos und Pirouetten darstellt. Aber wir überzeugen sie von der Einprägsamkeit gesungenen Lehrstoffs. Nur ein passendes Lied für »Trikuspidalklappeninsuffizienz« finden wir nicht. Wir probieren alle möglichen Songs aus, doch keiner passt. »In the summertime geht«, ruft Isa, die mittlerweile der Ehrgeiz gepackt hat. »Tri-kUspidal-klappenInsuffizienz …«

»Aber beim septalen und posterioren Segel der Trikuspidalklappe geht es nicht mehr auf«, widerspricht Jenny und probiert stattdessen »der Ursprung des posterioren Sehegels« auf Sometimes I feel like I don’t have a partner.

Okay. Vor jedem anderen auf der Welt wäre mir das unfassbar peinlich. Aber das hier sind meine besten Freundinnen. Und es gilt einem guten Zweck. (Und, hey, ich habe vor einem Patienten einen Handstand gezeigt.)

»Wir wär’s mit einem Volkslied«, frage ich also und beginne auf Omis Lieblingslied Ännchen von Tharau zu singen. »Trikuspidalklappeninsuffizienz – der Ursprung des Sehegels hat sich verklemmt. Septal oder posterior oder die zwein – sind verlagert in den Ventrikel hinein.«

(Sprache: 3, Versmaß: 4, Stil: 5. Einprägsamkeit: 1 mit Sternchen.)

Meine Freundinnen können sich kaum halten vor Lachen. »Das ist so blöd«, japst Jenny, »das merken wir uns garantiert!«

»Oh, Mann!« Isa wischt sich eine Lachträne aus dem Auge. »Das darf niemals ein Patient hören! … Aber es hilft.«

»Und noch mehr, wenn du es noch mal für uns singst«, bittet Jenny.

Ich tue es – aber ich zwinge beide, mitzuhalten. Schließlich sollten wir es alle können.

»Und jetzt noch à la Pavarotti!«, schlägt Jenny vor, breitet die Arme aus und knödelt die Trikuspidalklappeninsuffizienz noch einmal im schönsten Opernbariton.

Dann wird es albern. Wir bieten den Song noch in einer Abba-Version in etwas schnellerem Tempo und mit synchronen Wink-Gesten und als Zarah Leander mit einem Geschirrtuch als Stola und rauchig gehauchtem Sehegel. Nicht mehr wegen des Lerneffekts – während der Suche nach dem passenden Lied haben wir den Trikuspidalklappen-Stoff so oft wiederholt, dass wir ihn inzwischen sicher beherrschen und nur weitersingen, weil uns immer noch etwas Dümmeres einfällt. Aber wir haben auch wirklich genug gelernt für heute.

Es ist zehn, als wir die Verkleidungen ablegen und die Lehrbücher zuschlagen. Wir haben gar nicht bemerkt, wie die Zeit vergangen ist. 14 Stunden Prüfungsvorbereitung!

»Wenn ich das 50 Tage so durchhalte, kann ich vor dem Examen noch zwei Wochen Urlaub machen«, grinst Jenny. Unverbesserlich.

Ich kann es kaum erwarten, Alex anzurufen. Zwei Seiten mit FASTfachfremden Notizen brennen in meinem Block. Er freut sich, von mir und dem vollbrachten Tagwerk zu hören und fragt, ob ich zur Feier des Tages, des Sommers und unserer selbst noch ausgehen will. Oder – falls nicht – ob er kurz vorbeikommen soll, damit wir uns Gute Nacht sagen können. Ich habe auch Sehnsucht, aber nicht nur nach einem Gute-Nacht-Kuss, mir ist absolut nicht nach Schlafen. Ich stimme für den Ausgeh-Plan und bin im Nullkommanix fertig.

»Deine Energie möchte ich haben«, schnaubt Jenny, als ich mich verabschiede. »Warum wirkt die Liebe bei mir nicht so aufputschend?!« Sie gibt zu, derart erschöpft zu sein, dass sie heute nicht mal mehr Felix sehen möchte … nur noch schlafen.

»Ich gehe auch ins Bett«, lächelt Isa, »es reicht ja, wenn EINE von uns dort draußen die Sage vom schlafresistenten Medizinstudenten verbreitet.« Sie schnappt sich das Telefon und zieht sich damit zurück, um mit Tom zu sprechen.

»Vergiss nicht, ihm zu sagen, dass er mich mal heimlich anrufen soll!«, trage ich ihr auf. Natürlich könnte ich ihn selbst anrufen – noch viel heimlicher – aber es macht mir solchen Spaß, die Mädels damit aufzuziehen, dass sie nichts über unsere Party erfahren werden.

»So weit kommt’s noch, dass du mit unseren Freunden Geheimnisse hast!«, beschwert sich Jenny auch prompt. Aber mit Felix habe ich schon geheimtelefoniert und er hat mir nicht nur Hilfe zugesichert, sondern auch hoch und heilig versprochen, sich von Jenny nichts und abernichts entlocken zu lassen.

»Kannst du eine Karaoke-Maschine besorgen?«, überfalle ich Alex schon an der Haustür. Er überlegt kurz und ruft dann einen Freund an – was dazu führt, dass wir zu diesem Freund nach Hause fahren, um die Karaoke-Maschine gleich mal auszuprobieren.

Erst um drei Uhr morgens taucht aus den Tiefen meines singenden Herzens Vernunfts-Lena auf wie eine Wassernymphe … und fragt – grade als ich Time to say goodbye anstimmen möchte –, ob jemand recht hätte, wenn er mir vorwerfen würde, dass ich mich mehr amüsiere, als ich arbeite. Das genügt, um mir den Spaß an der italienischen Schnulze zu verderben.

Ich schleiche spät in der Nacht in die Wohnung und habe schon fast meine Zimmertür erreicht, als ich aus dem Bad ein Geräusch höre. Es klingt wie leises Schluchzen.

Isa sitzt im Schlafanzug auf dem Badewannenrand, leichenblass, mit tiefen Ringen unter den Augen. »Ich kann einfach nicht schlafen«, flüstert sie und sieht mich mit einem Blick an, gegen den das verwundete Bambi ein eiskalter Al Capone wäre.

Ich setze mich zu ihr und nehme sie in den Arm. Sie friert. Wie kann sie in einer Sommernacht so frieren? Ich greife nach einem Badetuch, wickle sie hinein und halte sie einfach fest.

Vielleicht ist es das, was ihr fehlt? Sie war seit zwei Wochen nicht bei Tom, vielleicht braucht sie doch nur jemanden, der sie festhält und ihr Mut macht?

Doch als ich frage, ob sie Tom am Wochenende sehen wird, schüttelt Isa den Kopf. »Das geht nicht. Mir ist beim letzten Mal im Zug so schlecht geworden, dass er es sofort gemerkt hat. Jetzt sorgt er sich. Und das stresst mich irgendwie noch mehr.«

»Wir haben heute super gelernt«, rede ich beruhigend auf sie ein. »Du hast keinen Grund, dich so verrückt zu machen.« Sie nickt und eine Träne rollt über ihr Gesicht.

»Nach der Konsultation bei Dr. Gode wird es mir besser gehen«, haucht sie. »Er hat mir eine Einzelberatung versprochen, in der ich alles zu meiner Spezialprüfung fragen darf. Wenn ich weiß, dass ich die Herzchirurgie schaffen kann, dann entspanne ich mich sicher endlich.«

»Aber wenn es danach auch nicht besser wird, gehst du zum Arzt«, verlange ich. »Versprich es mir!«

Isa nickt. »Muss ich ja«, flüstert sie. »Sonst falle ich durch. Ich könnte es nicht ertragen, wenn meine Nerven mir jetzt alles verderben.«

»Für heute«, sage ich entschieden, »sind die Worte Nerven und Prüfung sowie jedwedes medizinisches Vokabular in Schrift und Bild verboten. Du gehst jetzt zu Bett und kannst froh sein, dass ich die Selbsthypnose-mit-Dr.-Heinrich-CD nicht mehr finde!«

Stattdessen setze ich mich neben ihr Bett, damit sie nicht doch noch ein Lehrbuch aufschlägt. Fünf habe ich aus ihren Laken gefischt, alle um ihr Kopfkissen herum verteilt. Wie soll man denn auch unter solchen Umständen ein Auge zutun?!

»Du musst doch auch schlafen«, seufzt Isa. Ich schüttle nur den Kopf. Es käme mir gemein vor, ihr zu sagen, dass ich mich so wach und ausgeruht fühle wie seit Jahren nicht.

»Ach, Lena«, flüstert Isa. »Ich wünschte, es wär endlich vorbei.«

Ich wünschte das auch. Aber die richtig böse Phase hat noch gar nicht angefangen.

Miss Emergency, Band 4: Miss Emergency , Operation Glücksstern
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