Viertes Kapitel

 

Sie hatte sich gerade ihren dritten Latte macchiato to go aus dem Coffeeshop geholt und wieder im Wagen Platz genommen, als ihr Handy summte. Und diesmal war es nicht Tessys Mutter, die zwischen zwei Fitnesskursen drei Minuten Zeit für ein Schwätzchen mit ihrer Tochter hatte, sondern Brandner. Ihr Puls beschleunigte abrupt um zwanzig Schläge.

 

„Es geht los“, sagte Hugo Brandner leise. „Treffpunkt ist der Luther Friedhof an der Malteser Straße in Lankwitz.“

 

„Interessant“, murmelte Tessy. Der Mann schien Humor zu haben. Zumindest schwarzen.

 

„Finden Sie? Nun, gut … Um elf Uhr findet eine Beerdigung statt, also in knapp einer Stunde. Ich soll mich unter die Trauergäste mischen und das Geldpaket in einem geeigneten Augenblick unter dem frischen Grabschmuck der benachbarten Grabstelle ablegen.“

 

„Was?“ Tessy war verblüfft.

 

„Nun, ich nehme an, er befindet sich auch unter den Trauergästen und geht davon, dass ich ihn nicht erkenne“, meinte Brandner.

 

„Kein schlechter Plan.“

 

„Am besten, Sie unternehmen einen gemütlichen Spaziergang auf dem Friedhof, während ich mich anschließend auf den Heimweg mache. Kennen Sie die Gegend?“

 

„Und ob“, erwiderte Tessy. „Ich kenne sogar den Friedhof.“

 

„Gibt es Nebeneingänge?“

 

„Anzunehmen. Ich fahre sofort los, um mich ein bisschen umzugucken.“

 

„Gute Idee. Sie melden sich dann. Bis später.“ Brandner legte auf, ohne sich zu verabschieden. Er hatte angespannt geklungen. Tessy konnte es ihm nicht verdenken. Sie schnallte sich an, startete den Motor und gab Gas. Sie musste sich beeilen.

 

Zwanzig Minuten später traf sie an der Malteser Straße ein. Während der Fahrt waren ihr mehrere Dinge gleichzeitig klar geworden: Der Erpresser war fantasievoll und clever und hatte sich natürlich über die Örtlichkeiten vorab bestens informiert. Mit großer Wahrscheinlichkeit gab es mehrere Nebeneingänge, und abgesehen davon wusste Tessy nicht, wie der Mann aussah. Er würde ihnen kaum den Gefallen tun, im gleichen Outfit wie bei der ersten Geldübergabe zu erscheinen. Somit hatte sie nur eine Chance: Sie musste das Grab im Auge behalten, auf dem Brandner das Geld deponierte, und durfte durch nichts zu erkennen geben, dass sie zu ihm gehörte.

 

Sie bog in die Marchandstraße ein, eine ruhige Anwohnerstraße, die an den Friedhof grenzte, und suchte sich einen Parkplatz. Nach kurzem Überlegen nahm sie ihr Fahrrad mit und schloss es vor dem Friedhof an, wo sich bereits eine große Schar von Trauergästen versammelt hatte. Tessy erkannte aus den Augenwinkeln Hugo Brandner, der etwas abseits stand. Sie beachtete ihn nicht, sondern betrat den Friedhof und drehte eine kleine Runde, bis der Trauerzug Aufstellung nahm und gemessenen Schrittes zur Grabstelle zog.

 

Tessy folgte ihm auf einem parallel verlaufenden Weg, blieb hier und dort stehen, bis die Trauergäste das offene Grab erreicht hatten und die Zeremonie begann. Sie tat völlig unbeteiligt und nahm schließlich vor einem bescheidenden Familiengrab im Schutze einer Baumgruppe Aufstellung, wo sie sich bemühte, den Anschein konzentrierter Besinnlichkeit zu erwecken, während sie hin und wieder den Blick hob, um die Beerdigung im Auge zu behalten. Ungefähr zwanzig, dreißig Meter trennten sie von der Beerdigung. Sie faltete die Hände und sah zu Boden. Wer es nicht besser wusste, ging hoffentlich davon aus, dass sie Grabstelle eines lieben Menschen besuchte, um ihm in stiller Meditation zu gedenken. Lediglich das Wetter passte nicht ins Bild. Tessy war froh, warme Unterwäsche und dicke Socken angezogen zu haben.

 

Als sie das nächste Mal zur Seite blickte, war Bewegung in den Zug gekommen. Einzelne Leute traten vor, um Erde auf den Sarg zu werfen. Brandner nutzte die Gelegenheit, bückte sich, schnürte sich die Schuhsenkel und schob das Geldpaket, das er unter dem Mantel hervorzog, rasch unter einen Kranz auf dem Nachbargrab. Niemand außer Tessy hatte etwas mitbekommen – zumindest schien es ihr so.

 

Einige Minuten später machte sich der Trauerzug auf den Rückweg, unter ihnen Brandner, der seine Schritte beschleunigte, je näher er dem Hauptweg kam. Tessy bückte sich und zupfte einen Tannenzweig zurecht, während sie die beiden Gräber im Auge behielt. Aber dort tat sich … nichts. Zwei Friedhofsangestellte schaufelten Erde auf den Sarg, niemand befand sich in der Nähe des Nachbargrabes.

 

Zehn Minuten später begann Tessy auf der Stelle zu trampeln, um ihre eiskalten Füße vor dem Erfrieren zu bewahren. Sie machte ein paar Schritte in die entgegengesetzte Richtung und wanderte wieder zum Familiengrab zurück, wo sie erneut andächtig die einzelnen Geburts- und Sterbedaten musterte. Plötzlich war jemand auf dem Hauptweg zu sehen. Tessy spähte vorsichtig hoch und stöhnte dann leise auf. Ein alter Mann schlurfte über den Friedhof. Er schien trotz Mütze, Mantel und Schal erbärmlich zu frieren, aber nichtsdestotrotz entschlossen, seinen Rundgang zu absolvieren. Er ging gebückt, um sich vor dem kalten Wind zu schützen und pfiff leise.

 

Tessy wandte sich seufzend ab und ging erneut ein paar Schritte. Irgendetwas ließ sie stutzen. Auf dem Friedhof pfeift man nicht. Sie drehte sich um. Der alte Mann war weiter geschlurft und pfiff immer noch. Leise, aber beharrlich. Gleichzeitig näherte sich von der anderen Seite ein kleiner Traktor mit Anhänger. Die Aufschrift „Städtisches Friedhofswesen“ leuchtete fast aufdringlich fröhlich. Tessy erkannte zwei junge Männer in gartengrünem Outfit und Mützen mit Ohrenwärmern. Das muss gar nichts heißen, dachte sie.

 

Sie wollte sich gerade hinter einen hohen Busch zurückziehen, um die beiden genau zu beobachten, als sie aus den Augenwinkeln eine Bewegung wahrnahm. Sie wandte den Kopf. Der alte Mann ging immer noch pfeifend seiner Wege. Allerdings war sein Gang auf einmal flotter, und er ging deutlich aufrechter. Tessy stutzte. Dann biss sie sich auf die Unterlippe und hätte beinahe laut aufgestöhnt. Meine Güte – da ist er, dachte sie, und plötzlich erinnerte sie sich an Brandners Beschreibung des jugendlichen Bikers, der vor sich hingepfiffen hatte.

 

So unauffällig wie möglich heftete sie sich an seine Fersen. Je näher sie dem Ausgang kamen, umso flüssiger wurde der Laufstil des Alten. Einige Male blieb er abrupt stehen, um sich mit forschenden Blicken umzusehen, und Tessy erstarrte jedes Mal in andächtiger Stille vor dem nächstbesten Grab.

 

Wenn der Typ im Gegensatz zu mir direkt vor dem Ausgang einen Parkplatz ergattern konnte, sehe ich alt aus, dachte Tessy, als das hohe schmiedeeiserne Tor in Sicht kam, und plötzlich war ihr gar nicht mehr kalt. Doch sie hatte Glück. Der Mann überquerte schnurstracks und ohne sich noch einmal umzublicken die Malteser Straße und eilte zur Bushaltestelle. Zwei Minuten später kam der X83. Tessy stieg hinter ihm ein.

 

Sie zog eine gleichmütige Miene, aber ihr Herz klopfte bis zum Hals. Wenn sie nicht alles täuschte, hatte der Typ keine Ahnung, dass sie ihn verfolgte. Er beachtete sie überhaupt nicht, und das war auch gut so. Sie nahm auf dem Oberdeck drei Reihen hinter ihm Platz und beobachtete, wie er aus dem Fenster starrte und ab und an einen misstrauischen Blick hinter sich warf. Das alte-Mann-Getue hatte er inzwischen mitsamt Mütze und Schal völlig abgelegt. Tessy schätzte ihn auf Ende zwanzig, Anfang dreißig. Er hatte lockiges dunkelbraunes Haar und ein schmales, abgehärmtes Gesicht. Sie war so angespannt, dass sie darauf verzichtete, Brandner eine SMS zu schreiben.

 

An der Endstation Rathaus Steglitz wandte sich der Erpresser in Richtung U-Bahn. Er schien es eilig zu haben, aber er hetzte nicht, und so konnte Tessy mühelos im Menschenstrom mitschwimmen und unauffällig in seiner Nähe bleiben. Er stieg in die U 9. Tessy setzte sich einen Wagen weiter, so dass sie ihn im Auge behalten konnte. Ihre Aufregung hatte sich inzwischen deutlich abgekühlt. Sie war zufrieden und hätte beinahe fröhlich gepfiffen… Sie holte ihr Handy hervor und schrieb Brandner: „Bin an ihm dran. Melde mich demnächst.“

 

Station Turmstraße: Der Mann schlängelte sich aus der Tür, kaum dass das Haltesignal ertönt war. Tessy ließ ihm einige Meter Vorsprung. Er lief die Turmstraße in östlicher Richtung hoch, bog in eine Nebenstraße ab und betrat schließlich einen alten Gewerbehof. Tessy verlangsamte ihre Schritte. Hier war zu wenig los, als dass sie direkt hinter ihm bleiben durfte. Sie wartete einen Moment und folgte ihm dann langsam durch einen schmalen Durchgang in den zweiten Hinterhof. Dort bekam sie gerade noch mit, dass er durch eine quietschende Tür in ein heruntergekommenes dreistöckiges Wohnhaus schlüpfte.

 

Überquellende Mülltonnen und Gerümpel versperrten den Weg. Es roch trotz der Kälte nach Ungeziefer. Tessy verschnaufte einen Moment und lauschte den Schritten des Mannes im Treppenhaus nach. Als eine Tür ins Schloss fiel, setzte Tessy sich wieder in Bewegung. Vor der Haustür blieb sie erneut stehen. Sie könnte Brandner anrufen, ihm die Adresse durchgeben und „den Rest“ ihm und seinen Jungs überlassen. In welcher Wohnung der Erpresser sich aufhielt, dürfte nicht allzu schwer herauszufinden sein. Andererseits konnte sie nicht ausschließen, dass der Bursche immer noch zu tricksen versuchte oder seine Beute an diesem unwirtlichen Ort lediglich versteckte, um das Gebäude dann über einen anderen Ausgang wieder zu verlassen. Sie sollte an ihm dranbleiben, um herauszufinden, was er vorhatte.

 

Langsam zog sie die Haustür einen schmalen Spalt auf und lugte um die Ecke. Der Flur sah ähnlich verdreckt und zugemüllt aus wie der Hinterhof, und es roch nach Pisse und Schnaps. Tessy verzog angewidert das Gesicht. Hier wohnte garantiert niemand freiwillig. Sie atmete tief aus. Stille. Dann schlüpfte sie ins Haus. Die Wohnungstüren im Erdgeschoss waren versperrt, und es gab keine Türschilder. Keinerlei Geräusche aus den Wohnungen, keine Musik, keine Stimme. Es war wie ausgestorben. Sie ging langsam die Treppe hinauf. Im ersten und zweiten Stock bot sich ein ähnliches Bild. Tessy schätzte, dass das Haus abrissreif war und niemand mehr hier lebte – von einigen Pennern und Leuten auf der Durchreise mal abgesehen.

 

Sie nahm das letzte Stockwerk in Angriff. Ihr Puls hatte mittlerweile wieder Running-Qualität, und er pushte gewaltig in die Höhe, als plötzlich ein Quietschen zu hören war. Eine der Wohnungstüren stand einen Spalt auf. Ihr Gaumen trocknete aus. Sie schlich auf Zehenspitzen näher, und auf einmal ging alles sehr schnell. Die Tür flog auf, krachte mit ohrenbetäubendem Knall gegen die Flurwand, während Tessy gerade noch zurückweichen konnte. Dann stand der Typ vor ihr. Ein dunkles Augenpaar durchbohrte sie. Tessy hielt den Atem an und wollte gerade zu einer Erklärung ansetzen, als er ausholte und sie mit seiner Rechten so heftig und treffsicher ausknockte, dass sie nicht einmal den Bruchteil einer Sekunde Zeit hatte, um zu reagieren, geschweige denn, Erlerntes aus ihrem Selbstverteidigungskurs anzuwenden.

 

Sie spürte keinerlei Schmerz, nur Überraschung. Dann wurde alles schwarz.

 

 

 

* * *

 

 

 

Sie hat einen Fehler gemacht, wiederholte Honey ein ums andere Mal wie ein Mantra. So einfach war das und so tragisch. Sie goss sich ein zweites Glas Wein ein und zog wie eine Ertrinkende an ihrer Zigarette. Ihre Hände zitterten, obwohl sie schon vor einer Stunde in die Wärme ihrer Wohnung geflüchtet war und die Heizung mit zärtlichem Bollern auf Hochtouren lief.

 

Es gab gar keinen Zweifel: Die abgebildete Frau in der Zeitung war Lilly. Es war ihr Gesicht, das ihr voller Entsetzen entgegenstarrte. Man hatte sie aus Papenfuhlbecken gezogen. Nackt. Tief gefroren. In dem Zeitungsbericht war von einem brutalen Sexualdelikt die Rede. Wer die Frau kannte, solle sich bitte melden. Honey kräuselte die Lippen. Na, wenn ihr wüsstet, was die mit uns gemacht haben. Aus Spaß. Aus einer seltsamen Geilheit und Gier heraus. Wenn Schmerz, Lust und Angst sich miteinander verbinden, kann es gefährlich werden. Man sollte sich an den Deal halten, lautete die schlichte und weise Überlebensregel.

 

Honey trank einen Schluck Wein. Ihre Hände zitterten. Vielleicht hatte der Grünäugige einfach nur sicher gehen wollen. Vielleicht war sie, Honey, die nächste, die in irgendeinem Tümpel oder wo auch immer verschwinden musste. Andererseits hatten sie Lilly schon vor über zwei Wochen erledigt – wäre es nicht naheliegend gewesen, mit ihr zur gleichen Zeit Schluss zu machen? Oder war alles doch ganz anders gewesen? Vielleicht gab es gar keinen Zusammenhang. Haha. Vielleicht gab es den Weihnachtsmann und die gute Fee, bei der man drei Wünsche frei hatte.

 

Und wie sollte es jetzt weitergehen? Ganz einfach: Ich weiß von nichts, dachte Honey. Das hat bis jetzt funktioniert, warum sollte es nicht weiterhin funktionieren? Klappe halten, weitermachen wie bisher und Ende.

 

Was würde ich mir wünschen, wenn ich drei Wünsche frei hätte? Honey lächelte plötzlich. Gerechtigkeit für Lilly. Nie wieder auf den Strich gehen müssen. Sechs Monate Urlaub auf einer sonnigen Insel oder besser noch: sechs Jahre. Warum auch nicht? Eine Fee konnte das managen. Das war der doch egal, ob nun sechs Monate oder sechs Jahre.

 

Sie wusste nicht, warum, aber plötzlich schossen ihr die Tränen in die Augen, und ihr Herz wurde schwer, als hätte es von einem Augenblick zum anderen tausend Tonnen geladen. Gerechtigkeit für Lilly. Das wäre doch mal was. Es klang großartig – märchenhaft schön. Melodramatisch und feengleich. Unwirklich. Lilly war zart wie eine Fee gewesen. Honeys Hände zitterten immer noch, sogar stärker als zuvor, aber sie folgte einem seltsam drängenden Impuls, stand auf und griff zum Telefon, obwohl sie ahnte, dass sie diese Entscheidung bereuen könnte.

 

„Gerechtigkeit für Lilly“, flüsterte sie, als eine junge Polizeibeamtin sich in sachlich munterem Tonfall gemeldet hatte. „Man hat sie fertiggemacht und ins Papenfuhlbecken geworfen. Das könnt ihr mir glauben. Guckt euch in einem alten Fabrikgebäude in der Nähe der Gedenkstätte Hohenschönhausen um. Und guckt euch dort ganz genau um.“ Dann legte sie auf, ohne die drängenden Nachfragen der Polizistin zu beachten.

 

In Krimis hieß es immer, man konnte erst feststellen, woher der Anruf kam, wenn die Verbindung lange genug bestand. Honey hoffte, dass sie schnell genug wieder aufgelegt hatte. Sie zitterte am ganzen Körper. Aber sie lächelte. Sie konnte kaum glauben, was sie gerade getan hatte. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben mutig gewesen, dachte sie. Irgendwann ist immer das erste Mal.

 

Als sie am nächsten Vormittag aufwachte, gönnte sie sich ein heißes Schaumbad, und sie frühstückte Croissants mit Himbeermarmelade und Nutella. Den Kaffee servierte sie sich mit geschäumter Milch und Kakaostreuseln. Was für ein Festtagsschmaus. Im Fernsehen lief eine Doku-Soap. Es war immer noch sehr kalt.

 

Honey beschloss, sich einen Tag freizunehmen, um das Gefühl auszukosten, für einen Funken Gerechtigkeit gesorgt zu haben. Oder es zumindest versucht zu haben.

 

 

 

Hauptkommissarin Carola Stein las die Telefonnotiz, noch im Stehen, ein zweites Mal. Sie stellte ihre Kaffeetasse ab und spitzte die Lippen. Die anonyme Anruferin habe schnell und leise, aber gut verständlich gesprochen, doch auf Nachfragen nicht reagiert, hatte die diensthabende Polizistin ihrer Notiz hinzugefügt. Man habe den Anruf nicht zurückverfolgen können. Er sei aber auf Festplatte gespeichert.

 

„Gerechtigkeit für Lilly“, las Carola Stein halblaut. Das klang verdammt melodramatisch. „Man hat sie fertiggemacht und ins Papenfuhlbecken geworfen. Das könnt ihr mir glauben. Guckt euch in einem der alten Fabrikgebäude in der Nähe der Gedenkstätte Hohenschönhausen um. Und guckt euch dort ganz genau um.“

 

Carola Stein blickte einen Moment ins Leere. Dann ließ sie sich zeigen, wo im Computersystem die Tonaufnahme lag und rief Dirk Hanter an. Vielleicht hatte der Kollege trotz seiner Aufbruchstimmung noch ein paar Stunden Zeit, um sich zumindest am Rande mit dem Fall zu beschäftigen.