Informationen zum Buch

Viele politische Aktivitäten, die das Internet betreffen, sind sinnlos, weil sie auf mangelnde Sachkenntnis zurückgehen oder technisch und juristisch nicht durchdacht sind. Das gilt für jederzeit umgehbare Internetsperren gegen Kinderpornografie wie für Forderungen, die Anonymität im Netz aufzuheben. Nicht nur die chinesischen Dissidenten haben Pseudonyme, schon Kurt Tucholsky und Willy Brandt hatten sie, und mit gutem Grund. Und es gibt gute Gründe, diese und alle weiteren Fragen, die das Internet betreffen, offen und konstruktiv zu diskutieren, ohne auf der anderen Seite immer nur die Bösen zu sehen.

 

Markus Beckedahl und Falk Lüke sind beide »digital natives«. Sie kennen sich aus im Netz und nutzen es intensiv für private und berufliche Zwecke. Aber sie legen hier kein Buch nur für Eingeweihte vor, die mit dem Internet großgeworden sind, sondern für alle, die die Zusammenhänge verstehen und sich über die Gestaltung der Zukunft Gedanken machen wollen.