Kuchen vom Blech
mit neuem Pep
Diese Blechkuchen sind so delikat und originell, dass Kombinationen wie Birnen-Salbei-Kuchen, Rhabarber-Beeren-Pizza oder Rote-Bete-Quitten-Linzer jetzt bestimmt öfter auf den Kaffeetisch kommen.
Mango-Zucchini-Kuchen mit Kokosguss
Dieser Kuchen macht Exotiklaune: In Limettensaft marinierte Zucchini- und Mangoscheiben tummeln sich auf einem dünnen Kokosmürbeteig und werden mit Kokossahne übergossen.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 30 Min.
KÜHLEN: ca. 30 Min.
BACKEN: ca. 40 Min.
PRO STÜCK (bei 20): ca. 240 kcal
Für den Teig:
300 g Weizenmehl (Type 550)
100 g Kokosraspel
75 g (Roh-)Rohrzucker
1 Prise Salz
2 Eier (M)
100 g saure Sahne
100 g Joghurt-Butter
Mehl zum Arbeiten
Backpapier und Hülsenfrüchte (ca. 500 g) zum Blindbacken
Für den Belag:
1 Mango (ca. 750 g, nicht zu reif)
300 g kleine Zucchini
4 EL Limettensaft
4 EL flüssiger Honig
200 ml ungesüßte Kokosmilch
100 g Sahne
2 EL (Roh-)Rohrzucker
1 EL pflanzliches Bindemittel (z. B. Biobin)
3 Eier (M)
5 EL Kokoschips
1. Für den Teig Mehl und Kokosraspel mit dem Rohrzucker, Salz, Eiern, saurer Sahne und der Butter in Flöckchen in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu Bröseln verarbeiten. Dann auf der Arbeitsfläche mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zur Kugel formen und ca. 30 Min. in den Kühlschrank legen.
2. Für den Belag die Mango schälen, das Fleisch vom Stein schneiden und in dünne Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen, putzen, längs halbieren und schräg in dünne Scheiben schneiden. Die Mango und Zucchini mit dem Limettensaft und Honig beträufeln und vorsichtig vermischen, abdecken und marinieren lassen, bis sie gebraucht werden.
3. Dann den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche möglichst dünn rechteckig ausrollen, das Blech damit auskleiden, dabei einen Rand formen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier und Hülsenfrüchten belegen. Im Ofen (Mitte) 15 Min. vorbacken. Herausnehmen, Papier und Hülsenfrüchte entfernen.
4. Die Mango- und Zucchinischeiben in einem Sieb abtropfen lassen, die Marinierflüssigkeit auffangen. Mango und Zucchini auf dem vorgebackenen Kuchenboden verteilen.
5. Für den Guss die Kokosmilch mit Sahne, Rohrzucker, 4 EL Marinierflüssigkeit, Bindemittel und Eiern verquirlen, über die Früchte gießen. Mit den Kokoschips bestreuen. Im Ofen bei 180° (Mitte, Umluft 160°) in 20–25 Min. fertig backen.
Zitronen-Joghurt-Kuchen
mit Basilikumzucker
Erfrischend, schnell gemacht und gut zum Mitnehmen – ein Blechkuchen, der bei Festen im Freien richtig Spaß macht!
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 30 Min.
BACKEN: ca. 30 Min.
PRO STÜCK (bei 20): ca. 130 kcal
1 Bio-Zitrone
2 Stängel Basilikum
150 g (Roh-)Rohrzucker
100 ml Sonnenblumenöl
2 Eier (M)
¼ TL Fleur de Sel
250 g Naturjoghurt
150 g Weizenmehl (Type 550)
1 TL Backpulver
50 g Speisestärke
2 EL Lemon Curd (aus dem Glas)
1. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Die Zitrone heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben, 1 EL Saft auspressen. Die Basilikumblättchen von den Stängeln zupfen und in Streifen schneiden, mit 75 g Rohrzucker in einem Mörser zerreiben.
2. Übrigen Zucker mit Öl, Eiern, Fleur de Sel und Zitronenschale mit den Quirlen des Handrührgeräts glatt verrühren. Joghurt und die Hälfte des Basilikumzuckers unterrühren. Mehl, Backpulver und Speisestärke vermischen und ebenfalls unterrühren. Teig auf das Backblech geben und glatt streichen. Im Ofen (Mitte) ca. 30 Min. backen.
3. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen. Lemon Curd mit dem Zitronensaft verrühren und den noch warmen Kuchen damit bestreichen, mit übrigem Basilikumzucker bestreuen. Auf dem Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Variante: Joghurt-Grieß-Kuchen
4 Eiweiße (M) und 1 Prise Salz steif schlagen. 4 Eigelbe (M) mit 400 g griechischem Naturjoghurt und 150 g (Roh-)Rohrzucker verrühren. 300 g Hartweizengrieß und 1 TL Backpulver vermischen, mit 150 g flüssiger Butter unter die Eigelbmasse rühren, den Eischnee unterheben. Den Teig auf dem Blech verstreichen. Wie oben beschrieben im Ofen 30 Min. backen. 150 g Honig mit dem Saft von 1 Zitrone unter Rühren erhitzen, den warmen Kuchen damit bestreichen. 1 EL (Roh-)Rohrzucker mit der fein abgeriebenen Schale von 1 Bio-Zitrone vermischen und aufstreuen. Kuchen leicht abgekühlt in Stücke schneiden. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Birnen-Salbei-Kuchen
mit Bergkäse
Vielleicht etwas ungewöhnlich kombiniert, doch dieser Kuchen ist ein Hit. Birnen, Salbei und Käse harmonieren wirklich ausgezeichnet miteinander.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 1 Std.
BACKEN: ca. 50 Min.
PRO STÜCK (bei 20): ca. 270 kcal
Für den Teig:
500 g Dinkelmehl (Type 630)
1 Prise Salz
180 g (Roh-)Rohrzucker
3 Eier (M)
150 ml Sonnenblumenöl
Mehl zum Arbeiten
Für den Belag:
1 kg Birnen
75 g (Roh-)Rohrzucker
6 Salbeiblättchen
150 g frisch geriebener Bergkäse
2 EL Birnengelee (ersatzweise Apfel- oder Quittengelee)
1. Für den Teig Mehl, Salz und Rohrzucker auf die Arbeitsfläche geben. In die Mitte eine Mulde drücken und Eier und Öl hineingeben. Alles mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten, dabei bei Bedarf noch 1–2 EL Wasser dazugeben. Den Teig zugedeckt für ca. 30 Min. in den Kühlschrank legen.
2. Inzwischen für den Belag die Birnen vierteln, schälen und entkernen. Birnenviertel quer in dünne Scheiben schneiden. 150 ml Wasser mit Rohrzucker und Salbeiblättchen aufkochen und 2 Min. bei mittlerer Hitze kochen lassen. Die Birnen dazugeben und zugedeckt in 6–8 Min. weich garen, Salbeiblättchen entfernen. Die Birnen mit einem Pürierstab fein zerkleinern, den Bergkäse unterrühren.
3. Den Backofen auf 180° vorheizen. Zwei Drittel des Teiges auf einem Stück Backpapier in Größe des Backblechs dünn ausrollen, dabei zwischendurch mit Mehl bestäuben. Den Teig samt Papier aufs Blech ziehen, rundherum aus dem Teig einen kleinen Rand formen. Birnenpüree auf dem Teig verteilen.
4. Den übrigen Teig ebenfalls dünn ausrollen und mit einem Messer oder Teigrädchen in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen gitterförmig auf den vorbereiteten Kuchen legen.
5. Das Birnengelee in einem kleinen Topf leicht erwärmen und das Teiggitter damit bestreichen. Den Kuchen im Ofen (Mitte, Umluft 160°) 45–50 Min. backen. Dann herausnehmen und auf dem Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Tipp
Den Birnen-Salbei-Kuchen kann man sehr gut bereits am Vortag zubereiten. Er hält sich mindestens 2 Tage frisch.
Rhabarber-Beeren-Pizza
Süßes Kaffeetisch-Vergnügen der neuen Art: Zarter Hefeteig wird mit Rhabarber, Vanillecreme, Mandelblättchen – und mit Mozzarella – gebacken. Schmeckt frisch am besten.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 45 Min.
RUHEN: ca. 1 Std. 15 Min.
BACKEN: ca. 15 Min.
PRO STÜCK (bei 20): ca. 245 kcal
Für den Teig:
¼ l Milch
1 Prise Salz
400 g Dinkelmehl (Type 630)
½ Würfel Hefe (ca. 20 g)
50 g flüssiger Honig
1 Ei (M)
4 EL Rapsöl
1 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
Mehl zum Arbeiten
Für den Belag:
500 g Rhabarber
120 g (Roh-)Rohrzucker
300 g gemischte Beeren (z. B. Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren)
200 g Crème fraîche
2 Eigelbe (M)
2 Pck. Bourbon-Vanillezucker
1 TL pflanzliches Bindemittel (z. B. Biobin)
250 g Mozzarella
75 g Mandelblättchen
1 TL gemahlener Zimt
1. Für den Teig Milch und Salz lauwarm erhitzen. Das Mehl in eine große Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe in die Mulde bröckeln, 5 EL Milch darübergießen, Honig hinzufügen. Die Hefe mit Milch, Honig und 2–3 EL Mehl vom Rand verrühren. Vorteig mit Mehl bestäuben, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 15 Min. gehen lassen.
2. Dann Ei, Öl, Zitronenschale und übrige Milch dazugeben. Alles mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Hefeteig verkneten. Auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche kräftig durchkneten. Den Teig zur Kugel formen, wieder in die Schüssel geben und zugedeckt ca. 1 Std. gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
3. Für den Belag den Rhabarber waschen, putzen und schräg in 2 cm breite Stücke schneiden. Mit 60 g Rohrzucker mischen. Die Beeren putzen, Erdbeeren abbrausen und vierteln. Die Crème fraîche mit den Eigelben, dem Vanillezucker und dem Bindemittel glatt verrühren.
4. Den Backofen auf 220° (Umluft 200°) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Hefeteig auf der bemehlten Fläche nochmals gut durchkneten und möglichst dünn rechteckig ausrollen. Das Blech mit dem Teig auskleiden, dabei einen Rand formen. Die Vanillecreme auf den Teig streichen, Rhabarber und Beeren darauf verteilen.
5. Den Mozzarella in kleine Würfel schneiden und auf der Obst-Pizza verteilen, die Mandelblättchen darüberstreuen. Den restlichen Zucker mit dem Zimt vermischen und damit die Pizza bestreuen. Im Ofen (unten) ca. 15 Min. backen (bei Umluft: 12-15 Min.). Herausnehmen und lauwarm abkühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren.
Vanille-Maisgrieß-Kuchen
mit Kirschen
Wunderbar auch als süße Mahlzeit für die ganze Familie: ein großes Blech voll mit fruchtigem »Grießbrei aus dem Ofen«.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 50 Min.
ZIEHEN: ca. 10 Min.
BACKEN: ca. 30 Min.
PRO STÜCK (bei 20): ca. 180 kcal
1 Glas Sauerkirschen (Abtropfgewicht 370 g)
2 EL Agavendicksaft
1 TL gemahlener Zimt
1 Vanilleschote
3 grüne Kardamomkapseln
1 kräftige Prise gemahlene Muskatblüte
1 l Milch (3,5 % Fett)
100 g (Roh-)Rohrzucker
200 g Instant-Maisgrieß (Polenta)
1 Pck. Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
4 Eier (M)
1 Prise Salz
1 rechteckig ausgerollter Blätterteig (ca. 30 x 40 cm, 275 g, Kühlregal)
1 Pck. Vanillezucker
1. Die Sauerkirschen in ein Sieb gießen und kurz abtropfen lassen, dabei 50 ml Saft auffangen. Die Kirschen und den Saft mit einem Pürierstab fein zerkleinern. Kirschpüree mit Agavendicksaft und ½ TL Zimt in einen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze 2–3 Min. kochen, dann abkühlen lassen.
2. Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Schote und Mark mit Kardamom, Muskat und Milch (ca. 100 ml zurückbehalten) in einen Topf geben. Gewürze bei geringer Hitze in der Milch ca. 10 Min. ziehen lassen.
3. Dann die Vanilleschote und die Kardamomkaspeln aus der Milch nehmen. Gewürzemilch mit 80 g Rohrzucker aufkochen, Maisgrieß einrieseln lassen und alles unter Rühren nochmals aufkochen. Puddingpulver mit der zurückbehaltenen Milch glatt verrühren und unter die Grießmasse mischen, ca. 5 Min. bei mittlerer Hitze weiter durchrühren. Den Grießbrei in eine große Schüssel umfüllen und kurz abkühlen lassen.
4. Die Eier trennen. Eiweiße und Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen. Eigelbe unter die Grießmasse rühren, den Eischnee unterheben.
5. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Den Blätterteig auf das Blech legen und mit dem Kirschpüree bestreichen. Die Grießmasse darauf verteilen und glatt streichen, den übrigen Rohrzucker daraufstreuen. Im Ofen (Mitte) ca. 30 Min. backen. Herausnehmen, restlichen Zimt mit Vanillezucker vermischen und über den Kuchen streuen. Den Vanille-Maißgrieß-Kuchen heiß, lauwarm oder ganz ausgekühlt servieren.
Zwetschgenmusschnitten
Mit Zimt, Nelken und Rum verfeinertes Zwetschgenpüree liefert in saftigem Haselnussteig Würze und Frucht für gemütliche Momente. Die Krönung: die Limetten-Quark-Sahne obendrauf.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 45 Min.
BACKEN: ca. 25 Min.
PRO STÜCK (bei 20): ca. 250 kcal
Für den Teig:
1 Bio-Zitrone
250 g Zwetschgenmus
1 TL gemahlener Zimt
¼ TL gemahlene Nelken
2 EL Rum (ersatzweise Orangensaft)
⅛ l Rapsöl
75 g weiche Butter
150 g Zuckerrübensirup
4 Eier (M)
200 g Weizenvollkornmehl
100 g gemahlene Haselnüsse
2 TL Backpulver
Für die Garnitur:
10 Zwetschgen (ersatzweise 5 rote oder gelbe Pflaumen)
1 Bio-Limette
250 g Magerquark
50 g brauner Zucker
100 g Sahne
Außerdem:
Spritzbeutel mit großer Sterntülle
1. Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für den Teig die Zitrone heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben, 4 EL Saft auspressen. Beides mit Zwetschgenmus, Gewürzen und Rum vermischen. Öl, Butter und Zuckerrübensirup mit den Quirlen des Handrührgeräts gründlich verrühren, Eier nacheinander unterschlagen. Mehl mit Nüssen und Backpulver vermischen, mit dem Zwetschgenmus unter die Eiermasse rühren.
2. Den Teig gleichmäßig auf das Backblech streichen. Im Ofen (unten) ca. 25 Min. backen. Herausnehmen und auf dem Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann den Kuchen in Stücke (ca. 5 x 8 cm) schneiden.
3. Für die Garnitur Zwetschgen waschen, vierteln, entsteinen und in hauchdünne Spalten schneiden. Limette heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben, 1 EL Saft auspressen und beides mit Quark und Zucker verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Die Masse in den Spritzbeutel füllen und auf jedes Kuchenstück eine Rosette spritzen. Mit den Zwetschgen hübsch verzieren.
Variante: Apfelmuskuchen
5 Eier (M) mit 150 g (Roh-)Rohrzucker und 100 g Apfeldicksaft dickcremig schlagen. 375 g Dinkelvollkornmehl, 1 Pck. Vanillepuddingpulver (zum Kochen) und 2 TL Backpulver vermischen. Mit ¼ l Milch und ⅛ l Rapsöl unter die Creme rühren. Teig gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. 600 g Apfelmus mit einem Esslöffel in Klecksen auf dem Teig verteilen. Im 200° heißen Backofen (unten, Umluft 180°) 15–20 Min. backen. Auskühlen lassen und in Stücke schneiden.
Rote-Bete-Kuchen
mit Schmand
Entdecken Sie die schönste Art, der kalten Jahreszeit Paroli zu bieten. Rote Bete gibt bei diesem Kuchen auf süße Art den Ton an – sowohl im Teig als auch im Schmandguss darüber.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 1 Std.
BACKEN: ca. 40 Min.
PRO STÜCK (bei 24): ca. 245 kcal
400 g Rote Beten
1 Bio-Orange
1 Bio-Zitrone
250 g (Roh-)Rohrzucker
1 Stück Ingwer (ca. 3 cm)
30 g Vollkornkekse
6 Eier (M)
300 g gemahlene Mandeln
100 g Weizenmehl (Type 1050)
800 g Schmand
2 Pck. Vanillezucker
1 EL pflanzliches Bindemittel (z. B. Biobin)
1. Die Roten Beten schälen und fein raspeln (dabei am besten Einweghandschuhe tragen, da die Knollen stark färben). Rote Beten in ein Sieb geben und mit einem Löffel ausdrücken, den ablaufenden Saft (ca. 100 ml) auffangen.
2. Orange und Zitrone heiß waschen und abtrocknen, Schalen fein abreiben, Saft der Orange auspressen (ca. ⅛ l). Rote-Bete- und Orangensaft in einem kleinen Topf mit 3 EL Rohrzucker verrühren und bei starker Hitze in 5–7 Min. auf die Hälfte einkochen lassen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
3. Inzwischen den Ingwer schälen und fein reiben. Die Vollkornkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz so lange darüberrollen, bis feine Brösel entstanden sind. Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 5 Eier trennen.
4. Eiweiße mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen, dabei nach und nach 100 g Rohrzucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis ein cremig-fester Eischnee entstanden ist. Eigelbe mit 70 g Zucker und Orangenschale in 5 Min. dicklich-cremig schlagen, Rote Beten und Ingwer unterrühren. Dann abwechselnd Eischnee, Mandeln, Keksbrösel und Mehl unter die Masse heben. Den Teig auf dem Blech verteilen und glatt streichen. Im Ofen (unten) 25 Min. vorbacken.
5. Schmand mit übrigem Rohrzucker, Vanillezucker, Zitronenschale, restlichem Ei und Bindemittel verrühren. Guss auf den Kuchenboden streichen, mit eingekochtem Saft beträufeln und mit einem Löffelstiel leicht marmorieren. Den Kuchen weitere 10–15 Min. backen. Herausnehmen, auf dem Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Am besten sofort essen.
Espressoschnitten
mit Auberginen
Hier erleben Sie süße Glücksgefühle in kleinen Portionen. Dazu am besten frische Himbeeren oder einen Orangensalat anbieten.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 30 Min.
BACKEN: ca. 1 Std.
PRO STÜCK (bei 20): ca. 125 kcal
2 Auberginen (ca. 400 g)
1 EL geschmacksneutrales Öl
3 Pck. Instant-Espressopulver
200 g Zartbitterschokolade
4 Eier (M)
1 Prise Salz
1 Prise gemahlene Nelken
2 EL Mandelmus
100 g Buchweizenmehl
75 g Puderzucker
1 EL Kaffeelikör (nach Belieben)
2 EL Espressobohnen
2 EL (Roh-)Rohrzucker
1. Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Die Auberginen waschen, putzen und längs halbieren. Auberginenhälften mit Öl bestreichen und jede Hälfte in Alufolie einwickeln. Im Ofen (Mitte) in ca. 30 Min. weich garen. Herausnehmen, aus der Folie wickeln und abkühlen lassen, dann klein würfeln und in einem Mixer oder mit einem Pürierstab fein zerkleinern.
2. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) zurückschalten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus 2 Pck. Espressopulver nach Packungsanweisung 200 ml Espresso zubereiten.
3. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und in 100 ml heißem Espresso schmelzen lassen. Die Eier trennen. Eiweiße, Salz und gemahlene Nelken mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen. Eigelbe mit Auberginenpüree, geschmolzener Espressoschokolade und Mandelmus glatt verrühren. Eischnee, Buchweizenmehl und übriges Espressopulver unterheben. Espressomasse auf das Blech geben und glatt streichen. Im Ofen (Mitte) ca. 30 Min. backen. Dann herausnehmen und auf dem Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
4. Für den Guss restlichen Espresso mit dem Puderzucker und eventuell Kaffeelikör in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und bei mittlerer Hitze in 3–4 Min. sirupartig einkochen lassen. Den Kuchen damit bestreichen. Espressobohnen und Rohrzucker in einem elektrischen Blitzhacker oder einem Mörser nicht zu fein zerkleinern und auf den Kuchen streuen.
Früchtekuchen
mit Vanille-Rooibos-Aroma
Saftige Stücke für die Tea-Time: kandierte und getrocknete Früchte, in Orangensaft und Rooibos-Tee mariniert, dazu Macadamia- und Pekannüsse – das macht den Kuchen gehaltvoll.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 45 Min.
MARINIEREN: ca. 12 Std.
BACKEN: ca. 45 Min.
PRO STÜCK (bei 24): ca. 300 kcal
Für den Teig:
150 g kandierte Früchte (z. B. Ingwer, Orangen, Zitronen)
500 g Früchtemix (getrocknet und gewürfelt; z. B. Äpfel, Datteln, Feigen, Aprikosen, Pflaumen)
100 g Macadamianüsse
100 g Pekannüsse
5 EL Vanille-Rooibos-Teeblätter
⅛ l Orangensaft
2 Eier (M)
150 g (Roh-)Rohrzucker
500 g Weizenvollkornmehl
1 Pck. Backpulver
2 TL gemahlene Vanille
1 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
Für die Garnitur:
200 g Orangenmarmelade
150 g weiße Kuvertüre
150 g kandierte Orangenscheiben
1. Für den Teig die kandierten Früchte klein würfeln und mit dem Früchtemix und den Macadamianüssen in eine Schüssel geben. Die Pekannüsse grob hacken, ebenfalls hinzufügen. Die Teeblätter mit 600 ml kochend heißem Wasser übergießen und 3 Min. ziehen lassen, dann durch ein Sieb gießen und den Tee auffangen. ½ l abmessen und sofort mit dem Orangensaft über die Früchtemischung gießen. Abgedeckt ca. 12 Std. (am besten über Nacht) bei Zimmertemperatur marinieren lassen.
2. Am nächsten Tag den Backofen auf 180° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Eier mit dem Rohrzucker unter die Tee-Früchte-Mischung rühren. Mehl mit Backpulver, Vanille, Kakaopulver und Salz mischen. Nach und nach mit den Knethaken des Handrührgeräts unter die Fruchtmasse kneten. Den Teig auf das Blech geben und glatt streichen. Im Ofen (unten, Umluft 160°) ca. 45 Min. backen.
3. Das Blech aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stellen und den Kuchen ca. 5 Min. abkühlen lassen. Dann den Kuchen mehrmals mit einem Holzstäbchen einstechen und sofort mit dem übrigen Tee beträufeln.
4. Für die Garnitur die Marmelade erwärmen und den noch warmen Kuchen dünn damit bestreichen. Den Kuchen auf dem Blech in gleich große Dreiecke oder Quadrate schneiden. Vollständig auskühlen lassen.
5. Kuvertüre hacken, in eine kleine (Metall-)Schüssel geben und über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen. Mit dem Löffel in dünnen Linien graffitiartig über den Kuchen laufen lassen. Kandierte Orangenscheiben in feine Streifen schneiden und daraufstreuen. Die Kuvertüre fest werden lassen.
Ananaskuchen
mit Peperoni
Süße Ananas und feurigscharfe Peperoni gehen mit aromatischen Paranüssen eine harmonische Liaison ein – dieser Kuchen macht garantiert auf jeder Kaffeetafel Eindruck!
FÜR 1 TIEFES BACKBLECH
(30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 45 Min.
BACKEN: ca. 45 Min.
PRO STÜCK (bei 20): ca. 355 kcal
Für den Teig:
200 g Paranüsse
400 g Dinkelmehl (Type 630)
3 TL Backpulver
200 ml geschmacksneutrales Öl
50 g weiche Butter
150 g (Roh-)Rohrzucker
6 cl Rum (ersatzweise Ananassaft)
1 Prise Salz
6 Eier (M)
Für den Belag:
1 kleine Ananas (ca. 1,2 kg)
2–3 rote Peperoni
50 g (Roh-)Rohrzucker
1 TL gemahlener Ingwer
150 g Ananaskonfitüre
1. Den Backofen auf 180° vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Für den Teig die Paranüsse in einem elektrischen Bitzhacker fein mahlen. Mit Mehl und Backpulver vermischen.
2. Öl mit Butter, Rohrzucker, Rum und Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren. Die Mehl-Nuss-Mischung dazugeben und ebenfalls unterrühren. Teig auf dem Blech verteilen, glatt streichen.
3. Für den Belag die beiden Enden der Ananas großzügig abschneiden. Ananas schälen, dabei auch die »Augen« entfernen. Die Frucht in 12 Scheiben von knapp 1 cm Dicke schneiden. Bei jeder Scheibe den Strunk mit einer Lochtülle oder einem Ringausstecher ausstechen. Die Ananasringe nebeneinander leicht in den Teig drücken. Den Kuchen im Ofen (unten, Umluft 160°) 40–45 Min. backen.
4. Inzwischen Peperoni entstielen, waschen, längs halbieren, Kerne und Trennwände entfernen. Die Peperoni in sehr feine Streifen schneiden, mit Rohrzucker und Ingwer mischen. Nach ca. 15 Min. Backzeit über die Ananas streuen und den Kuchen in 25–30 Min. fertig backen.
5. Das Blech aus dem Ofen nehmen und auf ein Kuchengitter stellen. Die Ananaskonfitüre in einem kleinen Topf kurz aufkochen und den noch heißen Kuchen damit bestreichen. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen. Dazu schmeckt halb steif geschlagene Sahne.
Rote-Bete-Quitten-Linzer
Dieser Kuchen vom Blech macht zwar ein bisschen Arbeit, überzeugt aber dann wahrlich im Geschmack.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 1 Std. 15 Min.
BACKEN: ca. 35 Min.
PRO STÜCK (bei 20): ca. 325 kcal
Für den Teig:
¼ l Sonnenblumenöl
200 g (Roh-)Rohrzucker
2 Eier (M)
2 Eigelbe (M)
2 TL Kakaopulver
½ TL gemahlener Zimt
⅓ TL gemahlene Nelken
1 Prise Salz
200 g gemahlene Mandeln
350 g Vollkornweizenmehl
Mehl zum Arbeiten
Für den Belag:
1 kg Quitten
750 g Rote Beten
300 ml Birnensaft
3 EL Ahornsirup (ersatzweise flüssiger Honig)
1 Zimtstange
2 Sternanise
3 EL Quittengelee (ersatzweise Apfel- oder Birnengelee)
1. Für den Teig Öl mit Rohrzucker, Eiern und Eigelben mit den Quirlen des Handrührgeräts glatt verrühren. Kakaopulver mit Zimt, Nelken und Salz mischen und mit den Mandeln unter die Eiermasse rühren. Mehl dazugeben und mit den Händen unterkneten. Teig in Klarsichtfolie wickeln, 45 Min. kalt stellen.
2. Inzwischen für den Belag Quitten mit einem Tuch abreiben, waschen, vierteln, schälen und entkernen. Quittenviertel quer in dünne Scheiben schneiden. Rote Beten vierteln, schälen und ebenfalls quer in dünne Scheiben schneiden. Den Birnensaft mit Ahornsirup, Zimtstange und Sternanisen aufkochen. Die Quitten und die Roten Beten dazugeben und in ca. 30 Min. bei mittlerer Hitze weich garen, dabei ab und zu umrühren. Dann die Gewürze entfernen, 2 EL Quittengelee unterrühren.
3. Den Backofen auf 180° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Drei Viertel des Teiges auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche möglichst dünn rechteckig ausrollen, auf das Blech legen. Quitten und Rote Beten darauf verteilen. Restlichen Teig dünn ausrollen, kleine Blätter ausstechen und den Rand und die Oberfläche des Kuchens damit verzieren. Übriges Quittengelee erwärmen, die Blätter damit bestreichen.
4. Den Kuchen im Ofen (Mitte, Umluft 160°) ca. 35 Min. backen. Herausnehmen und auf dem Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Deko-Variante
Kuchen wie beschrieben vor- und zubereiten, aber statt mit Blättern mit 1 cm breiten Teigstreifen verzieren. Dafür die Streifen von der Mitte aus strahlenförmig auf den Kuchen legen. Den Rand mit Teigstreifen belegen, leicht andrücken.
Aprikosen-Tomaten-Kuchen
Die Sonne geht auf, wenn sich aromatische Aprikosen und sonnenverwöhnte Tomaten auf einem karamellisierten Quark-Öl-Teig aufs Feinste verbinden.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 1 Std.
BACKEN: ca. 45 Min.
PRO STÜCK (bei 20): ca. 355 kcal
Für den Teig:
150 g (Roh-)Rohrzucker
50 g Butter
200 ml Milch
300 g Magerquark
200 ml geschmacksneutrales Öl
4 Eier (M)
1 Prise Salz
600 g Weizenmehl (Type 1050)
1 Pck. Backpulver
100 g Mandelstifte
Für den Belag und die Garnitur:
1 kg kleine Aprikosen
300 g kleine, feste Eier-Strauchtomaten
50 g Mandelstifte
100 g flüssiger Honig
50 g (Roh-)Rohrzucker
Puderzucker zum Bestäuben (nach Belieben)
1. Für den Teig 100 g Rohrzucker in einem Topf bei mittlerer Hitze goldbraun karamellisieren. Die Butter darin schmelzen, Milch dazugießen und alles unter Rühren kochen lassen, bis der Karamell gelöst ist. Abkühlen lassen.
2. Inzwischen für den Belag die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen Die Tomaten waschen, von den Stielansätzen befreien und längs halbieren.
3. Quark mit Karamellmilch, Öl, Eiern, Salz und restlichem Rohrzucker mit einem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und auf die Quarkmasse sieben, kurz mit den Knethaken des Handrührgeräts unterkneten.
4. Backofen auf 180° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Boden des Blechs mit Mandelstiften bestreuen, den Teig daraufgeben, glatt streichen. Aprikosen und Tomaten mit den Schnittflächen nach unten in den Teig drücken.
5. Den Kuchen im Ofen (unten, Umluft 160°) 30 Min. backen. Dann den Belag mit Mandelstiften bestreuen und den Kuchen in weiteren 15 Min. fertig backen. Falls der Kuchen zu dunkel wird, mit Backpapier abdecken.
6. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech auf einem Kuchengitter ca. 10 Min. abkühlen lassen. Honig und Rohrzucker unter Rühren erhitzen, den noch warmen Kuchen damit beträufeln, auskühlen lassen und in Stücke schneiden. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Tipp
Anstatt der frischen Aprikosen können Sie ersatzweise Dosenaprikosen verwenden (2 Dosen, je 480 g Abtropfgewicht).
Hagebuttenkuchen
mit Nuss-Sesam-Streuseln
Die Wildrosenfrucht, unsere Hagebutte, liefert viel Vitamin C, schmeckt einzigartig und versteht sich zudem ausgezeichnet mit Nüssen und Sesam. Hier das Ergebnis.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 40 Min.
RUHEN: ca. 45 Min.
BACKEN: ca. 30 Min.
PRO STÜCK (bei 20): ca. 235 kcal
Für den Teig:
¼ l Milch
400 g Weizenvollkornmehl
¾ Würfel Hefe (ca. 30 g)
1 TL Zucker
50 ml Birnendicksaft
50 ml Rapsöl
1 Prise Salz
Mehl zum Arbeiten
Für den Belag:
1 Bio-Orange
400 g Hagebuttenmark
Für die Streusel:
1 Eigelb (M)
75 ml Haselnussöl
50 g flüssiger Honig
100 g gehackte Haselnüsse
30 g Sesamsamen
200 g Weizenvollkornmehl
1. Für den Teig die Milch lauwarm erhitzen. Das Mehl in eine große Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe zerbröckeln, mit 2 EL Milch verrühren und in die Mulde gießen. Den Zucker über die Hefemilch streuen und diese mit etwas Mehl vom Rand bestäuben. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 15 Min. gehen lassen.
2. Dann übrige Milch, Birnendicksaft, Rapsöl und Salz zum Mehl in die Schüssel geben. Alles mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt ca. 30 Min. gehen lassen.
3. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche nochmals durchkneten und direkt auf dem Blech ausrollen. Mit einem Küchentuch bedecken.
4. Für den Belag die Orange heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben, den Saft auspressen. Beides mit Hagebuttenmark verrühren und auf dem Hefeteigboden verteilen.
5. Für die Streusel Eigelb, Öl und Honig mit den Quirlen des Handrührgeräts glatt verrühren. Nüsse, Sesam und Mehl dazugeben und alles zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel auf dem Kuchen verteilen. Im Ofen (Mitte) 25–30 Min. backen. Dann herausnehmen und den Kuchen auf dem Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Austausch-Tipp
Statt mit Haselnüssen können Sie die Streusel auch mit grob gehackten Walnüssen, Paranüssen oder Mandeln zubereiten.
Exotische Gewürzschnitten
Lebkuchengewürz gibt diesen fruchtigen Schnitten mit Tropenflair einen weihnachtlichen Touch. Mit von der Partie: Cashewnüsse, Maracujasirup und Kokosmilch.
FÜR 1 TIEFES BACKBLECH
(30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 1 Std.
BACKEN: ca. 40 Min.
KÜHLEN: ca. 2 Std.
PRO STÜCK (bei 24): ca. 335 kcal
Für den Teig:
150 g Cashewnüsse
200 g getrockneter Exoten-Mix (z. B. Ananas, Papaya, Mango, Bananen- und Kokoschips)
500 g Dinkelmehl (Type 630)
½ Pck. Backpulver
150 ml geschmacksneutrales Öl
100 g flüssiger Honig
100 ml Pfirsich-Maracuja-Sirup
100 g (Roh-)Rohrzucker
1 Prise Salz
4 Eier (M)
200 ml ungesüßte Kokosmilch
1 EL Lebkuchengewürz
Für die Garnitur:
8 Blatt weiße Gelatine
½ l Mandarinensaft
4 EL (Roh-)Rohrzucker
400 ml ungesüßte Kokosmilch
150 g getrockneter Exoten-Mix (siehe oben)
4 EL Cashewnüsse
1. Für den Teig Cashewnüsse in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, herausnehmen und abkühlen lassen, dann in einem elektrischen Blitzhacker fein mahlen. Den Exoten-Mix klein würfeln. Beides mit Mehl und Backpulver vermischen.
2. Den Backofen auf 180° vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Öl, Honig, Sirup, Rohrzucker und Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts in ca. 5 Min. cremig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren, dann die Kokosmilch und das Lebkuchengewürz. Mehlmischung dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
3. Den Teig auf dem Blech verteilen und glatt streichen. Im Ofen (Mitte, Umluft 160°) 35–40 Min. backen. Dann herausnehmen und den Kuchen auf dem Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
4. Für die Garnitur die Gelatine 5–10 Min. in kaltem Wasser einweichen. Den Mandarinensaft und Rohrzucker in einem Topf bei starker Hitze auf die Hälfte einkochen lassen. Vom Herd nehmen, die Kokosmilch unterrühren. Die Gelatine ausdrücken und ebenfalls unterrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Die Mandarinen-Kokosmilch ca. 30 Min. in den Kühlschrank stellen, bis sie leicht andickt, anschließend auf den Kuchen streichen. Den Kuchen ca. 1 Std. kalt stellen.
5. Dann den Exoten-Mix in kleine Würfel schneiden. Die Cashewnüsse in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und auskühlen lassen, ganz lassen oder grob hacken. Beides gleichmäßig auf den Blechkuchen streuen. Den Kuchen nochmals ca. 30 Min. kalt stellen und die Mandarinen-Kokosmilch vollständig erstarren lassen.
Süßer
Zwiebelkuchen
mit Cranberrys
Ganz ungewöhnlich, aufregend neu und immer eine Versuchung wert: Zwiebeln als Kompott mit Cranberrys und Vanille auf einen lockeren Hefeteig gebettet und mit einem Mandelbaiser getoppt.
FÜR 1 BACKBLECH (30 x 40 cm)
ZUBEREITUNG: ca. 1 Std. 15 Min.
RUHEN: ca. 45 Min.
BACKEN: ca. 30 Min.
PRO STÜCK (bei 24): ca. 190 kcal
Für den Teig:
¼ l Milch
4 EL geschmacksneutrales Öl
400 g Dinkelmehl (Type 630)
1 Prise Salz
50 g Zuckerrübensirup
1 Würfel Hefe (42 g)
Mehl zum Arbeiten
Für das Kompott:
400 g rote Zwiebeln
500 g frische oder TK-Cranberrys
1 Vanilleschote
200 g brauner Zucker
100 g Rosinen
400 ml Johannisbeernektar
1 EL pflanzliches Bindemittel (z. B. Biobin)
Für das Baiser:
4 Eiweiße (M)
2 TL Zitronensaft
100 g brauner Zucker
75 g Mandelblättchen
Außerdem:
Spritzbeutel mit Lochtülle
1. Für den Teig die Milch lauwarm erhitzen. Mit Öl, Mehl, Salz und Sirup in eine Schüssel geben, Hefe dazubröckeln. Mit den Knethaken des Handrührgeräts verarbeiten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Dann mit den Händen auf der bemehlten Arbeitsfläche in 5 Min. zu einem elastischen Teig kneten. Abgedeckt 45 Min. an einem warmen Ort gehen lassen.
2. Fürs Kompott Zwiebeln schälen und klein würfeln. Frische Cranberrys abbrausen und verlesen, TK-Cranberrys antauen lassen. Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zwiebeln und Cranberrys darin wenden, Vanillemark und Rosinen dazugeben. Johannisbeernektar dazugießen, aufkochen und alles in ca. 10 Min. dicklich einkochen lassen.
3. Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Bindemittel unter das Kompott rühren und bei geringer Hitze 2 Min. kochen lassen, bis es leicht gebunden ist. Vom Herd nehmen.
4. Den Teig nochmals durchkneten, auf Blechgröße ausrollen und das Blech damit auskleiden, dabei einen Rand formen. Das Kompott auf dem Teig verteilen. Im Ofen (Mitte) ca. 15 Min. backen. Inzwischen für das Baiser Eiweiße steif schlagen, dabei Zitronensaft dazugeben. Den Zucker einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis eine feste Baisermasse entstanden ist. Die Mandelblättchen dazubröseln und unterheben.
5. Das Blech aus dem Ofen nehmen. Die Baisermasse in den Spritzbeutel füllen und als Gitter oder graffitiartig auf den Kuchen spritzen. Im Ofen bei 180° (unten, Umluft 160°) noch 12–15 Min. backen, bis das Baiser goldbraun ist.















