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Das Copse in Hurstbourne ist einer dieser vornehm klingenden Namen für einen brandneuen Komplex mit Wohnungen am Rand der Stadt. »Copse« wie »Dickicht, Gehölz«, »Hurst« wie »Hübelchen« und »bourne« wie »Bach oder Fluß«. All diese geographischen und botanischen Wunder schienen sich in den zwanzig Gebäudeteilen zu vereinen, aber es war schwer zu verstehen, warum man es nicht einfach Shady Acres genannt hatte, denn genau das war es, ein »Schattiger Grund«. Offenbar ist niemand bereit, einhundertundfünfzigtausend Dollar für ein Heim zu zahlen, das sich nicht anhört, als gehörte es einem angelsächsischen Großgrundbesitzer. Diese oft ganz zweckmäßigen Häuser werden niemals nach Juden oder Mexikanern benannt.
Sie können ja mal versuchen, eine »Feinstein-Ranch« zu verkaufen, wenn sie auf die Schnelle Geld verlieren wollen. Oder einen »Paco Sanchez Park«. Der Mittelklasse-Amerikaner ist auf einen vornehmen Klang fixiert, und der wird absurderweise mit dem britischen Landadel gleichgesetzt. Ich war bereits an Essex Hill, Stratford Heights und Hampton Ridge vorbeigekommen.
Das Copse war von einer hohen Mauer aus Feldsteinen umgeben, mit einem elektronischen Tor, das Gesindel abhalten sollte. Die Namen der Bewohner waren auf einem Paneel neben einem Telefon aufgeführt, mit Wahltasten und einer Gegensprechanlage. Jedem Bewohner war ein persönlicher Code zugeteilt worden, den man kennen mußte, um eintreten zu können. Ich weiß das, weil ich verschiedene Kombinationen ausprobierte, ohne irgend etwas zu erreichen. Ich fuhr an den Rand und wartete, bis sich ein anderer Wagen näherte. Der Fahrer gab seinen Code ein. Als das Tor beiseiterollte, quetschte ich mich in meinem Wagen hinter dem anderen durch. Zum Glück ging kein Alarm los. Auch Hunde wurden nicht auf mich gehetzt. Die Sicherheitsmaßnahmen hier existierten wohl zum größten Teil im Kopf des Marketing Teams.
Es gab ungefähr zwanzig Gebäude mit jeweils acht Einheiten, grau, mit Weiß abgesetzt, im Cape-Cod-Stil, eckig, mit vielen Fenstern und hölzernen Balkons. Platanen und Eukalyptusbäume zierten das Grundstück. Gewundene Straßen führten in zwei Richtungen, aber es war klar, daß beide zum seihen Parkplatz führten. Ich fand einen Besucherplatz und parkte, warf dann einen Blick auf den Führer durch das Gebäude.
Andy Motyckas Apartment hatte die Nummer 144 und lag glücklicherweise am anderen Ende. Ich nahm mein Clipboard und eine Taschenlampe und versuchte so dienstlich wie möglich auszusehen. Ich kam am Sportplatz vorbei, am Liegeplatz, dem Waschsalon. Nirgendwo waren Kinder zu sehen. Aus der hohen Zahl der leeren Parkplätze schloß ich, daß viele der Hausbewohner zur Arbeit waren. Wunderbar. Eine Gaunerbande könnte den gesamten Bereich wahrscheinlich in einem halben Tag ausräumen.
Ich machte einen Bogen um ein paar Abfalltonnen im Cape-Cod-Stil und stieg über eine Treppe in den ersten Stock des Gebäudes 18 empor. Der Absatz vor dem Apartment neben Andys war hübsch mit schulterhohem Ficus und verschiedenen Topfpflanzen ausgestattet. Andys Veranda war kahl. Nicht einmal eine Fußmatte lag vor der Tür. Die Vorhänge waren offen, es brannte kein Licht. Kein Fernseher war zu hören, keine Stereoanlage, keine Wasserspülung. Ich drückte auf die Klingel. Ich wartete geraume Zeit, trat einen Schritt zurück, um zu sehen, wie es mit den Mietern zu beiden Seiten aussah. Kein Zeichen irgendeiner Aktivität. Sah so aus, als hätte ich das Haus für mich.
Das Türschloß war von Weiss. Ich versuchte ein oder zwei meiner Dietriche, aber ohne Erfolg. Ein Schloß zu öffnen dauert seine Zeit, und ich hatte das Gefühl, ich könnte nicht ewig hier stehen. Jemand könnte vorbeikommen und sich fragen, warum ich mit dem langen, dünnen Metallstreifen im Schloß wackelte und dabei leise vor mich hin fluchte. Aus einem Impuls heraus streckte ich die Hand aus und tastete oben auf dem Türrahmen entlang. Andy hatte mir seinen Schlüssel dagelassen. Ich schloß mir auf.
Ich liebe es, an Orten zu sein, an denen ich nicht sein dürfte. Ich kann Einbrecher, Diebe und Fassadenkletterer verstehen, deren Adrenalinspiegel, wie ich gehört habe, so sehr ansteigt, daß es einem Orgasmus nahekommt. Mein Herz hämmerte, und ich war ausgesprochen wachsam.
Ich ging schnell durch die Wohnung, überflog die beiden Schlafzimmer, die begehbaren Schränke, das Badezimmer, nur um sicherzugehen, daß außer mir niemand in der Wohnung war. Im großen Schlafzimmer öffnete ich die gläserne Schiebetür und trat auf den Balkon, der die beiden Schlafzimmer miteinander verband und einen Fluchtweg bot, sollte Andy unerwartet heimkommen. An der Wand, gleich rechts um die Ecke, befand sich ein Spalier mit frisch gepflanzter Bougainvillea. Im Notfall konnte ich mich daran herablassen wie ein Orang-Utan und verschwinden.
Ich schlüpfte wieder in die Wohnung zurück und fing mit meiner Suche an. Der Boden in Andys Schlafzimmer war dicht mit schmutziger Wäsche übersät. Ein schmaler Pfad führte hindurch. Vorsichtig ging ich an Socken, Oberhemden und Boxershorts in einer Vielfalt vulgärer Drucke vorbei. Anstelle einer Kommode bewahrte er seine saubere Kleidung in vier dunkelblauen Plastikkisten auf. Seine wiedergewonnene Junggesellenfreiheit schien ihn in seine Collegezeit zurückzuführen. Keine der Kisten enthielt irgend etwas von Interesse. Ich verbrachte fünfzehn Minuten damit, mit der Hand in alle Taschen der Mäntel und Jacken zu fahren, die auf der Stange hingen, fand aber nichts weiter als ein paar Fussel, ein Taschentuch voller verklebter alter Popel und einen Schein für die Reinigung, aus der er noch Kleider abholen mußte. Das zweite Schlafzimmer war kleiner. Andys Fahrrad lehnte an einer Wand. Der Hinterreifen war platt. Er hatte eine Rudermaschine, acht Umzugkartons, die unbeschriftet und noch zugeklebt waren. Ich überlegte, wie lange er schon getrennt wohnen mochte.
Ich hatte Andys Frau Janice ein paarmal bei California Fidelity Parties getroffen und mir nicht viel Gedanken über sie gemacht, bis ich sah, was sie ihm gelassen hatte. Die Dame hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Andy hatte sich immer über ihre Extravaganz beklagt, hatte sich vergewissert, daß wir auch alle wußten, daß sie nur in den besten Geschäften der Stadt einkaufte. Es war natürlich ein Maß für seinen Erfolg, daß sie straflos ausging. Es war klar daß es ihr jetzt um den Unterhalt ging. Andy waren ein Beistelltisch, vier Aluminiumstühle, eine Matratze und etwas Besteck geblieben, das wohl das Monogramm seiner Mutter trug. Es sah aus, als hätte Janice es jahrelang in die Spülmaschine gesteckt, denn es war angelaufen, und die Silberauflage an den Griffen war abgenutzt.
In den Küchenschränken fanden sich Pappteller und Styroportassen, dazu eine traurige Ansammlung von Konserven. Dieser Knabe ernährte sich ja noch schlechter als ich. Da die Wohnungen brandneu waren, waren die Geräte ultramodern und makellos: selbstreinigender Ofen, großer Kühlschrank (leer mit Ausnahme von zwei Sechserpackungen Bier), klappernde Eiswürfelschale, Spülmaschine, Mikrowelle, Müllschlucker. Im Gefrierschrank stapelten sich Lean-Cuisine-Kartons. Er liebte Spaghetti und Huhn à la Cacciatore. Eine Flasche Aquavit lag auf einer Seite und daneben ein Beutel steinhart gefrorene Milky Ways, die dazu einluden, sich einen Zahn abzubrechen.
Der Eßbereich war eigentlich nichts weiter als eine Erweiterung des kleinen Wohnzimmers, die Küche wurde von einer weiß gestrichenen Falttür abgetrennt. Es gab nur sehr wenig, was man als Möbel hätte bezeichnen können. Der Beistelltisch schien sowohl als Eßtisch als auch als Büro zu dienen. Das Telefon stand darauf, angeschlossen an einen Anrufbeantworter, der aber keine Eingänge aufwies. Die Oberfläche war mit Schreibutensilien übersät, aber von einer Schreibmaschine war weit und breit nichts zu sehen. Seine Flasche Tipp-Ex war eingetrocknet wie alter Nagellack. Der Papierkorb war leer.
Ich ging in die Küche zurück und öffnete den vollen Müllbehälter. Mit spitzen Fingern durchwühlte ich ihn und entdeckte zerknüllte Blätter ungefähr drei Schichten weiter unten. Ich entfernte die Tüte und legte eine frische ein. Ich bezweifelte, daß Andy sich erinnern würde, ob er seinen Abfall ausgeleert hatte oder nicht. Wahrscheinlich war er durch sein Eheleben daran gewöhnt, von hinten bis vorn bedient zu werden, und ich schätzte, er glaubte immer noch, daß Elfen und Zwerge des Nachts ins Haus schlichen und Pisse vom Rand seiner Toilettenschüssel wischten, wenn er mal schlecht gezielt hatte. Ich warf einen Blick auf meine Armbanduhr. Fünfunddreißig Minuten war ich jetzt in der Wohnung und wollte mein Glück nicht herausfordern.
Ich schloß und versperrte die gläserne Schiebetür wieder, ging noch ein letztes Mal durch die Wohnung, um zu sehen, ob ich etwas übersehen hatte, verließ sie dann durch die Vordertür und nahm die Abfalltüte mit.
Um zwölf Uhr war ich wieder daheim, saß in Henrys Patio auf der Rückseite seines Hauses und hatte Andys Müll um mich herum ausgebreitet wie ein Bettler sein Picknick. Im Grunde war sein Abfall recht sauber, und ich hatte nicht das Gefühl, eine Tetanusspritze zu benötigen, um lebend aus der Sache herauszukommen. Er liebte Mixed Pickles, Oliven, Anchovis, Peperoni und andere Sachen, in denen keine Keime überleben konnten. Es gab weder Kaffeesatz noch Orangenschalen. Keinen einzigen Hinweis darauf, daß er irgend etwas Frisches aß. Unmengen von Bierdosen. Sechs Lean-Cuisine-Plastikschachteln, Werbepost, ein Handzettel von einer Autowaschanlage, ein Brief von Janice, der ihn in Wut gebracht haben mußte, denn er hatte ihn zu einem winzigen Ball zusammengeknüllt und dann hineingebissen. Ich konnte den perfekten Abdruck seiner Zähne im Papier erkennen. Sie bedrängte ihn wegen eines vorläufigen Unterhaltsschecks, der schon wieder überfällig war, wie sie behauptete, und das war zweimal unterstrichen und in Ausrufungszeichen gefaßt.
Unten im Beutel lag das Schlußblatt eines Scheckbuchs mit dem Namen von Andys Bank und seiner Kontonummer. Das hob ich für spätere Zeiten auf. Ich hatte die zusammengeknüllten Blätter beiseite gelegt, die ich in der Tüte gefunden hatte. Jetzt strich ich sie glatt — sechs Versionen eines Briefes an jemanden, den er abwechselnd als »Engel«, »Geliebte«, »Licht meines Lebens«, »mein Liebling« und »mein Schatz« anredete. Er schien sich in liebevollen Einzelheiten an ihre Anatomie zu erinnern, ohne ihrem Intellekt viel Aufmerksamkeit zu schenken. Ihr sexueller Enthusiasmus ließ ihn immer noch in Flammen stehen und hatte offenbar gleichzeitig seine Tippkünste beeinträchtigt — reihenweise Durchgestrichenes dort, wo er sich auf die »gemeinsame Zeit« bezog. Ich schätzte, daß es sich um Weihnachten gehandelt haben mußte. Bei der Erinnerung an diese Erfahrung schien er Probleme mit den Adjektiven zu haben, aber die Verben waren eindeutig.
»Nana, Andy, du alter Teufel«, murmelte ich vor mich hin.
Er schrieb, er sehne sich danach, sie das Etwas aus seinem xxxxxxxxx saugen zu lassen... der Rest war durchgeixt. Ich schätzte, daß es sich um Blumenteile handelte und daß seine botanischen Kenntnisse ihn im Stich gelassen hatten. Entweder so, oder der bloße Gedanke hatte seine emotionale Ausdrucksschwäche hervorgerufen. Außerdem wußte er wohl nicht so recht, welchen Ton er einschlagen sollte. Er pendelte zwischen schmutzig und ehrfurchtsvoll. Er schrieb ein paar Dinge über ihre Brust, die in mir den Gedanken aufkommen ließen, eine chirurgische Verkleinerung könnte gut für sie sein. Es war peinlich, das zu lesen, aber ich bemühte mich, nicht vor meiner Verantwortung zurückzuscheuen.
Nachdem ich fertig war, packte ich die Papiere säuberlich zusammen. Ich legte eine separate Akte für sie an, bis ich entscheiden konnte, ob einer von ihnen von Nutzen sein könnte. Dann schob ich den Abfall in den Beutel zurück und stopfte alles in Henrys Mülleimer. Ich betrat meine Wohnung und überprüfte meinen Anrufbeantworter. Eine Nachricht.
»Hi, Kinsey. Hier ist Ash. Hör mal, ich hab’ gestern mit meiner Mutter über diese Sache mit Lance gesprochen. Sie würde sich gern mit dir treffen, wenn es geht. Ruf mich an, wenn du zurück bist, dann machen wir etwas aus. Vielleicht irgendwann heute nachmittag, wenn du Zeit hast. Danke. Bis bald. Tschüs.«
Ich versuchte es unter der Nummer ihres Elternhauses, aber da war besetzt. Ich zog wieder meine Jeans an und machte mir etwas zu essen.
Als ich schließlich zu Ash durchkam, ruhte ihre Mutter und durfte nicht gestört werden, aber ich wurde für 16 Uhr zum Tee eingeladen.
Ich beschloß, zum Gun Club zu fahren und ein paar Schießübungen mit der kleinen .32er zu machen, die ich in einer alten Socke in meiner obersten Schreibtischschublade verschlossen hielt. Ich schob Pistole und eine Schachtel mit Patronen in einen kleinen Stoffbeutel und stopfte ihn in den Kofferraum meines Wagens. Ich hielt zum Tanken und fuhr dann auf der 101 nach Norden, bis zur Kreuzung mit der 154, folgte dann der steilen Straße im Zickzackkurs bergauf. Es war eisig kalt. Mehrere Tage lang hatte es unerwartet heftig geregnet, und alles war dunkelgrün, die Vegetation wurde in der Ferne zu einem intensiven Marineblau. Die Wolken über meinem Kopf wirkten watteweich und weiß, ein wenig ausgefranst. Als die Straße bergan führte, sammelte sich Nebel, und der Verkehr rollte langsamer voran, um sich der wechselnden Sichtweite anpassen zu können. Ich schaltete zweimal herunter und machte dann die Heizung an.
Auf der Paßhöhe bog ich nach links in eine Nebenstraße ein, die weiter aufwärts führte und sich dabei eine halbe Meile weit ins Hinterland schlängelte. Massive Felsbrocken säumten die Straße, von dunkelgrünem Moos bewachsen, wo die überhängenden Bäume die Sonne versperrten. Die Stämme der Eichen waren von Pilzen übersät, die ihnen die Farbe eines grün angelaufenen Kupferdaches verliehen. Ich konnte Heidekraut riechen, dann den schwachen Duft eines Holzfeuers; der Rauch stieg aus den Hütten entlang der Straße auf. In den Schluchten sammelte sich der Nebel. Das breite Tor zum Gun Club stand offen, und ich fuhr die letzten paar hundert Meter und parkte auf dem Parkplatz, der abgesehen von einem einsamen Lieferwagen verlassen dalag. Ich war der einzige Mensch hier oben außer dem Angestellten.
Ich zahlte meine vier Dollar und folgte ihm in die Blockhütte, in der sich die Ruheräume befanden. Er öffnete das Vorhängeschloß zum Lager und zerrte ein Rechteck aus Karton hervor, auf das ein Ziel gezeichnet war.
»Die Sicht könnte schlecht sein, bei dem Nebel«, warnte er mich.
»Ich riskier’s.«
Er beäugte mich mißtrauisch, rückte aber schließlich mit dem Ziel und zwei weiteren Scheiben heraus.
Ich war seit Monaten nicht mehr auf dem Übungsstand gewesen, und es war schön, ihn ganz für mich zu haben. Der Wind hatte zugenommen, Nebelfetzen wurden über die Betonbunker getrieben wie etwas aus einem Horrorfilm. Ich stellte die Zielscheibe in einer Entfernung von zwanzig Metern auf. Dann schob ich die weichen Plastikpfropfen in die Ohren und setzte darüber noch die schalldämpfenden Ohrenschützer auf. Alle Geräusche von außen wurden nun zu einem milden Summen gedämpft, mein eigener Atem war in meinem Kopf zu hören wie beim Tauchen. Ich lud meine .32er mit acht Patronen und fing an zu schießen. Jedesmal hörte es sich an, als würde ein Luftballon ganz in der Nähe platzen, gefolgt von dem charakteristischen Geruch des Schießpulvers, den ich so liebe.
Ich ging zur Zielscheibe hinüber und überprüfte sie. Die Schüsse hatten zu weit oben und links gesessen. Ich umkringelte die ersten acht Löcher mit einem Marker und kehrte dann an meinen Platz zurück, lud die Waffe erneut. Auf einem Schild hinter mir konnte ich lesen: »Waffen, wie wir sie hier benutzen, sind eine Quelle des Vergnügens und der Unterhaltung, aber ein einziger Augenblick der Nachlässigkeit oder Dummheit kann dem allen ein Ende machen.« Amen, dachte ich.
Der festgestampfte Boden vor mir war mit Patronenhülsen übersät wie ein Schlachtfeld. Ich sammelte meine nach jeder Serie ein und legte alle Hülsen säuberlich in eine Styroporschachtel, um Messing zu sparen.
Um Viertel nach drei war mir kalt, und außerdem hatte ich den größten Teil meiner Munition verschossen. Ich kann nicht behaupten, daß meine kleine Halbautomatik auf zwanzig Meter sehr treffsicher ist, aber wenigstens hatte ich das Gefühl, nicht mehr ganz draußen zu sein.