El Cortijo BOUTIQUEHOTEL $$
(
491034; www.elcortijohotel.com; Av. ACA
s/n; EZ/DZ 330/415 Arg$; 
) Das
stilvolle kleine Hotel gegenüber vom Eingang zur ACA Hostería Cachi
bietet kleine, aber raffiniert eingerichtete Zimmer, von denen
einige – besonders das „Los Padres“ mit eigener Terrasse samt
Liegestühlen (DZ 495 Arg$) – einen fabelhaften Blick über die
Sierra gewähren. Es gibt ein Restaurant und hilfsbereite
Mitarbeiter. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
ACA Hostería Cachi HOTEL $$
(
491105; www.soldelvalle.com.ar; Av. ACA
s/n; EZ/DZ 282/438 Arg$; 



)
Das familienfreundliche Hotel auf einem Hügel hat die beste
Aussicht der Stadt, und es gibt schlimmere Arten, den Tag zu
verbringen, als eben diese Aussicht vom Pool aus zu genießen. Die
Zimmer sind komfortabel und unspektakulär, aber malerisch um einen
Innenhof gruppiert. Es gibt sogar einen kleinen Zoo.
Hotel Nevado de Cachi PENSION $
(
491912; EZ/DZ mit Bad 70/110 Arg$, EZ
ohne Bad 40 Arg$) Gleich bei der Plaza und der Bushaltestelle
findet man diese ordentliche, günstige Pension mit Zimmern rund um
einen Patio. Die Betten sind bequem, die Bäder – ob im Zimmer oder
auf dem Flur – in Ordnung. Die Preise sind zu einem gewissen Grad
verhandelbar und variieren leicht je nach Zimmer. Das etwas teurere
Doppelzimmer oben (nach hinten raus) ist empfehlenswert.
Camping Municipal CAMPINGPLATZ $
(
491902; [email protected];
Stellplatz 15–20 Arg$;
) Der Campingplatz auf einem Hügel
südwestlich der Plaza bietet schattige, von Hecken umgebene
Stellplätze mit Grill. Hier befindet sich auch das städtische
Schwimmbad. Zudem gibt es ein Hostel mit Schlafsälen (12 Arg$) und
ein paar Hütten (125 Arg$). Reservieren kann man in der
Touristeninformation.
Tampu HOTEL $$
(
491092; www.tampucachi.com; Güemes s/n; DZ
420 Arg$; 
) Stolz präsentiert diese historische Villa
ihre Eleganz und die schöne Gartenanlage mit Pool. Die Zimmer des
makellosen Hotels variieren in Größe und Form, haben aber alle
behagliche Betten und Originalkunst an den Wänden. Leider hat man
den Eindruck, dass nicht alles repariert wird, wenn es nötig wäre,
und auch die Badezimmer entsprechen nicht dem erwarteten Standard.
Dennoch: Das Tampu hat durchaus seine Vorzüge.
Hospedaje Don Arturo PENSION $
(
491087; http://hospedajedonarturo.blogspot.com;
Bustamante s/n; EZ/DZ ohne Bad
80/140 Arg$, EZ/DZ mit Bad 90/160 Arg$) Die Gästezimmer sind
zwar eng, aber blitzsauber. Das Beste ist jedoch der Loungebereich
auf der Terrasse, von dem aus man das Flussbett überblickt.
Miraluna APARTMENTS $$
(
0387-15-442-2371; www.miraluna.com.ar; Cachi
Adentro; Apt. für 2/4 Perp. 480/580 Arg$, großes Apt. für 4 Perp.
650 Arg$;
) 7 km
außerhalb der Ortschaft werden hier in herrlich ruhiger Umgebung
kunstvoll dekorierte Hütten in zwei Größen vermietet.
La Mamama HOSTEL $
(
491305;
Suárez 590; B/Zi. ohne Bad 30/60 Arg$) Ein einladendes Haus
an der Straße, an der sich auch die Bushaltestelle befindet. Die
Matratzen in den einfachen Zimmern sind zwar durchgelegen, aber das
passt irgendwie zum lässigen Flair.
Essen
Regionale Gerichte wie locro und humitas bekommt man in den confiterías und comedores an der Plaza und gegenüber dem Hotel Nevado de Cachi. Es gibt zahlreiche Touristenfallen!
Ashpamanta ARGENTINISCH $$
(
0387-15-451-4267; www.ashpamantarestaurante.com;
Bustamante s/n; Gerichte 28–55 Arg$) Kompakt und gemütlich: Das
liebenswerte kleine Lokal hat eine kleine, aber leckere Auswahl an
Pasta, Salaten und ein paar aufwendigeren Gerichten wie
Quinoa-Risotto und gebratenes Filet mit Gemüse. Alle Speisen werden
in der offenen Küche hinter der Bar zubereitet.
Oliver PIZZA $
(Ruíz de los Llanos 160; Hauptgerichte 22–55
Arg$;
8–24 Uhr;
) Das gemütliche
Restaurant mit Holztischen auf mehreren Ebenen ist eine gute Wahl
für Pizza, Bruschetta und ein paar kreative Fleischgerichte. Die
Terrasse auf der Plaza ist der perfekte Platz für den
Sundowner.
Platos y Diseño ARGENTINISCH $
(Güemes s/n; Gerichte 15–40 Arg$;
) Oberhalb der Plaza
findet man dieses relaxte Restaurant mit heimischen Kunstwerken und
Fotos, einem langsamen, dafür aber freundlichen Service und guten
Gerichten, die allerdings auf die Geschmäcker der Touristen
zugeschnitten sind.
Praktische Informationen
Touristeninformation (
491902; [email protected];
Güemes s/n;
9–20 Uhr) An der Plaza.
An- & Weiterreise
Busse von Marcos Rueda (
491063) verkehren zwischen Salta
und Cachi – möglicherweise sind sie inzwischen durch
Flechabus-Busse abgelöst worden. Die spektakuläre Strecke schraubt
sich auf den Pass Cuesta del Obispo hinauf und führt dann durch die
wunderschöne Kakteenlandschaft des Parque Nacional Los Cardones.
Busse nach Salta (40 Arg$, 4 ½ Std.) fahren von Montag bis
Samstag um 9.05 Uhr ab. Montags, donnerstags und freitags gibt es
auch einen Bus um 15 Uhr und am Sonntag einen um 15.30 Uhr. Nach
Seclantás fahren täglich Busse, nach Molinos fünfmal die Woche.
Nach Cachi Adentro (3 Arg$, 30 Min.) fahren von Montag bis Samstag
jeweils drei Busse.
Es gibt auch Busse in Richtung Norden nach La
Poma, eine alte Hacienda-Stadt und Endstation der öffentlichen
Verkehrsmittel. Die Fahrt auf der Straße dahinter, nach San Antonio
de los Cobres, ist anstrengend, aber phänomenal: Die steil
ansteigende Strecke zu einem 4895 m hohen Pass quert mehrmals
einen Fluss und passiert einsame Ziegenfarmen. Zu bestimmten
Jahreszeiten (normalerweise Sept.–Dez.) ist die Straße nur mit
Vierradantrieb zu bewältigen; Infos erteilt die Polizei
(
0387-490-9051).
Ist die Passstraße unpassierbar, erreicht man San Antonio nur über
einen langen Umweg.
Wer nach Cafayate will, fährt mit dem Bus nach Molinos. Von dort kommt man per Anhalter oder mit einer sonstigen Mitfahrgelegenheit nach Angastaco, wo ein Bus nach Cafayate fährt. Eine geführte Tour von Cachi aus ist die einfachere Option.
SECLANTáS
03868 / 300 Ew. / 2100 m
Das bezaubernde Seclantás ist ein ruhiges Dörfchen und Heimat des Salta-Ponchos. Im Ort gibt es mehrere Webereien, an der Straße nach Cachi, nördlich von Seclantás, weisen Schilder auf private Werkstätten hin, bei denen jeder reinschauen und stöbern kann. Dieser Straßenabschnitt wird auch die Route der Handwerker genannt. Einer von ihnen, Señor Tero, hat einen Poncho gewebt, den Papst Johannes Paul II. getragen hat.
Unterkünfte findet man in Seclantás rund um die
Plaza, darunter auch die Hostería La
Rueda (
498041;
Ecke Cornejo & Ferreyra; EZ/DZ mit Bad 90/120 Arg$, EZ/DZ ohne
Bad 70/100 Arg$). Das gastfreundliche, blitzsaubere Hotel
bietet komfortable, hübsche Gemeinschaftsbereiche und ordentliche
Zimmer. Der Campingplatz hinter der Kirche hat einen öffentlichen
Pool und vermietet Hütten.
Täglich verkehrt ein Bus von Cachi nach Seclantás (17 Arg$, 1 ¼ Std., Sa 2-mal tgl.), der an bestimmten Tagen sogar bis Molinos weiterfährt.
MOLINOS
03868 / Ew. 900 / 2020 m
Wer schon Cachi für relaxt gehalten hat, sollte warten, bis er Molinos gesehen hat. Beim Bummel durch das reizende kleine Nest mit beachtlichen, langsam verfallenden Adobehäusern sind echte Juwelen zu entdecken. Zum Postkartenidyll tragen die schattigen Straßen und guten Unterkünfte bei. An der Plaza gibt es einen Geldautomaten.
Seinen Namen verdankt Molinos der noch immer
betriebenen Getreidemühle am Río Calchaquí. Die restaurierte
Iglesia de San Pedro de Nolasco im
Cuzco-Stil hat zwei Glockentürme und eine Decke aus Kaktusholz. Das
nahe gelegene Centro de Interpretación
Molinos (www.naturalezaparaelfuturo.org;
Cornejo s/n; Spende 10 Arg$;
8.30–19 Uhr) in einem sanierten
historischen Gebäude beherbergt eine gute Ausstellung über die
Kultur und Geschichte der Region (in Spanisch und Englisch) sowie
die Touristeninformation und einen Kunsthandwerksladen.
Etwa 1,5 km westlich liegt die Criadero Coquera, wo im Rahmen eines landwirtschaftlichen Forschungsprojekts der Regierung Vicunjas gezüchtet werden. Besucher dürfen die schönen Tiere mit Stroh füttern. Hier findet man auch die Casa de Entre Ríos mit einem guten Kunsthandwerksmarkt, auf dem man prächtige Ponchos und Wandteppiche aus Schaf-, Lama- und Vicunja-Wolle kaufen kann. Es gibt zwei einfache Gästezimmer (50 Arg$ pro Pers.).
Los Cardones de
Molinos (
494061; car [email protected];
Ecke Sarmiento & San Martín; Zi. pro Pers. mit/ohne Bad 80/60
Arg$) ist eine hervorragende Unterkunft. Die komfortablen Zimmer
sind mit Möbeln aus Kaktusholz eingerichtet. Die Gäste werden wie
Familienmitglieder behandelt und dürfen die Küche mitbenutzen. Der
sehr nette und zuvorkommende Besitzer hat viele Tipps für
Unternehmungen in der Umgebung parat. Im Januar steigen die Preise
beträchtlich.
ABSTECHER
FINCA COLOMé
Diese ökologisch betriebene Bodega (
03868-494044; www.bodegacolome.com; Weinprobe
30–50 Arg$;
10.30–18 Uhr) produziert einige gute
Weine. Sie liegt, wie die Einheimischen sagen, dort, „wo der Teufel
seinen Poncho verloren hat“: etwa 20 km westlich von Molinos
an einer spektakulären Schotterstraße. Die Weingärten liegen in
einer herrlichen Landschaft zwischen Hügeln und Bergen, die
stündlich die Farbe zu wechseln scheinen. Dass hier hinsichtlich
ökologischer, sozialer und kultureller Belange vorausschauend
gedacht wird, ist nicht zu übersehen: Die Anlage versorgt sich
selbst mit Strom, hat eine substanzielle Verbesserung der
Infrastruktur in der Gemeinde finanziert und hat ein tolles, vom
Künstler James Turrell entworfenes Museum (Eintritt frei;
14–18 Uhr), in dem
nun neun seiner Werke ausgestellt sind: Beeindruckende
Installationen, deren Lichtspiele den Betrachter an die Grenzen
seiner Wahrnehmung bringen – ein unvergesslicher Ort. Der Besuch
der Bodega und des Museums sollte im Voraus telefonisch oder per
E-Mail ([email protected])
gebucht werden. In der Bodega wird auch ein leichtes Mittagessen
aus Salaten und Baguettes serviert.
Die Bodega El Humanao bei Colomé lohnt ebenfalls einen Ausflug – nicht zuletzt wegen ihrer Weine, eine ausgewogene Mischung aus Cabernet- und Malbec-Trauben.
Gegenüber der Kirche steht das Lehmhaus
Hacienda de Molinos (
494094; www.haciendademolinos.com.ar;
Cornejo s/n; EZ/DZ Standard 100/120 US$, Zi. Superior 140–160 US$;


), das nach
Saltas letztem Kolonialgouverneur auch Casa de Isasmendi benannt
ist. Nicolàs Isasmendi kam in dieser weitläufigen Residenz zur
Welt, hier lebte er, und hier starb er auch. Das Gebäude wurde
schön restauriert und bietet heute an malerischen Innenhöfen
liegende schlichte, hübsche Gästezimmer mit einladenden Betten,
antiken Möbeln, Bambusdecken und tollen Bädern. In der Hacienda am
Ortsrand genießt man absolute Ruhe. Das hauseigene Restaurant ist
zwar überteuert, aber gut.
Im Ort bekommt man in ein paar bodenständigen Lokalen preiswerte Mahlzeiten.
Ein Bus verkehrt am Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag von Cachi nach Molinos (24 Arg$, 2 Std.). Von Molinas nach Cachi fährt er am Montag, Dienstag und Samstag um 7 Uhr und sonntags um 14 Uhr. Sammeltaxis fahren nach Bedarf zum gleichen Preis wie der Bus von Molinas über Cachi nach Salta.
ANGASTACO
03868 / 900 Ew. / 1955 m
Das winzige Angastaco schmiegt sich entlang der Talroute dramatisch zwischen steil aufragende Felswände. 40 km südlich von Molinos und 54 km nördlich von San Carlos gelegen, gleicht der Ort den anderen kleinen Dörfern in den Valles Calchaquíes, die in regelmäßigen Abständen aufeinander folgen. Weinberge, Anis- und Kreuzkümmelfelder sowie die Ruinen einer uralten pucará erstrecken sich rund um das Dorf.
Angastaco hat zwar eine Tankstelle (mit Internetzugang), aber dafür keine Bank. Auf dem Platz befinden sich eine Touristeninformation sowie ein Archäologisches Museum im Verwaltungsgebäude. Beide haben unregelmäßige Öffnungszeiten, bei Fragen wendet man sich am besten an die Angestellten der municipalidad oder an die Polizei. Ausritte lassen sich problemlos über die Hostería Angastaco arrangieren.
Das Hospedaje El
Cardón (
0387-15-459-0021; Zi. pro Pers. mit/ohne
Bad 40/30 Arg$) ist eine ordentliche Wahl für die kleine
Reisekasse. Blickt man auf die Kirche, steht es 50 m weiter
rechts (das Haus mit der ausgefallenen Veranda). Die Hostería Angastaco (
491123; EZ/DZ 70/110 Arg$;
) wirkt irgendwie
verlassen, bietet aber ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Gästezimmer sind mit kunstvollen Bettüberwürfen und
Kaktusholztruhen ausgestattet. Es gibt einen Pool (nur im Sommer
geöffnet) und ein Restaurant.
Zur Zeit der Recherche für dieses Buch bestand die einzige öffentliche Verkehrsanbindung in Bussen, die montags bis samstags um 6 Uhr und montags, freitags und sonntags um 17 Uhr gen Süden nach San Carlos und Cafayate fahren. Ins 40 km nördlich gelegene Molinos zu gelangen, gestaltet sich schwierig. Autos oder Lkws bieten manchmal (man muss danach fragen) die Fahrt für 200–250 Arg$ an. Häufig kann man unterwegs in den Bus nach Cafayate umsteigen; den Fahrpreis teilen die Fahrgäste unter sich auf. Ansonsten muss man per Anhalter fahren, am besten stellt man sich dafür an die Hauptstraße, wo es Schatten und ein Café gibt, um sich die wahrscheinlich lange Wartezeit zu versüßen.
SAN CARLOS
03868 / 1900 Ew.
San Carlos, ein relativ großes traditionelles
Dorf, ist mit dem 22 km südlich gelegenen Cafayate durch eine
asphaltierte Straße verbunden – eine angenehme Überraschung, wenn
man aus dem Norden kommt. Die meisten Reisenden fahren weiter nach
Cafayate oder Angastaco, dabei gibt es hier einen ganz besonderen
Ort zum Übernachten: Am Ende des Orts, in Richtung Cachi, weist ein
Schild den Weg zu La Casa de los
Vientos (
03868-15-456525; www.casadelosvientos.com.ar;
Barrio Cemitigre; EZ/DZ/FZ 150/220/300 Arg$; 

). Das in der traditionellen Lehmbauweise
errichtete Haus mit Terrakottafliesen und Rohrdecken ist mit
einigen genialen umweltfreundlichen Neuerungen versehen. Die
Besitzer sind Töpfer, die individuell gestalteten Zimmer sind schön
und rustikal eingerichtet. Die Gäste werden mit einem beheizten
Hallenbad und echter Gastfreundschaft verwöhnt.
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Cafayate
03868 / 11 785 / 1683 m
Cafayate, Argentiniens zweitwichtigstes Zentrum für die Produktion hochwertiger Weine, ist ein beliebtes Touristenziel, hat sich aber dennoch sein beschauliches Kleinstadtflair bewahrt. Die Stadt liegt atemberaubend schön – umgeben von grünen Weingärten und vor der Kulisse hohe Gipfel – in einer der grandiosesten Gegenden im Nordwesten Argentiniens. Von Salta aus ist Cafayate leicht über die zerklüfteten Felsen der Quebrada de Cafayate erreichbar. Es bildet auch das südliche Ende der Route durch die Valles Calchaquíes. Mit seinen vielen hervorragenden Unterkünften für jeden Geldbeutel sowie mehreren Weingütern in der Stadt und im Umland lädt Cafayate dazu ein, ein Weilchen zu bleiben und die Gegend zu erkunden. Lohnenswert ist auch ein Blick auf die exzellenten artesanía.
Cafayate ist für seinen Torrontés berühmt, eine Rebsorte, aus der ein aromatischer Weißwein gekeltert wird. Die hiesigen Bodegas produzieren aber auch einige leckere Rotweine wie Cabernet Sauvignon, Malbec und Tannat.

Detailansicht der Karte folgt


Cafayate
Highlights
Sehenswertes
Schlafen
Essen
Ausgehen
Shoppen
Sehenswertes & Aktivitäten
Museo de la Vid y El Vino MUSEUM
Google Maps (www.museodelavidyelvino.gov.ar;
Av. General Güemes; Eintritt 30 Arg$;
Di–So 10–19.30 Uhr) Das eindrucksvolle
neue Museum gibt einen guten Überblick über die Weinindustrie in
der Region. Besonders ansprechend ist der stimmungsvolle erste
Abschnitt, der in Form von Gedichten und Bildern vom Weinbau und
vom Leben der Reben erzählt. Der zweite Abschnitt widmet sich der
Weinherstellung. In einem Café kann man Wein probieren und kaufen.
Alle Beschriftungen sind auch in Englisch verfasst.
Weinproben WEINGüTER
Mehrere Weinkellereien in und um Cafayate bieten Führungen und Weinproben.
Kurz und unterhaltsam sind die Führungen (auch
auf Englisch und Französisch) in der Bodega Nanni
Google Maps (
421527; www.bodegananni.com; Chavarría
151; Führung frei, Weinprobe 10 Arg$;
Mo–Sa 9–13 & 14.30–18.30, So 11–13
& 14.30–18 Uhr), einer kleinen, zentral gelegenen Kellerei mit
hübschem grünen Innenhof. Die süffigen, unkomplizierten Weine
werden biologisch angebaut. Die winzige Kellerei Salvador Figueroa
Google Maps (
421289; Pasaje 20 de Junio 25; Weinprobe
5 Arg$;
9.30–12.30
& 15–19 Uhr), ein familienfreundliches Etablissement in der
Stadt, füllt im Jahr nur rund 5000 Flaschen Torrontés und Malbec
per Hand ab. El
Porvenir
Google Maps (
422007; www.bodegaselpor
venir.com; Córdoba 32;
Mo–Fr 10–18, Sa 10–13 Uhr) in der
Nachbarschaft konzentriert sich auf Qualitätsweine. Die Führung ist
kostenlos, die Weinproben kosten 30, 60 oder 90 Arg$ – je nachdem,
welcher Wein verkostet wird.
Die elegante, attraktive Bodega El Esteco (
421283; www.elesteco.com.ar; Führung 20
Arg$;
Führungen
Mo–Fr 10, 11, 12, 14.30, 15.30, 16.30, 17.30, Sa 11 & 12 Uhr)
am nördlichen Stadtrand produziert einige der besten Weine der
Region. Die Weinprobe ist jedoch ein wenig enttäuschend.
Die Bodega Etchart
(
421310; www.bodegasetchart.com; RN 40;
Führungen stündlich
Mo–Fr 9.15–16.15, Sa 9.15–12.15 Uhr) 3 km südlich der Stadt
bietet amüsante, kostenlose Führungen inklusive Weinprobe. Hier
werden jährlich rund 6 Mio. Flaschen hochwertigen Torrentés,
Cabernet und Malbec produziert.
5 km westlich der Stadt, an der Straße zum
Río Colorado (auf dem Schild steht „Mounier“), liegt in traumhafter
Lage am Fuß der zerklüfteten Hügel die kleine, freundliche, nach
biologischen Richtlinien arbeitende Bodega de
las Nubes (
422129; www.bodegamounier.com;
Mo–Fr 9.30–17.30,
Sa 9–14, So 9.30–13 Uhr). Die kurze Führung samt Weinprobe kostet
zwar 15 Ar$, die werden jedoch verrechnet, wenn man im Anschluss
Wein kauft. Dazu werden auf Wunsch leckere picadas serviert.
Um bezüglich der Öffnungszeiten sicherzugehen und um mitzuteilen,
ob man etwas essen möchte, sollte man vorher anrufen.
Museo Arqueológico MUSEUM
(Ecke Colón & Calchaquí; Eintritt: Spende;
Mo–Fr 11.30–21, Sa
11.30–15 Uhr) Die Sammlung dieses Privatmuseums ist das Vermächtnis
des leidenschaftlichen Archäologen Rodolfo Bravo und lohnt den
Besuch. Die hervorragenden Exponate stammen hauptsächlich aus
Grabstätten in einem 30-km-Radius um Cafayate. Schöne
Töpferarbeiten – von den schwarzen und grauen Keramiken der
Candelaria- und Aguada-Kulturen bis zu Werken der späten Diaguita-
und Inkatöpfer – werden in zwei Räumen präsentiert. Es gibt zwar
kaum Erläuterungen, doch die Exponate sprechen für sich.
Río Colorado WANDERN, SCHWIMMEN
Ein 6 km langer Fußmarsch südwestlich aus der Stadt hinaus führt zum Río Colorado. Wandert man am Ufer entlang rund eineinhalb Stunden flussaufwärts, erreicht man einen 10 m hohen Wasserfall, in dessen Becken man baden kann. Noch etwas weiter flussaufwärts gibt es einen zweiten Wasserfall. Unterwegs sollte man nach Felsmalereien Ausschau halten (für etwa 10 Arg$ zeigen Kinder sie den Wanderern). Wer mit dem Fahrrad zum Beginn des Wanderwegs fährt, kann sein Rad für ein paar Pesos am Haus in der Nähe abstellen. Die Wanderung lässt sich mit einem Besuch in der Bodega de las Nubes verbinden. Vorsicht: Wenn der Fluss im Januar und Februar nach Regenfällen Hochwasser führt, ist der Weg zum Wasserfall anstrengend und gefährlich. Und zu jeder Jahreszeit können plötzlich Sturzbäche aus den Bergen herunterkommen, weshalb man beim Baden immer mal flussaufwärts schauen sollte!
Geführte Touren
Die Standardtour (ca. 70 Arg$) mit dem Minibus
in die Quebrada beginnt am Nachmittag, wenn die Farben am
schillernsten leuchten. Beliebt sind auch die drei- bis
vierstündige Wanderungen in die Quebrada und zum Río Colorado.
Tagesausflüge nach Cachi (250 Arg$) sind recht ermüdend, und
Quilmes (100 Arg$) kann man billiger im Taxi besuchen – die Fahrt
lohnt sich schon, sobald man zu zweit fährt. Ausritte können ein
paar Stunden (150 Arg$) bis zu einem ganzen Tag (300 Arg$) dauern.
Rund um die Plaza gibt es viele Fahrradverleihe (1 Tag ca. 60
Arg$). Rentamotos (
0387-15-466-5522; [email protected];
Ecke Belgrano & Güemes) vermietet Motorräder für 180 Arg$ am
Tag.
Auch Tourunternehmen haben ihre Büros an der Plaza. Viele Leser sind von deren Service nicht eben begeistert – andere Reisende können eventuell bessere Tipps zu Touren geben –, aber die Landschaft der Quebrada spricht auch für sich selbst.
Feste & Events
La Serenata de Cafayate Ende Februar findet ein sehenswertes, dreitägiges Folklorefest statt. Und auch am Feiertag der Stadtheiligen, der Fiesta de la Virgen del Rosario am 4. Oktober, geht es in Cafayate hoch her.
Schlafen
In Cafayate gibt es zahlreiche Unterkünfte. Boutiquehotels schießen wie Pilze aus dem Boden, und hospedajes findet man in jeder Straße.
Killa BOUTIQUEHOTEL
$$
Google Maps (
422254; www.killacafayate.com.ar;
Colón 47; EZ/DZ/Suite 403/475/540 Arg$; 


) Stilvoll,
komfortabel und gut geführt: Diesem schönen, empfehlenswerten Hotel
im Kolonialstil verleiht die kreative Verwendung von natürlichem
Holz, Stein und regionaler artesanía ein einladendes Flair.
Die herrlichen Zimmer – alle ohne Fernseher – haben wundervolle
Bäder. Die im oberen Stockwerk geegenen Suiten verfügen über eine
atemberaubende Aussicht und einen eigenen Balkon; allein das lohnt
den kleinen Aufpreis. Ein kleiner Poolbereich und ein tadelloser
Service runden das Angebot ab.
Villa Vicuña BOUTIQUEHOTEL $$
Google Maps (
422145; www.villavicuna.com.ar;
Belgrano 76; EZ/DZ 360/490 Arg$; 

) Die beschauliche Villa mit zwei Innenhöfen
ist ein ruhiger Rückzugsort. In den schönen, blitzblanken Zimmern
stehen große Betten und kopierte Antiquitäten. Service und
Frühstück sind gut, und man kann Stunden damit zubringen, die
ungewöhnliche Wandskulptur im Hof zu analysieren. Bei Barzahlung
bekommt man einen Rabatt.
Patios de Cafayate HOTEL $$$
(
422229; www.patiosdecafayate.com;
RN40; Zi. 490–530 US$; 


) Nur einen
kurzen Fußmarsch ist es bis zu dieser abgeschiedenen, reizenden
Anlage nördlich der Stadt. Das stilvoll-elegante Hotel bietet einen
beflissenen, professionellen Service. Die Zimmer im klassischen
Kolonialstil sind mit noblem dunklem Holzmobiliar und heimischem
Kunsthandwerk ausgestattet und blicken entweder in die umliegenden
Weingärten oder in den Hotelgarten mit den herrlichem Pool. Es gibt
auch einen Spa-Bereich. Zugang über die Weinkellerei El Esteco.
Hostal del Valle PENSION $
Google Maps (
421039; www.welcomeargentina.com/hosta
delvalle; San Martín 243; EZ/DZ 165/220 Arg$; 
) In
dieser einladenden Pension voller blühender Topfpflanzen warten
hübsche Zimmer mit großen, einladenden Betten und exzellenten
Bädern auf die Gäste. Es gibt auch ein paar kleinere, dunklere
Zimmer, die etwas günstiger, aber ebenfalls gut sind. Das Frühstück
wird in einem Wintergarten auf dem Dach mit hervorragender Aussicht
serviert. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Portal del Santo HOTEL $$
Google Maps (
422400; www.portaldelsanto.com.ar;
Chavarría 250; EZ/DZ 310/396 Arg$; 

)
Kühle, weiße Eleganz zeichnet dieses gastfreundliche Hotel aus, das
mit seinen Bogenarkaden einem Kolonialpalast ähnelt. Die unteren
Zimmer öffnen sich zur Veranda oder zum schönen Garten mit Pool
hin. Jene im Obergeschoss (DZ/Suite 462/700 Arg$) sind etwas größer
und bieten Bergblick. Die Suiten haben jeweils vier Betten.
Hotel Munay HOTEL $$
Google Maps (
0388-15-585-4718; www.munayhotel.com.ar; Chavarría
64; EZ/DZ 240/280 Arg$; 

) Die elegante Schlichtheit und die klaren,
schnörkellosen Linien dieses Hotels scheinen die umliegende Sierra
zu reflektieren. Die Gästezimmer sind schmucklos, attraktiv und
makellos und haben gute Bäder. Das exzellente
Preis-Leistungs-Verhältnis, die hilfsbereiten Angestellten und das
gastfreundliche Flair machen das Munay zu einer hervorragenden
Unterkunft.
Rusty-K Hostal HOSTEL $
Google Maps (
422031; www.rustykhostal.com.ar;
Rivadavia 281; B 50 Arg$, DZ mit/ohne Bad 190/160 Arg$;

) Die Ruhe in dem weinbewachsenen
Innenhofgarten wird nur hier und da vom Klack-Klack auf der
Tischtennisplatte unterbrochen. Hübsche Doppelzimmer und ein
erstklassiger Service machen diese Herberge zu Cafayates bester
Billigunterkunft. Unbedingt im Voraus buchen.
El Portal de las Viñas PENSION $$
Google Maps (
421098; www.portalvinias.com.ar;
Nuestra Señora del Rosario 155; D/4BZ 250/400 Arg$; 
) Die
komfortable, unprätentiöse Pension gleich hinterm Hauptplatz hat
viel Persönlichkeit. Zu den Highlights gehören die höfliche,
aufrichtige Begrüßung durch den Besitzer und die allgemeine Ruhe.
Die Zimmer mit Terrakottaböden und großen Bädern liegen um einen
von Weinranken beschatteten Innenhof.
Hotel Tinkunaku HOTEL $$
Google Maps (
421148;
Diego de Almagro 12; EZ/DZ 150/260 Arg$; 

) In diesem freundlichen Hotel bekommt man
viel für seine Pesos: großzügig bemessene Zimmer in ruhiger und
doch zentraler Lage, eine lässige Atmosphäre und einen Sommerpool
hinterm Haus.
Hostel Ruta 40 HOSTEL $
Google Maps (
421689; www.hostel-ruta40.com; Av.
General Güemes 178; B/DZ 45/180 Arg$; 
) Die
Schlafsäle sind recht dunkel und können ein bisschen stickig sein,
aber Ausstattung und Flair der zentral gelegenen Herberge sind gut.
Die Zimmer mit Bad sind sehr günstig. Das Frühstück ist im Preis
inbegriffen; es gibt auch eine Küche. Mit HI-Ausweis bekommt man
einen Rabatt.
Cabañas Luna y Sol APARTMENTS $$
Google Maps (
421852; www.lunaysol.fr; 9 de Julio 31;
EZ/DZ/4BZ 265/350/590 Arg$; 

)
Wunderbar für Familien und Paare: Die reizenden Apartments haben
Küchenzeile und Wohnbereich, die größeren sind Maisonettewohnungen
mit zwei Schlafzimmern. Es gibt einen kleinen Pool.
Hostal Ñusta PENSION $$
Google Maps (
421852; www.lunaysol.fr; Catamarca 15; DZ
240–300 Arg$; 

) Die
Superior-Zimmer in dieser kleinen, großzügig geführten Pension sind
mit Klimaanlage und Flachbildschirmfernseher ausgestattet.
Hotel Emperador HOTEL $
Google Maps (
421268; Av. Güemes 46; EZ/DZ 150/200
Arg$; 
) Der attraktiven Lobby werden die
Gästezimmer nicht annähernd gerecht, und dennoch ist das Emperador
direkt am Platz eine ansprechende Unterkunft mit gutem
Preis-Leistungs-Verhältnis.
Hostel El Balcón HOSTEL $
Google Maps (
421739; www.elbalconhostel.com.ar;
20 de Febrero 110; B 50–70 Arg$, DZ 220 Arg$; 
) Reisende
lieben oder hassen dieses Hostel. Die Dachbar ist toll, aber in den
großen Schlafsälen ist der Lärmpegel am Wochenende sehr hoch, und
alles wirkt sehr geschäftstüchtig – z. B. wollen die
Angestellten unbedingt ihre Touren an den Mann bringen.
Camping Lorohuasi CAMPINGPLATZ $
(
422292; Stellplatz pro Perp. 10 Arg$;
) Vom städtischen
Campingplatz sind es nur zehn Gehminuten entlang der Avenida
General Güemes ins Zentrum. Bei Wind kann es hier allerdings sehr
staubig werden. Die Sanitäranlagen sind okay, ein kleiner
Lebensmittelladen versorgt die Gäste mit dem Nötigsten.
Essen
Rund um die Plaza findet man viele sich ähnelnde Lokale, in denen man gute Regionalgerichte und am Wochenende Folkloremusik genießen kann.
Casa de las Empanadas
ARGENTINISCH
$
Google Maps (Mitre 24; ein Dutzend Empanadas 30 Arg$) Das schnörkellose Restaurant schmücken die Kritzeleien zufriedener Gäste. Es bietet eine große Auswahl an Empanadas, die in der Regel alles sehr lecker sind. Regionaler Wein in Tonkrügen sowie humitas, locro und tamales runden das Mahl ab.
El Terruño ARGENTINISCH $$
Google Maps (
422460; www.terrunogourmet.com; Av.
General Güemes 30; Hauptgerichte 37–60 Arg$;
) Das Restaurant bietet Tische an der Plaza,
einen zuvorkommenden Service sowie kurioserweise zwei verschiedene
Speisekarten: Auf der einen stehen wenig traditionelle Gerichte wie
Lachs und Avocadosalat sowie viele Fischkreationen. Der
Saxophonspieler am Eingang unterhält die Gäste drinnen und
draußen.
El Rancho ARGENTINISCH $
Google Maps (www.elranchocafayate.com.ar; V Toscano 4; Hauptgerichte 25–48 Arg$) Das El Rancho, eine Klasse besser als die vielen unberechenbaren Restaurants an der Plaza, hat eine kleine, einfache Karte mit lokalen Klassikern wie locro und ein paar gute Hähnchengerichten. Es gehört zu einer Bodega, weshalb die Weine der Konkurrenz überteuert sind. Besonders schön ist es hier an langen Winterabenden, wenn im Kamin ein wärmendes Feuer knistert, und an den Abenden, wenn ein blinder Gitarrist unaufdringlich folklórica spielt.
Heladería Miranda EISCREME $
Google Maps (Av. General Güemes; Eis in der Waffel 7–16 Arg$;
10–22 Uhr) Ein
typisch argentinisches Dilemma, nämlich die Frage, ob man schweren
roten Cabernet oder trockenen weißen Torrontés wählen soll, hat man
in Eisdielen normalerweise nicht. Hier ist das aber ganz anders:
Mirandas Wein-Eiscreme ist Cafayatas ganzer Stolz.
Ausgehen
Chato’s Wine
Bar WEINBAR
Google Maps (Nuestra Señora del Rosario 132;
19–24 Uhr) Das ungewöhnliche, von
einem herzlichen, englisch sprechenden Chef geführte Lokal ist
gemütlich-stilvoll eingerichtet. Die einzige echte Weinbar der
Stadt serviert 200 verschiedene offene Weine – ein toller Ort für
eine Weinprobe, ein Gläschen in netter Runde und ein Schwätzchen
über Wein (aber auch ganz andere Themen).
Shoppen
An und um die zentrale Plaza findet man viele
Artesanía-Läden. Auf dem kooperativ betriebenen Mercado Artesanal
Google Maps (Av. General Güemes;
9–22 Uhr) werden die Arbeiten vieler
einheimischer Handwerker zu mehr als fairen Preisen verkauft.
Schöne Silberwaren findet man in der Werkstatt von Jorge Barraco
Google Maps (Colón 157).
Praktische Informationen
An der Plaza gibt es Banken mit Geldautomaten sowie Möglichkeiten zum Telefonieren und Internet-Surfen.
Kiosk der Touristeninformation
(
422442; Plaza San
Martín;
8–20 Uhr)
An der nordöstlichen Ecke der Plaza.
An- & Weiterreise
Flechabus (Mitre s/n) bietet fünf- bis sechsmal am Tag Busfahrten nach Salta (60 Arg$, 4 Std.) sowie ein- oder zweimal am Tag nach Angastaco (22 Arg$, 2 Std.) via San Carlos an. Vielleicht gibt es inzwischen auch eine Busverbindung nach Cachi. Busse von Aconquija (Ecke Av. General Güemes & Alvarado) fahren zwei- bis viermal täglich über Amaicha del Valle nach Tucumán (90–103 Arg$, 5–6 ½ Std.) und nach Tafí del Valle (52–64 Arg$, 2 ½–4 Std.); ein paar Busse fahren über Santa María (30 Arg$, 2 Std.). El Indio (Belgrano s/n) bietet einen Bus am Tag nach Salta und fährt zudem auch noch nach Santa María.
Unterwegs vor Ort
Taxis warten gegenüber der Kathedrale auf der
Plaza. Mit ihnen gelangt man leicht zu Bodegas und andere Orte
außerhalb der Stadt. Falls man kein Taxi findet, wählt man die
422128. Die Fahrt
nach Quilmes und zurück (inklusive Wartezeit) kostet 200 Arg$, nach
San Carlos werden für die einfache Fahrt 40 Arg$, nach Angastaco
120 Arg$ verlangt.
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Quebrada de Cafayate
Nördlich von Cafayate verläuft die Straße nach Salta durch die karge und spektakuläre Quebrada de Cafayate, eine wilde Landschaft aus Sandstein, die in kräftigen Farben leuchtet und zu unwirklichen Felsformationen verwittert ist. Der Río de las Conchas hat diese Schlucht in die Landschaft geschnitten und legte dabei Sedimentschichten frei, die nun eine Vielfalt an Farbtönen von tiefem Rot über Ocker bis hin zu Grün zeigen. Obwohl auch die Fahrt schon sehr spektakulär ist – die Straße gehört ganz sicher zu den bemerkenswertesten Strecken des Landes –, lohnt es sich doch, Teile der Schlucht aus der Nähe zu betrachten. Die beste Zeit dafür ist der späte Nachmittag, wenn die tief stehende Sonne die Farben noch intensiver leuchten lässt.
Nur eine kurze Strecke nördlich von Cafayate liegt das ausgedehnte Dünenfeld Los Médanos, hinter dem sich die eigentliche Schlucht erstreckt. Auf einige der bemerkenswertesten Felsformationen weisen Schilder an der Straße hin. Sehr markant sind etwa El Sapo („die Kröte“) oder die nebeneinander liegenden Garganta del Diablo („Teufelsschlund“) und Anfiteatro („Amphitheater“) um den Kilometer 47 herum. Spalten im Fels bieten eine Zugangsmöglichkeit, um die bizarr geformten Steine aus der Nähe zu bewundern. Die erstaunlichen Muster der verschiedenen Schichten sind durch tektonische Verschiebungen entstanden.
Diese Sehenswürdigkeiten sind gut besucht. Manchmal folgen Einheimische den Touristen in der Hoffnung auf ein paar Pesos als Dank für eine kleine „Führung“. Verkäufer von artesanía und Musiker halten sich hier überall auf, dafür fehlt eine dringend benötigte Lokalität, in der man verlässlich Essen oder Wasser kaufen kann.
An- & Weiterreise
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Canyon zu erkunden. Touren von Salta aus sind kurz und reglementiert; besser nimmt man an einer Tour von Cafayate aus teil, wo man auch Fahrräder ausleihen kann. Die Räder dürfen in Bussen zwischen Cafayate und Salta mitgenommen werden, die Fahrer lassen einen überall im Quebrada-Gebiet aussteigen.
Auch die Kombination aus Busfahren und Wandern und gegebenenfalls Trampen ist möglich. Vorher sollte man allerdings den Fahrplan der Busse Salta – Cafayate checken. Unbedingt Proviant und genügend Wasser mitnehmen – in der trockenen Hitze muss man extrem viel trinken. Ein guter Ausgangspunkt für die Erkundungstour ist die Garganta del Diablo, von dort aus sind auch andere Attraktionen zu Fuß zu erreichen.
Tucumán & Umgebung
Tucumán ist Argentiniens zweitkleinste Provinz, spielt aber in der Geschichte des Landes eine wichtige Rolle. Hier erklärte sich das Land für unabhängig, und die ansässige Zuckerindustrie ist von immenser Bedeutung für die Wirtschaft des Landes.
Die Stadt Tucumán ist heiß und voller Energie und steht damit in krassem Gegensatz zu Tafí del Valle in den westlichen Bergen, das mit frischer, gesunder Luft aufwarten kann. Hier befindet sich zudem an der Landstraße nach Cafayate die wichtigste präkolumbische Stätte Argentiniens – Quilmes. Im Süden von Tucumán erstreckt sich die abgelegene Provinz von Santiago del Estero mit einer angenehm schläfrigen Atmosphäre.
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Tucumán
0381 / 738 479 Ew. / 420 m
Heiß wie im Backofen, voller Leben und geradezu aufdringlich: (San Miguel de) Tucumán, die Wiege der Unabhängigkeit Argentiniens, ist die fünftgrößte Stadt des Landes und fühlt sich so auch an. Das Großstadtgetümmel erlebt manch einer, der aus den ruhigeren Provinzstädten im Nordwesten in die Stadt kommt, geradezu als Schock. Nicht jeder wird Tucumán auf Anhieb mögen, man sollte sich aber nicht vom ersten Eindruck abschrecken lassen. Um die Stadt kennenzulernen, braucht man – und das ist keine Floskel – etwas Zeit. So manchen wird Tucumán am Abend am besten gefallen, wenn Gestank und Hitze nachlassen und die Cafés und Bars zum Leben erwachen.
Tucumáns Arbeiterflair und Bodenständigkeit wird von einer lebhaften kulturellen Szene ergänzt, und mit seinen Café-Bars, Buchläden, Kunstausstellungen und traditionellen peñas ist es seinen beschaulichen Nachbarstädten einen Schritt voraus. Weniger fortschrittlich ist das Benehmen des durchschnittlichen tucumano (Bewohner Tucumáns) der Damenwelt gegenüber: Frauen müssen hier mit mehr piropos (Anmachsprüchen) rechnen als anderswo.
Geschichte
Das 1565 gegründete Tucumán setzte sich vom Rest der Region ab, als hier 1816 der Kongress stattfand, der schließlich Argentiniens Unabhängigkeit ausrief. Im Gegensatz zu anderen Kolonialstädten im Nordwesten konnte Tucumán danach seine Wirtschaft erfolgreich neu ausrichten. Es liegt am südlichen Ende der frostfreien, für den Zuckerrohranbau geeigneten Zone und nahe genug an Buenos Aires, um vom wachsenden Markt der Hauptstadt zu profitieren. Im Jahr 1874 wurde die Stadt ans Eisenbahnnetz angeschlossen – was den Transport des Zuckerrohrs enorm erleichterte. Zum Wachstum der Zuckerrohrindustrie trugen zudem einheimisches und britisches Kapital bei. Einige Wirtschaftskrisen trafen Tucumán hart, doch die Verwendung des Zuckerrohrs zur Energiegewinnung sorgt inzwischen für großen Optimismus hinsichtlich der Zukunft.
Tucumán
Sehenswertes
1 C4 Casa de la Independencia (Casa Histórica)
2 F2 Casa del Obispo Colombres
3 C3 Museo Folclórico Manuel Belgrano
Aktivitäten, Kurse & Touren
Schlafen
Essen
Ausgehen
Unterhaltung
Sehenswertes
Casa de la Independencia (Casa Histórica) MUSEUM
Google Maps (Congreso 151; Eintritt Erw./Kind 10 Arg$/frei;
10–18 Uhr) In der
blendend weiß getünchten Casa de la Independencia im späten
Kolonialstil erklärten unitaristische Juristen und Kleriker – die
Federalisten boykottierten den Kongress – am 9. Juli 1816
Argentiniens Unabhängigkeit von Spanien. Porträts der Unterzeichner
schmücken die Wände des Raums, in dem die Erklärung unterschrieben
wurde – alles andere wurde wiederaufgebaut. Zur Vorgeschichte
dieses richtungweisenden Ereignisses gibt es umfangreiche
Informationen auf Spanisch, es gibt aber auch kostenlose Führungen
auf Englisch.
Täglich außer donnerstags findet um 20.30 Uhr eine Licht-Ton-Schau statt (Eintritt Erw./Kind 10/5 Arg$).
Auf dem Gelände neben dem Gebäude werden an Ständen Kunsthandwerk und traditionelles Essen verkauft.
Museo Folclórico Manuel
Belgrano MUSEUM
Google Maps (Av. 24 de Septiembre 565;
Di–So 9–13 & 15–20 Uhr) Das
sympathische Museum in einem Kolonialhaus präsentiert eine gute
Sammlung traditioneller Pferdegeschirre der Gauchos und
Musikinstrumente (etwa aus dem Panzer des Gürteltiers gefertigte
charangos) sowie Webarbeiten und ein paar heimische
Töpferwaren.
Casa del Obispo Colombres
MUSEUM
Google Maps (
Mo–Fr 8–13 & 14–18.30, Sa &So
8–18 Uhr) Mitten im Parque 9 de Julio (ehemals die El-Bajo-Plantage
von Bischof Colombres) steht die schöne Casa del Obispo Colombres
aus dem 18. Jh. Das Haus beherbergt ein Museum über die
Zuckerindustrie, das der umtriebige Kleriker (eine wichtige Figur
in der Unabhängigkeitsbewegung) selbst begründete. Die Infotafeln
sind ins Englische übersetzt.
Geführte Touren
Jede Menge Unternehmen bieten diverse Touren an – vom geruhsamen Stadtbummel bis zu Kanufahrten, anspruchsvollen Wanderungen und Gleitschirmflügen. In Tucumán wurde sogar schon der Paragliding-Weltcup ausgetragen; die meisten Gleitschirmschulen findet man in San Javier in den Hügeln im Nordwesten. In der Touristeninformation ist eine umfangreiche Liste erhältlich. Ein lohneswertes Erlebnis ist die schöne, nicht allzu schwierige viertägige Wanderung von Tucumán nach Tafí del Valle.
Ein paar Anbieter:
Montañas Tucumanas OUTDOOR-AKTIVITäTEN
(
0381-15-467-1860; www.montanastucumanas.com)
Die freundlichen, professionellen Mitarbeiter organisieren
z. B. Wanderungen, Kletter- und Kajaktouren und Abseilen nahe
Tucumán und in anderen Gebieten.
Tucumán Parapente PARAGLIDING
(
0381-15-444-7508; www.tucumanparapente.com.ar)
Tolle Gleitschirm-Tandemflüge über die Yungas-Wälder sowie
Flugkurse.
Turismo del Tucumán TOUREN
Google Maps (
422-7636; www.turismodeltucuman.com;
Cri-sóstomo Álvarez 435) Hier werden geführte Ausflüge zu den
Sehenswürdigkeiten in der ganzen Provinz, darunter nach Tafí del
Valle und Quilmes angeboten.
Walter „Paco“ Castro DRACHENFLIEGEN
([email protected]) Von Lesern empfohlener Drachenfluglehrer, der auch Tandemflüge anbietet.
Feste & Events
Die Feiern zum Día de la Independencia (Argentiniens Unabhängigkeitstag) am 9. Juli werden in Tucumán, der Wiege der Unabhängigkeit, ganz besonders festlich begangen. Die tucumanos feiern auch die Batalla de Tucumán (Schlacht von Tucumán) am 24. September.
Schlafen
Die meisten Hotels in Tucumán sind überteuert. Man kann aber, vor allem bei Barzahlung, erhebliche Nachlässe aushandeln.
Tucumán Center HOTEL $$$
Google Maps (
452-5555; www.tucumancenterhotel.com.ar;
25 de Mayo 230; EZ/DZ 550/630 Arg$; 


) An diesem
noblen Business-Class-Hotel mitten im Zentrum gibt es schwerlich
etwas aussetzen. Service und Ausstattung – darunter ein kleiner
Fitnessraum und ein Pool im Freien – sind erstklassig, und die
riesigen Betten sind herrlich behaglich. Die Suiten bieten viel,
fast zu viel Platz, und außerdem Badewannen mit Hydromassage. In
den Sommermonaten erhält man erhebliche Preisnachlässe;
Sonderangebote findet man auf der Website.
Aire Urbano BOUTIQUEHOTEL $$$
(
424-2397; www.aireurbano.com; Ayacucho 681;
DZ/Superior-DZ 550/615 Arg$; 


) Das kleine
Hotel ein paar Blocks südlich vom Zentrum, gegenüber einer Plaza,
ist eine wunderbare Oase. Man fühlt sich wie bei Freunden zu Hause
– allerdings haben diese Freunde einen Pool, eine Sauna und ein
Jacuzzi im begrünten Innenhof und eine geschmackvoll eingerichtete
Lounge. Die Gästezimmer sind toll; die Superior-Zimmer sind größer
und haben sogar ihre eigenen Whirlpools.
Casa Calchaquí PENSION $
(
425-6974; www.casacalchaqui.com; Lola Mora
92, Yerba Buena; EZ/DZ/4BZ 160/220/310 Arg$; 


) 6 km
westlich vom Zentrum, im vornehmen Wohnviertel Yerba Buena findet
man diesen einladenden Rückzugsort. In den komfortablen, rustikalen
Zimmern und im Garten mit Hängematten, Bar-Service und Minipool
kann man wunderbar entspannen. In Yerba Buena gibt es viele gute
Restaurants und Bars. Von Tucumán gelangt man mit dem Taxi dorthin
(30 Arg$30; man muss den Taxifahrer darauf hinweisen, dass die Casa
Calchaquí in Yerba Buena gemeint ist) oder mit den Buslinien 102
und 118, die gegenüber vom Busbahnhof losfahren. Die Straße zweigt
bei Nummer 1100 von der Avenida Aconquija ab. Die Pension verleiht
Fahrräder.
Backpacker’s Tucumán HOSTEL $
Google Maps (
430-2716; www.backpackerstucuman.com;
Laprida 456; B 55 Arg$, EZ mit/ohne Bad 122/110 AR$, DZ mit/ohne
Bad 174/164 AR$; 
) Von dieser verlässlichen, einladenden
Herberge sind es nur ein paar Schritte zur lebhaften
Restaurantmeile 25 de Mayo. Sie hat einen lässig-leichten Charme
und bietet viele Annehmlichkeiten. Die geräumigen, hohen Schlafsäle
sind mit Ventilatoren ausgestattet. Leider hallt zuweilen Lärm
durchs Haus. Mit einem gültigen HI-Ausweis bekommt man einen
Rabatt.
Swiss Hotel Metropol HOTEL $$$
Google Maps (
431-1180; www.swisshotelmetropol.com.ar;
24 de Septiembre 524; EZ/DZ 480/610 Arg$; 


) Die modernen
Zimmer mit großen Bädern haben leider nur winzige Balkone (nur zum
Stehen geeignet). Der fantastische Pool auf dem Dach entschädigt
dafür, ebenso die ausgesprochen zentrale Lage. Die oben angegebenen
Preise sind Richtpreise – meist zahlt man, bei etwas
Verhandlungsgeschick, bedeutend weniger.
Hotel Carlos V HOTEL $$
Google Maps (
431-1666; www.hotelcarlosv.com.ar; 25 de
Mayo 330; EZ/DZ 355/435 Arg$; 

) Die Zimmer hier haben einen gewissen Charme
– was wohl an den pergamentfarben gestrichenen Wänden und den
hellen Bettüberwürfen liegt, denn groß sind sie wirklich nicht! Mit
seiner zentralen Lage und dem relativ eleganten Ambiente sowie
einem gut besuchten Café-Restaurant ist das Carlos V eine
respektable und empfehlenswerte Adresse in Tucumán.
King Hotel HOTEL $
Google Maps (
431-0211; Chacabuco 18; EZ/DZ 130/160
Arg$; 
) Geschäftsreisende steigen gern in diesem
Hotel ab, weil es komfortabel und sauber ist und sehr zentral
liegt. Die Preise sind für Tucumán-Verhältnisse zudem sehr fair. Da
das Hotel oft schon am Nachmittag voll belegt ist, sollte man im
Voraus ein Zimmer reservieren.
Essen
Tucumán ist für seine wunderbaren Empanadas mit Ei berühmt, sie findet man hier überall. Die Calle 25 de Mayo, die „Fress-Meile“, ist gesäumt von modernen Café-Bars, die heimische und internationale Küche in großer Vielfalt anbieten. Wer hier nicht auffallen möchte, sollte unbedingt eine Eiswaffel in der Hand halten; es gibt eine Unzahl von Eisdielen rund um den Platz, um sich damit einzudecken.
Mi Nueva Estancia PARRILLA $
Google Maps (
430-7049; Córdoba 401; Hauptgerichte
30–50 Arg$) Lecker! Das gilt für die Fleischgerichte in diesem
beliebten Grillrestaurant, aber auch die Salatbar und die restliche
Speisekarte sammeln Pluspunkte. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
bezüglich Qualität und Quantität. Die Kellner sind freundlich und
tüchtig.
La Leñita PARRILLA $$
Google Maps (
422-9196; 25 de Mayo 377; Hauptgerichte
45–65 Arg$) Dies ist eine der besten Parrilla-Restaurants in
diesem Teil der Welt – weniger wegen der Einrichtung (wer ist nur
auf die Idee mit dem Sportkneipenlook gekommen?) als vielmehr wegen
des Services und des erstklassigen Fleischangebots. Zu empfehlen
sind z. B. picana (Rumpsteak) oder köstliche
mollejitas (Kalbsbries). Bei der Tischwahl sollte man sich
gut überlegen, wo man sich hinsetzt: Der Luftzg aus der Klimaanlage
ist eiskalt.
El Portal ARGENTINISCH $
Google Maps (
422-6024; Av. 24 de Septiembre 351;
Gerichte 4–42 Arg$;
10–23 Uhr) Das rustikale Lokal mit
Tischen drinnen und draußen befindet sich einen halben Block
östlich der Plaza Independencia. Auf der kleinen, Karte stehen
Empanadas, locro und Ähnliches. Schmackhaft und
authentisch.
Setimio ARGENTINISCH $$
Google Maps (
431-2792; Santa Fe 512; Gerichte 35–65
Arg$;
Mo–Sa
19.30–1.30 Uhr) Regale voller Flaschen schmücken die Wände dieses
eleganten Weinladens und Restaurants. Auf der kleinen Speisekarte
stehen schicke Salate, gebratenes Hähnchenfleisch, Lachs in
Salzkruste und andere verlockende Kreationen. Mehrere offene Weine
sind im Glas erhältlich – oder man wählt eine der mehreren Hundert
Flaschen in den Regalen (mit einem kleinen
Entkorkungsaufschlag).
La Sirio-Libanesa NAHöSTLICH $
Google Maps (Maipú 575; Menüs 25–46 Arg$;
tgl. Mittagessen, Mo–Sa Abendessen;
) Das Restaurant im
Syrisch-Libanesischen Club bietet köstliche Gerichte aus dem
östlichen Mittelmeerraum – eine willkommene Abwechslung zur
argentinischen Küche! Zu empfehlen sind Auberginenmus, kipe
naye (marniertes rohes Hackfleisch, auch arabisches Tatar
genannt) und Tabouleh-Salat. Man kann zwischen Menüs und à la carte
wählen.
Il Postino PIZZA, PASTA $$
Google Maps (Ecke 25 de Mayo & Córdoba; Pizzas &
Pastagerichte 28–50 Arg$;
7–2 Uhr;
) Im diesem Lagerhaus aus Backstein werden
Pizza und Pasta flott serviert. Alle lieben dieses Restaurant,
weshalb man oft auf einen Tisch warten muss. Doch dafür wird man
belohnt, insbesondere die Pizzas sind Weltklasse. Es gibt auch
tapasähnliche Snacks. In der Junín 86 findet man eine weitere
Filiale.
Fon Restaurante VEGETARISCH $
Google Maps (Maipú 435; Büfett AR$30;
Mo–Sa Mittagessen;
) Das Mittagsbüfett in diesem vegetarischen
Restaurant besteht hauptsächlich aus chinesischen Gerichten, bietet
aber auch ein paar hiesige Klassiker wie ensalada
rusa (russischer Salat) und Empanadas. Kein
Feinschmeckerlokal, aber ganz okay.
Ausgehen
Von Donnerstag bis Samstag ist die Calle Lillo im Abasto-Viertel das Zentrum des Nachtlebens. Vom Zentrum aus geht man die San Lorenzo Richtung Westen, und schon bald ist man mitten drin im Geschehen, wo man unter Dutzenden von Bars und Nachtclubs wählen kann. Beliebte boliches findet man auch in Yerba Buena, von der Stadtmitte aus gesehen 6 km westlich.
Filipo CAFé
Google Maps (Mendoza 501; licuados 16 Arg$;
7–1 Uhr)
Glitzerndes Gläser am Eingang, Tische im Freien und Kellner mit
Fliege verleihen diesem Café das gewisse Etwas. Die Highlights sind
der Espresso, die preisverdächtigen Apfel-licuados
(Fruchtmixgetränke) und das Bier, das kredenzt wird, als sei es
Champagner.
Plaza de Almas CAFé, BAR
Google Maps (www.plazadealmas.com; Maipú 791;
Hauptgerichte 20–40 Arg$;
20 Uhr bis spätnachts) Das bezaubernde
Lokal mit mehreren Ebenen ist bei Tucumáns junger Künstlergemeinde
beliebt. Unter den vielen Kombinationen aus Café, Bar und
Restaurant in der Stadt ist es eines der besten. Auf der kleinen
Karte stehen unter anderem Kebabs und Salate.
Peña El Cardón TRADITIONELLE MUSIK
Google Maps (
497-8235; Las Heras 50) In dieser
historischen traditionellen peña bekommt man einen Eindruck
davon, wie solche Lokale aussahen, ehe sie dazu übergingen, Shows
für Touristen aufzuführen. Das Peña El Cardon bietet einen hübschen
Patio, köstliche Empanadas und regelmäßig kulturelle Events. Wenn
es freitags und samstags ab ca. 22 Uhr Live-folklore gibt,
wird es voll, laut – und vor allem spät.
Costumbres Argentinas BAR
Google Maps (San Juan 666;
Mi–Sa 21.30–4 Uhr) Obwohl die Adresse ein
Widerspruch in sich zu sein scheint, hat diese originelle, beliebte
und angenehme Bar ein künstlerisches Flair und präsentiert hin und
wieder Livemusik. Hinter dem Gebäude erstreckt sich auf zwei
Stockwerken ein netter Biergarten, genau das Richtige für wareme
und lange Sommernächte. Auch einige einfache Speisen sind hier
erhältlich.
Praktische Informationen
Internetcafés und Telefonläden gibt es in Tucumán zuhauf. Viele der Banken im Zentrum haben Geldautomaten.
El Ateneo (25 de Mayo 182) Die hervorragende Buchhandlung führt auch Straßenkarten und eine kleine Auswahl an leichter Literatur in Englisch; dazu gehört ein Café.
Hospital Padilla (
429-0969; Alberdi 550)
Touristeninformation (
430-3644; www.tucumanturismo.gob.ar;
24 de Septiembre 484;
Mo–Fr 8–22, Sa & So 9–21 Uhr) Das
Büro an der Plaza hat hilfsbereite, kundige Mitarbeiter. Ein
weiteres Büro findet man im Einkaufszentrum am Busbahnhof (gleiche
Öffnungszeiten).
An- & Weiterreise
Bus
Tucumáns Busbahnhof (Brígido Terán 350)
ist ein riesiger Komplex mit 60 Bussteigen, vielen Läden und
Dienstleistern. Der Informationsstand (
430-6400) befindet sich außerhalb,
neben dem Supermarkt.
Flugzeug
Aerolíneas Argentinas (
431-1030; 9 de Julio 110) bietet
mehrere Flüge am Tag nach Buenos Aires. LAN (
422-0606; Laprida 176) fliegt ein-
oder zweimal täglich dorthin, Sol (www.sol.com.ar) verbindet Tucumán
mehrmals die Woche mit Rosario und Córdoba, und Aerosur
(
452-2300;
Rivadavia 137) fliegt dreimal wöchentlich nach Santa Cruz in
Bolivien.
Zug
Die argentinische Bahn ist nicht mehr das, was
sie mal war. Aber von Tucumáns schönem Estación Mitre
(
430-9220; www.ferrocentralsa.com.ar)
nordwestlich der Stadt fahren noch zweimal die Woche Züge nach
Buenos Aires (über Santiago del Estero und Rosario). Meistens
dauert die Fahrt um Stunden länger als im Fahrplan angegeben – doch
sie ist ein altmodisches Erlebnis, das Reisenden ohne Zeitdruck und
begrenztem Reisebudget gefallen wird.
Zur Zeit der Recherche zu diesem Buch brachen Züge im Bahnhof von Buenos Aires montags und freitags um 9.55 Uhr zu der 25-stündigen Fahrt auf. In Tucumán fahren sie mittwochs um 17 Uhr und samstags um 19.40 Uhr ab.
Die Fahrt kostet in der Turista-Klasse (2. Klasse)/1. Klasse/Pullman (Liegesitze) 45/70/130 Arg$ und im Schlafwagen 400 Arg$ (2 Personen).
BUSSE AB TUCUMÁN
| REISEZIEL | FAHRPREIS (ARG$) | FAHRZEIT (STD.) |
| Buenos Aires | 438 | 16 |
| Cafayate | 72 | 6½ |
| Catamarca | 80 | 4 |
| Córdoba | 185 | 7–9 |
| Jujuy | 113 | 5 |
| La Quiaca | 207 | 11 |
| La Rioja | 129 | 6 |
| Mendoza | 333 | 13 |
| Posadas | 408 | 17 |
| Resistencia | 247 | 11 |
| Salta | 101 | 4½ |
| Salvador Mazza | 204 | 10 |
| San Juan | 304 | 12 |
| Santiago del Estero | 43 | 2 |
| Tafí del Valle | 30 | 2½–3 |
Unterwegs vor Ort
Der Aeropuerto Benjamín Matienzo liegt 8 km östlich des Stadtzentrums. Unregelmäßig fährt ein Bus vom Terminal in die Stadt: Die Taxifahrt kostet ca. 45 Arg$45.
Bei den Bussen im Stadtgebiet (2,50 Arg$) sind vorne deutlich sichtbar die Zielorte angegeben.
Es gibt mehrere Autovermietungen. Eine gute Wahl
ist Móvil Renta (
431-0550; www.movilrenta.com.ar; San
Lorenzo 370).
TAGESAUSFLüGE VON TUCUMáN
Wer der heißen, hektischen Stadt entfliehen möchte, kann auch einen schönen Tagesausflug in die fruchtbare, hügelige Gegend Las Yungas im Nordwesten von Tucumán unternehmen. Die Touristeninformation gibt Auskunft über reizvolle Ziele, etwa den Stausee El Cadillal (Dique Celestino Gelsi) mit Gelegenheit zum Campen, Schwimmen und Windsurfen, und den Parque Sierra de San Javier. Das Naturreservat steht unter der Leitung der Universität. Hier können sich Besucher geführten Wanderungen anschließen, etwa zum kleinen, aber hübschen Wasserfall des Río Noque. Das Busunternehmen San Pedro (Schalter 69) fährt regelmäßig vom Busbahnhof von Tucumán nach El Cadillal (5.20 Arg$, 1 Std.), das Unternehmen San Javier (kein Fahrkartenschalter, Abfahrt von Bussteig 57/58) steuert den gleichnamigen Ort (wo es einige Unterkünfte gibt) und das Schutzgebiet an. Auch die meisten Tourveranstalter in Tucumán bieten Ausflüge in dieses Areal an, in dem Paraglider in die Lüfte starten.
Tafí del Valle
03867 / 3300 Ew. / 2100 m
Wenn die Tucumanos der sommerlichen Hitze entfliehen wollen, fahren sie gewöhnlich in den hübschen Bergort Tafí. Allein die Fahrt dorthin ist eindrucksvoll. Die enge Schlucht des Río de los Sosas, die auf beiden Seiten von dichtem, üppig grünem subtropischem Wald bestanden ist, öffnet sich zu einem oftmals im Dunst liegenden Tal. Die schneebedeckten Gipfel der Sierra del Aconquija bilden eine imposante Kulisse. Die steile Bergstraße und die entsprechenden Ausblicke kann man auf einem Fensterplatz im Bus am besten genießen.
Tafí ist ein nettes Plätzchen, um ein paar Tage auszuruhen: Die Luft ist frisch, es gibt viele Budgetunterkünfte, und die Einwohner sind sehr entspannt. Wer will, kann auch auf einer historischen Ranch übernachten.
Das Zentrum von Tafí besitzt die Form eines Dreiecks, begrenzt von drei Straßen. Die Avenida Miguel Critto, die Hauptstraße des Ortes, verläuft von Ost nach West. Wer sich am Busbahnhof nach links wendet, hat sie schnell erreicht. In der Avenida Perón ist am meisten los, die Belgrano führt von der Perón an der Kirche vorbei nach oben. Viele öffentliche Einrichtungen finden sich am oder in der Nähe des ungewöhnlichen halbkreisförmigen Platzes.
Sehenswertes & Aktivitäten
Mehrere Leute im Ort vermieten Pferde (Schilder für alquilo caballos oder cabalgatas weisen darauf hin) für Ausritte im Tal.
Capilla La Banda KIRCHE, MUSEUM
(Av. José Friás Silva; Eintritt 5 Arg$;
8–18 Uhr) Die
Jesuitenkapelle aus dem 18. Jh. wurde nach der Vertreibung der
Jesuiten von der Familie Frías Silva aus Tucumán erworben und in
den 1830er-Jahren ausgebaut. In den 1970er-Jahren versetzte man das
Gebäude wieder in seinen ursprünglichen Zustand. Interessant ist
der Fluchttunnel unter dem Altar. Ausgestellt ist eine kleine
Sammlung Graburnen, sakrale Kunst der Cuzco-Schule,
Priestergewänder und Stilmöbel.
Die Kapelle ist vom Zentrum aus leicht zu Fuß zu erreichen. Nach Überqueren der Brücke über den Fluss folgt man einfach der Straße, nach 750 m sieht man links die Kapelle.
Wanderungen bei Tafí WANDERN
Mit einigen Gipfeln und Zielen ringsum ist das Bergwandern um Tafí del Valle eine feine Sache. Der Aufstieg auf den 3000 m hohen Cerro El Matadero dauert vier bis fünf Stunden; weitere Wanderungen führen auf den 3600 m hohen Cerro Pabellón (6 Std.) und den 4500 m hohen Cerro El Negrito; Ausgangpunkt für diesen Aufstieg ist die Cristo-Redentor-Statue an der RN 307, die nach Acheral führt. Die Pfade sind schlecht markiert, außerdem mangelt es an Wanderkarten. Man kann aber einen Bergführer engagieren; Auskünfte dazu gibt die Touristeninformation. Eine leichtere Wanderung führt auf den Cerro El Pelado mit Blick auf die Stadt. Nach Überqueren der Brücke nach Capilla ist sofort links der Pfad zu erkennen. Der Aufstieg dauert 1¼ Stunden, abwärts geht es natürlich deutlich schneller. Vom selben Ausgangspunkt kann man gemütlich ins 10 km entfernte El Mollar wandern. Man folgt dem Flussverlauf und dem Stauseeufer, erkundet den Menhir-Park (s. Klicken Sie hier) und fährt mit dem Bus zurück.
Geführte Touren
La Cumbre
(
421768; www.lacumbretafidelvalle.com;
Perón 120) lädt die Tourteilnehmer in Allradfahrzeuge und
unternimmt zwei- bis dreistündige Ausflüge ins Tal, fährt zum
Menhir-Park bei El Mollar und zu einer nach traditionellen Methoden
arbeitenden Käserei (100 Arg$ pro Pers.). Auch anspruchsvollere
ganztägige Touren und Ausflüge zu den Ruinen von Quilmes sind im
Angebot des Veranstalters.
Schlafen
Unter den vielen Unterkünften finden sich mehrere billige, einfache Schlafsäle für rund 40 Arg$ pro Person. Im Januar, an Ostern und im Juli wird es in Tafí voll, dann steigen die Preise um etwa 25 %. In Zimmern ohne Heizung kann es zu jeder Jahreszeit empfindlich kühl werden.
Wer mit einem Fahrzeug unterwegs ist, kann auch in einer der exzellenten estancias, die an der Straße nach Santa María liegen, nächtigen.
Estancia Los
Cuartos ESTANCIA $$
(
0381-1558-74230; www.estancialoscuartos.com;
Critto s/n; EZ/DZ 250/290 Arg$;
) Diese schöne Unterkunft mit äsenden Lamas
liegt zwischen dem Busbahnhof und Zentrum und hat viel Charakter.
Die Besucher fühlen sich in dem zwei Jahrhunderte alten Anwesen wie
in einem Museum. In den Regalen stehen alte Bücher, die authentisch
eingerichteten Zimmer riechen nach altem Holz und Wolldecken. In
den Zimmern im modernen Anbau sind die Betten bequemer, es fehlt
aber das historische Flair, wenngleich auch hier alles authentisch
wirkt. In der Estancia wird traditioneller Käse produziert.
Las Tacanas ESTANCIA $$
(
421821; www.estancialastacanas.com;
Perón 372; EZ/DZ 420/450 Arg$; 
) Dieser
sensationelle historische Komplex war einst eine
Jesuiten-estancia. Heute bilden die sorgfältig gepflegten
und eingerichteten Räumlichkeiten eine denkwürdige Unterkunft. Die
über 300 Jahre alten Lehmgebäude beherbergen geschmackvolle,
rustikale Gästezimmer mit edlem Mobiliar und Deckengewölbe. Obwohl
man mitten in der Stadt ist, fühlt man sich wie auf einem Landgut,
und die Familie, die es seit Generationen führt, heißt die Gäste
immer herzlich willkommen.
Hotel Tafí HOTEL $$
(
421007; www.hoteltafiweb.com.ar;
Belgrano 177; EZ/DZ 280/350 Arg$;
) Nicht verzweifeln, wenn man das Hotel von
der Straße aus sieht: Innen ist es bei weitem schöner, mit
Skihüttenflair und hilfsbereitem Personal. Die mittelgroßen Zimmer
haben saubere Bäder, Holzböden, Bergblick und kleine Fernseher. Es
gibt einen hübschen Steingarten, und an kühlen Abenden lockt die
gemütliche Lounge mit riesigem Kamin.
Hostería Lunahuana HOTEL $$
(
421330; www.lunahuana.com.ar; Av. Miguel
Critto 540; EZ/DZ 358/466 Arg$; 

) Das stilvolle, beliebte Hotel bietet Zimmer
mit Flair – einige haben sogar Zwischengeschosse, zu denen eine
Wendeltreppe hochführt. Alles ist interessant und geschmackvoll
dekoriert, die Mitarbeiter sind professionell und freundlich.
Hostel la Cumbre HOSTEL $
(
421768; www.lacumbretafidelvalle.com;
Perón 120; B/DZ ohne Bad 55/130 Arg$) Die fröhlichen Orange- und
Ockertöne im Hof und die Aussicht von der Dachterrasse sprechen für
dieses Hostel. Die Zimmer sind etwas eng, aber sauber; es gibt eine
einfache Küche und nettes Personal.
Hospedaje Celia PENSION $
(
421170; Belgrano 443; Zi. pro Perp. 50
Arg$) Die Pension abseits der Straße, von der Kirche 100 m den
Hügel hoch, vermietet helle, weiße und komfortable Zimmer mit Bad.
Man muss ein paar Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen – z. B.
gibt es auf den Zimmern keine Steckdosen –, aber der Preis ist
dennoch akzeptabel.
Los Palenques Hostel HOSTEL $
(
421677; www.lospalenqueshostel.com.ar;
Los Palenques s/n; B 40 Arg$;
) Das freundlich-rustikale Hostel hat
einfache Schlafsäle mit Bad, die sich um einen Hof mit Sierra-Blick
gruppieren. Vom Busbahnhof folgt man der Critto, an der
Touristeninformation vorbei, dann die erste Straße links. Nach
400 m erreicht man das Los Palenq.
Hotel Virgen del Valle HOTEL $$
(
421016; Los Menhires s/n; [email protected];
DZ 250 Arg$; 

)
Gleich hinter der Hauptstraße im Herzen Tafís bietet dieses Hotel
geräumige, komfortable Gästezimmer an einem kleinen Hof. Zum
Zeitpunkt der Recherche war dieses Haus eines der wenigen, wenn
nicht sogar das einzige Mittelklassehotel in Talfi del Valle mit
WLAN-Anschluss!
Nomade Hostel HOSTEL $
(
0381-15-440-0656; www.nomadehostel.com.ar; Los
Castaños s/n; B 40 Arg$; 
) Ein
relaxtes, einladendes Etablissement, das lediglich zehn Gehminuten
vom Busbahnhof entfernt liegt. Von dort aus geht man nach rechts
und folgt der Teerstraße, bis das Hostel rechts ausgeschildert ist.
Es gibt Preisnachlass für HI-Mitglieder.
Camping Los Sauzales CAMPINGPLATZ $
(
421880; Los Palenques s/n; pro Pers./Zelt
15/20 Arg$, pro Pkw 10–20 Arg$) Etwas heruntergekommener, aber
netter Campingplatz etwa 750 m westlich der Plaza. Es werden
auch einfache Hütten und Bungalows vermietet (80–140 Ar$).
Essen & Ausgehen
Don Pepito PARRILLA $
(www.donpepitodetafi.com.ar; Perón 193; Hauptgerichte 32–52 Arg$) Sieht touristisch aus, der Service ist nicht immer gleich gut, und die Extras sind zu teuer… Dafür ist das Fleisch aber wirklich klasse. Das Parrillada-Menü sollte man nicht wählen und stattdessen lieber à la carte bestellen. Zu empfehlen sind die Nierchen, bife de chorizo oder chivito (Ziege), alles in üppigen Portionen. Häufig gibt es Livemusik (dann zahlt man ein bisschen mehr)
El Rancho de Félix ARGENTINISCH $
(Ecke Belgrano & Juan de Perón;
Hauptgerichte 29–46 Arg$;
) Das strohgedeckte Lokal wirkt wie eine
große Scheune und ist zur Mittag unglaublich gut besucht. Auf der
Karte stehen hauptsächlich regionale Spezialitäten wie locro
und humitas, aber auch parrilla und diverse
Pastagerichte. Wenn abends nicht viel los ist, machen die Betreiber
gar nicht erst auf.
Kkechuwa BAR
(Perón s/n) Nette Bar mit einer erstklassigen Auswahl an Bieren aus hiesigen Kleinbrauereien. Zu essen gibt es alles Mögliche von Sandwiches bis Lamagerichte.
Praktische Informationen
Im Ort findet man mehrere Möglichkeiten zu telefonieren und im Internet zu surfen.
Banco Tucumán (Av. Miguel Critto) Im Gebäude der municipalidad. Hier gibt es einen Geldautomaten.
Touristeninformation (Av. Miguel Critto;
8–21 Uhr) An der
Einmündung in die Fußgängerzone.
An- & Weiterreise
Der eindrucksvolle Busbahnhof (Av. Miguel Critto) von Tafí liegt 400 m östlich vom Stadtzentrum. Die Busse von Aconquija fahren neunmal täglich nach Tucumán (30 Arg$, 3 Std.). In die Gegenrichtung geht es nach Santa María (34 Arg$, 1½ Std., 4–6-mal tgl.) und Cafayate (52–64 Arg$, 2½–4 Std.) und zwar über Amaicha del Valle und die Abzweigung zu den Ruinen von Quilmes.
Die Straße nach Santa María, Quilmes und Cafayate führt spektakulär über den 3050 m hohen Pass Abra del Infiernillo („Kleiner Höllenpass“). Auch die Straße von Tucumán bietet schöne Ausblicke.
Unterwegs vor Ort
Die Aconquija-Busse fahren im Sommer stündlich (im Winter alle 3 Std.) die Rundtour um den Cerro El Pelado, der in der Mitte des Tals liegt. Da ein Bus die südliche und ein anderer Bus die nördliche Route befährt, kann man die ganze Runde im Tal drehen, wenn man die Verbindungsstrecke zu Fuß läuft.
Rund um Tafí del Valle
Zu den zahlreichen Attraktionen im Tal rund um
Tafí gehört der Parque de los
Menhires (Eintritt 3 Arg$;
9–19 Uhr), eine Ansammlung von mehr als
100 Menhiren, die in der Umgebung gefunden wurden und etwa 2000
Jahre alt sind. Diese Überreste der Tafí-Kultur haben allerdings
dadurch, dass sie nicht mehr an ihrem Ursprungsort stehen, ein
wenig ihre Würde verloren. Der Park liegt 12 km südlich von Tafí in
der Nähe der Plaza im Dorf El Mollar.
SANTA MARíA
03838 / 10 800 Ew. / 1900 m
Santa María an der Strecke von Tafí del Valle nach Cafayate ist eine gute Ausgangsbasis für die Erkundung der Ruinen von Quilmes. Die Stadt liegt schon in der Provinz Catamarca und bietet sich für einen Zwischenstopp an.
Die schöne Plaza im Zentrum befindet sich neun
Blocks nördlich vom Busbahnhof. Die Touristeninformation (
421083; www.munisantamaria.gov.ar/turismo;
Mo–Fr 7–22, Sa
& So 8–22 Uhr) mit außerordentlich hilfsbereiten Mitarbeitern
und geradezu besucherfreundliche Öffnungszeiten findet man direkt
am Platz unter Schatten spendenden Bäumen. An einer Ecke der Plaza
residiert das empfehlenswerte Museo Arqueológico
Eric Boman (Ecke Belgrano & Sarmiento;
Mo–Fr 9–20, Sa
10–20 Uhr) mit einer interessanten Sammlung an Töpferwaren sowie
Gold- und Silbergrabschmuck aus diesem archäologisch bedeutsamen
Gebiet. Im Hinterzimmer – hier muss man extra um Einlass bitten –
sind viele kunstvoll verzierte Bestattungsurnen zu sehen. Die
Artesanía-Kooperative nebenan
verkauft Webwaren und andere Handwerksprodukte zu sehr fairen
Preisen.
Eine der vielen Unterkünfte in der Stadt ist das
einladende Hotel Residencial Pérez
(
420257; [email protected]; San
Martín 94; EZ/DZ 70/100 Arg$) mit blitzsauberen Zimmern. Das
Gebäude gruppiert um einen von Weinranken bewachsenen Hof. Es
befindet sich hinter einem Café nahe der Plaza (keine
Beschilderung).
An der Plaza gibt es mehrere Lokale, darunter das
El Colonial del Valle
(
420897; Ecke
Esquiú & San Martín; Hauptgerichte 20–40 Arg$), eine
traditionelle confitería, in der man einem guten Kaffee und
tamales, ein Mittagsmenü (28 Arg$), und andere Mahlzeiten
bekommt.
Mehrmals täglich fahren Busse von Santa María über Tafí del Valle (34 Arg$, 1 ½ Std.) nach Tucumán (60 Arg$, 5 Std.). Zwei Busse am Tag fahren via Quilmes nach Cafayate (30 Arg$, 2 Std.). Und dreimal die Woche wird Belén angesteuert (40–60 Arg$, 5 Std.). Die Fahrt mit dem Taxi (remise) vom Busbahnhof ins Zentrum kostet 5 Arg$.
AMAICHA DEL VALLE
03892 / 3214 Ew.
Diese staubige Siedlung an der Hauptstraße
zwischen Tafí del Valle und Cafayate hat eine bemerkenswert
indigene Ausstrahlung und ist für ihr Pachamama-Fest im Februar bekannt, zu dem nicht
nur Musik und Tanz, sondern auch ein Lamaopfer gehört, mit dem der
Segen der Ernte erfleht werden soll. Das reich geschmückte,
originelle Museo de Pachamama
(Eintritt 20 Arg$;
8–13 & 14–18 Uhr) präsentiert eine
malerische, allerdings vor Ort umstrittene Sammlung indigener Kunst
und Artefakte.
Für einen Besuch der Ruinen von Quilmes liegt Amaicha ganz praktisch; es gibt hier mehrere Unterkunftsmöglichkeiten, darunter Campingplätze und auch Hotels. Die Busse nach Tafí (28 Arg$, 1½ Std.) und Cafayate (26 Arg, 1½ bis 2½ Std.) halten hier.
QUILMES
03892
Die Ruinen von Quilmes (Eintritt Argentinier/Ausländer 5/10
Arg$;
8–19 Uhr)
sind die Überreste einer komplexen städtischen Siedlung, die um das
Jahr 1000 entstand. Auf etwa 30 ha Fläche wohnten damals etwa 5000
Menschen. Die Einwohner überlebten noch die tInvasion der Inkas,
die ab 1480 die Region eroberten, nicht aber die Belagerung durch
die Spanier 1667, die die verbliebe-nen 2000 Menschen nach Buenos
Aires verschleppten.
Die dicken Mauern machen deutlich, dass die Anlage Verteidigungszwecken diente, doch Quilmes war weit mehr als eine pucará (Festung). Die verschiedenen Grundrisse der Gebäude sind sogar für Laien gut zu erkennen. Eine enge Bebauung erstreckt sich nördlich und südlich des inneren Kerns. Um die Ruinen in voller Ausdehnung zu überblicken, lohnt ein Aufstieg auf den Trampelpfaden, die auf beiden Seiten der zentralen Anlage nach oben führen. Man ist hier der Sonneneinstrahlung ist stark ausgesetzt, denn es gibt keinen Schatten. Extrem lästig sind die Fliegenschwärme, die sich offenbar bevorzugt auf menschlichen Gesichtern niederlassen.
Eigentlich gibt es an der archäologischen Stätte ein schönes Hotel, eine confitería und ein Museum. Zum Zeitpunkt der Recherche zu diesem Buch waren jedoch die Regierung, die hiesige Diaguita-Gemeinde und der Lizenzinhaber in einen langwierigen Rechtsstreit verwickelt, weshalb alle Einrichtungen geschlossen waren. Nette Leute verkaufen vor Ort regionale Keramik und kalte Getränke und passen auf das Gepäck der Besucher auf. Auch an der Abzweigung von der Hauptstraße gibt es solch eine Stelle – somit kann man umherwandern, ohne schwere Rucksäcke schleppen zu müssen.
An- & Weiterreise
Die Busse von Cafayate nach Santa María oder Tafí del Valle lassen Passagiere an der Kreuzung aussteigen – von dort aus geht es zu Fuß oder per Anhalter 5 km weiter zu den Ruinen. Einfacher ist es, in Amaicha del Valle auszusteigen und dort ein Taxi zu den Ruinen zu nehmen (einfach 70 Arg$, hin & zurück inklusive Wartezeit 160 Arg$). Häufig kann man sich die Kosten mit anderen Fahrgästen teilen. In Cafayate und Tafí del Valle werden Ausflüge nach Quilmes organisiert.
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Santiago del Estero
0385 / 409 404 Ew.
In Santiago del Estero geht es sehr beschaulich zu. Der 1553 gegründete Ort kann sich mit dem Titel „Madre de Ciudades“ (Mutter aller Städte) schmücken, war er doch die erste städtische Siedlung, die die spanischen Kolonialherren auf dem Boden des heutigen Argentiniens gründeten. Bauwerke aus dieser Zeit sind nicht mehr erhalten. Der Ort bietet sich aber trotzdem gut für einen Zwischenstopp an.
Die santiagueños (also die Bewohner von Santiago del Estero) genießen landesweit den Ruf, Ruhe und Erholung höher zu schätzen als Arbeit. Nichtsdestotrotz ist im Zentrum einiges los, besonders am Abend, wenn die ganze Stadt auf den Beinen ist und die Einheimischen auf der hübschen Plaza und in den Fußgängerzonen flaniert.

Detailansicht der Karte folgt


Santiago Del Estero
Highlights
B3 Centro Cultural del Bicentenario
Sehenswertes
Schlafen
2 D1 Campamento las Casuarinas
Essen
Unterhaltung
Sehenswertes
Centro Cultural del Bicentenario
MUSEEN,
KUNSTGALERIE
Google Maps (CCB; www.ccbsantiago.gov.ar;
Libertad s/n; Eintritt 5 Arg$;
9–21 Uhr) Dieses hervorragende neue
Kulturzentrum an der Plaza hat Santiago zu einem echten Aufschwung
verholfen. In dem luftigen, modernen Bauwerk sind drei Museen mit
sehenswerten Ausstellungen untergebracht. Das Highlight ist die
Anthropologische Sammlung mit einer
schöner Sammlung indigener Keramik – zumeist Begräbnisurnen, die
für eine zweite Bestattung genutzt wurden (darin wurden nach der
Verwesung die sterblichen Überreste aufbewahrt) – sowie Schmuck,
Flöten und einem großen Behälter mit verzierten Webgewichten.
Beeindruckend sind auch die Fossilien von Mastodonten und
Glyp-todonten, einer ausgestorbenen Familie von Tieren, die an
große Gürteltiere erinnern.
Das Historische Museum mit seinen sparsamen Beschriftungen ist rund um den Patio von Santiagos elegantestem Gebäude untergebracht. Es widmet sich der Sklaverei, den historischen Konflikten im 19. Jh. und der Rolle der Frau. Ganz oben befindet sich schließlich die Kunstgalerie mit sehenswerten zeitgenössischen Arbeiten. Die Infos sind leider ausschließlich auf Spanisch gehalten. Das Café im Zentrum ist ein beliebter Treffpunkt.
Parque Aguirre PARK, FLUSSUFER
Der nach dem Stadtgründer benannte Park liegt zehn Blocks von der Plaza Libertad entfernt. Die riesige Anlage voller Eukalyptusbäume und Kasuarinen beherbergt einen kleinen Zoo, Google Maps Zeltplätze, einen Swimmingpool und eine Costanera (Uferstraße). Der Park mit vielen Freizeitmöglichkeiten für Kids eignet sich ideal für Spaziergänge. Die confiterías und die Bars im Park sind am Wochenende abends sehr gut besucht.
Feste & Events
Santiagos geradezu chaotischer Karneval im Februar ähnelt dem Trubel in der Quebrada de Humahuaca. In der letzten Woche im Juli feiern santiagueños die Gründung ihrer Stadt. Im Mittelpunkt steht dabei die Marcha de los Bombos, ein ausgelassener Umzug im Zentrum, bei dem rund 2000 Teilnehmer alle möglichen Schlaginstrumente bearbeiten.
Schlafen
Hotel Savoy HOTEL $$
Google Maps (
421-1234; www.savoysantiago.com.ar;
Tucumán 39; EZ/DZ 215/300 Arg$; 
) Mit seinem
prächtigen Eingang und seinem imposanten Treppenhaus ähnelt dieses
Hotel auf den ersten Blick einem Palast. Leider gibt es keine
Himmelbetten oder Diener, die einem mit Straußenfedern Luft
zufächeln, doch die eher kleinen Gästezimmer sind komfortabel und
haben anständige Duschen. Der Service ist aufmerksam und die Lage
erstklassig.
Hotel Carlos V HOTEL $$
Google Maps (
424-0303; www.carlosvhotel.com;
Independencia 110; EZ/DZ Standard 350/500 Arg$, DZ Superior 800
Arg$; 


) Die mit Abstand luxuriöseste Unterkunft der
Stadt bietet eine zentrale Lage und Zimmer mit
Business-Ausstattung, großen bequemen Betten und Teppichböden, an
denen höchstens die Farbe zu beanstanden wäre. Einige Zimmer haben
Balkone mit Blick über die Stadt. Die Superior-Doppelzimmer sind
größer und mit Tisch und Stühlen ausgestattet. Ein Fitnessraum,
eine Sauna und ein Hallenbad runden das Angebot ab.
Hotel Avenida HOTEL $
(
421-5887; [email protected];
Pedro León Gallo 405; EZ/DZ mit Bad 100/200 Arg$, EZ/DZ ohne Bad
50/100 Arg$; 
) Die Betreiber haben Mitgefühl verdient: Da
eröffnen sie ein einladendes, schön mit indigener Kunst dekoriertes
kleines Hotel direkt gegenüber dem Busbahnhof – und dann verlegt
die Stadt diesen ans andere Ende der Stadt! Doch es lohnt den
kurzen Fußmarsch vom Zentrum. Kein Frühstück.
Palace Hotel HOTEL $$
Google Maps (
421-2700; www.palacehotelsgo.com; Tucumán
19; EZ/DZ 200/310 Arg$; 
) Das Hotel in
einer Fußgängerzone gleich bei der Plaza hat ordentliche, wenn auch
etwas dunkle Zimmer. Wen Straßenlärm nicht stört, der kann um ein
Zimmer nach vorne raus bitten, um wenigstens etwas Tageslicht zu
ergattern. Man kann einen Preisnachlass aushandeln.
Residencial Emaus PENSION $
(
421-5893;
Av. Moreno Sur 675; EZ/DZ 90/150 Arg$;
) Helle, luftige Gästezimmer mit
Fernseher und einem zuvorkommenden Management.
Campamento las Casuarinas CAMPINGPLATZ $
Google Maps (
421-1390; Parque Aguirre; pro Pers./Zelt
3/5 Arg$) Der billige städtische Campingplatz, einen knappen
Kilometer von der Plaza Libertad entfernt, ist normalerweise ein
angenehmer, schattiger Ort. Ab Freitagabend übernimmt jedoch eine
laute Partyszene fürs Wochenende das Regiment.
Essen & Ausgehen
An der Avenida Roca zwischen Salta and Libertad findet man viele populäre Cafés, Bars und moderne Salonrestaurants.
Mía Mamma ARGENTINISCH $$
Google Maps (24 de Septiembre 15; Hauptgerichte 30–60 Arg$) In dem dezenten, soliden Restaurant etwas zurückgesetzt von der Plaza lesen schick gekleidete Kellner ihren Gästen jeden Wunsch von den Augen ab. Es gibt eine gute, bunt bestückte Salatbar (28 Arg$, als Beilage zum Hauptgericht 18 Arg$) und eine umfangreiche Speisekarte mit riesigen Portionen parrillas und schmackhaftem arroz a la valenciana (Paella).
Jockey Club ARGENTINISCH $$
Google Maps (Independencia 68; Hauptgerichte 32–55 Arg$) Zierliche kleingewachsene Jockeys erwartet man hier vergeblich. Die gesetzte Atmosphäre des Lokals wirkt wie aus einer längst vergangenen Zeit, was aber auf die Qualität und Vielfalt der Küche so gar nicht zutrifft. Aufwendige, leckere Kreationen mit spanischem Touch werden formvollendet und freundlich serviert.
Unterhaltung
El Patio del Indio Froilán TRADITIONELLE MUSIK
(www.elindiofroilan.com.ar;
Av. Libertador Norte s/n, Barrio Boca del Tigre;
So) Seit über 40 Jahren fertigt der
Lokalmatador Froilán González schon Trommeln aus den Stämmen des
Korallenbaums. Einige der größten Namen in der Latinomusik-Szene
spielen auf seinen Instrumenten. Sonntags kommen Anwohner und
Besucher in seine Werkstatt, um Empanadas zu essen, etwas über sein
Handwerk zu erfahren und zu den Rhythmen das Tanzbein zu schwingen.
Ein tolles Erlebnis!
La Casa del Folclorista TRADITIONELLE MUSIK
Google Maps (Parque Aguirre, Pozo de Vargas) In der großen peña am Weg zum Flussufer gibt es billiges Essen und am Wochenende (ab ca. 23 Uhr) Livemusik.
Praktische Informationen
Mehrere Banken in der Innenstadt verfügen über Geldautomaten. Internetlokale findet man überall. Auf der Plaza steht WLAN kostenlos zur Verfügung.
Städtische Touristeninformation
(
422-9800; Plaza
Libertad s/n;
Mo–Fr
8–13 & 17–20, Sa 9–13 & 17–20 Uhr) In einem Kiosk auf der
Plaza.
Touristeninformation der Provinz
(
421-3253; www.turismosantiago.gov.ar;
Av. Libertad 417;
Mo–Fr 7–14 & 15–20, Sa & So 10–13
& 17–20 Uhr) An der Plaza, werden Werke hiesiger Künstler
ausgestellt.
An- & Weiterreise
Bus
Santiagos funkelnder Busbahnhof (www.tosde.com.ar; Ecke Perú & Chacabuco) befindet sich sechs Blocks nordwestlich der Plaza Libertad. Zu Zielen wie Salta und Catamarca gibt es schnellere Verbindungen über Tucumán. In die Stadt gibt es keine vernünftige Busverbindung, ein Taxi kostet aber nur 7 Arg$.
Flugzeug
Aerolíneas Argentinas (
422-4335; 24 de Septiembre 547)
bietet täglich nach Buenos Aires an.
Zug
Santiago del Estero (genauer: die Nachbarstadt
La Banda) liegt an der Bahnstrecke von Buenos Aires nach Tucumán,
die zweimal wöchentlich befahren wird. Vom Bahnhof
(
427-3918) in La
Banda fahren Züge nach Tucumán (4 ½ Std.) und zum Bahnhof
Retiro in Buenos Aires (22 Std.). Detaillierte Infos findet man im
Kapitel über Tucumán. La Bandas Bahnhof befindet sich mitten im
Stadtzentrum, die Buslinie 17 fährt zunächst durch Santiagos
Zentrum und dann zum Bahnhof La Banda.
BUSSE AB SANTIAGO DEL ESTERO
| REISEZIEL | FAHRPREIS (ARG$) | FAHRZEIT (STD.) |
| Buenos Aires | 333 | 13 |
| Catamarca | 68 | 4½ |
| Córdoba | 138 | 6 |
| Jujuy | 166 | 7 |
| La Rioja | 171 | 7 |
| Mendoza | 390 | 17 |
| Resistencia | 207 | 8 |
| Salta | 155 | 6 |
| Tucumán | 47 | 2 |
Unterwegs vor Ort
Bus Nr. 15 (1,75 Arg$) fährt zum Aeropuerto
Mal Paso (SDE;
434-3651; Av. Madre de Ciudades),
6 km nordwestlich der Innenstadt. Ein Taxi vom Zentrum zum
Flughafen kostet 15 Arg$.
ABSTECHER
TERMAS DE RíO HONDO
Termas de Río Hondo liegt auf halbem Weg zwischen Santiago del Estero und Tucumán und wird regelmäßig von dazwischen verkehrenden Bussen angesteuert. Der Ort ist aufgrund seiner Thermalquellen im ganzen Land als Winterferienort bekannt, knapp 200 Hotels haben heiße Mineralbäder. Wem der Sinn nach Spa-Behandlungen steht, ist hier gut aufgehoben – ansonsten gibt es hier kaum etwas Interessantes, außer der berühmten Schokolade und den alfajores (gefüllte Doppeldecker-Kekse). Über Internetportale kann man für die hiesigen Hotels wahre Schnäppchen ergattern, vor allem in der Nebensaison von November bis April, wenn viele Einrichtungen geschlossen haben.
Catamarca & La Rioja
Diese vergleichsweise selten von Touristen besuchten Provinzen lohnen einen Besuch, bieten sie doch vielfältige Landschaften und Traditionen. Aus beiden Provinzen gingen bedeutende präkolumbische Kulturen hervor, die Mais anbauten und einzigartige Töpfertechniken und -stile entwickelten. Davon zeugen beachtliche archäologische Stätten.
Catamarca
0383 / 183 253 Ew. / 530 m
Das lebhafte Catamarca hat ein ganz anderes Flair als andere Städte vergleichbarer Größe in dieser Region.
San Fernando del Valle de Catamarca, so der vollständige Name der Stadt, hat einen schönen zentralen Platz, die Plaza 25 de Mayo, vornehme Bauten säumen die Straßen. Westlich der Stadt liegt der Parque Navarro, dessen riesige Eukalyptusbäume die Luft mit ihrem Duft erfüllen. Dahinter erhebt sich spektakulär die Sierra.

Detailansicht der Karte folgt


Catamarca
Highlights
C2 Catedral Basílica de Nuestra Señora del Valle
C1 Museo Arqueológico Adán Quiroga
Schlafen
Essen
Ausgehen
Shoppen
11 A3 Mercado Artesanal Permanente y Fábrica de Alfombras
Sehenswertes
Die Attraktionen außerhalb der Stadt sind gut mit dem Bus erreichbar: die Grotte, in der man die Virgen del Valle (Jungfrau des Tals) fand, ein Stausee, alte Ruinen sowie Villa Las Pirquitas in den malerischen Ausläufern der Sierra. Die freundlichen Mitarbeiter in der Touristeninformation sind ausgesprochen auskunftsfreudig und zeigen auch, wo der jeweilige Bus hält.
Museo Arqueológico Adán Quiroga MUSEUM
Google Maps (Sarmiento 450; Eintritt 7,50 Arg$;
Mo–Fr 7–12.30 / 15–20, Sa & So
9–20 Uhr) Das gute Archäologiemuseum präsentiert eine hervorragende
Sammlung an präkolumbischen Töpferarbeiten verschiedener Kulturen
und Zeitalter. Einige davon – allen voran die schwarze
Aguada-Keramik mit eingeritzten stilisierten Tierfiguren – sind von
bemerkenswerter Qualität. Zu sehen sind außerdem ein paar
vertrocknete Mumien, die man auf 5000 m Höhe fand, ein gruseliger
Schrumpfkopf aus dem Amazonasgebiet sowie Tabletts, von denen
rape (fein gemahlener Tabak) geschnupft wurde. Es gibt auch
Abteilungen zu den Themen Kolonialzeit und Religion.
Catedral Basílica de Nuestra Señora del Valle KATHEDRALE
Google Maps (Pl. 25 de Mayo;
6–22 Uhr) Catamarcas Kathedrale wurde im
Jahr 1859 vollendet und beherbergt die Virgen del Valle, die
Schutzpatronin der Stadt und seit dem 17. Jh. eine der
meistverehrten Heiligenstatuen Argentiniens. Das Gotteshaus erhebt
sich an der Plaza 25 de Mayo, einem wirklich schönen Platz, der von
vielen robusten Jacarandas, Araukarien, Zitrusbäumen und Palmen
besattanden ist.
Feste & Events
Die Fiesta de Nuestra Señora del Valle findet in den zwei Wochen nach Ostern statt. Das Fest ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Volksfrömmigkeit, denn aus der gesamten Provinz Catamarca wie auch aus anderen Andenprovinzen kommen die Pilger in Scharen hieher, um der vereherten Virgen del Valle zu huldigen. An ihrem Namenstag, dem 8. Dezember, wird die Jungfrau ähnlich groß gefeiert.
Schlafen
In den meisten Hotels bekommt man häufig Preisnachlässe, vor allem bei Barzahlung.
Hotel Casino
Catamarca HOTEL $$
Google Maps (
443-2928; www.hotelcasinocatamarca.com;
Esquiú 151; Zi. Standard/Superior 450/550 Arg$; 


) In diesem
ruhigen, aber zentral gelegenen und modern gestalteten Hotel gibt
es Platz im Überfluss und viele Annehmlichkeiten. Die Gästezimmer
sind mehr als geräumig; die weiße Bettwäsche bildet einen schönen
Kontrast zum dunklen Holzboden. Ein paar Zimmer haben Balkons, die
Superior-Zimmer auch Minibar, Kingsize-Betten und Badewannen mit
Hydromassage. Es gibt ein Restaurant und eine großartige
Pool-Rasen-Anlage. Und natürlich ein Casino.
Residencial Tucumán PENSION $
Google Maps (
442-2209;
Tucumán 1040; EZ/DZ 120/180 Arg$; 
) Das gut
geführte, makellos gepflegte residencial liegt eine
Gehminute vom Busbahnhof entfernt und bietet komfortable,
blitzsaubere Zimmer und ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
– Gründe genug, um hier im Voraus zu reservieren!
Hotel Colonial HOTEL $
Google Maps (
442-3502; Av. República 802; EZ/DZ
150/240 Arg$; 
) Das bodenständige Hotel ist hübsch im
Kolonialstil des Hochlands gestaltet, mit gekräuselten
„Adobe“-Mauern und Kakteen, und bietet viel fürs Geld. Die Zimmer
sind recht gewöhnlich, aber geräumig, und gut in Schuss. Ruhiger
sind jene nach hinten hinaus.
Hotel Pucará HOTEL $$
Google Maps (
443-0698; [email protected];
Caseros 501; EZ/DZ 180/255 Arg$; 

) Das ruhige Hotel im Westen der Stadt ist
nichts für Stilpuristen, denn es zeichnet sich durch herrlich
kitschigen pseudo-chinesischen Schnickschnack und gerüschte
Bettüberwürfe aus. Der Porzellanhund an der Treppe gefällt und
erschreckt gleichzeitig. Aber das Hotel ist komfortabel und gut
geführt.
Hotel Ancasti HOTEL $$
Google Maps (
443-5951; www.hotelancasti.com.ar;
Sarmiento 520; EZ/DZ 360/454 Arg$; 

) Wie so oft ist die von einheimischer Kunst
inspirierte Lobby dieses gehobenen Hotels im Zentrum schöner als
die Gästezimmer. Sie sind billig eingerichtet – aber immer noch
komfortabel genug. Die Badezimmer sind unterschiedlich, einige
regelrecht winzig. Die großen Pluspunkte sind die fröhlichen
Angestellten, der Bergblick aus den höher gelegenen Zimmern, der
Fitnessraum, die Sauna und der Zugang zu einem Pool in der
Nähe.
Residencial Avenida PENSION $
Google Maps (
442-2139; Av. Güemes 754; EZ ohne Bad 60
Arg$, DZ mit/ohne Bad 140/110 Arg$) Das wenige Meter vom Busbahnhof
entfernte Avenida bietet viele, um einen Hof gruppierte Zimmer. Es
ist ein guter Ort, um sich auszuruhen und den Geldbeutel zu
schonen. Bei den meisten Zimmern stimmt das
Preis-Leistungs-Verhältnis, ein paar sind etwas klapprig
eingerichtet.
San Pedro Hostel HOSTEL $
Google Maps (
445-4708; www.hostelsanpedro.com.ar;
Sarmiento 341; B 50 Arg$; 

) Das relaxte Hostel wirkt irgendwie, als
würde es langsam verfallen, ist aber durchaus in Ordnung. Es hat
einen großen Garten mit Kakteen, eine parrilla und einen
winzigen Pool. Die Schlafsäle (mit vielen Stockbetten) sind okay.
Um die Ecke betreibt dasselbe Management ein weiteres Hostel.
Essen
Nördlich der Plaza gibt es mehrere Restaurants. Burger- und Lomito-Läden (Steaksandwiches) findet man in der Avenida Güemes westlich des Busbahnhofs.
Salsa Criolla PARRILLA $$
Google Maps (Av. República 546; All-you-can-eat 79 Arg$) Das Lokal an der Plaza ist eine erstklassige All-you-can-eat-parrillada. Hier wird man nicht wie in anderen Restaurants vorneweg mit Chorizo vollgestopft – ganz im Gegenteil: Immer wieder wird ein Nachschlag von den hochwertigen Fleischgerichten angeboten, auch wenn man längst satt ist. Wer will, kann auch à la carte bestellen.
Los Hornitos BäCKEREI $
Google Maps (Av. Virgen del Valle 924; ein Dutzend Empanadas 25
Arg$;
10–22 Uhr)
Los Hornitos ist in der ganzen Provinz für seine Empanadas – mit
Fleisch, Käse oder Hühnchen – bekannt. Hier werden sie in zwei mit
Holz beheizten Lehmöfen auf der Straße gebacken.
El Rincón de Lucho PARRILLA $$
(Av. Presidente Castillo 65; Gerichte 17–44 Arg$) In dieser beliebten parrilla östlich des Zentrums geht es am Wochenende abends bei der Folklore-Show hoch her. Auf der República geht man in östliche Richtung, bis die Avenida Puente Castillo in Richtung Norden abbiegt.
Ausgehen
An der República westlich der Plaza öffnen am Wochenende mehrere boliches (Nachtclubs) ihre Pforten, doch die eigentliche Kneipenszene findet man nördlich vom Zentrum an der Avenida Gobernador Galindez und den angrenzenden Straßen.
Caravati CAFé
Google Maps (Sarmiento 683;
10–24 Uhr) Das Caravati – benannt nach
dem italienischen Architekten, der die Kathedrale und andere
Gebäude im Zentrum Catamarcas entworfen hat – ist das einladendste
Straßencafé an der Plaza.
Shoppen
Catamarca wirbt leidenschaftlich für seine guten Naturprodukte – die ganze Region ist für Wein, Olivenöl, Walnüsse sowie Marmeladen und Eingemachtes bekannt. An der Sarmiento und Rivadavia, die in der Nähe der Plaza verlaufen, führen mehrere Läden solche Dinge.
Mercado Artesanal y Fábrica de
Alfombras KUNSTHANDWERK
(Av. Virgen del Valle 945;
Mo–Fr 7–13 & 14–20, Sa 8–20, So
8–14 Uhr) Die charakteristischen handgeknüpften Teppiche von
Catamarca findet man auf diesem Kunsthandwerksmarkt. Aber auch
Ponchos, Decken, Schmuck, Skulpturen aus rotem Onyx,
Musikinstrumente und Korbwaren werden hier zum Kauf
feilgeboten.
Praktische Informationen
Rund um die Plaza gibt es Banken mit Geldautomaten. Internet- und Telefonlokale findet man im Zentrum an fast jeder Ecke.
Touristeninformation (
443-7413; www.turismocatamarca.gov.ar;
Sarmiento 683;
Mo–Fr 8–13 & 17–21, Sa & So
8–21.30 Uhr) Nützliche Informationsstelle an der Plaza. Im
Busbahnhof gibt es ebenfalls einen Schalter.
An- & Weiterreise
Bus
Zu Catamarcas schickem Busbahnhof
(
442-3415; Av.
Güemes 850) gehören ein Einkaufszentrum und ein Kino. Busse fahren
von hier in die gesamte Provinz und zu Zielen in ganz Argentinien,
etwa nach Tucumán (80 Arg$, 4 Std.), La Rioja (51 Arg$, 2 Std.) und
Buenos Aires (378 Arg$, 15 Std.).
Flugzeug
Aerolíneas Argentinas (
442-4460; Sarmiento 589) fliegt
jeweils dreimal die Woche nach Buenos Aires und La Rioja. In
Abstimmung mit dem Flugplan fährt ein Minibus
(
0383-15-468-5208;
35 Arg$) vom Hotel Arenales an der Sarmiento zum Aeropuerto
Felipe Varela (
443-0080) ca. 22 km östlich der
Stadt an der RP 33.
Belén
03835 / 27 829 Ew. / 1250 m
Das beschauliche Belén wirkt – und ist – weit entfernt von der übrigen Welt. Hier fühlen sich besonders Reisende wohl, die es gern überschaubar, ruhig und nett haben. Belén ist einer der besten Orte, um Webwaren, insbesondere kunstvoll gemusterte Ponchos, zu kaufen. Überall in der Stadt bieten teleras (Webereien) ihre Produkte aus Lama-, Schaf- und Alpakawolle zum Kauf an. Die Ruinen von El Shincal in der Nähe sind ein weiterer Grund, der Stadt einen kleinen Besuch abzustatten.
Sehenswertes
Museo Cóndor Huasi MUSEUM
(Ecke Belgrano & San Martín; Eintritt 2
Arg$;
Mo–Fr 7–13
& 16–20, Sa 8–13 Uhr) Am Ende einer Ladenarkade an einer Ecke
der Plaza führt eine Treppe zu diesem Museum hoch. Zu seiner guten
archäologischen Sammlung gehören Bronzeäxte und Schmuck aus
Blattgold. Eine Infotafel erläutert (auf Spanisch) den Gebrauch von
Halluzinogenen durch das Diaguita-Volk.
Schlafen & Essen
Hotel
Belén HOTEL
$$
(
461501; www.belencat.com.ar; Ecke Belgrano
& Cubas; EZ/DZ 190/265 Arg$; 

) Das stilvolle Hotel ist eine echte
Überraschung in Belén: Seine Grotten ähnelnden Gästezimmer haben
frei liegendes Mauerwerk, Boden- und Wandmosaike, indigene Kunst
und sehr bequeme Betten. Wer ein paar Eigenarten ignorieren kann –
in den Badezimmern hört man die Nachbarn, und nicht alles
funktioniert immer reibungslos –, ist dies eine großartige
Unterkunft zu ausgesprochen guten Preisen.
Freddy Hostal PENSION $
(
461230; www.amarillasinternet.com/fredy
hostal; Av. Calchaquí 461; EZ/DZ 60/100 Arg$; 
) Das
gastfreundliche hostal, eines unter einer Handvoll billiger
Pensionen an der Hauptstraße, bietet ansprechende rustikale Zimmer,
die sich rund um einen Hof gruppieren, mit Kaktusgarten. Die
Klimaanlage kostet 20 Pesos extra.
1900 ARGENTINISCH $
(
461100; Belgrano 391; Hauptgerichte 30–40
Arg$) Ein Service, der über die bloße Pflichterfüllung hinausgeht,
ist das Geheimnis dieses erfreulichen Restaurants, das einen Block
von der Plaza entfernt liegt. Es ist sehr beliebt. Da die Kellner
niemanden abweisen möchten, werden die Tische immer wieder neu
arrangiert und zusammengestellt. Die Preise sind sehr angemessen.
Es gibt eine ganze Reihe von Gerichten, die auf großen Platten
serviert werden und zum Teilen gedacht sind. Raffiniert
zusammengestellte Salate und saftige Fleischspieße gehören zu den
Highlights.
Shoppen
In einem Zelt bei der Plaza verkaufen
Kunsthandwerksstände Ponchos, Kleidung aus Lamawolle und mit Füßen
gestampften Wein aus der Gegend. Webwaren für den gehobenen
Anspruch zu angemessenen Preisen führt Cuna del
Poncho (
461091; Roca 144). Hier kann man sogar
mit Kreditkarte zahlen und sich den Einkauf nach Hause schicken
lassen.
Praktische Informationen
An der Ecke von General Paz und Lavalle, in der Nähe der Touristeninformation, gibt es eine Bank.
Touristeninformation (
461304; www.turismodebelen.com.ar;
General Paz 180;
Mo–Fr 7–13 & 14–22, Sa 8–22, So 9–22
Uhr) Hilfsbereite Mitarbeiter und eine kleine
Mineralienausstellung.
An- & Weiterreise
Beléns Busbahnhof (Ecke Sarmiento & Ri-vadavia) liegt einen Block südlich und einen Block westlich der Plaza. Catamarca (57 Arg$, 4–5 Std.) ist das einzige Langstreckenziel, das zu einer vernünftigen Zeit angesteuert wird, nämlich täglich um 13 Uhr. Es gibt Nachtbusse nach La Rioja und Córdoba und mehrmals die Woche einen Bus nach Santa María (40–60 Arg$, 5 Std.) – der klapprige Bus hat Lokalkolorit, die Fahrt ist spektakulär.
In der Touristeninformation findet man bessere Busfahrpläne als im Bahnhof selbst.
Rund um Belén
LONDRES & EL SHINCAL
Das verschlafene Londres (2134 Ew.) liegt nur 15 km südwestlich von Belén und ist die älteste spanische Siedlung in der Provinz. Sie wurde 1558 gegründet, jedoch mehrmals verlegt, bis sie 1612 an ihren ursprünglichen Ort versetzt wurde. Während des Diaguita-Aufstands 1632 flohen die Bewohner erneut. Der Name Londres (London) erinnert an die Eheschließung des spanischen Prinzen (und späteren Königs Philipp II.) mit der englischen Königin Maria Tudor 1555.
7 km westlich liegen die Inka-Ruinen von
El Shincal (Eintritt 5 Arg$;
8 Uhr bis
Sonnenuntergang). Die Stadt wurde 1470 in beherrschender Lage in
den Ausläufern der Berge gegründet und wachte über das riesige Tal
im Süden – eine eindrucksvolle Kulisse mit fantastischer Aussicht
und viel Atmosphäre.
Im Zuge der Ausgrabungen des Jahres 1991 erlitt die Ruinenstätte Schaden, doch der ushno (Zeremonialplatz) und die kallanka (wahrscheinlich eine Kaserne) wurden wiederhergestellt. Auf beiden Seiten des Zentralplatzes lassen sich zwei kleine Hügel erklimmen. Sie sind nach Sonnenauf- und -untergang ausgerichtet und dienten wahrscheinlich als Ausguck und Altar gleichermaßen. Zum Eintrittspreis gehört normalerweise eine Führung durch ein Mitglied der freundlichen Familie, die hier lebt und die Stätte beaufsichtigt.
Montags bis samstags verkehren fünf Busse von Belén nach Londres (3 Arg$), die einen kleinen Fußmarsch von den Ruinen entfernt halten. Für eine remise von Belén aus muss man bei entsprechender Wartezeit rund 100 Arg$ einkalkulieren. Zwischen Londres und den Ruinen gibt es einen Zeltplatz und einen Komplex mit Campinghütten. Londres bietet außerdem ein paar einfache residenciales.
Wer mit dem Auto unterwegs ist oder eine Mitfahrgelegenheit hat, kann von Londres auf einer hervorragenden Straße Richtung Süden nach Chilecito fahren, das 200 km entfernt in der Provinz La Rioja liegt. Die Fahrt bietet spektakuläre Ausblicke auf die eindrucksvolle Sierra Famatina im Westen und die Sierra de Velasco im Osten. Die Straße befindet sich in einem ausgezeichneten Zustand.
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La Rioja
0380 / 180 995 Ew. / 500 m
Umgeben von den anmutigen Gipfeln der Sierra de Velasco, macht La Rioja an einem sonnigen Tag schon einiges her. Und es gibt hier viele Sonnentage: In der Sommerzeit klettert die Quecksilbersäule in dieser ruhigen und abgelegenen Provinzhauptstadt ziemlich weit nach oben. Selbst wer nur auf einer kurzen Tour die Highlights in Augenschein nehmen möchte, könnte hier – auf halbem Wege zwischen Mendoza und Salta – einen Aufenthalt in Erwägung ziehen, um einen Ausflug in die sehenswerten geologischen Nationalparks Talampaya und Ischigualasto zu unternehmen.

Detailansicht der Karte folgt


La Rioja
Highlights
Sehenswertes
2 B2 Convento de San Francisco
3 C2 Convento de Santo Domingo
Aktivitäten, Kurse & Touren
Schlafen
Essen
13 B3 La Aldea de la Virgen de Luján
Shoppen
Sehenswertes
Museo Folklórico MUSEUM
Google Maps (Pelagio Luna 811; Eintritt: Spende;
Di–Fr 9–13 &
17–21 Uhr) Das ausgesprochen sehenswerte Museo Folklórico ist in
einem wunderschönen Adobegebäude aus dem frühen 17. Jh.
untergebracht und präsentiert interessante Ausstellungen über die
verschiedenen Aspekte der Regionalkultur: die chaya (Musik
aus La Rioja), das Tinkunaco-Fest, die Webkunst (mit
Pflanzenextrakten gefärbte Wandbehänge) und die Weinerzeugung. Die
Führung ist sehr informativ – wenn man über die daür ausreichenden
Spanischkenntnisse verfügt.
Bedeutende Gebäude KIRCHEN
La Rioja ist ein sehr frommer Ort, fast alle
auffallenden Gebäude sind Sakralbauten. Den malerischen weiß
getünchten Convento de Santo
Domingo
Google Maps (Ecke Pelagio Luna & Lamadrid;
Mo–Fr 9.30–12.30, 18–20 Uhr)
erbauten die Diaguita 1623 unter der Leitung von
Dominikanermönchen; es ist Argentiniens ältestes Kloster. Der
Baubeginn ist auch im geschnitzten Türrahmen aus Algaroba-Holz
dauerhaft verewigt, ebenfalls ein Werk von indigenen
Diaguita-Künstlern.
Der auffällige neogotische Convento de San Francisco
Google Maps (Ecke 25 de Mayo & Bazán y Bustos,
7–21 Uhr) birgt das
Bildnis von Niño Alcalde. Diese Darstellung in Gestalt eines
Jesuskinds gilt als symbolischer „Bürgermeister“ (alcalde)
der Stadt (S. Kasten Klicken Sie hier).
Die riesige, spektakuläre Kathedrale (Ecke Av. San Nicolás de Bari & 25 de Mayo), ein byzantinisch anmutender Bau aus dem Jahr 1899, beherbergt das Bildnis des Stadtheiligen Nicolás de Bari.
Aktivitäten & geführte Touren
Mehrere Veranstalter bieten Ausflüge in der Provinz, z. B. Touren zum Parque Nacional Talampaya, die unvermeidlich auch den nahe gelegenen Parque Provincial Ischigualasto („Valle de la Luna“) in der Provinz San Juan einschließen. Die gleichen Veranstalter organisieren auch Exkursionen in hoch gelegene, abgeschiedene Teile der Anden im Westen der Provinz (weitere Infos zu diesen Zielen s. Kasten Klicken Sie hier).
Wegen der hohen Steilhänge und der guten Thermik eignet sich die Gegend um La Rioja sehr gut fürs Drachen- und Gleitschirmfliegen. Hier wurden Weltrekorde im Langstreckenfliegen aufgestellt.
Corona del Inca TOUREN
Google Maps (
442-2142; www.coronadelinca.com.ar;
Pelagio Luna 914) Bietet verschiedenste Ausflüge zu Attraktionen in
der Provinz.
Terra Riojana TOUREN
(
442-0423; www.terrariojana.com.ar)
Bietet ebenfalls Touren durch die Provinz.
Hugo Ávila DRACHEN- UND GLEITSCHIRMFLIEGEN
(
445-1635, 0380-15-468-6949; www.vuelosaguilablanca.com.ar;
Av. Ramírez de Velasco, km 7) Kurse und Tandemflüge.
Feste & Events
La Chaya, die hiesige Variante des Karnevals, zieht Leute aus dem ganzen Land an. Der Name leitet sich vom Quechua-Wort für „jemanden nass machen“ ab – damit ist klar, was einen erwartet. Chaya heißt auch der mit diesem Fest untrennbar verbundene Musikstil.
Am 31. Dezember mittags findet das religiöse Ritual El Tinkunaco statt, eine der faszinierendsten Zeremonien Argentiniens.
EL TINKUNACO – KONFLIKTLöSUNG IM 16. JAHRHUNDERT
Das faszinierende und bewegende El-Tinkunaco-Fest erinnert an den Konflikt zwischen den bei der Gründung von La Rioja aufeinanderprallenden Kulturen und vollzieht symbolisch dessen Lösung. Als Juan Ramírez de Velasco 1591 die Stadt gründete, sah er unbekümmert darüber hinweg, dass das Land den Diaguita gehörte, die es auch bestellten. Die Diaguita wehrten sich natürlich gegen die Aufteilung ihres Territoriums unter den spanischen Siedlern und begehrten 1593 auf. Ein blutiger Konflikt konnte durch die Vermittlung von Bruder Francisco Solano, der später dafür heilig gesprochen wurde, abgewendet werden. Die Diaguita vertrauten dem Kirchenmann und hörten sich seine Botschaft an. Sie versprachen, die Waffen niederzulegen – unter zwei Bedingungen: Der spanische alcalde (Bürgermeister) sollte abdanken und durch das Jesuskind ersetzt werden. Die Spanier waren einverstanden, und es wurde Frieden geschlossen. Der neue Bürgermeister erhielt den Namen Niño Jesús Alcalde.
Schon bald begann man, dieses historischen Ereignisses – Tinkunaco bedeutet Zusammenkunft auf Quechua – zu gedenken. Alljährlich ziehen am Mittag des 31. Dezember zwei Prozessionen durch die Stadt – eine repräsentiert die Spanier, die andere die Diaguita – und treffen sich an der Casa de Gobierno. Die „Spanier“ sind als religiöse Büßer und als alféreces (Leutnants) mit Uniform und Flagge verkleidet; die „Diaguita“ oder aillis tragen Stirnbänder mit Spiegeln und Ponchos. Beim Zusammentreffen der beiden Gruppen fallen alle vor dem Bildnis des Niño Jesús Alcalde auf die Knie und umarmen einander. Dies ist ein eindringlicher Moment mit der Botschaft, trotz kultureller Unterschiede nach Kompromissen zu suchen.
Schlafen
Wenn man bar bezahlt und sich nicht vor dem Feilschen drückt, erhält man in den Hotels von La Riojas häufig Preisnachlässe.
Naindo Park Hotel HOTEL $$$
Google Maps (
447-0700; www.naindoparkhotel.com; Av.
San Nicolás de Bari 475; EZ/DZ 620/714 Arg$; 


) Das nobelste
Hotel der Stadt beherrscht die Plaza. Der gute Service und der hohe
Komfort entsprechen den Preisen. Die Zimmer sind geräumig und mit
Originalkunst dekoriert und bieten gute Aussicht.
Plaza Hotel HOTEL $$
Google Maps (
442-5215;
www.plazahotel-larioja.com.ar;
Av. San Nicolás de Bari 502; EZ/DZ Standard 345/396 Arg$, EZ/DZ
Superior 422/450 Arg$; 


) Das direkt
an der Plaza gelegene Hotel sieht innen viel besser aus als von
außen. Die Zimmer nach vorne hin zum Platz sind deutlich netter als
jene auf der Rückseite mit Blick auf Lichtschächte. Die
Superior-Zimmer wirken frischer und verfügen über
Kingsize-Betten.
Gran Hotel Embajador HOTEL $
Google Maps (
443-8580; www.granhotelembajador.com.ar;
San Martín 250; EZ/DZ 150/200 Arg$; 
) Ein
fröhliches und ordentlich geführtes Hotel. Die Zimmer oben sind
größer und sonniger – ideal für den, den das Dunkelrot sonst
depressiv machen würde –, einige haben auch Balkon. Da das
Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, ist das Hotel sehr beliebt und
eine Reservierung im oberen Stockwerk ist absolut
empfehlenswert.
Hotel Talampaya HOTEL $$
(
442-2005; www.hoteltalampaya.com.ar;
Av. JD Perón 1290; EZ/DZ 220/400 Arg$; 


) Das ehemals
staatliche, überdimensionierte und etwas düstere Hotelgebäude
bietet Zimmer, die für den Preis okay sind (vor allem die
Einzelzimmer), hervorragende Bäder. aber laute Balkone.
Residencial Anita PENSION $
Google Maps (
442-4836;
Coronel Lagos 476; EZ/DZ 80/95 Arg$;
) Das ruhige und saubere Anita steht ein paar
Blocks vom Zentrum entfernt in einer Wohngegend. Es bietet einiges
für’ Geld: Die Zimmer sind blitzsauber, die Bäder ebenso. Besondere
Highlights sind der Innenhof mit Pflanzen und Heiligenfiguren sowie
der mollige Hund des Hauses. Und es ist nicht die Sorte Unterkunft,
in der man es schätzt, wenn die Gäste um vier Uhr morgens betrunken
hereintorkeln!
Pensión 9 de Julio PENSION $
Google Maps (
442-6955; Ecke Copiapó & Dalmacio
Vélez Sársfield; EZ/DZ 120/140 Arg$; 

) Die Pension mit sauberen, hübschen Zimmer
mitten in der Stadt ist ein guter Deal. Pluspunkte gibt es für
denweinberankten Patio mit Blick auf die gleichnamige Plaza.
Negativ schlägt der Verkehrslärm in den nach vorne ausgerichteten
Zimmern zu Buche.
King’s Hotel HOTEL $$
(
442-2122; www.k-hotellarioja.com.ar;
Av. Juan Facundo Quiroga 107; EZ/DZ 240/420 Arg$; 


) Auch wenn
das King’s inzwischen ein paar graue Haare bekommen hat, hat es
doch noch viel Flair. Die Gästezimmer sind groß und bieten genügend
Komfort, die größten Highlights sind der Service, das
Frühstücksbüfett sowie Pool, Sonnenterrasse und Fitnessraum.
Hostel Apacheta HOSTEL $
Google Maps (
0380-15-444-5445; www.apachetahostel.com.ar;
San Nicolás de Bari 669; B 65 Arg$;
) Im zentral gelegenen Hostel hat man Holz
auf einfallsreiche Weise eingesetzt: Möbel aus Paletten und Kisten,
kombiniert mit kunstvollen Antiquitäten, schaffen ein einzigartiges
und erstaunliches Ambiente. Das Haus ist ansonsten recht schlicht
gehalten – in den Schlafsälen stehen Einzel- und Stockbetten,
dazwischen hat man viel Bewegungsspielraum. Es gibt Fahrräder zum
Ausleihen.
Essen
Leckere Regionalgerichte sind z. B. locro, saftige Empanadas, chivito asado (gegrilltes Zicklein), humitas, quesillo (eine Käsespezialität) und Oliven. In den Restaurants werden regionale Weine zu sehr günstigen Preisen ausgeschenkt.
La Vieja Casona
ARGENTINISCH
$$
Google Maps (
442-5996; Rivadavia 457; Hauptgerichte
33–65 Arg$) Das fröhlich beleuchtete und dekorierte, großartige
Restaurant bietet eine stattliche Auswahl an regionale
Spezialitäten, einfallsreiche Empfehlungen des Hauses und eine
Karte mit argentinischen Klassikern – die parrillada
beispielsweise ist exzellent. Die Weinkarte mit La-Rioja-Tropfen
ist ebenfalls gut. Aus der Küche wabern Düfte, die einem das Wasser
im Mund zusammenlaufen lassen.
La Stanza ITALIENISCH $$
Google Maps (
443-0809; Dorrego 1641; Hauptgerichte
32–62 Arg$;
Di–So)
Das stilvolle Restaurant, eines der besten der Stadt, serviert
fantasievolle Pastagerichte, die fast alle anderen Lokale auf die
Plätze verweisen, sowie italienische Standardgerichte wie
Saltimbocca. Die Gäste sitzen im attraktiven Innenraum oder auf der
zauberhaften Hofterrasse.
Café del Paseo CAFé $
Google Maps (Ecke Pelagio Luna & 25 de Mayo; leichte Mahlzeiten 15–33 Arg$) Von dieser Ecke der Plaza lässt sich das Leben in La Rioja hervorragend beobachten. Manager mit Blackberries sitzen hier neben Familien, an anderen Tischen tauschen sich alte Männer über das Tagesgeschehen in ihrem gemütlichen La Rioja aus.
El Marqués ARGENTINISCH $
Google Maps (Av. San Nicolás de Bari 484; Gerichte 21–38 Arg$;
Mo–Sa 8–24 Uhr) Die
Speisekarte des schlichten, aber guten einheimischen Restaurants
verspricht keine Überraschungen, sondern Pasta, Pizza, Omeletts und
Gegrilltes, alles gut gemacht und preislich okay. Besonders lecker
sind die Frucht-licuados.
La Aldea de la Virgen de Luján ARGENTINISCH $
Google Maps (Rivadavia 756; Mittagsgerichte 25–30 Arg$;
Mo–Sa 7–15 &
19–23, So 10–15 Uhr) Hier bekommt man ein gutes Frühstück und die
üblichen Angebote zum Abendessen – das Highlight hier ist aber das
Mittagessen: täglich wechselnde regionale Spezialitäten zu fairen
Preisen.
Shoppen
La Rioja ist sowohl für gewebte Textilien als
auch für Silberwaren bekannt, die beide heimische Techniken und
Fertigkeiten mit spanischen Motiven und Farbzusammenstellungen
kombinieren. Kunsthandwerk aus La Rioja wird im exzellenten
Mercado Artesanal de La
Rioja
Google Maps (Pelagio Luna 792;
Di–Fr 8–12 & 16–20, Sa &b So 9–12
Uhr) präsentiert und verkauft.
Wie es sich für einen Ort gehört, der nach Spaniens berühmtester Weinregion benannt ist, genießt der Rebensaft aus La Rioja weltweit einen besseren Ruf.
Praktische Informationen
Touristeninformation (Plaza 25 de Mayo;
8–21.30 Uhr) In
einem Kiosk auf der Plaza. Die Informationsstelle der Provinz neben
dem Busbahnhof ist allerdings nützlicher.
An- & Weiterreise
Bus
La Riojas Busbahnhof (Barrio Evita s/n) ist ein interessantes Bauwerk vor einer postkartengleichen Bergkulisse. Von der Innenstadt ist es ein weiter Fußmarsch Richtung Süden dorthin.
Drei- bis viermal täglich fahren Minibusse der
Firma La Riojana (
443-5279; Buenos Aires 154) nach
Chilecito. Die Fahrt kostet 40 Arg$ und dauert 2½ Stunden, man ist
also etwas schneller am Ziel als mit dem Bus.
Flugzeug
Aerolíneas Argentinas (
442-6307; Belgrano 63) fliegt
dreimal die Woche nach Buenos Aires und zurück.
BUSSE AB LA RIOJA
| REISEZIEL | FARPREIS (ARG$) | FAHRZEIT (STD.) |
| Belén | 57 | 5 |
| Buenos Aires | 380 | 17 |
| Catamarca | 51 | 2 |
| Chilecito | 30 | 3 |
| Córdoba | 147 | 6 |
| Mendoza | 230 | 8 |
| Salta | 250 | 10 |
| San Juan | 130 | 6 |
| Santiago del Estero | 171 | 7 |
| Tucumán | 129 | 6 |
Unterwegs vor Ort
Der Aeropuerto Vicente Almonacid
(
442-7239) liegt
7 km östlich der Stadt an der RP 5. Ein Taxi zum Flughafen
kostet rund 40 Arg$. Vom Busbahnhof ins Stadtzentrum zahlt man für
ein Taxi rund 15 Arg$.
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Chilecito
03825 / 49 432 Ew. / 1080 m
Das grandios zwischen niedrigen, felsigen Hügeln und imposanten, schneebedeckten Gipfeln gelegene Chilecito bietet sich für einen Zwischenstopp an der spektakulären Ruta 40 an. Hier gibt es mehrere interessante Dinge zu sehen, darunter eine erstaunliche, inzwischen stillgelegte Seilbahn, die zu einer Mine hoch oben in der Sierra führt. Aufgrund der großen Hitze, der Relikte aus Bergbautagen und der vielen Kandelaberkakteen auf den Hängen ringsum verströmt Chilecito gewissermaßen etwas Wildwest-Flair. Es ist definitiv der beste Ort, um in diesem Teil des Landes ein paar geruhsame Tage zu verbringen und schöne Ausflüge in die Sierra zu unternehmen.
Sehenswertes
Museo del Cablecarril MUSEUM
(Empfohlene Spende: 5 Arg$;
Mo–Fr 8.30–12.30 & 14–18.30, Sa
& So 8.30–19 Uhr) Das faszinierende Museo
del Cablecarril ist in der Seilbahnstation untergebracht
und dokumentiert eine außergewöhnliche Ingenieurleistung, die zu
Beginn des 20. Jhs. Chilecitos Entwicklung zur Bergbaustadt
begründete. Um den Abbau von Gold, Silber und Kupfer aus der Sierra
de Famatina zu ermöglichen, wurde eine rund 40 km lange Seilbahn
errichtet. Diese sollte vom Ende der Eisenbahnlinie in Chilecito
nach La Mejicana führen, das auf 4603 m Höhe und damit mehr als
3500 m oberhalb von Chilecito liegt. Das umfangreiche Projekt mit
neun Stationen, einem Tunnel und insgesamt 262 Stützen war im Jahr
1904 vollendet. Etwa vier Stunden dauerte die Seilbahnfahrt, die
die Arbeiter und Gerätschaften in die von einer britischen Firma
betriebene Mine brachte. Der Erste Weltkrieg bedeutete das Ende des
Projekts, die Seilbahn begann zu verfallen; die Kumpel aus der
Gegend nutzten sie jedoch noch bis in die 1930er-Jahre hinein.
Im malerischen Museum sind Fotos, Gerätschaften und Dokumente zur Seilbahn und zum Bergwerk aufbewahrt. Auch ein Vorläufer des Mobiltelefons, das damals als Kommunikationsmittel diente, ist ausgestellt. Die informative Führung in spanischer Sprache umfasst auch eine Besichtigung der Seilbahnstation – eine wacklige Wendeltreppe führt auf die Plattform, auf der die Loren, nebeneinander aufgereiht, auf einen neuerlichen Einsatz zu warten scheinen. Empfehlenswert ist vor allem ein Besuch am Spätnachmittag, wenn die Sonne das rostige Metallgebilde und die schneebedeckten Berge in ein sanftes Licht taucht.
Das Museum liegt am südlichen Ende der Stadt an der Hauptstraße, einen Block südlich vom Busbahnhof.
Museo Molino de San Francisco MUSEUM
(J Ocampo 63; Eintritt 5 Arg$;
Mo–Fr 8–12 & 14–19, Sa &
So 8.30–12.30 & 14.30–19.30 Uhr) Don Domingo de Castro y Bazán,
Gründer der Stadt, gehörte diese Getreidemühle aus Kolonialzeiten.
Heute ist in dem Gebäude vier Blocks westlich der Plaza eine
zusammengewürfelte Sammlung aus archäologischen Geräte, antiken
Waffen, frühkolonialen Dokumenten, Mineralien, traditionellen Holz-
und Lederarbeiten, Banknoten, Holzschnitten, alten Handys und
Gemälden untergebracht.
AUSFLüGE RUND UM CHILECITO
Der Westen der Provinz La Rioja ist faszinierend und beherbergt in der Sierra viele interessante Orte. Chilecito ist eine gute Ausgangsbasis für eine Reihe hervorragender Erkundungstouren. In den Parque Nacional Talampaya führt ein schöner Ausflug, der auch den Parque Provincial Ischigualasto einschließt und über den malerischen Miranda-Pass führt. Touren auf der RN 40 in den Norden führen zu den Ruinen von El Shincal oder zu den einsam gelegenen heißen Quellen von Fiambalá. Wer ernsthafte Allrad-Ausflüge ins Gebirge unternehmen möchte, kann die aufgelassene Mine in La Mejicana (4603 m) ansteuern. Bei der Fahrt hinauf kommt man durch beeindruckende Landschaften in vielen Farbschattierungen – auch ein verblüffend gelber Fluss gehört dazu. Tiefer in der Sierra, unweit der chilenischen Grenze, erstreckt sich die große Laguna Brava, ein See mit vielen Flamingos inmitten einer furchteinflößenden, kahlen Andenszenerie. Noch höher, auf 5600 m, liegt der saphirblaue Kratersee Corona del Inca, zu dem man nur im Sommer gelangt.
Agenturen wie Salir del
Cráter (
423854; www.salirdelcrater.com.ar),
Inka Ñan (
422418; www.inkanan.com.ar; 25 de Mayo 87),
Aventura Chilecito (
422989; www.hotelruta40.com.ar; Castro
y Bazán 15) und Cuesta Vieja
(
424874; www.cuestavieja.com; Joaquín V
González 467) bieten solche Ausflüge an. Die Touren kosten,
abhängig von der Anzahl der Teilnehmer, zwischen 250 und 550 Arg$
pro Person. Die Mindestteilnehmerzahl liegt in der Regel bei zwei,
es lohnt sich aber auf jeden Fall, zu fragen, ob man auch alleine
gefahren wird.
Samay Huasi MUSEUM
(Eintritt 5 Arg$;
9–19 Uhr) Joaquín V. González,
Schriftsteller und Begründer der renommierten Universidad de La
Plata in Buenos Aires, nutzte das grüne Anwesen 2 km vor
Chilecito als Landsitz. González’ Schlafzimmer und Zeugnisse aus
seinem Leben können besichtigt werden. Interessanter ist aber eine
Sammlung von Gemälden, die mehrheitlich Motive aus der Gegend
zeigen. Im Untergeschoss ist eine eher triste Ausstellung über
Naturwissenschaft, Archäologie und Mineralogie untergebracht.
Der Weg zum Samay Huasi führt von der Stadt heraus am Kakteengarten Chirau-Mita vorbei und die Hauptstraße entlang. Nach einer Rechtskurve sieht man rechts die Finca.
La
Riojana WEINKELLEREI
(
423150; www.lariojana.com.ar; La Plata
646;
Führungen
Mo–Fr 12–17, Sa 10–12 Uhr stündlich) Die Weinkooperative La Riojana
ist die größte Weinkellerei der Region und ein Unternehmen von
beachtlicher Größe. Sie liegt einen Block nördlich und fünf Blocks
westlich der Plaza. Die gute, kostenlose Führung (auch auf
Englisch; vorher telefonisch oder persönlich einen Termin
vereinbaren) durch die Bodega – die Gärung erfolgt hier in großen
Metallbehältern, leider in alten Holzfässern – endet mit einer
großzügigen Weinprobe.
Chirau-Mita GARTEN
Der beeindruckende Kakteengarten mit einem netten Museum hat unregelmäßige Öffnungszeiten, man sollte aber auf jeden Fall vorbeischauen. Theoretisch ist er Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet, die Führung kostet 30 Arg$. Von der Plaza geht man auf der El Maestro zwei Blocks hügelabwärts und dann links. Nach der Überquerung eines Bachs liegt der Garten auf der linken Seite.
Schlafen
Zur Zeit der Recherche wurde an der 19 de Febrero 351 am Hotel Fatima, einem 5-Sterne-Haus mit Casino, gebaut. Es gehört – wen wundert’s – dem örtlichen Gouverneur.
Hotel Chilecito HOTEL $
(ACA-Hotel;
422201; www.aca.org.ar; T Gordillo 101; EZ/DZ
140/185 Arg$, Superior EZ/DZ 180/260 Arg$; 


) Diese
Einrichtung des ACA (Argentinischer Automobilclub) steht in ruhiger
Lage inmitten der Felslandschaft am Stadtrand und bietet ein gutes
Preis-Leistungs-Verhältnis. Platz gibt es mehr als genug, dazu
einen schönen Garten und einen riesigen Gemeinschaftsraum samt
Billardtisch. Die freundlichen, hellen Zimmer verfügen über
Fliesenböden und makellose Bäder. Außerdem gibt es auch ein
anständiges Restaurant.
Hotel Ruta 40 HOTEL $
(
422804; www.hotelruta40.com.ar;
Libertad 68; EZ/DZ mit Bad 100/160 Arg$, ohne Bad 70/100 Arg$;

) Ein hervorragender Deal: Das komfortable
Hotel ein paar Blocks von der Plaza entfernt bietet eine Vielzahl
an Zimmern mit guten Betten und sauberen, großen Bädern. Man sollte
sich vorher ein ige Räume zeigen lassen, denn einige haben eine
schöne Aussicht über den weinberankten Patio und auf die Berge
dahinter.
Hostal Mary Pérez PENSION $
(
423156; [email protected]; Florencio
Dávila 280; EZ/DZ 130/150 Arg$;
) Das nette kleine residencial im
Nordosten der Stadt wirkt wie ein Hotel in Familienhand. Alles ist
durch und durch sauber (vom Geruch der Reinigungsmittel könnte man
fast schon high werden), die Zimmer haben Fernseher und Telefon. Es
gibt auch Apartments (2/4 Perp. 170/250 Arg$).
Hostel Paimán HOSTEL $
(
429135; www.hotelruta40.com.ar; El
Maestro 188; B/EZ/DZ 50/80/140 Arg$, EZ/DZ mit Bad 150/200 Arg$;

) Das freundliche, schnörkellose Hostel
bietet einfache Zimmer mit Blick auf einen ruhigen Hof. Es gibt
eine Küche und eine Waschküche; ein sehr einfaches Frühstück ist im
Preis inbegriffen. Für 30 Arg$ pro Person kann man auch sein Zelt
aufstellen. Von der Plaza aus geht man die El Maestro ein paar
Blocks entlang bis zum Hotel Paimán.
Essen & Ausgehen
El Rancho de Ferrito ARGENTINISCH $
(Av. Pelagio Luna 647; Hauptgerichte 24–48
Arg$;
Di–So) Der
Fußmarsch zu diesem einladenden argentinischen Restaurant, sieben
Blocks nördlich der Plaza, lohnt sich auf jeden Fall. Okay, das
Angebot kommt einem bekannt vor – einmal abgesehen von den
Spezialitäten des Hauses wie cazuela de gallina
(Hühnereintopf: lecker!) und den Weinen aus der Region –, aber
Qualität, Preise und Atmosphäre sind hier wirk-lich
erstklassig.
La Posta ARGENTINISCH $$
(
425988; Ecke 19 de Febrero & Roque
Lanús; Hauptgerichte 32–85 Arg$;
Mittag- & Abendessen) In dem nett
dekorierten, stilvollen Restaurant werden Feinkostprodukte
verkauft. Küche und Service können zwar mit dem Ambiente nicht
mithalten, aber für ein sättigendes Abendessen reicht es allemal.
Eine Spezialität des Hauses ist cabrito (Zicklein) –
z. B. in Torrontés-Wein geschmort. Von der Plaza geht man auf
der 19 de Febrero vier Häuserblocks entlang.
Yops CAFé
(AE Dávila 70;
Mo–Sa 8–14 & 17 Uhr bis spätabends)
Das stimmungsvolle, schummrige Lokal mit Bohème-Flair ist
sicherlich das beste Café in Chilecito. Während man guten Kaffee
und anständig gemixte Drinks schlürft, kann man Einheimischen bei
ihren endlosen Schachpartien zuschauen.
Praktische Informationen
An der Plaza gibt es Banken mit Geldautomat sowie Internet- und Telefonlokale.
Touristeninformation (
422688; [email protected]; Castro y Bazán
52;
8.30–22 Uhr)
Hier arbeitet ein geradezu leidenschaftlich engagiertes Personal,
das gutes Informationsmaterial bereithält. Einen halben Block von
der Plaza entfernt.
An- & Weiterreise
Der Busbahnhof liegt 1,5 km südlich des
Zen-trums. Regelmäßig fahren Busse nach La Rioja (30 Arg$, 3 Std.),
Rosario, Buenos Aires und weitere Städte. Minibusse der Firma La
Riojana (
424710; Maestro 61) verkehren ebenfalls
nach La Rioja (40 Arg$, 2 ½ Std.). Nach Belén im Norden gibt
es keine Busverbindung; um den langen Rückweg über La Rioja und
Catamarca zu vermeiden, kann man einen Ausflug nach Shinkal
unternehmen und in Belén übernachten.
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Parque Nacional Talampaya
03825 / 1300 m
Die spektakulären Felsformationen und Schluchten in diesem staubtrockenen Wüstenpark zeugen davon, dass hier einst mächtig viel Wasser am Werk war – heute kann man sich das kaum mehr vorstellen. Die Sandsteinklippen sind einfach grandios, ebenso die Berglandschaft in der Ferne. Der Talampaya-Park grenzt an den fossilreichen Parque Provincial Ischigualasto in der Provinz San Juan. Mit dem eigenen Wagen oder auf einer geführten Tour lassen sich Besuche in beiden Parks verbinden.
Sehenswertes & Aktivitäten
Im Mittelpunkt des Interesses steht die Besichtigung des beeindruckenden Cañón de Talampaya, eines normalerweise ausgetrockneten Wasserlaufs, der von Sandsteinfelsen eingefasst ist. Kondore lassen sich von der Thermik in schwindelerregende Höhen tragen, Guanakos, Nandus und Maras sieht man im Schatten der Algarrobobäume, die in großer Vielfalt Varietäten auf dem sandigen Canyonboden wachsen.
Eine Reihe geheimnisvoller in die oxidierten Sandsteinplatten geritzter Felszeichnungen sind der erste Anlaufpunkt einer Standardführung (2½ Std., 85 Arg$). Im Canyon selbst folgen dann Highlights wie die Chimenea del Eco, deren beeindruckendes Echo immer wieder für Staunen sorgt, eine Felsformation mit Namen Catedral und die an einen Mönch erinnernde Figur El Monje.
Auf den längeren, 4½-stündigen Exkursionen (130 Arg$) werden auch etwas entlegenere Sehenswürdigkeiten gezeigt. Die Teilnehmer werden in komfortablen Minibussen kutschiert und müssen kaum laufen; dennoch sollte man an reichlich Wasser und ein gutes Sonnenschutzmittel denken.
Erst seit Kurzem gibt es einen „Triassic“-Weg, der an lebensgroßen nachgebauten Dinosauriern vorbeiführt, deren versteinerte Überreste im Talampaya-Gebiet gefunden wurden.
Geführte Wanderungen (60–110 Arg$) und Radtouren sind ebenfalls möglich. Wenn es nicht zu heiß ist, sind sie eine noch viel schönere Art, den Park zu erkunden.
Schlafen & Essen
Im Park selbst gibt es keine Unterkünfte, wohl aber eine Campingmöglichkeit beim Besucherzentrum (pro Perp. 7Arg$). Schatten fehlt, dafür sind vernünftige Toiletten und Duschen vorhanden. Ein Café versorgt die Gäste mit Essen und kalten Getränken.
Einfache Unterkünfte gibt es 29 km nördlich in Pagancillo. Wer die Straße weitere 29 km hinausfährt, erreicht das größere Villa Unión mit einer reichen Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten in Hüt-ten und Hotels, von denen einige recht stilvoll sind.
Praktische Informationen
Das Besucherzentrum (
470356; www.talampaya.gov.ar;
Mitte Sept.–April
8–18, Mai–Mitte Sept. 8.30–17.30 Uhr) des Parks befindet sich
direkt an der RP 26; Privatfahrzeuge dürfen nicht weiter in den
Park hineinfahren. Hier bezahlt man den Eintritt von 40 Arg$
(argen-tinische Staatsbürger 20 Arg$; Kinder unter 16 Jahren zahlen
nichts) und kann Führungen durch den Park buchen.
An- & Weiterreise
Die Busfahrer auf dem Weg von La Rioja nach Pagancillo und Villa Unión lassen Parkbesucher am Eingang aussteigen (34 Arg$, 3½ Std.); das Besucherzentrum liegt dann 500 m entfernt. Der früheste Bus startet in La Rioja um 7 Uhr, sodass Tagesbesucher im Park ausreichend Zeit zur Besichtigung haben.
Es gibt auch eine tägliche Busverbindung zwischen dem 58 km entfernten Villa Unión und Chilecito (40 Arg$, 3 Std.), die über den spektakulären Miranda-Pass führt. Der Bus startet in Villa Unión um 15 Uhr.
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Bildergalerie 2
Bei einem Fútbol-Spiel
In einem Land, das Maradona wie einen Gott verehrt, ist der Besuch eines Fußballspiels schon fast eine religiöse Erfahrung. Ein Spiel zwischen den Boca Juniors und River Plate galt schon immer als das Sportereignis schlechthin, das ein Argentinier zumindest einmal im Leben im Stadion miterlebt haben muss. Aber auch weniger spektakuläre Spiele geben einen Einblick in die Fußballleidenschaft des Landes.
Wer bei einem normalen Spiel dabei sein will, hat kaum Schwierigkeiten, an Karten zu kommen. Auf den Websites der Clubs steht, wann und wo Tickets zu haben sind; oft werden sie am Stadion verkauft. Unüberdachte Tribünenplätze (popular) sind von 40 bis 70 Arg$ zu haben, Sitzplätze (platea) kosten 60 bis 150 Arg$.
Wer ein clásico – ein Spiel zwischen zwei Top-Mannschaften – sehen möchte, hat es da schon viel schwerer mit den Karten. Plus Boca hat für die wichtigen Spiele überhaupt keine Karten im freien Verkauf, die Tickets gehen ausnahmslos an socios (Mitglieder). Besser ist es, man setzt sich mit Agenturen wie Tangol (s. Klicken Sie hier) in Verbindung. Ein clásico kostet ca. 400 bis 600 Arg$ und ein superclásico (River gegen Boca) 1200 Arg$. Nicht ganz billig, aber einfacher (und sicherer), denn auf dem Schwarzmarkt sind auch gefälschte Tickets im Umlauf.
Wer die Agenturen umgehen möchte, kann auch online probieren, ein Ticket zu einem clásico oder superclásico zu erhalten. Die entsprechenden Seiten sind www.buenosaires.craigslist.org oder www.mercadolibre.com.ar. Wer lieber auf sein eigenes Verhandlungsgeschick setzt, kann es bei den Schwarzmarkthändlern probieren.
Im Stadion sollte man sich unauffällig kleiden und benehmen. Ein wenig Bargeld genügt, und die Kamera sollte man dicht bei sich halten. Manchmal muss man Wasserflaschen draußen lassen. Speisen und Getränke sind im Stadion eher dürftig und teuer. Wer rechtzeitig kommt, kann noch die Spannung vor dem Spiel miterleben. Am wichtigsten ist, auf keinen Fall die Farben des Gegners zu tragen.
DIE TEAMS
In Buenos Aires gibt es zwei Dutzend Profi-Fußballmannschaften – die höchste Zahl unter allen Städten weltweit. Dazu gehören:
» Boca
Juniors (
4362-2260; www.bocajuniors.com.ar)
» River Plate
(
4789-1200;
www.cariverplate.com.ar)
» Racing
(
4229-8389;
www.racingclub.com)
» Independiente (
4201-7634; www.caindependiente.com)
» San Lorenzo de
Almagro (
4016-2600; www.clubsanlorenzo.com.ar)
Auf einer Estancia
Die Weiten der Pampa kann man am besten auf einer estancia (Ranch) erleben. In der glorreichen Zeit des späten 19. Jhs. schmückten die reichen Familien ihre Besitztümer mit Villen und Gärten.
Die Zeiten sind längst vergangen und viele dieser Häuser sind heute für Publikum geöffnet. Zum día de campo – dem „Tag auf dem Lande“ – gehören ein großes asado (Grillfest) mit Getränken, einer Führung durch das historische Haus und Zugang zu den Pferden, Fahrrädern und dem Swimmingpool. In manchen Häusern wird eine show gauchesco (Gaucho-Vorführung) geboten, bei der es Tanzdarbietungen und Vorführung der Pferdeleute gibt. Estancias sind eine nachhaltige Touristenattraktion.
EINIGE ESTANCIAS
Alle Höfe liegen nur einige Stunden von Buenos Aires entfernt:
» Los Dos
Hermanos (
4723-2880; www.estancialosdoshermanos.com)
Gut zum Reiten.
» Juan
Gerónimo (
02221-481414; www.juangeronimo.com.ar) Ideal
für Naturliebhaber.
» La Oriental
(
02362-15-640866;
www.estancia-laoriental.com)
Hübsches Haus in toller Lage.
» La
Candelaria (
02227-424404; www.estanciacandelaria.com)
Extrava-gantes Schloss in französischem Stil.
» La
Margarita (
4951-0638; www.estancialamargarita.com)
Einmalige Unterkunft für Selbstversorger.
» Guapa Polo
(
15-5111-8214;
www.guapapolo.com.ar)
Hier kann der Gast Polo spielen lernen.
Weitere Höfe siehe Klicken Sie hier, Klicken Sie hier und Klicken Sie hier.
1. Asado (Grillfest)

EDUARDO LONGONI/CORBIS ©
2. Gaucho

KEREN SU/LONELY PLANET IMAGES ©
3. Musiker beim Tango

HEMIS/ALAMY ©
4. Ein Becher mate

HEMIS/ALAMY ©
Die Iguazú-Fälle
Es gibt auf der Welt nur wenige so eindrucksvolle Orte wie diese Reihe riesiger Wasserkaskaden an der Grenze zu Brasilien. Die Fälle sind zugänglich, liegen in einem Tropendschungel.
Die brasilianische Seite
1 Man sollte sich von der brasilianischen Seite aus nähern, um das Panorama zu genießen, das sich von einem Aussichtspfad vor den Augen des Betrachters entfaltet. Eine Kaskade nach der anderen kommt in den Blick, malerisch eingerahmt von tropischer Vegetation, bevor der Pfad dann unterhalb des Salto Floriano endet (Klicken Sie hier).
Garganta del Diablo
2 Das Highlight der Wasserfälle ist die sogenannte Teufelskehle. Man überquert den dahingleitenden Fluss Iguazú und blickt dann zum hinabstürzenden Wasser hinunter, das dem Besucher die Urgewalten der Natur vor Augen und Ohren führt (Klicken Sie hier).
Die argentinische Seite
3 Zwei spektakuläre Laufwege, einer oben, einer unten gelegen, bringen den Betrachter ganz nah an das reißende, tosende Wasser. Hier kann man fantastische Fotos machen, wird allerdings auch nass (Klicken Sie hier).
Bootsausflüge
4 Flotte Motorboote fahren die Touristen, die auf Nervenkitzel aus sind, direkt unter den größten Wasserfall auf der argentinischen Seite. Auf brasilianischer Seite werden auch ruhigere Kanu- und Floßexkursionen angeboten (Klicken Sie hier & Klicken Sie hier).
Dschungelpfade
5 Die Wasserfälle sind nicht das einzige Interessante. In den Nationalparks auf beiden Seiten des Flusses gibt es leichte bis mittelschwere Pfade durch den Dschungel mit seiner Flora und Fauna (Klicken Sie hier & Klicken Sie hier).
Die Quebrada de Humahuaca
Die Wind und Wetter ausgesetzten Felsformationen und die Vielfalt der Farben machen dieses trockene Tal zu einem Highlight des Nordwestens. Außerdem lohnt es sich, die Dörfer und Städte der Ureinwohner zu erkunden.
Tilcara
1 Wegen der kleinen Hotels, der Landschaften, der Ausflüge und der mit Kakteen bestandenen Ruinen einer Befestigungsanlage der Ureinwohner ist Tilcara ein attraktiver Ort in der Quebrada.
Purmamarca
2 Diese Stadt wird von Klippen beherrscht. Empfehlenswert ist der Künstlermarkt auf dem Dorfplatz.
Uquía
3 In diesem Dorf steht die auffälligste Kirche der Gegend, ein Gebäude aus dem 17. Jh.; mit Gemälden von Engeln, die Vorderladerwaffen tragen (Klicken Sie hier).
Humahuaca
4 In der größten Stadt des Tales herrscht noch eine ursprüngliche Atmosphäre, Kopfsteingassen, fair gehandeltes Kunsthandwerk und typische Gerichte des Nordwestens wie Locro und Lama-Eintopf sind die Highlights.
4. Einheimische Textilien

JONATHAN GORDON / ALAMY ©
Iruya
5 Dieses abgelegene Dorf erreicht man nach einer langen, holprigen Fahrt über einen spektakulären Gebirgspass. Hier bekommt man einen Eindruck vom traditionellen indianischen Leben. Das Dorf wird eingerahmt von eindrucksvollen Klippen. Das Leben verläuft noch gemächlich und alle Besucher sind eingeladen, sich ein bis zwei Tage dem ruhigen Rhythmus anzupassen (Klicken Sie hier).
Mythos Che Guevara
Der Held der kubanischen Revolution war Argentinier. Ernesto Guevara (bekannt unter dem argentinischen Ausruf Che), wurde 1928 in Rosario geboren und verbrachte die ersten fünf Lebensjahre in Buenos Airep. 1932 empfahl der Arzt ein trockeneres Klima für den asthmakranken Jungen. Die Familie zog in das Bergdorf Alta Gracia. Zum Medizinstudium kehrte er in die Hauptstadt zurück. Eine sechsmonatige Motorrad-Tour durch Südamerika (1952) öffnete ihm die Augen für das Elend der armen Bevölkerung. Seine Eindrücke hielt er in seinem Tagebuch fest, das Jahrzehnte später weltweit zum Bestseller wurde und als Grundlage für einen Film diente: The Motorcycle Diaries.
Zurück von seinem Trip, reiste Guevara nach Mittelamerika und nach Mexiko. Dort traf er Fidel Castro und andere kubanische Exilanten. Auf einer alten Yacht segelte die Gruppe von Rebellen nach Kuba und rief dort die Revolution aus, die 1959 das Regime des Diktators Fulgencio Batista zu Fall brachte. Die bürokratischen Aufgaben, die der Aufbau des kubanischen Sozialismus erforderte, waren nicht Che Guevaras Sache. Stattdessen versuchte er – ohne Erfolg – im Kongo, in Argentinien und in Bolivien die Revolution anzuzetteln. 1967 wurde er in Bolivien ermordet.
An seine Schriften und Reden erinnert sich heute kaum jemand mehr. Aber das berühmte Schwarz-Weiß-Porträt des Rebellen mit der Baskenmütze kennt jeder.
Zu seinem 30. Todestag erinnerte die argentinische Regierung 1997 mit einer Sondermarke an Ches Herkunft. Im kleinen Museo Casa de Ernesto Che Guevara (s. Klicken Sie hier) in Alta Gracia sind neben der Briefmarke zahlreiche weitere Memorabilien ausgestellt. Das Museum wurde am 14. Juni 2001, an Ches 73. Geburtstag, eröffnet.
1. Postkarten

OLIVIER CIRENDINI/LONELY PLANET IMAGES ©
La Ruta de los Siete Lagos
Eine Tagesreise mit dem Auto oder drei bis vier Tage per Fahrrad
Die 110 km lange Straße führt durch schneebedeckte Berge, an Seen vorbei und durch Pinienwälder. Sie ist der Klassiker im Seengebiet und ein Muss.
» Von San Martín de los Andes aus geht es durch die Mapuche-Stadt Curruhuinca, bevor man zum Aussichtspunkt am Arroyo Partido und zum dunkelblauen Lago Machónico gelangt.
» Unterwegs geht es zum Lago Hermoso ab, der von Wäldern umgeben ist.
» Als nächstes folgt die Cascada Vullignanco, ein 20 m hoher Wasserfall. 2 km weiter führt die Straße zwischen Lago Villarino und Lago Falkner hindurch (mit Strand).
» Ein Zwischenstopp am Lago Escondido, einem wunderschönen blau-grünen See inmitten von Pinienwäldern, ist empfehlenswert. Weiter geht’s auf einer Nebenstrecke zum Lago Traful, einem beliebten Ort für Camping- und Angelfreunde.
» Nach ca. 30 km kommt die Abzweigung nach Villa Traful (s. Klicken Sie hier) – von hier sind es noch 27 km bis nach Villa. Es geht über eine staubige Straße vorbei an malerischen Waldcampingplätzen am Seeufer.
» Wieder auf der Hauptstraße, kommt nach 20 km eine Abzweigung zum Lago Espejo, an dessen Ufer zum Camping einladen.
» Auf der Weiterfahrt Richtung Süden erhascht man auf der rechten Seite einen Blick auf den Lago Espejo Grande.
» Ungefähr 5 km weiter kommt der Lago Correntoso in Sicht. Von dort sind es 25 km bis nach Villa la Angostura.

2. Lago Espejo

JOHN ELK III/LONELY PLANET IMAGES ©
3. Wüstenlandschaft in der Gegend der Sieben Seen

JOHN ELK III/LONELY PLANET IMAGES ©
Die Natur in Patagonien
Dank der tiefen Meeresströmungen, die Nährstoffe und ausreichend Nahrung anspülen, ist die Küste Südargentiniens eine Heimstätte vieler Meerestiere.
Magellan-Pinguin
1 Beide Elternteile kümmern sich ab Mitte November, wenn die Küken geschlüpft sind, um den Nachwuchs. Zu beobachten ist das z. B. in Punta Tombo, Ría Deseado und Bahía Bustamante.
1. Magellan-Pinguine

TOM BOYDEN/LONELY PLANET IMAGES ©
Südlicher Glattwal
2 Im Frühling ziehen die Gewässer an der Península Valdés Tausende dieser Riesen an, die ihre Jungen zur Welt bringen.
2. Südlicher Glattwal

JUAN CARLOS MUNOZ/NATURE PICTURE LIBRARY ©
Commerson-Delfin
3 Diese kleinen Delfine begleiten gern Boote. Ganzjährig sieht man sie an der Playa Unión, in Ría Deseado und Puerto San Julián.
3. Commerson-Delfin

YANNIS EMMANUEL MAVROMATAKIS/ALAMY ©
Mähnenrobbe
4 Die quirligen Schwimmer finden sich an der Südküste Argentiniens und ernähren sich von Tintenfischen, verschmähen aber auch einen Pinguin nicht.
4. Mähnenrobb

NIGEL HICKS/ALAMY ©
Killerwal
5 Besucher strömen nach Punta Norte auf der Península Valdés, wo die mächtigen Orcas fast bis an den Strand schwimmen, um von Mitte Februar bis Mitte April Seelöwen zu jagen.
Südlicher Seeelefant
6 Diese Riesentiere sind vollendete Taucher. Im Frühling der Südhalbkugel trifft man sie aber in ihren Kolonien bei Punta Delgada auf der Península Valdés an. Imposant sind die „Strandmeister“– dominante Männchen, die einen Harem mit bis zu 100 weiblichen Tieren um sich versammeln.
Extreme in Patagonien
Vor über 130 Jahren gab die englische Journalistin Lady Florence Dixie der High Society den Laufpass, um durch die Steppe von Patagonien zu reiten. Auch heute noch kann man sich den Traum erfüllen, Gipfel zu erklimmen.
Reiten
1 Estancias (Ranches; Klicken Sie hier) lassen den Besucher erleben, wie schön es ist, in freier Wildbahn zu reiten, die Hitze eines Lagerfeuers zu spüren und unter freiem Himmel zu schlafen.
Eisklettern
2 Bei El Chaltén organisieren Ökocamps Klettertouren in die Eiswelt des Parque Nacional Los Glaciares.
Gletscherwandern
3 Dies ist ein ästhetisches Erlebnis. Man legt Steigeisen an und erlebt die Skulpturen im Torres del Paine oder Parque Nacional Los Glaciares (p. 439 & Klicken Sie hier).
Tauchen
4 Klares Wasser, Schiffswracks und Meerestiere machen die Península Valdés zum Taucherparadies. Die beste Zeit ist im August.
Kajakfahren auf dem Meer
5 In Ría Deseado und Bahía Bustamante paddelt man mit Pinguinen und Commerson-Delfinen oder beobachtet das Spiel der Seelöwen vor der Península Valdés.
Auf der Ruta 40
6 Hier kann man Herden Guanakos oder die mächtigen Gipfel erleben. Es gibt keinen weiteren Himmel als auf dieser Straße, die an den Anden entlang führt.
Die Strände von Uruguay
Von Montevideo bis nach Brasilien erstrecken sich 300 km Strand an der Mündung des Río de la Plata und am Atlantik entlang.
Punta del Diablo
1 Punta del Diablo liegt am Ende der Küstenlinie. Einige Schritte weiter, und man ist in Brasilien, weil hier die Wellen, die Meeresfrüchtebuden, die Strandfeuerwerke und der Nationalpark so verführerisch.
Cabo Polonio
2 Cabo Polonio mit seinem Leuchtturm ist der Traum eines jeden Naturliebhabers. Die Anfahrt durch die Dünen mit einem alten Lastwagen ist schon an sich ein Vergnügen.
Punta del Este
3 Punta del Estes Halbinsel liegt zwischen dem Atlantik und dem Río de la Plata. Sie ist gut bestückt mit Hochhäusern und tollen Stränden, und der Ort verwandelt sich Jahr für Jahr aus einem verschlafenen Strandnest in eine Party-Location.
Piriápolis
4 In Piriápolis wird man in die 1930er-Jahre zurückversetzt, wenn man auf der Strandpromenade am Grandhotel vorbeibummelt oder vom Sessellift aus auf das ruhige Meer hinabschaut.
La Paloma
Mit einem Eis in der Hand geht es ab in die Wellen. Das familienfreundliche La Paloma liegt hinter Sanddünen versteckt und ist der Inbegriff eines schlichten und ungetrübten Strandvergnügens.
La Pedrera
6 Dieser weite Blick auf die Atlantikküste Uruguays ist nirgendwo so schön wie von den Klippen La Pedreras aus (Klicken Sie hier). Auf zu den Surfern oder sonstigen Attraktionen!
Argentinien kulinarisch
Argentinier haben in der Kunst des Grillens eine unvorstellbare Perfektion erreicht. Ihre Pizzas können locker mit denen aus Neapel mithalten. Sie keltern märchenhaften Wein und brühen einen zum Kult gewordenen Tee auf. Die Geschmacksnerven jubilieren, wenn sie mit Argentiniens Eis in Berührung kommen.
Mate-Tee
1 Wer zum ersten Mal mate trinkt, kriegt das Zeug kaum herunter. Dieser starke grüne Tee wird normalerweise mit einem metallenen Strohhalm aus einer Kürbisflasche getrunken und ist ein kulturelles Vergnügen, das soziale Bande stärkt.
Rindfleisch
2 Die Argentinier wissen wirklich, wie man ihr schmackhaftes Rindfleisches richtig grillt. Am besten schneidet man durch die knusprigen, eingeräucherten und gesalzenen äußeren Schichten, um dann zum zarten, leckeren Inneren vorzudringen – ein Genuss!
Eis
3 Wer eine argentinische Eisdiele betritt, steht vor einer schweren Aufgabe: Er muss aus Dutzenden von Sorten auswählen. Die süße Leckerei wird zu einem Gebirge aufgetürmt – ein großartiges Erlebnis!
Wein
4 Wer Argentinien mit dem Gaumen eines Weinkenners entdecken möchte, reist von den Malbecs und Cabernets von Mendoza zu den frischen Torrontés von Cafayate und den süffigen Syrahs von San Juan.
Italienisches Essen
5 Pizza und Pasta findet man überall im Lande und man staunt, wie viel die Einheimischen davon verdrücken können. Aber da es durchweg lecker schmeckt, ist das auch kein Wunder.
Argentiniens Nationalparks
Argentiniens National- und Provinz-parks bieten eine große Vielfalt verschiedener Landschaften, von den feucht-heißen Tropen des Parque Nacional Iguazú über die herabstürzenden Gletscherbrocken des Parque Nacional Los Glaciares bis hin zu den artenreichen Küstengewässern der Reserva Faunística Península Valdés.
Parque Nacional Los Glaciares
1 Das Schmuckstück dieses Parks ist der Gletscher Perito Moreno. Er kalbt kontinuierlich und man wird häufig Zeuge eines Abbruchs riesiger Eisblöcke.
Reserva Provincial Esteros del Iberá
2 Tierliebhaber sollten dieses relativ unberührte Schutzgebiet auf keinen Fall auslassen. Hier wimmelt es nur so von exotischen Lebewesen wie Capybaras (Wasserschweine), Mohrenkaimanen, Brüllaffen und zahllosen Vogelarten.
Parque Nacional Nahuel Huapi
3 Dies ist einer der größten und beliebtesten Parks mit malerischen Ausblicken, wundervollen Seen und erstklassigen Wander- und Skimöglichkeiten.
Parque Nacional Iguazú
4 Hunderte von Wasserfällen verbinden sich zu einem unglaublichen Strom, der auf fast 3 km Breite bis zu 80 m in die Tiefe hinabdonnert (Klicken Sie hier).
Reserva Faunística Península Valdés
5 Glattwale, Commerson-Delfine, Seeelefanten und Magellan-Pinguine sammeln sich in großer Zahl vor den Küsten.





























