Angekommen im Paradies?
Ich glaube, nein, ich weiß: Ich bin angekommen.
Allein der Blick aufs Cabo da Roca, auf »meinen« Leuchtturm ist tagtäglich ein Traum. Nachts, wenn alles still ist, hört man das Meer an den 140 Meter hohen Klippen toben. Wenn die Dunkelheit anbricht, wandert das Licht des farol übers Haus, ungewohnt war das in den ersten Nächten. Jetzt ist es ein vertrautes Heimatgefühl.
Hier finde ich die Ruhe wieder, den Frieden, den ich lange Zeit vermisst habe. Ich wohne am »Ende der Welt«, am Rande Europas. Aber ich fühle mich rundherum wohl. Auch nach fünf Jahren noch. Selbst wenn nicht alles wie im Paradies ist.
Im Süden ist alles leichter, in Portugal lebt man billiger! Ich weiß mittlerweile, dass solche und viele andere Vorstellungen ganz falsch waren, die mir und wohl so manchem, der nach Portugal auswanderte, im Kopf herumspukten.
Klar: Man hat hier oft schöneres Wetter, lebt deshalb möglicherweise etwas unbeschwerter. Aber es ist genauso hart, sein Auskommen zu sichern wie in Deutschland. Die schöne Gegend, das Meer, der Strand – davon hat man ja wenig, wenn man immer arbeitet, arbeiten muss. Oft – das ist bei vielen Portugiesen der Fall – sogar in zwei Jobs.
Ich bin allein schon deshalb privilegiert, weil ich nicht in Portugal einen Job finden musste. Ich arbeite freiberuflich für deutsche Auftraggeber. Zwar versteuere ich mein Einkommen hier, aber die Basis der Honorare ist deutsches Niveau – und keinerlei Vergleich mit einem portugiesischen Gehalt. Es kann sich wohl niemand in Deutschland vorstellen, mit dem Mindestlohn von etwa 480 Euro auszukommen. In Portugal müssen das sehr viele Menschen. Manche haben nicht einmal das. Kein Wunder also, dass sich viele Portugiesen in Richtung Ausland orientieren. Schon in »guten Zeiten« lebten von den knapp zehn Millionen Einwohnern mehr als drei Millionen im Ausland.
Heute sind gerade gut ausgebildete, junge Leute am Verzweifeln: Sie werden nicht mehr angestellt, sondern arbeiten, wenn sie denn überhaupt Arbeit haben, auf recibo verde, als Scheinselbstständige, die keinerlei Sozialversicherung bezahlt bekommen. Und denen Kündigung von einem Tag auf den anderen droht. Ohne Schutz, ohne Arbeitslosengeld. Ohne soziales Netz. Kein Wunder, dass diese Geração à Rasca, die »verlorene Generation«, auf die Straße geht. Oder dass jetzt, in der europäischen Wirtschaftskrise, mehr und mehr Portugiesen versuchen, Jobs im Ausland zu bekommen. In den ehemaligen Kolonien ebenso wie in anderen europäischen Ländern, zum Beispiel in Deutschland.
Ich habe schnell festgestellt, dass Einkaufen fürs Alltagsleben in Portugal ziemlich teuer ist. Jedenfalls wenn ich ausschließlich zu den Produkten greife, die ich aus dem deutschen Supermarkt kenne. Selbst die Discounter sind bei vielen Waren manchmal teurer als daheim. Preiswerter wird es erst, wenn man auf produtos nacionais, auf einheimische Waren, zurückgreift.
Muss ich unbedingt deutschen Markenjoghurt essen? Der aus Portugal schmeckt genauso gut. Genauso geht es mir mit Wurst, Käse und Fleisch, Obst und Gemüse.
Mit Brot ist es, zugegeben, etwas schwieriger. Wie wohl alle Deutschen im Ausland vermisse ich die Vielfalt an Brötchen und Brotsorten, die ich aus meiner Heimat kenne. Einzige Therapie gegen dieses kulinarische Heimweh: selbst backen. Oder eben doch zum deutschen Discounter gehen, der mittlerweile leckeres Körnerbrot im Angebot hat, und das ofenfrisch …
Kleine Notiz am Rande:
Praktischer Nebeneffekt im portugiesischen Supermarkt und fast allen anderen Geschäften: Ich lerne die »alte« Währung kennen. Denn meist sind die Waren sowohl in Euro als auch in Escudos ausgezeichnet. Heute noch, mehr als zehn Jahre nach Einführung des Euro. Man weiß ja nie, wofür es nützlich ist. Wenn der Rettungsschirm doch nicht klappt, kann ich wenigstens alles problemlos umrechnen.
Vorsicht übrigens, wenn ein Portugiese nicht von Euro spricht, sondern von contos. Dabei scheint es sich stets um angenehm niedrige Beträge zu handeln. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Ein conto entspricht 1000 alten Escudos, etwa 5 Euro. Damit ist so mancher scheinbar preiswerte Luxusgegenstand plötzlich dann doch ziemlich teuer. Portugiesen rechnen vor allem bei größeren Beträgen eher mit contos: beim Auto- oder Immobilienkauf, bei Bauprojekten oder Ähnlichem.
Hier in meinem kleinen »Paradies« am Ende der Welt bin ich gut dran. Ich kann direkt auf dem Markt einkaufen, habe mit diversen Nachbarinnen einen Deal: Bei der einen kaufe ich Eier, die ihre Hühner am selben Morgen gelegt haben; bei der anderen gibt es Obst und Gemüse, bei der dritten bekomme ich meine Oliven und tremoços – so eingelegt, wie ich sie mag. Hin und wieder nehme ich durchaus portugiesisches Brot aus der padaria mit – das schmeckt ja nicht schlecht. Nur manchmal sehnt sich mein bayerischer Gaumen nach echten Brezn. Dafür gibt es dann die Besucher, die über München nach Portugal einfliegen …
Ich habe auch in Deutschland immer nur saisonale Produkte gekauft – ich muss keine Erdbeeren im Dezember haben, sondern ich genieße sie dann, wenn sie frisch aus dem Garten kommen. Mittlerweile teilweise aus dem eigenen: Senhor Filipe hat sich einen großen Obst- und Gemüsegarten angelegt, und ich habe ebenfalls meine kleine horta, wo ich die Gemüsesorten pflanze und ernte, die ich mag: Tomaten, Zucchini, Lauch, Salat, Karotten, Paprika. Hätte ich mir nicht träumen lassen, als ich damals nach Portugal zog. Ich mache es genauso wie viele Portugiesen, die sonst finanziell nicht über die Runden kommen. Selbst wer in der Stadt wohnt, greift auf Familienmitglieder zurück, die ein Stück Land besitzen und es bewirtschaften.
Umso mehr bin ich manchmal erbost, wenn ich mitbekomme – und das geschieht unweigerlich –, wie sich estrangeiros über Portugiesen äußern. Bei Touristen ist es zwar auch nicht gerade die feine Art, aber da kann ich es noch eher entschuldigen: Die kommen für ein paar Tage oder wenige Wochen ins Land, wollen etwas erleben, sich amüsieren, Sonne, Strand und Meer genießen. Da macht man sich möglicherweise nicht viele Gedanken um Land und Leute. Obwohl es vielleicht trotzdem durchaus angebracht wäre.
Mir fällt oft auf, dass in ziemlich herablassendem Ton über Portugiesen gesprochen wird. So mancher residente, der für ein paar Jahre nach Portugal zum Arbeiten gekommen ist, scheint – so empfinde nicht nur ich es, sondern auch etliche meiner Freunde – die Nase arg hoch zu tragen. Dazu muss man wissen: Viele expats, die von ihren Firmen, Botschaften oder Institutionen entsendet werden, leben in Portugal um einiges besser als zu Hause. Auch (oder vielleicht gerade) in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten, die momentan in Portugal herrschen. Sie bekommen ihre Gehälter nach deutschen Verträgen, dazu beziehen sie oft noch besondere Boni wegen des Auslandsaufenthalts: Mietzuschüsse, Sprachkurse, die teilweise oder ganze Übernahme der Kosten für die deutsche Schule (und die ist wahrlich nicht billig). Portugiesische Löhne sind im Gegensatz dazu extrem niedrig – also kann man sich problemlos Putzfrau und Haushälterin, Nanny und Gärtner leisten. Und natürlich das entsprechende Haus samt Garten und Pool (oft zu völlig überteuerten Mieten).
Nein, ich bin nicht neidisch. Ganz bestimmt nicht. Schließlich beschäftige ich auch einen Gärtner. Und ich habe eine Putzfrau, zumindest quinzenal, also alle zwei Wochen. Aber die »Perle« habe ich mir zu Hause auch immer geleistet – ich hasse nichts mehr als Hausarbeit.
Gewiss möchte ich zum Beispiel nicht, wie viele Ehefrauen, deren Männer wegen des Jobs nach Portugal kommen, »nur Gattin« sein, vorwiegend repräsentative Aufgaben erfüllen, möglicherweise wenigstens mit karitativem Touch. Es mag böse klingen, aber manchmal kommt es mir so vor, als wenn da nur zusammengegluckt und in Vereinsmeierei gemacht wird. Gleichzeitig lässt man gar nicht zu, dass andere in diese Kreise hineinkommen.
Nicht dass ich das wollte. Aber ich habe selbst erlebt, dass ich von einigen herablassend behandelt wurde, weil ich mir meine Brötchen selbst verdiene, weil ich keinen Mann habe, der mich »ernährt«.
Vor allem stören mich der Ton und die Wortwahl, die viele an den Tag legen, wenn sie über Portugiesen sprechen. Übrigens nicht nur expats, sondern auch etliche residentes, die einfach so vor Jahren nach Portugal auswanderten und hier einen Job oder eine eigene kleine Firma haben – oder ihre Rente verleben. Oft höre ich Sätze wie: »Die kriegen hier ja eh nichts auf die Reihe.« Oder: »Typisch – klappt wieder mal nichts – klar bei denen hier.« Da möchte ich mich manchmal fremdschämen.
Mir ist klar, dass in Portugal vieles im Argen ist, dass hier eine Menge nicht so klappt wie zu Hause. Aber muss das denn auf diese Weise sein? Wie kann man den Anspruch haben und leider auch lautstark vertreten »ich zahle, also macht ihr mal gefälligst«, den man von vielen deutschen Touristen hört? Wie kann man auf die Idee kommen, man müsse seine Gastgeber – und das sind die Portugiesen für mich – erziehen? Ihnen zeigen, wie man es »besser macht«?
In Deutschland herrschen ebenfalls keine paradiesischen Zustände, da ist vieles absolut nicht perfekt. Weder im Arbeitsleben noch im sozialen Bereich. Wenn hier aber alles so schlimm ist – sie sind vor Jahren doch alle freiwillig hergekommen. Sie müssen doch nicht hierbleiben, oder? Warum lassen sie die Portugiesen nicht so leben, wie die es wollen?
Portugal kann so schön sein – ohne die Meckerer, ohne diejenigen, die Land und Leute verbessern wollen. Wer sich mit Portugiesen einlässt – und solche residentes sind wohl zum Glück die Mehrheit –, wird mit offenen Armen aufgenommen. Auch wenn er beispielsweise – wie ich – nicht perfekt Portugiesisch spricht.
Ganz und gar nicht perfekt. Aber ich versuche es, ich lerne täglich dazu. Ich lebe nicht hier und erwarte, dass alle Englisch sprechen. Oder gar Deutsch. Ich kann nicht erwarten, dass man sich mir anpasst, man so lebt und handelt, wie ich es gewohnt bin. Sondern es ist genau andersherum: Ich bin hierhergekommen – und muss mich deshalb hier einleben. Wenn ich das nicht kann, wenn mir zu viel »gegen den Strich« geht – dann muss ich die Konsequenzen ziehen. Nicht die Portugiesen.
Freundlichkeit und Entgegenkommen erlebe ich in Portugal fast jeden Tag – und wenn ich davon erzähle, wird mir oft vorgeworfen: »Du siehst das alles durch deine rosarote Portugalbrille!«
Tja – was soll ich machen? Mit dunkler Sonnenbrille oder besser mit Scheuklappen herumlaufen, damit ich nicht mehr sehe, wie die Menschen mich als estrangeira herzlich aufnehmen?
Ein Lächeln – das ist überall auf der Welt so, nicht nur in Portugal – ändert alles. Wer sich selbst nicht so wichtig nimmt und auf andere zugeht, ohne Anspruchshaltung, aber vielleicht mit dem dicionário in der Hand, kommt weiter. Es zeigt den Willen, mit anderen klarzukommen – und mit genau diesem Lächeln im Gesicht bringt man auch einen vorher vielleicht eher wortkargen Automechaniker zu einem kleinen Tick mehr Hilfsbereitschaft.
In Portugal haben sogar Autos eine Seele. Das muss daran liegen, dass die Portugiesen nicht nur fußballnärrisch sind, sondern durchaus eine Affinität zu Autos haben. Hier wird gebastelt, was das Zeug hält. Improvisation ist Trumpf.
Ich fahre jetzt einen etwas älteren japanischen Jeep. Das Weihnachtswunder – man erinnert sich vielleicht. Diesem Auto ist eigen, dass es sich nur dann starten lässt, wenn man mittels eines kleinen Paneels vorher einen Sicherheitscode eingibt. Schicke Sache.
Das Autochen weigert sich einfach eines Morgens, die nötigen »Ich-bin-jetzt-startklar-und-du-kannst-den-Code-eingeben«-Lämpchen aufleuchten zu lassen. Das ist doppelt unangenehm, weil ich nämlich mit meiner putzenden »Perle« in Carcavelos bei den finanças verabredet bin.
Nein, ich habe den Code nicht vergessen. Ein wenig Flucherei und ein Tritt gegen den Reifen – und das Lämpchen leuchtet, der Motor lässt sich starten – und los geht’s.
Aber ich habe ein komisches Gefühl im Bauch …
Zurück in Azóia trinke ich erstmals mit Blick auf Leuchtturm und Atlantik eine bica auf meiner Terrasse. Danach will ich nochmals nach Cascais zum Einkaufen fahren. Das Autochen verweigert sich erneut. Ich gebe ihm zu verstehen, dass es eine Mistkarre sei. Aber diese Beschimpfung hilft diesmal leider nicht. Nun bin ich zwar blond, aber nur äußerlich und habe deshalb bereits vorher an Senhor Filipe eine SMS geschickt, ob ich im Notfall sein Auto haben könne. Erst mal aber probiere ich es anders.
Obwohl Senhor Filipe schon aus dem Haus kommt, Wagenpapiere und Schlüssel in der Hand: »Willst du wirklich mit dem Jeep fahren? Und wenn unterwegs was ist?« Wo er recht hat, hat er recht …
Ich überlege kurz und begebe mich ins Haus, um erst einmal den Suzuki-Kundendienst anzurufen. Angeblich ist die nächste Werkstatt in Lissabon. Ich frage mich auf Portugiesisch durch und erfahre: Unweit von meinem Dorf Azóia ist ebenfalls ein Händler mit Werkstatt. Ich bekomme von dem Herrn am Telefon sogar die Nummer – und einen Tipp dazu: »Fragen Sie nach Senhor Tiago Tomás, der spricht Englisch.«
Im Prinzip eine gute Idee, allerdings: Bei der angegebenen Telefonnummer nimmt niemand ab. Auch nach mehrmaligen Versuchen nicht. Also beschließe ich: Ich versuche noch mal, das Auto zu starten. Denke mir schon mal ein paar gute Schimpfwörter aus, vielleicht klappt es ja dann besser.
Es klappt problemlos. Alle nötigen Lichtlein leuchten, der Motor springt an, als ob ihn kein Wässerchen je getrübt hätte beziehungsweise als ob noch nie ein Paneel ausgefallen wäre.
Aber so ist es ja immer: Vorführeffekt. Wenn man in der Werkstatt zeigen will, wo es klappert oder was gerade eben noch nicht funktioniert hat, sind alle Macken an den Autos verschwunden.
Auf Anhieb – dank Google Maps – finde ich die Werkstatt. Frage mich nach Senhor Tiago durch, treffe dabei auf einen Herrn vom Verkauf, der ganz stolz sagt: »Ich spreche ebenfalls Englisch!«, und mir schon mal eine Visitenkarte in die Hand drückt. Damit ich weiß, wer er ist, wenn ich denn mal vorbeikomme und ein neues Auto kaufen möchte.
Senhor Tiago taucht aus den Tiefen der Werkstatt auf und bekommt das Problem geschildert. Und die Frage gestellt, ob man dieses dämliche Paneel nicht einfach deaktivieren könne …
Kann man, erklärt Senhor Tiago. Er geht, sagt er, jetzt einen Mechaniker holen.
Beide Herren vergnügen sich mit dem Fahrzeug. Ich stehe daneben und lerne, wie man das Paneel aufschraubt. Ich lerne außerdem, dass alles nur ein Wackelkontakt war und dass man das Ganze ganz leicht deaktivieren und problemlos wieder anschalten kann.
»Sehen Sie, man muss nur diese Schräubchen hier … können Sie leicht selbst machen, wenn wieder mal was ist.«
Ich bin sehr angetan. Solche Sachen zu lernen ist immer gut.
Der Mechaniker verabschiedet sich mit Handschlag.
Senhor Tiago fährt das Auto aus der Halle und sagt den für Portugal absolut untypischen Satz: »Lassen Sie uns besser mal den Motor ausmachen und ein paar Minuten warten. Dann starten wir nochmals. Nicht dass Sie irgendwo stehen bleiben und den Motor nicht mehr anlassen können!«
Genau das tun wir – mein Autochen springt nach ein paar Minuten unter Umgehung sämtlicher Lichtlein, Paneele oder Sicherheitscodes perfekt an.
Ich frage begeistert nach der Rechnung.
Es gibt keine. Senhor Tiago sagt nämlich: »Das ist Service, dafür zahlen Sie nichts. Aber kommen Sie wieder zu uns, wenn Sie ein richtiges Problem mit dem Auto haben!«
Ich bedanke mich artig und fahre vom Hof.
Und wie wäre das in Deutschland abgelaufen? Ich wäre in die Werkstatt gefahren. Hätte erst mal bei der Reparaturannahme meinen Fall schildern müssen. Ein offizieller Reparaturauftrag wäre ausgefüllt worden, den ich hätte unterschreiben müssen. Auf Nachfragen hätte man mir erklärt: »Wir wissen nicht, was es ist. Könnte sein, dass die Elektronik spinnt – das kann teuer werden.«
Kleine Notiz am Rande:
Außerdem wäre mir gesagt worden: »Ausschalten können und dürfen wir das Paneel nicht!«
Das hatte ich nämlich bei meinem Deutschlandbesuch schon erfragt, als ich beim Händler eine deutsche Betriebsanleitung für 20 Euro (!) gekauft habe. Diese Anleitung musste übrigens – weil sie als »Ersatzteil« gilt – extra beim Händler bestellt und persönlich abgeholt werden. Die wird nicht verschickt, nicht einmal gegen Portokosten. Sogar an eine deutsche Adresse nicht.
Ob ich auf mein Auto hätte warten können, ist zumindest fraglich. Nicht fraglich ist jedoch, dass der kleine Eingriff von etwa zehn Minuten auf gar keinen Fall ohne Rechnung vorgenommen worden wäre. Vor allem nicht beim allerersten Besuch in der Werkstatt.
Wissen Sie jetzt, warum ich Portugal (auch) liebe?