8. Kapitel

Sobald Omas seine Truppen abzieht, überreden wir die Bothaner dazu, sich zu benehmen. Geben wir dem Ganzen einen oder zwei Monate Zeit, lassen wir sich alle beruhigen und sich an den Waffenstillstand gewöhnen, und dann machen wir uns diese Ruhepause zunutze, um uns mit Commenor, Fondor und Bothawui neu zu organisieren, sodass wir Coruscant eine Abreibung verpassen können, die es nie vergessen wird.

- Corellianischer Premierminister Dur Gejjen, bei einer Diskussion mit dem Verteidigungsausschuss der Konföderation

GGA-HAUPTQUARTIER, UMKLEIDERÄUME,
CORUSCANT: 21.00 UHR

Shevu sah Ben an und reichte ihm eine kleine Flasche, die mit einer dunkelbraunen Flüssigkeit gefüllt war.

»Du siehst todmüde aus«, sagte er. »Aber bevor du dich für die Nacht zurückziehst, gibt es noch einige Dinge zu erledigen.«

Ben, der zusammengesackt auf einer Bank saß, den Rücken gegen die Tür seines Spinds gelehnt, wollte sich nur noch aufs Ohr hauen. Er musste um drei Uhr früh aufstehen, um die Vorkehrungen für den Flug nach Vulpter zu treffen, und noch immer kannte er sein finales Ziel nicht oder den Ort des Anschlags.

Offenbar war das nichts Ungewöhnliches. Nur gut, dass er daran gewöhnt war, zu improvisieren.

»Ich schaffe 97 Prozent, Sir.«

Es schien, als würde Shevu ein Lachen unterdrücken. Zugleich strahlte er ein Gefühl von Bedauern aus. »Ich weiß nicht recht, was ich dazu sagen soll.«

»Ich bin bereit. Das bin ich wirklich.«

»Ich meinte, es ist erstaunlich, dass wir an einem einzigen Tag aus jemanden einen so guten Scharfschützen machen können. Aber das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass du ein Jedi bist.« Shevu drückte Ben die Flasche in die Hand. Irgendwo in den Umkleideräumen erklang das langsame und regelmäßige Tropfen von Wasser, und der schwache Geruch von Kräuterseife lag in der Luft. »Du und Lekauf. ihr seid die Vorhut, und ich werde Omas' Flug überwachen. Unser Treffpunkt auf Vulpter ist der Charbi-City-Raumhafen, weil sich Omas dort in einem der Konferenzräume mit Gejjen trifft, die sie stundenweise für Geschäftstreffen vermieten. Persönlich denke ich. dass der GA-Geheimdienst verrückt sein muss, ihm das durchgehen zu lassen. Kein sauberer Bereich, keine Überwachung, keine Sicherheitskräfte abgesehen von den beiden Kerlen, die er als Leibwächter mitnimmt. Aber es ist anonym, es gibt keine Reservierungen, die man abchecken könnte, und Charbi ist ein Slum - wir können einfach reinspazieren.«

»Wird ihn nicht irgendwer erkennen?«

Shevu deutete auf die Flasche mit der braunen Flüssigkeit. »Ich glaube nicht, dass auch nur etwas davon nötig wäre, um ihn unerkannt durch einen Raumhafen zu schleusen. Wie viele Überprüfungen muss ein Geschäftsreisender durchlaufen, der in einem Privatschiff landet? Eine, beim Zoll-und Einreiseschalter. Und wir sprechen hier von Vulpter - deren Sicherheitsvorkehrungen sind nicht unbedingt ein Ring aus Durastahl.«

Ben ließ sich die Sache durch den Kopf gehen, sah den Raumhafen vor seinem geistigen Auge, fügte dem Holokartenbild aus roten und blauen Linien Permabeton und Passagiere hinzu. Er gewöhnte sich allmählich daran, so zu denken, und ein Teil von ihm genoss das, während sich die andere Hälfte fragte, was mit ihm vorging.

Er hielt die Flasche hoch ins Licht. »Also, was ist das?«

»Haarfärbemittel. Die meisten Spezies erinnern sich ein bisschen zu gut an rothaarige Menschen. Du gehörst noch immer einer genetischen Minderheit an. Und Omas kennt dich gut genug.«

»Sagen Sie mir nicht, dass ich Schminke auftragen muss, um meine Sommersprossen zu bedecken!« Bens Gedanken waren ein paar Stunden voraus, er dachte an die paar Stunden Schlaf, die er auf dem Flug kriegen konnte. Er würde den Grundriss des Raumhafens vorher auf seinem Datenpad studieren. Alles würde gutgehen, sagte er sich. »Also ist das zweite Schiff als Rückversicherung gedacht, für den Fall, dass er seine Pläne ändert?«

»Teilweise. Und gleichzeitig haben wir so etwas Belastendes, das wir auf Vulpter zurücklassen können. Lies das Etikett, färb dein Haar, und melde dich um zweiundzwanzig dreißig auf dem Landestreifen. Wir sehen uns dort.«

Shevu wollte sich entfernen, doch Ben hielt ihn zurück.

»Sir, was meinen Sie mit etwas Belastendem?«

Der Captain machte stets den Eindruck eines alten Mannes auf Ben, doch er war jünger als Jacen, vielleicht achtundzwanzig. Er schaute Ben mit dieser Mischung aus Traurigkeit und Geduld an, die Ben nur allzu oft auf dem Gesicht seines Vaters gesehen hatte.

»Jeder wird glauben. Corellianer hätten Gejjen neutralisiert.

wenn auf dem Raumhafen ein entsprechendes Schiff gefunden wird. Du weißt schon: auf Corellia registriert, corellianische Spuren für die Forensik ... Du kannst doch einen corellianischen Akzent, oder? Wenn es hart auf hart kommt und du sprechen musst, greif darauf zurück. Angesichts seiner Politik muss es jede Menge Corellianer geben, die einen Groll gegen ihn hegen.«

Ben dachte an Onkel Hans Akzent oder was davon noch übrig war. Inzwischen klang er eher nach einem Coruscanti. »Krieg ich hin. Aber woher wollen wir wissen, dass wir nicht über echte Corellianer stolpern, die versuchen, Gejjen daran zu hindern, mit dem Feind ein Geschäft auszuhandeln?«

»Das«, sagte Shevu, »wäre aus all den falschen Gründen unglaublich komisch. Vorausgesetzt jedenfalls, er will tatsächlich einen Handel vorschlagen.«

Ich werde jemanden umbringen, und in 24 Stunden bin ich wieder hier, als wäre nichts geschehen.

»Gibt es irgendeinen Grund, warum ich nicht meine Vibroklinge nehmen sollte?« Ben fischte sie aus der Tasche und hielt sie Shevu hin. »Meine Mom hat sie mir geschenkt und ... Na ja, Sie wissen schon.«

»Du kannst verwenden, was immer du willst, solange du keine Beweise zurücklässt oder bei dir trägst, die den Anschlag mit uns in Verbindung bringen.« Shevu musterte die Klinge. »Ja, ich verstehe.« Er zog den Kragen seines Hemds ein bisschen nach unten, um eine goldene Kette zu enthüllen. »Meine Freundin hat sie mir gegeben, und ich gehe nie ohne sie auf Patrouille.«

Es half, zu wissen, dass vor einer Mission alle nervös waren und ein kleines Andenken ihrer Angehörigen brauchten.

Shevu war auf halbem Wege zur Tür, als er sich noch einmal umdrehte. »Mir ist bewusst, dass es für deinen Vater vielleicht schwierig ist. zu akzeptieren, was du hier tust. Ben. Aber ich bin stolz auf dich. Trotzdem, wenn ich einen Sohn hätte, würde ich ihn solche Sachen nicht machen lassen, bis er erwachsen ist. Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht genügend ausgebildete Männer, um das zu erledigen. Aber... Nun, ich bin mir sicher, Colonel Solo hat seine Gründe.«

Ben dachte eine Weile über diese Aussage nach, und dabei wurde ihm klar, dass Shevu Vater gesagt hatte, nicht Eltern. Vielleicht dachte er, seine Mutter würde für eine Aufgabe wie diese Verständnis aufbringen. Ben hielt die Beziehung zu seiner Familie nur noch allenfalls halbherzig aufrecht, doch zumindest hatte es keine weiteren Streitereien mehr gegeben. Vielleicht war es das. worum es beim Erwachsenwerden wirklich ging - um eine zunehmende Distanz zu den Eltern wie auch darum, dass man anfing, die Dinge zu verstehen, die sie durchgemacht hatten, als sie jünger gewesen waren.

Wenn ich einen Sohn hätte, würde ich ihn solche Sachen nicht machen lassen, bis er erwachsen ist.

Sein Vater hatte solche Dinge getan, mehr oder weniger. Er war bloß ein bisschen älter gewesen, das war alles. Dies hier war nichts anderes, als den Todesstern in die Luft zu jagen und mit ihm jede Menge gewöhnlicher Leute, die lediglich ihre Arbeit gemacht hatten. Ben hingegen zog einen einzelnen Mann aus dem Verkehr, keine Umstehenden.

Daran würde er seinen Dad erinnern, wenn die Sache jemals herauskam und er seine Entscheidung rechtfertigen musste. Vermutlich würde Dad sagen. Jacen habe ihn dazu gebracht, es zu tun.

Ben stand in der Dusche, mit dem schaumig gewordenen Haarfärbemittel auf dem Kopf, und erhaschte in einem Spiegel einen Blick auf sich selbst. Er fühlte sich albern. Der Schaum war malvenfarben, und er fragte sich, ob irgendetwas schrecklich schliefgelaufen war. Doch als er ihn ausspülte, war sein Haar braun, einfach nur braun, und er sah sich einem Fremden gegenüber.

Gut.

Als sein Haar trocken war, holte er die Zivilkleidung hervor, die Lekauf für ihn zurückgelassen hatte - alles in corellianischem Stil, alles mit corellianischen Etiketten. Das ist für den Fall, dass ich geschnappt werde. Der Gedanke ließ Ben frösteln, aber das war die Standardprozedur. Niemand hatte mit ihm darüber gesprochen, was passieren würde, wenn er gefasst wurde, und wie das anschließen-de Verhör aussah, aber er konnte es sich vorstellen. Vermutlich wussten sie einfach nicht, was für einen Ratschlag sie einem Jedi in Bezug darauf geben sollten, einem Verhör standzuhalten. Vielleicht dachten sie, er könne einfach so unbehelligt aus der Zelle marschieren. Möglicherweise konnte er das.

Ben musterte sich ein paar Mal im Spiegel, versuchte, sich so zu sehen, wie es wohl ein Fremder tun würde, und war zufrieden, dass er nicht wie Ben Skywalker aussah, sondern beunruhigenderweise eher wie ein corellianischer Junge, der ein bisschen älter war als er, aber blond - Barit Saiy.

Er hatte Saiy nicht gesehen, seit er ihn zusammen mit den anderen Corellianern festgenommen hatte. Ben hatte aufgehört, ich zu fragen, was danach wohl mit ihm geschehen war.

Er kauerte sich hin und stellte seine Stiefel in den Spind. Dann zählte er die verschiedenen Paare durch. Ein Paar Alltagsstiefel, ein ramponiertes Paar Einsatzstiefel als Glücksbringer - aber kein poliertes Paar Paradestiefel.

Er konnte sich nicht vorstellen, wohin die Stiefel verschwunden waren. Nein, eigentlich konnte er das doch: Lekauf. Unmittelbar vor der nächsten Ausrüstungsinspektion würde er sie voll mit irgendwas Unaussprechlichem wieder in seinem Schrank vorfinden. Oder knallrosa angemalt.

»Jori, ich werde mir etwas ganz Besonderes für dich einfallen lassen«, sagte er laut und grinste, froh über die Ablenkung.

Es war schön, einer von den Jungs zu sein. Ben schob sein Da tenpad in die Tasche, fragte sich, wo er es sicher verwahren sollte, und ging dann los, um sich die Karpaki und einige Magazine aus der Waffenkammer zu holen.

Es war bloß ein Job, und er musste ihn erledigen.

APARTMENT DER SKYWALKERS, CORUSCANT

Luke erwachte in herzklopfender Panik und streckte die Hand nach der Kapuzengestalt am Fuß des Bettes aus, in dem Wissen, dass er träumte, aber außerstande, sich selbst daran zu hindern, auf den Geist zu reagieren, der sich in Nichts auflöste, als er vollends wach war.

Er hatte von der bedrohlichen Gestalt in dem Kapuzenumhang seit einer Weile nicht mehr geträumt. Nun war der Traum wieder da. Es war vier Uhr in der Früh, und Mara war noch immer nicht nach Hause gekommen.

Normalerweise verblasste der Machttraum und ließ ihn mit diesem unwohlen Stechen in seinen Eingeweiden zurück, als hätte er gerade einen Speeder-Unfall gesehen. Aber diesmal war es anders: Als er seine Beine über den Rand des Betts schwang, hatte er den Eindruck, als würde sich nach wie vor jemand im Raum aufhalten, und er war sich sicher, dass er nicht schlief. Er warf einen Blick auf das Chrono, um sicherzugehen, dass er nicht immer noch in einem Alptraum gefangen war.

4 Uhr 10.

Er träumte nicht.

Luke griff nach seinem Lichtschwert, das er nachts in letzter Zeit auf dem Nachttisch liegen ließ, und inspizierte vorsichtig sämtliche Räume. Da war etwas. Die Präsenz war so nah. dass er beinahe ihren Atem in seinem Nacken zu spüren glaubte.

Und dann fühlte er ... Belustigung.

Die Präsenz - nun an der Tür des Apartments, da war er sich sicher - war wie eine Wolke wogenden Rauchs in seinem Verstand. Er konnte sie fast sehen. Als er spürte, wie sie sich verfestigte. realer wurde, an Substanz gewann, flammte die Wolke plötzlich auf, als hätte eine lautlose Explosion sie in einen gen Decke aufsteigenden Feuerball verwandelt.

Lumiya.

Lumiya.

Luke stürmte zu den Vordertüren, während er sich gleichzeitig angestrengt darauf konzentrierte, die Macht einzusetzen, um die beiden Türen draußen im Korridor zu blockieren, die sich zwischen dem Apartment und den Aufzügen befanden. Er würde sie schnappen. Sie hatte gelogen. Mara hatte recht. All dieser Blödsinn auf dem Urlaubstrabanten, all dieses Ich-will-dir-nichts-Böses war bloß eine Finte, die seine Unentschlossenheit verhöhnte.

Die Türen teilten sich mit dem Keuchen von Luft, und Luke sprang mit erhobenem Lichtschwert in den Korridor hinaus. Eine der Türen wurde von irgendetwas offen gehalten, versuchte wiederholt, sich zu schließen, und gab jedes Mal ein leises, mechanisches Ächzen von sich, wenn die beiden Türhälften auf das Hindernis trafen und wieder ein paar Zentimeter zurückprallten. Von Lumiya war nichts zu sehen.

Doch Sekunden zuvor war sie noch da gewesen. Luke konnte sie beinahe in der Luft schmecken. Es war, als hätte sie ihr Parfüm zu großzügig aufgetragen, und es hatte eine Wolke zurückgelassen, die hinter ihr herwehte, abgesehen davon, dass es sich hierbei um den Geruch der Dunkelheit handelte, nicht um seltene Öle. Frustriert und aufgebracht eilte er mit großen Schritten den Korridor hinunter, um zu sehen, was die Türen auseinander hielt.

Es war ein Paar schwarzer Stiefel, Armeestiefel mit untergliederten Durastahlplatten rings um die Knöchel, von der Art, wie Ben sie trug. Er teilte die Türhälften mit einem Machtstoß und kauerte sich nieder, um die Stiefel an sich zu nehmen.

Es waren Bens. Luke erkannte sie nicht bloß, sondern spürte Ben auch darin, als er sie aufhob. Luke neigte selten zu übereiligen Schlüssen. Doch er war sich sicher, wer sie zurückgelassen hatte und welche Botschaft damit einherging: Wenn ich persönliche Gegenstände deines Sohnes kriegen kann, kann ich ihn ebenfalls erwischen.

Der Gedanke traf Luke wie ein Schlag ins Gesicht. Vielleicht hat sie Ben entführt. Er suchte in der Macht nach seinem Sohn und fühlte keine Gefahr. Tatsächlich hinterließ Ben in der Macht die Aura von jemandem, der ruhig und friedlich schlief. Wie lange das so bleiben würde, darauf wollte Luke allerdings nicht wetten.

Er ging zurück ins Apartment, um seine Jacke zu holen, und aktivierte dabei sein Kommlink, um Jacen anzurufen. Es kümmerte ihn nicht, wie spät es war.

Jacen antwortete augenblicklich. Es schien, als würde auch er in letzter Zeit nicht viel Schlaf bekommen.

»Wo ist Ben?«, wollte Luke wissen.

»Er schläft, Luke.« Jacen hatte diesen ruhigen, pseudo-beschwich-tigenden Tonfall, der allerdings alles andere tat, als ihn zu beschwichtigen. »Gibt es ein Problem?«

»Gab es heute Nacht irgendwelche Eindringlinge im GGA-Hauptquartier?«

Jacen stieß ein leises, kleines Lachen aus. »Wir sind diejenigen, die sich mit Gewalt Zutritt verschaffen, Luke.«

»Irgendjemand hat Bens Stiefel als Warnung hier zurückgelassen.«

»Ich verstehe nicht recht. Hat Ben sie dagelassen?«

»Er bewahrt bei uns Zuhause keine seiner Uniformen auf. Irgendwer hat sie aus eurem Hauptquartier mitgenommen, und so sehr das auch nach einem jugendlichen Streich aussehen mag ...« Luke zögerte fast, Lumiya zu erwähnen, weil er noch keine Ahnung hatte, wie weit ihre Verbindungen in die GGA reichten oder ob Jacen sich dessen auch nur angemessen bewusst war. Doch er war wütend und hatte Angst um seinen Jungen. und das beeinträchtigte sein Urteilsvermögen. »Es ist Lumiya. Sie verhöhnt mich. Zeigt mir, dass sie jederzeit an Ben herankommen kann, wenn sie will.«

Jacen schwieg. Luke wartete.

»Ich kann dir keine Erklärung dafür liefern, ich kann es wirklich nicht«, sagte Jacen schließlich.

»Nun, Lumiya macht sich über mich lustig, wie sie es vermutlich auch auf Gilatter getan hat.« Dämlich, dämlich, dämlich. Wie konnte ich mich nur jemals so zum Narren machen lassen? »Und sie hat jemanden innerhalb deiner Organisation, also schlage ich vor, du gehst der Sache schleunigst auf den Grund.«

»Wir haben bereits eine Untersuchung durchgeführt und nichts entdeckt. Wenn es dich glücklich macht, werden wir noch eine in Angriff nehmen.« Jacen klang gleichermaßen beleidigt wie gereizt, doch nicht einmal das konnte Luke länger für bare Münze nehmen. »Aber ich kann dir versichern, dass Ben in Sicherheit ist - tatsächlich hat er sogar einen ziemlich guten Schutz direkt neben sich: Leutnant Lekauf.«

»Gut zu sehen, dass der Kerl befördert wurde. Er macht auf mich den Eindruck, als wäre er dir sehr loyal ergeben.«

»Wie sein Großvater Vader gegenüber, Luke. Eine solche Loyalität kann man sich nicht erkaufen. Ben ist in guten Händen. Lass uns am Morgen noch mal miteinander sprechen.«

Luke unterbrach die Verbindung. Nein, bis zum Morgen würde er nicht warten, und es gab keinen Anlass, mit Jacen zu reden, der eindeutig Scheuklappen vor den Augen hatte, was Lumiyas Einfluss bei der GGA betrat. Sie befand sich direkt vor seiner Nase. So viel zu dem, was Jacen während seines fünfjährigen Studienurlaubs über arkane Machttechniken gelernt hatte.

Luke joggte zur Landeplattform und schoss mit dem Speeder davon, vielleicht ein bisschen schneller, als sicher war. Lumiya hatte eine sehr deutliche Spur hinterlassen, winkte Luke, ihr zu folgen. Nun, darauf fiel er nicht herein. Es musste sich um ein Ablenk-manöver handeln - oder um einen Hinterhalt.

Ich hatte noch nie Angst vor einem Hinterhalt. Lumiya. Ich tappe voller Zuversicht in die Falle, in dem Wissen, dass meine Feinde da sind. Netter Versuch. Ich komme, keine Bange.

Er widerstand dem Impuls, alles stehen und liegen zu lassen und ihrer Spur nachzujagen. Sie war immer noch in der Nähe. Oder zumindest immer noch auf Coruscant. Er konnte es spüren. Aber er musste zuerst mit Mara reden, und sie befand sich beim Raumjäger-Führungsstab. Er aktivierte das Kommlink.

Wie konnte ich das alles nur so lange laufen lassen? Es ist mir egal, ob man von mir erwartet, dass ich mich wie ein alter Staatsmann aufführe. Dies hier muss ein Ende haben, dies hier muss jetzt ein Ende haben.

»Mara. wir haben ein Problem«, sagte er. »Lumiya.«

»Ich bin bei Jaina, Liebling. Willst du, dass ich ...«

»Sie war draußen vor unserem Apartment.« Luke wählte seine Worte mit ein bisschen mehr Bedacht. Mara würde durchdrehen, sobald er Bens Stiefel erwähnte. Es war eine unheilvolle, stumme Drohung. »Bleib, wo du bist. Ich bin in ein paar Minuten da.«

»Und was. wenn die Spur inzwischen kalt wird?«

»Vielleicht ist es ein Ablenkungsmanöver.«

»Oder eine Spur, von der sie will, dass du glaubst, es wäre ein Ablenkungsmanöver.«

Ja, Mara und Lumiya hatten beide diese Art zu denken, genau wie Palpatine es sie gelehrt hatte. »Ich weiß, was sie will«, sagte er und unterbrach die Verbindung.

Luke verstieß ein dutzend Mal gegen die Verkehrsvorschriften. Er verließ die geregelten Skylanes, was ihm eine disharmonische Standpauke von hupenden Fahrzeugen einbrachte, denen er beinahe die Nasen abrasierte. Wie bei einer rein unbewussten Handlung versank sein Verstand in tiefer Nachdenklichkeit. als er die vertraute Strecke zum Raumjäger-Führungsstab nahm.

Ich weiß, was mein Problem ist.

Er dachte vierzig Jahre zurück, als er bereit gewesen war. einer völlig Fremden zu Hilfe zu eilen, und das allein aufgrund einer Botschaft in einem abgefangenen Hologramm. Die Bitte um Rettung war nicht einmal an ihn gerichtet gewesen, doch er hatte trotzdem darauf reagiert, ohne nachzudenken, ohne Fragen zu stellen, weil er gewusst hatte, dass er es tun musste.

Und jetzt handle ich vernünftig und nüchtern, weil ich das Oberhaupt des Jedi-Rats und nicht mehr neunzehn bin.

Doch das entsprach nicht seiner Natur. Das war es nicht, worin er am besten war. Bloß weil er über gewisse Gaben verfügte, mit denen die Macht ihn großzügiger gesegnet hatte als andere Jedi, hieß das nicht, dass er auf... Management beschränkt war. Ja, Management - das war es. Er dachte an die nagende Frustration, die er stets verspürte, wenn er andere Jedi auf Missionen schickte, während er in der Ratskammer weise Entscheidungen traf.

Auf meinem Hintern hocke.

Was er am besten konnte, war. Unrecht wiedergutzumachen.

und wenn er das liier nicht für sein eigenes Kind in Ordnung bringen konnte, wer war er dann?

Ich habe vergessen, wer ich bin.

Er war ein unkomplizierter Mann, der sich so sehr um seine Freunde und seine Familie sorgte, dass er bereit war, für sie zu sterben, wenn das nötig war. Er war, wie Mara ihm mindestens einmal am Tag sagte, ein Bauernbursche.

Er war Luke Skywalker. Und wenn er es ohne groß darüber nachzudenken mit dem Imperium hatte aufnehmen können, konnte er gewiss auch eines der letzten bedauernswerten Überbleibsel dieses Regimes erledigen - Lumiya.

GA-RAUM JÄGER-FÜHRUNGSSTAB, CORUSCANT

»Weißt du, in den Gangsterholovideos funktioniert das immer.« Mara fügte der Holokarte der Galaxis eine weitere erhellte Markierung hinzu und trat zurück, um zu sehen, ob sich in Lumiyas Bewegungen ein Muster erkennen ließ. Es war eine große Galaxis, und Lumiya schien weite Strecken zurückzulegen - bis hin zu Maras eigener Vordertür.

Mach weiter so, Cyborg-Mädel. Das bringt mich bloß dazu, mich besser auf dich zu konzentrieren.

»Wir könnten die Zeit ebenso gut auch sinnvoll nutzen.« Jaina beugte sich über den Tisch und gab weitere Koordinaten ein. Nun. da sie wieder Zivilistin war, war sie in ihrer Funktion als Jedi hier, die für Luke Skywalker und den Rat arbeitete, doch sie verfiel rasch wieder in die Gepflogenheiten, wie sie bei der Flotte üblich waren. »Also lass uns Alemas bekannte Aufenthaltsorte hinzufügen ...«

»Nun, hier zeichnet sich auch kein Muster ab ... Glaubst du. dass Alema ihr heimlich nachstellt, um Krümel zu erhaschen.

die von ihrem Teller fielen? Warum hat es den Anschein, als würden sich diese beiden zusammen herumtreiben?«

»Weil sie beide eine Menge Ersatzteile brauchen?«

Mara unterdrückte ein Lachen. »Das ist nicht nett, Jaina ...«

»Nun, nicht mal zusammen verfügen sie über genügend funktionstüchtige Körperteile, um einen anständigen Humanoiden daraus zusammenzubasteln.«

»Sie sind beide gut darin, sich zu verstecken, entweder indem sie ihre Präsenz verschleiern oder die Erinnerung daran auslöschen, dass man sie gesehen hat.« Mara suchte in der Macht ihre nähere Umgebung ab, wartete bloß darauf, dass Lumiya aus dem Nichts hervorsprang. Sie konnte sie fühlen, aber nicht in der Nähe. »Lumiya ist aus ihrer Deckung hervorgekommen, und sie ist nicht dumm, also will sie gesehen werden.«

Jaina warf einen Blick auf das Chrono an der Wand und sah dann auf ihre eigene Uhr. »Hast du Jacen getroffen?«

»Ja.«

»Und?«

»Willst du die Wahrheit hören, Jaina?«

»Will ich das nicht immer?«

»Lumiya übt irgendwie Einfluss auf ihn aus. Okay, nicht nötig, mir zu sagen, dass ich die Letzte war, der das aufgefallen ist.«

»Das hatte ich nicht vor. Hast du ihm das gegenüber ... erwähnt?«

»Ja. Ich dachte, es ist an der Zeit, dass jemand einen Hinweis darauf fallen lässt, dass wir bemerkt haben, dass sich unser Jacen in ein Monster verwandelt hat.« Mara wurde wütend, und ihre innere Stimme sagte ihr. dass sie selbst die Einzige war, auf die sie wütend sein konnte, dafür, dass sie Jacen in Schutz genommen hatte, während der Beweis dafür, dass die Dinge katastrophal falsch liefen, direkt vor ihrer Nase gewesen war. Doch Mara war auch bloß ein Mensch, und sie hatte Angst um Ben.

und das brodelte auf Jaina über. »Verzeih, wenn ich das frage, aber du bist seine Zwillingsschwester. Hast du nie mit ihm darüber gesprochen?«

»Ich hab's versucht. Seine Reaktion darauf bestand in einer Militärgerichtsanlage, schon vergessen?«

»Ich kann nicht umhin zu denken, dass du vielleicht hättest versuchen sollen, ihm Verstand einzubläuen.«

»Auf einmal bin ich für ihn verantwortlich? Ich bin diejenige, die damals als Erste gesagt hat, dass er der Dunklen Seite anheimzufallen droht.«

»Okay, okay, es tut mir leid.« Mara hob in einer entschuldigenden Geste die Hände. »Ich begreife bloß nicht ... In Ordnung, das geht mich nichts an.«

»Spuck's aus, Mara.«

»Ich begreife bloß nicht, wie du dir so viele Gedanken darüber machen kannst, ob du Jag oder Zekk willst, während dein eigener Bruder vor die Hunde geht und andere mit sich in den Abgrund reißt.«

»Whoa...«

»Tut mir leid. Ich sagte ja. das geht mich nichts an.«

»Nun, das sagtest du bereits, also ... Ja. ich will mich von persönlichen Angelegenheiten ablenken lassen, weil ich andernfalls durchdrehen würde bei dem Versuch, zu verstehen, warum Jacen unseren Eltern das antut.«

»Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir alle uns damit auseinandersetzen. Gemeinsam.«

Es folgte ein unbehagliches Schweigen. Mara wollte Jaina sagen, dass sie eine erwachsene Frau und es an der Zeit war, aufzuhören, sich wie eine Jugendliche zu benehmen, und dass Ben mit vierzehn erwachsener war als sie mit einunddreißig. Das war gehässig, teilweise die Wahrheit, teilweise befeuert von Maras Unverständnis gegenüber jedem, der nicht so völlig auf die Mission konzentriert war wie sie selbst, der nicht alles andere ausgrenzte.

Sie behielt den Gedanken für sich. Das war etwas, das die Ab-gespanntheit des mittleren Alters mit sich brachte, zusammen mit grauem Haar und Dehnungsstreifen.

Ich habe meine gesamte Jugend im Dienste des Imperators verbracht. Die Freiheit, die Jaina immer hatte, hatte ich nie. Und ein kleiner Teil von mir... nimmt ihr das jetzt übel.

Das war nicht Jainas Schuld. Sie war eigenwillig und leidenschaftlich wie ihr Vater, doch bislang hatte sie noch nicht ganz zu der ruhigen, hintergründigen Durastahl-Mentalität ihrer Mutter gefunden.

Wenn es darauf ankommt, wird sie der Herausforderung gewachsen sein.

Jaina hielt den Kopf gesenkt, ihr Haar bildete einen dunklen Schleier, als sie sich über den Tisch lehnte und vorgab, in die Karte vertieft zu sein. Doch Mara konnte fühlen, dass sie verletzt war - nicht zum ersten Mal in den letzten Wochen.

Mara würde sich wieder mit ihr versöhnen, wenn sie sich beruhigt hatte. In Familien gab es ständig Knatsch. Die Stürme gingen vorüber.

»Planänderung«, sagte Luke, der mit zerwühltem Haar aus dem Turbolift trat, einen Beutel in einer Hand. Manchmal hatte er diesen Halt-mich-nicht-auf Blick, und in diesem Moment hatte er ihn. »Ich kümmere mich jetzt um Lumiya. Es reicht.«

»Nein, das tust du nicht«, widersprach Mara. »Du hast zu wenig Abstand zu alldem. Sie ködert dich bloß.«

Luke ließ den Beutel auf den Tisch fallen. »Bens Stiefel.«

»Und was willst du uns damit sagen ...?«

»Von Lumiya vor unserem Apartment abgelegt.«

Mara legte die Hand auf die Stiefel und fühlte die Überbleibsel dunkler Energie. Jetzt war sie wütend. »Sie ist im GGA-Haupt- quartier gewesen. Oder in Jacens Apartment. Ich weiß nicht, welche Vorstellung mir weniger gefällt.«

»Ich muss das mit ihr klären.«

»Das ist eine Falle ...«

»Für sie. Damit hat sie sich zu viel aufgehalst.«

Jaina sah sie beide an. »Onkel Luke, ich muss mich hier leider einmischen und sagen, dass es besser ist, wenn wir Lumiya nachstellen. Sie treibt offenbar irgendein Spiel, und ... Ich habe dich noch nie so wütend erlebt.«

»Luke«, sagte Mara, zog ihre Jacke an und überprüfte ihre persönlichen Waffen. »Was wirst du tun, wenn du sie erwischst?«

Luke schluckte schwer. »Ich weiß, was ich zu tun habe.«

»Und was ist mit dieser Unterhaltung, die wir neulich hatten, darüber, wer für diese Aufgabe besser geeignet ist? Ich, die ausgebildete Killerin, oder du, der aufrichtige Wächter der Gerechtigkeit?« Lichtschwert, Vibroklingen, Miniblaster, Stahlnadelwerfer und die letzten meiner Transponder... alles da. »Hier ist der Plan. Du behältst Jacen im Auge, während ich sie jage.«

»Ich komme auch mit«, sagte Jaina. »Ich wäre untröstlich, wenn uns Alema durch die Lappen ginge, falls sie auftaucht.«

Dann normalisierten sich die Dinge also wieder. Mara würde sich bei ihr entschuldigen, wenn sie unterwegs waren, und Luke würde in Erfahrung bringen, was Jacen trieb - für den Fall, dass Lumiya ein ausgeklügelt es Ablenkungsmanöver inszenierte, um sie alle von Coruscant wegzulocken.

Luke sah auf seine Hände. »Ich weiß, dass du recht hast. Es fühlt sich nicht richtig an, aber ich weiß, dass ich ihr nicht nachstellen sollte, bloß um Rache zu üben, und ich weiß nicht, was nötig sein würde, um mich dazu zu bringen, sie zu töten. Aber nichts anderes macht jetzt noch Sinn.«

Mara nickte und aktivierte die Kommverbindung zur Hangar-Bodenmannschaft. »Bitte einen X-Flügler bereitstellen.«

Sie streifte ihre Handschuhe über, die fingerlosen, die ihr einen guten Griff verliehen, sie aber dennoch ihre Waffe fühlen ließen. »Ich fliege zurück zum Apartment und nehme dort ihre Fährte auf. Sie will eine hübsche Spur hinterlassen? Dann hat sie sich genau die Richtige ausgesucht, um ihr zu folgen.«

Ich bringe das in Ordnung weil es meine Schuld ist, dass es überhaupt so weit gekommen ist.

»Ich hätte mich gleich an ihre Fersen heften sollen, dann hättest du mir das Ganze nicht ausreden können«, sagte Luke.

»Jaina hat vollkommen recht. Zwischen dir und Lumiya ist in der Vergangenheit zu viel vorgefallen, und du hast zu viele Vorbehalte. Hierfür muss man kaltblütig töten können.«

Einen Moment lang wirkte Luke niedergeschlagen. Es war keine Enttäuschung darüber, dass er im Streit mit ihr den Kürzeren zog. denn das hier war kein Streit. Hier ging es um Vernunft. Bloß, weil sie eine Familie waren, hieß das nicht, dass man die beste Militärausbildung der Galaxis aus dem Fenster werfen sollte. Doch etwas machte ihm zu schaffen, etwas, das über Lumiyas konstante Drohungen gegen Ben hinausging.

»Ich hasse es, wenn du recht hast«, sagte er und brachte ein Lächeln zustande. »Jacen sagt, Ben schläft, und dem scheint so zu sein. Also ist er in Ordnung.«

»Na bitte«, sagte Mara. Sie hatte Luke immer noch nicht erzählt, dass Ben sich in der Macht verbergen konnte. Vorher wollte sie darüber mit ihrem Sohn reden. »Wir müssen jetzt los. Behalte Jacen im Auge. Geh zu ihm. und führ bei einer Tasse Kaff eine besorgte, onkelhafte Unterhaltung mit ihm, wenn es sein muss. Aber nimm dich in Acht, für den Fall, dass deine Ex genau das will.« Sie tätschelte Lukes Wange und blinzelte; sie wollte die Sache verharmlosen, damit er nicht sah, wie sehr Lumiya ihr zusetzte. »Ich werde vielleicht langsam grau, Bauernbursche, und ich habe nicht ihren dramatischen Kleidergeschmack, aber zumindest bin ich ganz aus Fleisch und Blut ...«

Luke hätte beinahe gelacht. Mara tippte sich in einem Pseudosalut mit dem Zeigefinger gegen die Stirn und ging mit Jaina davon. Als sie in den Turbolift stieg, überprüfte sie ihr Datenpad, um zu sehen, wo sich Bens Transponder befand.

Wenn du diese Klinge in deinem Spind gelassen hast, Ben ...

Kurz zuvor war der Sender auf dem kleinen Bildschirm des Datenpads als bewegungsloser leuchtender Punkt in Galactic City zu sehen gewesen, im GGA-Hauptquartier. Jetzt - war er das nicht mehr.

Mara geriet niemals in Panik, doch sie behielt sich das Recht vor, in professionelle Besorgnis zu verfallen. Sie wechselte den Maßstab der Karte.

»Stimmt was nicht?«, fragte Jaina.

»Nein.« Wo bist du? »Alles bestens.«

Mara schaltete den Maßstab des Schirms immer kleiner, bis sie das Transpondersignal wieder empfing, doch die Koordinaten ergaben keinen Sinn.

Ben schien sich auf Vulpter aufzuhalten.

Was führt dich dorthin, Ben? Vulpter ist nicht am Krieg beteiligt.

Wenn sie Luke davon erzählte, würde er sofort mit fliegenden Fahnen dorthin aufbrechen.

Also lächelte sie Jaina einfach bloß an, bereit, Lumiya ihr Spielchen spielen zu lassen, bevor Mara ihr schließlich ihren selbstgefälligen Kopf von ihrem Metallkörper schlagen würde, um ihrer Fehde mit den Skywalkers ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

Ich komme, Cyborg. Es ist so weit.